Hallo, Jürgen!
Das schwarze Dingens ist die Grubenlorchel, Helvella Lacunosa.
"Schöner" Fund. ![]()
Mit den anderen Bildern das ist etwas durcheinandergeraten. Macht aber nichts, die Bilder sind ja da. Gute Ausbeute für die Zeit.
LG, Beorn.
Hallo, Jürgen!
Das schwarze Dingens ist die Grubenlorchel, Helvella Lacunosa.
"Schöner" Fund. ![]()
Mit den anderen Bildern das ist etwas durcheinandergeraten. Macht aber nichts, die Bilder sind ja da. Gute Ausbeute für die Zeit.
LG, Beorn.
Hallo, Ingo!
Tja. Die Candolleana hatte ich eigentlich gedacht zu erkennen. Stand ja im Sommer hier kilometerweit an jedem Wegrand. ![]()
Spadiceogrisea finde ich in Beschreibungen und in Bildern eigentlich immer mit dunklerem Hut mit vielen, durchgehenden Brauntönen. So in etwa wie bei dem zweiten FK in >diesem Beitrag<.
Ich hoffe mal auch auf Pilzmel. ![]()
Allerdings würde mich auch nicht wundern, wenn ich den als Psathyrella spec. ablegen muss. Ist nunmal auch eine fiese Gattung.
LG, Beorn.
Hallo, Leute!
Ich hab' da mal noch einen Pilz vom Samstag:
- Odenwald, Umgebung Königsstuhl, so etwa 400 bis 450 m üNN
lichter Buchenwald, Südwesthang
- Eventuell noch Eichen und Ahorn da? Müsst man mal Anna fragen. ![]()
recht großer Pilz, siehe Kästchen auf Blatt
- Geruch: nichtssagend, unauffällig
- Hutoberfläche: fein radialfaserig
- Hutfleisch: cremefarben, brüchig
- Stielfleisch: ebenfalls cremefarben, hohl, lägsfaserig und sehr brüchig
- Lamellen: fast frei / schmal angewachsen, dünn, zerbrechlich
- Stielbasis: kaum verdickt, nicht wurzelnd, feiner, weißer Mycelfilz mit Substrat verwachsen
- Sporenpulver: schwarz
Der Pilz ist bei verschiedenen Transporten leider ziemlich zerkrümelt (nicht zerflossen!). Daher bitte die sehr spärlichen Bilder entschuldigen. Hoffentlich können die Angaben das etwas kompensieren.
Jetzt die Frage: Ist es ein Faserling, und wenn ja, dann vielleicht Psathyrella Tephrophylla?
LG, Beorn.
Genau diese Stellen. ![]()
Gelb - Orange - Ocker...
Warum eigentlich so kompliziert?
Entweder die Hutoberfläche ist glatt, oder sie ist nicht glatt, kann aber durch abwischen glatt gemacht werden, oder sie ist nicht glatt und kann auch nicht durch abwischen glatt gemacht werden.
Das wäre mal mein letzter inoffizieller Tip für eine Frage.
Ich würde gerne morgen nachmittag auflösen. ![]()
VG, beorn.
Ahoi!
Sarah hat recht: Mit der richtigen Frage zur Hutoberfläche steht und fällt Amanita.
Anders ausgedrückt: Hat mal jemand ein Taschentuch?
LG, Beorn.
Ahoi!
Wie wär's denn mit einer Frage, ob denn Amanita überhaupt die richtige Gattung ist? Oder die Frage, wie das mit der Sporenpulverfarbe war (siehe Schaf mit grün besportem Po), und ob bzw. warum da einige denn was genau ausgeschlossen haben?
VG, Beorn.
Hallo, Reinhilde!
Der will mir eventuell was sagen.
Und zwar möglicherweise Folgendes:
"Vergleiche mich mal mit Zimt - Hautkopf, Cortinarius Cinnamomeus."
LG, Beorn.
Hej!
Also ich finde den Pilz ganz toll. Er ist spannend und schön, in der Tat nicht gerade häufig und für die Gattung ganz toll makroskopisch bestimmbar - wenn man eben mehr hat, als nur ein schlechtes Bild. Auf dem aber trotzdem die entscheidenden Merkmale zu erkennen sind.
Wollt ihr euch echt schon geschlagen geben? Ihr habt noch zwei Fragen offen, Aye?
Wie wär's zB mit Infos über die Hutoberfläche? Die Form der Stielbasis? Die Größe?
LG, Beorn.
Hallo, Jan - Arne!
Mach ihn ruhig richtig heiß. Wenn er dann irgendwie chemisch riecht, dann wirst du es jedenfalls schon merken. Ich kenne den Trick allerdings nur vom Karbol - Egerling.
Letztlich wird wohl Ingo recht behalten: Wir werden zu einer abschließenden Bestimmung kommen. ![]()
Aber es kann ja nichts schaden, die bestehenden Möglichkeiten auszureizen.
VG, Beorn.
Hallo, Jan - Arne!
Das Hutoberflächenbild deines Champignons (ja, bin jetzt doch bei Agaricus gelandet) macht mich nun wahnsinnig.
Und der lief wirklich kein bisschen, kein kleines Fitzelchen rot an?
----> Wenn nein, das könnte ich noch verstehen, weil die Lamellen bei A. Silvaticus oder A. Langei einfach nicht so pink sein sollten. Oder doch?
Die andere Option wäre dann eben etwas aus der Gruppe um A. Moelleri (Praeclaresquamosus). Der sollte dann natürlich gilben, aber das kann sich bei dem Wetter dann schon auf die Stielbasis beschränken, und die haben wir ja nicht. Das andere Problem dabei:
----> Pilziger Geruch? Für ein perlhuhn eigentlich ein KO - Kriterium. Kannst du den Pilz (wenn du ihn noch hast) mal warm machen, und dann erneut riechen?
VG, Beorn.
Hallo, Fredy!
Wenn Radas Exeplare die oben von mir gezeigten sind, dann ist deine Beobachtung (die Form betreffend) sicher zutreffend.
Jetzt frage ich mich aber, ob das nicht ganz generell und auf alle Pleurotus - Arten variieren kann, je nach dem, wo und wie sie aus dem Subtrat herauswachsen. Daher zum Vergleich mal ein Bild von einem Lungenseitling, Pleurotus Pulmonalis, der zwar nicht ganz wie ein Füllhorn, aber wenigstens wie ein Kelch geformt ist:
Das Bild stammt allerdings von meinem bisher einzigen Fund von Pl. Pulmonalis. Der jedenfalls roch schon nach Anis. Also Anis in der Fenchel - Richtung. Nicht süßlich eben.
Das "Füllhorn" roch eher garnicht. Höchstens etwas säuerlich - metallisch.
LG, Beorn.
Tag zusammen!
Immerhin war es kein Problem, die Stelle wiederzufinden. Der Ring aus Phaeopepiota Aurea darum wirkt ja wie eine Neon - Blink - Reklame.
Leider sieht der Dunghaufen inzwischen so aus:
Also ziemlich abgelagert und massiv ausplattiert. Immerhin aber schön mit Laub bedeckt (hier auf dem Bild natürlich nicht mehr). Rein Optisch war nirgends etwas zu sehen. Was nicht viel jheißen will. Die orangegelben Knopfköpfe der Cheilymenia wären mir aber schon aufgefallen.
Also prophylaktisch habe ich mal einige Proben von der Stelle eingepackt. Aus allen vier Himmelsrichtungen des Substratvorkommens mal ein Klümpchen. Die Frage ist natürlich, ob sich da noch was tut.
Was meint ihr?
LG, Pablo.
Hallo, Ingo!
Stimmt, das habe ich wirklich übersehen.
Scheidling niemals mit Ring oder Ringzone!
Also hier doch wohl Champignon. Denn auf Amanita wird hier wohl niemand hinauswollen. Knolle hin oder her: Die Lamellenfarbe ist da einfach ein Ausschlußkriterium.
Andere Frage:
Wie macht das nun ein Pilz wie zB Amanita Phalloides? Der hat ja dann schon Ring + Scheide. Also ein "doppeltes Velum" im Sinne von Velum partiale + (darüber) Velum universale?
LG, Beorn.
Hallo, Mario!
Was gegen den Rillstieligen spricht?
Eigentlich nichts, außer dem gar nicht so rilligen Stiel auf den Bildern 4 & 5. Nur ist das leider auch ein eher variables Merkmal. Ich selbst kann den rillstieligen und den Lungenseitling zB nur durch den Geruch sicher auseinanderhalten. Mit Mikroskop ginge da natürlich mehr. Aber so ist es oft fast nicht zu klären.
Dazu mal noch der Rillstielige, Pleurotus Cornucopiae aus meinem Archiv:
Der könnte durchaus zu deinem Pilz passen.
VG, Beorn.
Hallo, Mario!
Also ich wüsste nichts, was da noch in Frage käme.
Bin für Nebelkappe, Lepista Nebularis.
LG, Beorn.
Hallo, Mario!
Nein, an den Ohrförmigen habe ich nicht gedacht. Der wächst - wie du richtig schreibst - an Nadelholz und sieht auch anders aus. Ich dachte - auch bei dem vermuteten - Substrat an den berindeten Seitling, Pleurotus Dryinus.
Aber da bin ich mir alles andere als sicher. ![]()
LG, Beorn.
Hallo Jan - Arne,
Hallo, Ingo!
Ich gehe mal bei Pilz 2 bis Pilz 4 mit, und folge auch den Fragezeichen zu Sarcomyxa und Psathyrella. ![]()
Zu Pilz 1 darf ich aber mal ein bisschen spekulieren. Das geht hier wunderbar, weil ja eben die Stielbasis fehlt.
Allerdings stimmt hier irgendwas mit Champignon, Agaricus spec. nicht. Das ist zum einen ein Gefühl (Stielspitze, Übergang vo Stiel zu Hut, aber auch Stielbeschaffenheit); einige Punkte sind da nicht "Champi - like". Zum anderen sind mir die Lamellen einfach zu hell für einen so weit aufgeschirmten Hut.
Schade, daß hier keine Hutoberfläche zu sehen ist. Die wäre fast so interessant wie die Stielbasis. Leider fürchte ich, daß gerade an der Stielbasis ein recht vergängliches Merkmal gar nicht wahrgenommen wurde:
Sah das möglicherweise so aus? ![]()
Langer Rede kurzer Sinn: Hutoberfläche angucken wäre spannend. Ich denke, es wäre interessant, hier mal noch bei den Scheidlingen, Volvariella nachszusehen.
LG, Beorn.
Hallo, Mario!
Ich hab' mal noch zwei Fragen:
Auf manchen Bildern sieht das so aus, als würde der Pilz leicht gelblich anlaufen, also gilben. Ist das wirklich so?
Zweitens: Ist der Hut (bzw. alle Hüte) wirklich ganz glatt, also beinahe schon speckig - spiegelig, oder ist da teilweise eine Art ziemlich feste Kruste drauf?
LG, Beorn.
Guten Morgen!
Vielen Dank für die tollen Bilder, besonders auch die Gegenüberstellung der beiden "Leistlinge". Auch wenn einer ja gar keine Leisten hat. ![]()
Deine Bilder werden übrigens immer besser. ![]()
Oder liegt das an Nina Lara?
Die übrigens ganz der Papa ist. Supersache!
Ich ergänze mal noch Annas Bestimmungen um ein paar Ideen: Wenn du die Helmlinge (Pilz 1) abknickst, und da kommt roter Saft aus dem Stiel, dann sind Bluthelmlinge, Mycena Haematopus.
Nr. 7 sollte irgendwas in richtung Sägeblättling, eventuell Lentinus Adhaerens sein. Das ist doch Nadelholz, oder?
Die vermeintlichen Champis sind Fälblinge (Hebeloma). Wenn die beringt sind, schränkt das die möglichen Arten schonmal drastisch ein. Dazu wäre noch der Geruch wichtig...
Vielleicht beim nächsten Mal. ![]()
LG, Pablo.
Morgen!
Du liebe Zeit, was habe ich da nur angeschleppt.![]()
Allerdings wäre Cheilymenia SP. schon besser als ein weiteres UMO in meiner Sammlung. ![]()
Aber so kann's eben gehen, das ist dann manchmal Pech. Was ich noch anbieten kann, ist noch mal die genaue Stelle aufzusuchen, und etwas mehr Substrat einzupacken.
Aus meiner Sicht muss das aber nicht. Ihr seid ja ohnehin schon genug eingedeckt mit Arbeit.
Ob sich hier jetzt noch eine Lösung ergibt oder nicht, schonmal ein herzliches Dankeschön. ![]()
LG, Pablo.
Morgen!!!
Die Antwort auf die erste Frage:
Enthält der gezeigte Pilz Amanitin?
Nein, kein bisschen.
Aber bist du denn sicher, daß da eine ganze Gattung raus ist und nicht nur eine bestimmte Art?
Trotzdem denke ich nicht, daß die Frage verschleudert ist.
LG, Beorn.
Hallo, Heiner!
Meine Antwort oben kommt schon ein bisschen flapsig daher. Ist aber nicht bös gemeint, sondern soll nur wachrütteln, daß du dir ruhig etwas mehr Zeit für die Präsentation nehmen kannst. Daß du hier nach einer Essensfreigabe suchst, habe ich auch gar nicht angenommen.
Ich war nur etwas bräsig, weil ich denke, daß man alle gezeigten Pilze mit besseren Bildern und mehr Angaben sehr wohl recht exakt hätte bestimmen können. Hoffentlich habe ich durch die überspitzte Formulierung nicht das Ziel glatt verfehlt, für etwas mehr Sorgfalt zu motivieren.
Ich denke, zumindest der Mönchskopf sollte aber schon so recht sicher sein. ![]()
VG, Beorn.
Soso...
Falls wir von der gleichen Gattung reden dann gibt es auch selten grünliches Sporenpulver, laut Wikipedia z.B.
Das wäre doch mal Stoff für eine weitere Frage. ![]()
Wenn ich jetzt hier noch mehr dazu sage, sage ich wohl zuviel.
@ Peri:
Ja, die Ähnlichkeit lässt sich nicht von der Hand weisen. ![]()
Ja Ja Bings Gattungsnamen (Gungan) und den Heimatplaneten (Naboo) musste ich natürlich auch erst auf Wiki nachschlagen. ![]()
LG, Beorn.
Edit:
Anna, nun weiß ich's auch. Aber wurde nicht gerade auch wegen der unterschiedlichen Sporenfarbe diese Gattung gesplittet? ![]()
Ahoi.
So wie ich das verstanden habe, ist das Sporenpulver bei der ganzen Gattung immer weiß(lich). Krieglsteiner schweigt sich dazu leider aus, sieht die gesuchte Art aber mal gar nicht so selten. Jedenfalls häufiger als Agrocybe Cylindracea. ![]()
In meinem Großen Handbuch der Pilze von Coventgarden (Lassoe / DelConte) ist er übrigens auch drin, da ist das Sporenpulver auch weiß. ![]()
Ich rede wieder viel zu viel...
Peri, ist ja genial! Du beschäftigst dich mit der Pilzflora auf Naboo?
Sind Gungans dann Substrat oder Symbionten?
LG, Beorn.
Hm?
OH, Mist, dann war mein schon eingeloggter Tipp falsch, also alles von vorne. Jetzt habe ich erstmal keine Idee mehr..
Der letzte Tip von dir, der bei mir eingegangen ist, ist aber sowas von Weißsporer. ![]()
LG, Beorn.
