Beiträge von Beorn

    Ahoi Alle!


    Nobi, warum muss ich bei deinen Bildern an Aprikosenmarmelade denken? 8|
    Famose Aufnahmen.


    Gábor, ein herrliches Bild! :thumbup:
    Willkommen in der Runde.


    Beorn
    Lass uns mal tippen. Auf Deinem ersten Foto meinen wir vier verschiedene
    Pilze zu sehen. Gallertfleischiger Fältling, Orangeroter Kammpilz,
    Geweihförmige Holzkeule und Violetter Lacktrichterling.
    Liegen wir da richtig?


    Da liegt ihr richtig. :thumbup:
    Auf der Rückseite noch gammelige Hallimasch und winzige, weiße Pünktchen auf der Schnittfläche, die aber nicht irgendwie becherförmig waren, und somit an dem Tag kein gesteigertes Interesse bei mir hervorriefen.



    Bild?




    Ohr'n:



    LG, Beorn.

    Hallo.


    @ Beorn: Saftlinge wachsen eigentlich nicht auf Holz.


    Jau, das ist wohl so.
    Dann erlaube ich mir aber die Frage, ob der Pilz hier wirklich direkt auf Holz wächst (sieht ja schon so aus), oder doch eher in dem Moos, das den Holzstamm umwächst und überzieht?


    Das Problem ist: Wenn ich mich da mal bei den vorgeschlagenen Gattungen (Chrysomphalina, Gerronima, Xeromphalina oder generell Omphalina) umsehe, kann ich nichts wirklich passendes finden. Zum Spaß mal noch Tubaria durchgeblättert: Resultat = keine wirkliche Übereinstimmung.


    Die einzigen beiden Lösungen, die da immerhin in die Nähe kämen. wären Omphalina Grossula
    >Link 1<
    >Link 2<


    Oder eine völlig abschweifende Form von Xeromphalina Campanella. Die finde ich bei allen Bildern und Beschreibungen aber eher so wie bei diesem eigenen Fund aus dem Sommer:

    Also deutlich größer, mit mehr Rottönen, dunklem Stiel und eben büschelig.



    Nur in der Gattung Hygrocybe finde ich rein optisch ein paar Arten mit recht großer Übereinstimmung.
    Aber wahrscheinlich übersehe ich irgendwo etwas.



    LG, Beorn.

    Hallo, Pinienwald!


    Ich denke, die gekaust, gekrüllten Lamellen zum Hutrand hin sind hier nicht relevant. Das wird am Wuchs, Alter und an den Witterungsbedingungen liegen. Insgesamt sieht der schon nach Amanita Submembranacea aus. Von meiner Seite her nach wie vor mit Fragezeichen. Aber ich bin mittlerweile fast soweit, auch beim ersten Pilz eher Toffels Idee zu folgen, und den auch unter Submembranacea einzuordnen.


    Dazu hier noch die aufgeaebeiteten Bilder von meinem Fund. Eines ist mit Blitz, eines ohne. Der Stiel ist weiß beschuppt, der Untergrund hat aber einen dunkleren Ton. Aber nicht viel. So ganz trifft kein Photo die richtige Farbe. in der Realität war es eher ein ganz heller Oliv - Ton, aber kein rose...




    Der Pilz ist noch recht jung, und wie erwähnt mein einziger Fund dieser Art bisher.



    LG, Beorn.

    Hoi.


    Doch, den Hobbit als Buch mochte ich schon. Was die Verfilmung betrifft: Da bin ich skeptisch. Ich war auch mit der Verfilmung des Herrn der Ringe teilweise massiv unzufrieden. :cursing:


    Aber das wird vielen Tolkienologen so gegangen sein.



    LG, Beorn.

    Moin!


    Sehr bedenklich das alles...
    Da war ich zwischendurch mal recht positiv, und nun heißt es wieder Zittern. Ich sehe immer noch einige Alternativen.


    Aber wo es jetzt eine Bonusfrage gibt: Wie wär's mal mit der Frage nach dem Stielnetz?


    LG, Beorn.

    Also:


    Wenn das bild die Porenschicht, also Hutunterseite zeigt, dann wölbt sich die Schicht zum HUtrand hoch. Siehe Licht - Schatten - Verlauf. Des weiteren sind die Porenmündungen recht fein. Da bleibt dann nicht mehr so viel übrig. In dem Sinne wäre die Frage von Melanie (Blauverfärbung auf Druck) schon sinnvoll.


    Nur: Was bringt die Frage, wenn es doch eine Hutoberfläche ist? Da bin ich echt noch unschlüssig.


    VG, Beorn.


    E.:
    Nun sagt Anna fast das Selbe. :)
    Und ehrlich gesagt, ich denke auch nicht, daß da was blaut. Aus den von Anna genannten Gründen. Aber noch bin ich nicht hundertprozentig sicher, ob es wirklich die Hutunterseite ist.

    Hej.


    Wie kommst du nun auf Raufüße? 8|
    Nein, bei meiner Idee wären die Dallen jedenfalls nicht symptomatisch. Müsste dann eine Verwitterungserscheinung sein. Wenn es die Röhren wären, dann kämen ja wieder ungefähr 79 Arten aus ungefähr 8 verschiedenen Gattungen in Frage... :evil:


    LG, Beorn.

    Hallo!


    sind denn alle Flammulinae, bzw. alle Gattungsbrüder des Samtfußrüblings, die man mit diesem verwechseln könnte, essbar oder begibt man sich da in gefährliches Gebiet?


    Keine Ahnung. :)
    Aber ich glaube nicht, daß es da ein Problem gibt. Da die meisten Sammler die einzelnen Arten ohnehin nicht unterscheiden, hätte man zumindest mal von Vergiftungen gehört. Das ist nicht der Fall. Wird auch in keinem Buch erwähnt.
    Ergo: Alle essbar. :plate:


    LG, Beorn.

    Bamm!



    Ich glaube, es könnte doch die Oberfläche sein. Das könnte man fragen, man könnte aber auch fragen, ob das Bild vielleicht ein wenig überbelichtet ist. ;)
    Das ist jetzt blöd, daß ich eben getippt habe. Kurz danach kam die Idee, Die natürlich auch nicht stimmen muss.


    Also?



    LG, Beorn.

    Hallo, Daggi!


    Ein Dankeschön für den feinen Bericht. :thumbup:
    Leider bin ich mir inzwischen sicher, Samtfußrüblinge nicht mehr zu erkennen. Heißt bei mir gerade alles Flammulina spec.


    LG, Beorn.

    Ahoi an
    Sabine, Holger & Björn!


    Eure Bilder sind gigantisch.
    Fast müsste ich euch alle zur Zurückhaltung ermahnen, sonst traut sich bald niemand mehr, hier Bilder einzubauen, wenn die Messlatte so hoch hängt.


    Also hänge ich sie mal wieder etwas tiefer:




    Versucht mal selbst zu entscheiden, wie viele und welche Arten hier zu sehen sind. ;)



    Aus dem heißen und trockenen Sommer: Ziegenlippe, Xerocomus Subtomentosus



    LG, Beorn.

    Ähm.


    Wieso weiß?
    Eher so weiß - gelblich. Da find ich noch was. Und außer Steinpilzalbino fallen mir schon noch mindestens zwei Weißhüter spontan ein. Aber die sind es wohl nicht. Der eine hat eine glatt bis schleimige Hutoberfläche und der andere...
    ...ist es nicht.


    Ou, mir fällt gerade noch einer ein. Aber der ist es auch nicht. Auch ein Schleimer. Ich geh mal die 08/15 Standardantwort einloggen.



    LG, Beorn.

    Hallo, Eike!


    Klar, das kann schon stimmen. Muss aber nicht. Die rötlichen Lacktrichterlinge sind oft schwer auseinander zu halten. So habe ich zB Laccaria Laccata auch schon an sehr feuchten Standorten gefunden. Und der sieht schon genauso aus. ;)


    LG, Beorn.

    Hallo, Eike!


    Ich find's total stark, wie breit dein Horizont in Sachen Pilze ist. Alle Achtung!


    Wahrscheinlich hast du schon gemerkt, daß es manchmal garnicht so einfach ist, was die genaue Artzuordnung betrifft. Gerade in diesem Bereich hier, wo es um die hübschen, faszinierenden Winzlinge geht. Auch ist hier die Forschung noch nicht abgeschlossen, manche Arten sind gar nicht gültig beschrieben.


    Dennoch:
    Die Bilder 1 & 2 sollten schon Gallertbecher (Ascocoryne spec.) sein.
    Die kleinen Weißen: Ingo fragen! Dazu müsste man sich das Subtrat genau ansehen (ist das hier Nadelholz?) und auch mal schauen, wo die wuchsen: An einem Baumstumpf, heruntergefallener Ast, liegender Stamm. Dann ob obenauf, eher unten drunter...
    Ich nehme an die sind recht klein, kaum größer als 1mm? Sieht aus als wären sie deutlich gestielt, nicht durchscheinend und nicht behaart?
    Das sind alles wichtige Details, und auch damit hilft oft nur das Mikroskop weiter. Schau doch mal hier rein:
    >Galerie: weiße Becherchen<
    Der kleine gelbe auf dem letzten Bild wächst mit den weißen auf den Bildern davor zusammen? Dann wäre er also schon mal deutlich größer. Ist der wirklich orange oder mehr gelblich?
    Denkbar wäre hier zB eine Bissporella oder auch eine Gallertträne, so in die Richtung Dacrymyces Stillatus. Dazu müsste aber eine entsprechende Konidienform zu sehen sein.


    Jedenfalls finde ich dein Engagement toll und sehe auch gerne deine Bilder. Weiter so!


    LG, Beorn.

    Hallo, Pinienwald!


    Die Lamellen elastisch?


    Ich muss zugeben, das überrascht mich.
    Immerhin deuten aus meiner Sicht die (fast?) nicht untermischten, (fast?) immer komplett vom Stiel zum Hutrand durchlaufenden Lamellen auf einen Sprödblättler.
    Dazu kommt der wattige (?), überhaupt gar nicht längsfaserige Stiel. Ich nehme an, wenn du den durchbrichst, sieht die Bruchstelle wie abgebrochener Parmesan aus?


    Auch der Habitus lässt mich total an einen Täubling (Russula spec) denken.


    Dann ist hier aber in meinem Fall Latein ende. Täublinge sind ja auch eher etwas komplizierter.


    Rein optisch erinnert mich der schon etwas an Russula Delica. Aus eigener Anschauung brechen da bei jungen Pilzen die Lamellen auch nicht gleich immer beim Drüberstreichen. Kann aber auch was ganz anderes sein. ;)



    LG, Beorn.

    Hallo!


    Sehr schön, es kommen mehr und mehr Detail zusammen. :thumbup:
    Aber für mich bleibt es schwierig. Das liegt auch aran, daß mir so langsam der Überblick verloren geht, welcher gezeigte Pilz nun zu welcher Kollektion gehört. :/


    Zu den neuen Bildern halte ich mal eines fest: Da ist mE nach jedenfalls ein Suillus Granulatus zu sehen. Und - siehe rosa Stielbasis - mindestens ein Suillus Collinitus. Also jetzt doch! Ich denke, die hier gezeigten Stiele sind für die Artabgrenzung wenig aussagekräftig. Die Unterschiede im Wuchs sind einfach zu gering, das sollte im Variationsspektrum sowohl von Granulatus als auch von Collinitus liegen. Wahrscheinlich auch für Mediterraneensis, aber da bleibt für mich ein Fragezeichen.


    Übrigens gibt es keinen Grund, daß dir mir gegenüber etwas leid tut. Ganz im Gegenteil! Für mich ist es hier nicht wichtig, ob ein bestimmtes Ergebnis erzielt wird, oder ob ich mit einem Vorschlag "recht" habe. Vielmehr bin ich froh um die Diskussion zu den Pilzen, bei denen ich eine Menge gelernt habe. Die Gelegenheit, mein eigenes Wissen da zu überprüfen und zu erweitern, ist mehr als willkommen. Umso mehr Spaß macht es, weil du immer am Ball bleibst, neue Pilze und Ideen liefern kannst, dabei immer die Punkte der vorherigen Diskusion mit einbeziehst. Ich find's echt spannend. Wenn ich dann mit Ideen und Fragen weiterhelfen kann, umso besser. Dennoch wären ein paar fundierte Expertenmeinungen immer noch interessant.


    Falls hier nichts kommt, vielleicht die Funde auch noch mal im >Paralleluniversum< einstellen. Am besten mit Verweis auf diese Diskussion. Doppelt gemoppelt hilft manchmal besser. ;)



    LG, Beorn.

    Hallo!


    Zitat


    Ich glaube, die Stiele sind ziemlich variabel und man braucht etwas Erfahrung, um zu erkennen, was typisch ist und was nur zufällig ist. Für mich spricht vor allem der graubraune Hut gegen A. vaginata. Das zweite Bild ist m. E. typisch für A. submembranacea.


    Ja, so ungefähr das wollte ich hören. Das trifft ziemlich genau mein Problem: Die persönliche Erfahrung fehlt. Insofern traue ich mir auch nicht zu, hier eine Entscheidung für eine der beiden Arten zu treffen. Sicher wäre es anders, wenn ich den Pilz selbst in der Hand hätte. Pinienwald traue ich zu, nach den hier angegebenen Infos und eigener Recherche die Pilze recht sicher einzuordnen.
    Auch wenn ich sagen muss, daß ich Toffel im Bezug auf die Hutfarbe auf Bild 2 folgen kann. Dazu noch die weißlichen –žVelumbrocken–œ–¦


    Der neue Pilz ist da für mich schon eindeutiger. ;)


    Für meinen Teil geht es vor allem darum, die Informationen zu verarbeiten und daraus zu lernen. Das wollen aber sicher andere Mitleser auch, darum möchte ich euch zwei meiner Funde aus dem Sommer nicht vorenthalten. Dazu muss ich aber sagen, daß jetzt zwei eher schlechte Bilder kommen. Beide Pilze waren Einzelgänger, die ich nicht fällen wollte, und somit auch nicht komplett untersucht habe. Beide waren persönliche Erstfunde, die auch nch auf einen Zweitfund warten. Die Bestimmungen, die ich mir da zusammengeschustert habe, sind alles andere als gesichert.


    Amanita Battarrae:


    Amanita Submembranacea:


    Falls es jemanden interessiert kann ich vom zweiten noch bessere Bilder von Stiel und Scheide nachreichen.


    Was heißt das nun für Pinienwalds Pilze?
    Aus meiner Sicht nichts.
    Amanita Vaginata suche ich bisher vergebens.



    LG, Beorn.