Beiträge von Beorn

    Hallo Zusammen!


    An Björn hier herzlichen Dank für Thema oben hinkleben. Damit stehe ich wieder in der Bringschuld und muss Becherchen suchen. :P


    An Ingo zweifachen Dank. Zum einen wegen... Naja, ist ja klar. ;)
    Zum Anderen: Das ist echt heiß. Wieder einmal ein Beleg dafür, wie wenig die Welt der Pilze eigentlich erforscht ist. Da gibt es noch soviel zu entdecken. 8|


    Und Basidio - Becherchen? Das haut mich schier um! Aber die Möglichkeiten sind ja offenbar unbegrenzt. Spannend!!!


    Sven: Ja, das ist eine gute Idee von dir! Ganz klar: Einfach diesen Frett immer schön weiter füttern, irgendwann gibt es dann das entsprechende Forum. Ist wie beim Pilzwachstum: Wenn der Ascus voll ist, wird ausgesport. Und neue Fruchtkörper entstehen.



    Danke,
    Beorn.

    Hallo, Andreas!


    Vielen Dank für dein nettes Angebot.
    Das Porto ist nicht so das Problem, nur leider sind diese Pilze doch oft leicht vergänglich. Da stellt sich die Frage, ob bei dir noch ein beurteilbares Ergebnis ankommt.


    Diesen Fund werde ich mal unter Psathyrella spec speichern, mit Verweis auf dieses Thema. Ansonsten hilft wohl nur, was mir auch schon andere Gattungen immer und immer wieder erklären wollen: Mikroskop anschaffen, Mikroskop anschaffen, Mikro...



    LG, Beorn.

    Hallo, Sarah!


    Die Rotporigen sind in der Tat knifflig. Und ich bin da sicher kein Experte, spannend wäre hierzu definitiv eine Einschätzung von Andreas (Andreas) oder Andreas (AKCCM), oder natürlich Jürgen Schreiner (aber der schreibt hier nicht viel).


    Ich muss gestehen, daß ich bei beiden Pilzen initial einfach mal eine Idee hatte, die beim Nachlesen im Krieglsteiner passte. Umso besser, daß du nochmal nachhakst.


    Das Netz ist oben eigentlich schon zu derb für Torosus. Leider fällt mir aber keine tolle Alternative ein. Da werde ich mal meine Lieblingsseite zu den Boleten durchgehen müssen.


    Beim Zweiten ist es dann auch schwierig: Ich meinte eigentlich, daß B. Lupinus stärker blauen sollte. Aber sonst...


    Wenn du magst, kannst du die beiden mal auf der oben erwähnten Lieblingsseite vergleichen:
    >Boletus Lupinus<
    >Boletus Queletii<


    Ohne eigene Funderfahrungen ist das echt ein Ratespiel.
    Ich hoffe, mal, wenn bei dir auf Kreta die Boleten loslegen, kannst du uns auch mit spannenden Arten versorgen.



    LG, Beorn.

    Hallo und Willkommen im Forum, Grete!


    Einige schöne Bilder hast du da, der rotrandige Baumschwamm mit den Guttationstropfen und die Elfenbeinschnecklinge (wenn es denn die sind) gefallen mir.


    Leider wird es hier wohl aus zwei Gründen kaum zu einer Bestimmung kommen:
    1) Es ist einfach viel zu viel. Das wäre eine schöne >Bilderserie<, aber für eine Bestimmungsanfgrage braucht es einfach etwas mehr System (Nummerierung). Und bitte auch nicht mehr als drei, maximal vier Pilze pro Anfrage.
    2) Es gibt nur sehr wenige Pilze, die sich anhand eines einzigen Bildes sicher zuordnen lassen. Die restlichen 99,9% (in Deutschland einige tausend Arten) der Pilzwelt brauchen wesentlich mehr >Angaben zur Pilzbestimmung< und oft sogar ein Mikroskop.


    Vielleicht findet sich noch jemand, die / der dir in den nächsten Tagen ein paar Überschriften für die Bilder liefert. Immerhin einige recht leichte Arten sind ja schon dabei. ;)


    LG, Beorn.

    Hallo, Andreas!


    Danke für deine Einschätzung!
    Das ist ja verzwickt hier. P. Fagetophila finde ich wenigstens noch bei Krieglsteiner. Was sich im Web an (halbwegs) belastbaren Infos zu Fagetophila und auch Senex zusammenkratzen lässt, ist leider ganz schön mager. Insofern tendiere ich dann eher zu P. Fagetophila, allerings doch noch mit dickem Fragezeichen. Immerhin wird die Art meist etwas kleiner beschrieben, und auch mit deutlich mehr Brauntönen im Hut.


    Aber ich habe in der Gattung auch null Erfahrung. Bis auf Candolleana natürlich und zwei Funde von Piluliformis.


    Ich käme gerne nochmal auf die Lamellenfarbe zurück: Braun ist die bei diesem Pilz ja ausschließlich zum Hutrand hin. Inwieweit könnte das nun auch den Witterungsbedingungen (Frost) geschuldet sein? Mir schien auch, daß bei den Bruchstücken des Hutes, die am nächsten Tag zuhause noch absporen durften, keine braune Zone mehr zu sehen war.


    Also wenn der Pilz keine Brauntöne an den Lamellen zeigen würde, gäbe es denn noch mehr Argumente gegen Tephrophylla?



    Bitte nur rein interessehalber um da mein Wissen etwas zu vertiefen. Daß der hier gezeigte Pilz nicht mehr klar bestimmbar ist, ist mir schon klar.



    LG, Beorn.

    Hallo!


    Endlich kann ich mal schön mitdiskutieren, ohne vorsichtig sein zu müssen.
    Also:


    Der linke obere Bereich ist im Augenblick für mich als erstes interessant- da bin ich mir ETWAS unschlüssig-sieht das jemand ebenso?


    Wieso? Ich finde den - von meiner Idee ausgehend - eigentlich ganz normal.
    Was denkst du denn, warum das dort was Besonderes ist? Wegen dem fehlenden Weiß?


    LG, Pablo.

    Hallo, Ihr Alle!


    Das ist ja genial, was hier so zusammenkommt. Der Frett bekommt mal auf jeden seinen Platz in meiner Sammlung an spannenden Pilzlinks.


    Und ich schulde euch noch ein Bild:

    "Meine" Hyaloscypha aus dem Startbeitrag. Viel konnte ich da nicht mehr rausholen. Es zeigt nur einmal mehr, wieviel Arbeit eben auch noch in Sachen Makrophotographie vor mir liegt. Immerhin ist das eher überschaubar als das noch zu erschließende Wissen in Sachen Pilze. Andererseits ist es aber gerade auch der Lernvorgang, der eine Erfüllung bietet. Insbesondere dann, wenn sich Erfolge zeigen. Da bin ich derzeit schon mit recht wenig zufrieden: ZB die Gattung Hyaloscypha makroskopisch erkannt zu haben, und nicht etwa zB Lachnum vermutet zu haben. ;)


    Ingo, meinen Glückwunsch zu deinem Lehrmeister. Ich wünschte, ich hätte auch einen. Bis mitte diesen Jahres war ich Autodidakt, inzwischen habe ich wenigstens in diesem Forum einige Lehrmeister gefunden. Aber die Erfahrung von gemeinsamen Exkursionen und Bestimmungen kann das niemals ersetzen.


    Peter, meinen Glückwunsch zu deinem Schüler, der - zumindest für mich - schon quasi eine Lehrerrolle übernimmt. Sofern man das bei einem reinen Online - Kontakt überhaupt sagen kann.


    Wissen muss weitergegeben werden, nur so kann es sich auch entwickeln!


    Dafür Danke!


    LG, Beorn.

    Hallo Zusammen!



    Machen wir uns mal an die Auflösung von Runde Acht:


    (mit zwei Bildern)


    Feuerfüßiger Schirmling, Lepiota Ignivolvata.


    Ich dachte eigentlich, daß der auch nicht seltener ist als der Hohlfußröhrling. Naja, vielleicht ein bisschen. Eine harte Nuss war es auf jeden Fall. Da waren klar alle im Vorteil, die eben die Zeit und die Möglichkeit hatten, einiges an Literatur durchzugehen. Freilich, wenn man den Pilz schon mal in der Hand hatte, und diese witzige, orangene Ringzone kennt mag es eindeutig sein. Aber gerade im Norden, im Flachland ist der anscheinend doch eher eine Rarität.


    Top - Ten:
    Naan83 - 74 (+10)
    Inni - 69 (+10)
    Melanieoderimmer - 69 (+11)
    Yezari - 56 (+8)
    Malone - 42 (+3)
    Mausmann - 40 (+1)
    JanMen - 32 (+10)
    Tribun - 25 (+3)
    Lutine - 19 (+0)
    Sarifa –“ 19 (+10)
    (–¦)



    Diesmal kommt keine Zahl. Die nächste Runde gehört Yezari, der sich bereit erklärt hat, auch mal ein Rätsel hier zu stellen. Selbstverständlich kann hier jede/-r mal eine oder mehrere Runden übernehmen. Einfach PN an mich; dann bin auch happy, weil weniger Arbeit und selbst mal rumrätseln. :P


    Lösungsvorschläge natürlich in dieser Runde an Yezari!!!



    VLG, Beorn.

    Hallo, Pinienwald!


    Da will ihc mich Sarah unbedingt anschließen, erstens was den Mediterraneensis angeht, zum Zweiten aber auch bezüglich des Aufspilttens in mehrere Threads. Gerade bei den wirklich sehr spannenden Pilzen, die du hier zeigst, macht das echt Sinn.


    Denn dadurch steigen auch die Chancen, daß hier echte Experten mal einen Blick drauf werfen: Am besten für jeden Pilz ein Thema, idealerweise betitelt mit "extrem seltener Boletus". ;)


    So sieht es nämlich für uns hier in Dreutschalnd aus, wobei ich nicht weiß, wie häufig die Arten bei dir in Israel vorkommen. Nun aber zu den zwei neuen Boleten. Die sind was Besonderes, zumindest für mich und meinen Kenntnisstand. Selbst gefunden habe ich sowas noch nicht, also bitte auch die Bestimmungen jetzt nicht als endgültig ansehen:


    Bilder 1 bis 3:
    Ochsenröhrling, Boletus Torosus.


    Bilder 4 bis 6:
    ziemlich sicher glattstieliger Hexenröhrling, Boletus Queletii.



    Meinen Glückwunsch, und von solchen Sachen bitte jederzeit mehr Bilder. :thumbup:



    LG, Beorn.

    Moin Zusammen!


    Wart ihr aber fleißig am Schreiben.
    Oder nennt sich das an dieser Stelle eigentlich Fleiß?
    Nicht eher Blüten des Müßiggangs?


    Egal, das alles nachzulesen werde ich ohnehin nicht schaffen.
    Jetzt werd' ich mal duschen, essen, und dann auflösen.


    LG, Beorn.

    Hallo, Dryocopus!


    Sehr schöne Bilder, der Herbst ist eben nicht grau. Soviel ist klar.
    Bulgaria Inquinans ist zwar körnig, aber das passt doch eigentlich ganz gut zu dem Pilz. ;)


    Super ist der liegende Hund, und ich habe keine Ahnung, was es ist.
    Könntest du die Bilder - soweit sie bestimmt sind - eventuell noch betiteln?
    Das wäre nett.


    LG, Beorn.

    Hallo!


    Ja, klingt spannend!
    Nie von gehört. Mausmann, finde den mal und dokumentier dann die Art für uns. Da bin ich sehr dafür.


    Und nein, es ist nicht die Lösung für diese Runde. ;)


    LG, Beorn.

    Hallo Ingo, Björn und Ralf!



    So Pablo,


    nach den tollen Beispielen dürfte es ja nicht mehr schwer sein, die passende Art wieder zu erkennen. :D


    Aber sicher! :thumbup:
    Einziges Problem: Die Auflösung meiner Augen ist jetzt nicht so gut. Die entscheidenden Details (Haare) erkenne ich dann auch erst auf den Makros. Da muss ich morgen mal schauen, was ich noch so aus meinen Bildern rausholen kann.


    Aber viel wird das nicht sein.
    Fazit: Bessere Kamera mit Stativ muss her. Dann nochmal Fredys Handbuch zum Stacking durchgearbeitet, dann statt einem schönen Pilz mal ein Mikroskop finden. Da muss ich mal schauen, was die so für ein Substrat bevorzugen (Schreibtischholz?).


    Die hier gezeigten Bilder sind gigantisch. Ähnliches Material durfte ich ja zwar schon auf den entsprechenden HPs sichten, aber hier nochmal, konzentriert dargeboten, das macht mich gerade ganz nervös.


    Will ich auch haben. :P



    :thumbup: ,
    Pablo.

    Hallo, Andy!


    Deine Bilder sind einmal mehr zum Genießen.
    Schade, daß man da keine Geschmacksdateien anhängen kann. :P
    Den Dornigen hast du toll erwischt, denn habe ich so noch nie sehen dürfen.


    Aber was ist das orangene darunter? :/


    LG, Beorn.

    Yippieh!


    Ich freue mich,
    und muss mal sagen:
    Ihr seid echt einsame Spitze!


    Das motiviert. Die Augen bleiben gespitzt und die Ohren geschärft, oder so.
    Die eingesammelten Proben lasse ich trotzdem mal leigen, wenn sich da was tut, gebe ich bescheid. ;)


    LG, Beorn.

    Ahoi!


    Ja, nun dann endlich die Antwort auf die zweite Frage:


    Ist es richtig, das der Pilz +/- anliegende hellcreme bis ockerfarbene Schüppchen auf weißlichem Grund zeigt und der Scheitel hell haselnussbraun bis rötlich braun ist?


    Ja, das ist in der Tat richtig. :thumbup:


    Und abwischen lassen sich die Schüppchen natürlich nicht. denn sonst wären es ja keine Schüppchen, sondern Flöckchen, und die Frage hätte mit nein beantwortet werden müssen.


    LG, Beorn.

    Hallo, Becherfreunde!


    Ich kann mir ja denken, daß es unbefriedigend ist, meine Funde zu begutachten: Mäßige Bilder, keine Mikroskopie...


    Ich will es trotzdem noch einmal versuchen, wohl wissend, daß ich hier bestenfalls eine Richtung bekommen, vielleicht einige Arten zur Auswahl.


    Am Samstag zeigte sich im Odenwald, 400 - 450 m, Südwesthang, größtenteils alte Buchen, einige Eichen, ein sehr massiver Stumpf. Muss Eiche gewesen sein, mein Fuß tut noch weh vom Trittest.


    Der Stumpf ist deutlich weniger stark verwittert als in >Chancenlos bei Ascos<, zB nur an den Seiten bemoost. Und ganz arg massiv, also wie ein Felsblock. Die Becherchen wachsen oben auf der Schnittfläche. Gar winzig sind sie, jedenfalls unter 1mm im Durchmesser. Also ungefähr so groß wie die Hyaloscypha aus dem oben verlinkten Thread (Aureliella oder Britannica). Was aber - außer dem Substrat - anders ist, ist die auffallend unrunde Form. Die Ränder der Becher sind oft regelrecht wellig. Dazu kommt, daß bei vielen Exemplaren ein Punkt in der Bechermitte ist. Also ein heller Punkt, bzw. eine Stelle, wo der FK weniger durchscheinend ist.
    Was noch auffällt, ist das einige Exemplare bräunlich einfärben. Ich nehme mal an, die sind dann einfach vergangen. Ob diese Auffälligkeiten etwas zu bedeuten haben, und ob sich daraus etwas machen lässt, weiß ich freilich nicht.






    Ich wäre übrigens schon häppi, wenn mir jemand bestätigen würde, daß die vermutete Gattung richtig ist.



    LG, Beorn.

    Hallo, Ralf!


    Hallo Pablo,
    Kannst ja mal Proben mitnehmen und zu Hause lagern. Wenn dann was nachkommt, nehm ich die gerne.


    Gut, so machen wir das. :thumbup:
    Über welche Idealbedingungen würden sich die Pilze denn freuen?
    Also ich nehme mal an feuchthalten schadet nichts, viel Licht wird nicht nötig sein, aber wie ist das mit der Temperatur?
    => Ich denke grade über den Fahrradkeller nach. ;)


    LG, Beorn.