Beiträge von Beorn

    Hallo, Ralf!


    Hoppla, jetzt wo du's sagst: Nein, gerochen habe ich gar nicht daran.
    Sollte ich Harzausfluß mit einem Pilz verwechselt haben? 8|
    Durchaus im Bereich des Möglichen.


    Mal sehen. Heute abend schaue ich mir die Probe wohl nicht mehr an. Ich hasse es, das Haus ungeduscht und mit schmutzigem Geschirr zu verlassen. Aber das sehe ich mir spätestens Morgen nochmal genau an. Und habe den ganzen abend nervöse Unruhe.


    LG, Pablo.

    Hallo, Chris!


    So vom Aussehen her würde der rotbraune Zitterling, Tremella Foliacea eigentlich passen. Da müsste ich aber nochmal nachschauen, ich glaube im Kopf zu haben, daß der nur auf anderen Pilzen fruchtet. Schmetterlingstramete zB. Lustigerweise muss er nicht auf den Fruchtkörpern wachsen. Da muss nur irgendwo im Stamm Mycel sein. Ob außer Trametes Versicolor noch was anderes als Substrat in Frage kommt, weiß ich gerade leider auch nicht. Aber da sind ja immerhin einige Pilze zur Auswahl an dem Stamm (Buche?) und rum herum.


    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Du hast völlig recht. :thumbup:
    Ich hatte noch so ein dumpfes Gefühl, daß da was mit den Zapfen nicht stimmt. Wenn ich es nachschlage, ist es sicher Douglasie; da standen auch einige! Ich werde das mal oben ändern.


    Danke!


    LG, Pablo.

    Hallo Zusammen!


    Mein zweiter Pilz heute fand sich ebenfalls im südwestlichen Odenwald, auch bei knapp 300m üNN. Die Fruchtkörper sind recht groß, bis ca 5mm und wirken auf den Bildern etwas blass. Die dürft ihr euch ein bisschen gelber vorstellen. So sprangen die beiden Zapfen auch ziemlich ins Auge, waren am Wegrand kaum zu übersehen. Interessant: Die großen, gallertigen, durchsichtig - gelblichen Beulen sind gar nicht der eigentliche Fruchtkörper, richtig? Die sporentragenden Elemente sollten die weißen, undurchsichtigen Blasen (Apothecien?) darauf sein?


    Die beiden Zapfen - für bessere Photos auf einem Baumstumpf nahe dem Fundort:


    Glibberbollen:


    Ein weiterer am selben Zapfen:


    Am anderen Zapfen ältere, verfallene Exemplare:



    Nun die Frage: Lässt sich hier anhand der Bilder sagen, was es ist? Oder ist da wieder ein Mikroskop unerlässlich?
    Einen Zapfen habe ich mal mitgenommen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzfreundinnen und Freunde!


    Ich war heute nochmal kurz draußen. Bevor die Kamera akulär war, fand sich da auch dieses lustige Kerlchen:









    Die Farben passen so eigentlich ganz gut. Die Größe des größten FK sind vielleicht so 6 bis 8 mm im Durchmesser. Die weißen Bohnen schwimmen in gallertigem Saft. Ich denke, die "Bohnen" werden später noch braun. Der gesamte FK platze eben bei der geringsten Berührung schon auf. Fundort ist der südwestliche Odenwald, um 300 m üNN, Substrat ist wohl Nadelholz. Dazu noch ein Bild:


    Wenn Hartmut (Harzpilzchen) nicht neulich >diesen Beitrag< geschrieben hätte, wüsste ich damit nichts anzufangen. Aber so gibt es doch eigentlich kaum Alternativen, zumal die "Bohnen" frei sind, also nicht an Fädchen hängen.


    Hier mal noch zwei Links:
    >Wikibild<
    >Bender - Coprinus<



    Also ich bin beim vollgestopften Nestling, Nidularia Deformis.
    Das wäre dann schon ein sehr erfreulicher Fund für mich.



    LG, Pablo.

    Hallo Mausmann und Ingo!


    Ja, genau. Diese blöden weißen Beläge sind mehr als sonderbar. Wenn ich mich richtig erinnere war das aber nicht einfach abwischbar. Aber so ist das: Es widerspricht eigentlich jeder meiner Ideen. Inocybe fällt weg, Pluteus auch und eigentlich doch auch Psathyrella.


    Groll...


    Die "Knolle" ist übrigens schon so, wie sie auf dem letzten Bild (schlecht!) zu erkennen ist: Also nicht abgebrochen, sondern in der Tat recht klein und deutlcih abgeflacht. Das hat mich da selbst überrascht, nur so ließ sich ja der größere Pilz einfach wegnehmen, ohne den kleinen zu beeinträchtigen.


    Tja.


    LG, Pablo.

    Hallo!


    Jawoll, die Erklärung macht Sinn.
    Wogegen eine Pilzspore mit einem Flagellum ja auch nicht viel anfangen könnte, da sie ja nicht in einer Flüssigkeit ein bestimmtes Ziel ansteuert. Anders wäre das vielleicht bei einem marinen Pilz.
    Ob es da wohl sowas gibt?


    LG, Pablo.

    Moin.


    Ich glaube, wenn die 15 das ist, was ich denke, dann reichen die Merkmale auf dem Bild völlig aus. Sofern die Farben stimmen, und da nichts graues oder Rosanes ist. Aber das sagte ich ja bereits. ;)


    Aber was Anderes:
    Dornröschen und Rübezahl!
    Was hat mich diese Andeutung geschockt und verwirrt. Nun fällt es mir wie Schuppen aus dem Alligator! Das ist Umdieeckedenken in feinster Vollendung. Passt wunderbar zu meiner Idee. :D


    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Bewegen können sich die Caudae aber nicht, oder?
    Ansonsten lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit mit männlichen Keimzellen der Säugetiere wohl nicht verneinen.
    Laune der Evolution?


    LG, Pablo.

    Hallo Mausmann & Ingo!


    Ihr seid super!
    Ich betrachte mein Problem mal als gelöst. :thumbup:


    Danke,
    Pablo.


    Edit:
    Dann hänge ich mal ein weiteres UMO an. Diesmal mit noch weniger Hoffnung auf ein Ergebnis, weil einfach die Bilder auch so schlecht sind.


    --> Fundort: Kraichgau, unter 300m üNN
    --> Buchen, Eichen, Kiefern, Lärchen
    --> Fundzeitpunkt: 2. September 2012 –“ Trockenperiode
    --> Größe: gesamter FK nicht höher als 10 cm, aber auch nicht viel kleiner
    --> Geruch: nicht einprägsam
    --> Stiel: längsfaserig, voll, fein bereift, Stielbasis nicht filzig
    --> Hut: ockergelb mit weißen Velumresten, lägsfaserig, feinschuppig, trocken
    --> Lamellen: reinweiß, weich, untermischt nicht gegabelt, ob frei oder doch angewachsen kann ich leider nicht mehr sagen. :(
    --> Offenbar auf Erdreich wachsend; Einzelgänger, aber mit –žBabypilz–œ zusammen wachsend
    --> Keine Verfärbungen festzustellen. Trama insgesamt fest.





    Vielleicht lässt sich der Pilz ja wenigestens auf eine Gattung eingrenzen. Denn auch dazu sind meine Ideen vage und unfundiert: Pluteus? Inocybe? Oder doch in richtung Psathyrella?



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    OK?
    Trotz dieser Zotten?


    Übrigens haben wir mit dem Namen beide Unrecht. Das muss hier mal erwähnt werden. Aber sowohl Oligoporus als auch Spongiporus sind wohl als Synonyme noch erlaubt. >siehe Species Fungorum<


    Der aktuelle Name ist wohl >Postia Caesia<.



    Aber mit der Form der Fruchtschicht habe ich schon noch ein Problem. Dazu mal ein Bild aus meinem Archiv vom Laubholz - Bruder, Oligoporus Subcaesius (also nun wohl Postia Subcaesia):


    So oder so ähnlich finde ich auch im Web Bilder zum blauen Saftporling.
    Aber vielleicht liegt hier auch eine Wuchsabweichung vor? :/



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Hier stimmen die Farben aber schon so ungefähr, oder?
    Nicht, daß da ein Hauch von Rosa oder Grau nicht zu sehen ist, und ich doch bei Entoloma gucken muss. Ansonsten folge ich nämlich einfach mal meiner Nase.


    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Die weiteren UMOs werde ich wohl hier anhängen.
    Ein No- End - Thread für Alle wird wahrscheinlich wenig Sinn machen. Da geht zuviel durcheinander und einzelne Pilze gehen unter. Am besten eröffnest du einen eigenen No - End - Thread nur für deine Pilze.
    Ich kann dich übrigens ganz gut verstehen, deine Situation kommt mir bekannt vor. So eben erst im Einstieg in die Materie und dabei viele Bilder gemacht, ohne zu wissen, was nachher alles für die Bestimmung wichtig ist...


    Auch wenn du nur Bilder hast: Die sehe ich mir gerne an, Ideen gebe ich gerne dazu weiter. Nur keine Scheu. So ein paar Angaben lassen sich ja immer noch ergänzen: Funddatum, Fundort (auch wenn es mit dem genauen Substrat oder den exakten Baumarten im Umkreis nichts wird), die ungefähre Größe.


    Zu hohe Erwartungen sollte man freilich nicht haben. Aber möglicherweise kommt doch mal ein Björn oder Hübchen vorbeigeschneit und sagt: "Hier, der Pilz ist das und das."



    LG, Beorn.

    Hallo, Pilzfreunde!


    Durch Anna bin ich heute mal auf die Idee gekommen, die 10 UMOs in meinem Archiv nochmal anzuschauen. UMOs (Unbekannte Mykologische Objekte) sind bei mir idR Pilze, die ich so im Vorbeigehen mal abgelichtet habe. Extrem fahrlässig, wenn man es genau nimmt. Allerdings: Wenn ich zu den jeweiligen Pilzen anständige Bilder produziert und die wichtigsten Merkmale aufgenommen hätte, wären es ja keine UMOs geblieben.


    Generell mache ich mir nicht viel Hoffnung, weil einfach so viele wichtige Angaben fehlen und die Bilder auch schlecht sind. Aber einen Versuch ist es wert. Möglicherweise sieht jemand mit einem größeren Erfahrungsschatz als ich einfach mehr. Oder jemand hat einfach so eine zündende Idee.


    Also macht euch keine Gedanken, wenn euch was durch den Kopf geht, schreibt es einfach hin. Dann habe ich wenigstens mal ein paar Ideen, denen ich nachgehen kann.


    Insgesamt habe ich bei drei von zehn Kandidaten die Hoffnung nicht so ganz aufgegeben. Dies hier ist der erste, ein sehr hübsches Pilzchen:


    Gefunden am 28. Oktober 2012
    im Viernheimer Forst (Oberrheinebene), ca. 90m üNN
    Fichtenmischwald (Ahorn, Weißbuche, Lärche–¦)
    Substrat: Fichte (siehe Ptychogaster)
    Größe: knapp 1 cm breit
    Oberfläche: intensiv graublau





    Da war ich mit dem Polsterpilz beschäftigt und habe (ergebnislos) den Baumstumpf nach der Hauptfruchtform abgesucht. Eigentlich dachte ich bei dem blauen Ding an sowas wie Oligoporus Caesia, aber mit dem Gestachel da unten? Kann eigentlich nicht sein, oder?



    LG, Pablo.

    Hallo, Matze!


    Ja, Agrocybe Paludosa = Agrocybe Elatella könnte schon passen. Aber da darf man sich in dem Fall einfach nicht zu sicher sein. Ich hege den Verdacht, daß da bestimmt noch sehr viel Anderes in Betracht kommt. Zumal Krieglsteiner die globale Verbreitung mit "Asien und Europa" angiebt. Aber eine solche Angabe muss sicher hinterfragt werden. Es ist nicht nachvollziehbar, woher hier die Daten kommen.


    Zwei Links:
    >Link1<
    >Link2<


    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzfreunde!



    Es macht einfach auch umso mehr Spaß, wenn man da so ein Feedback bekommt. Inzwischen macht Ingo sich ja mit meinen Pilzen fast so viel Arbeit wie ich mir selbst. :D
    So macht das echt Spaß.


    Die Rubrik hier bei "Bilderserien" habe ich schon bewusst gewählt. Die Bestimmung der Klotzpilze ist nicht mein Primärziel. Das geht exakt ja größtenteils nur mit Mikroskop. Um stückweise das Wissen immer weiter zu vertiefen, auch was die Photographie betrifft, taugt das so allemal.


    Weißer Filz ist schon an einigen Stellen zu sehen. Allerdings nicht auf der Hymenochaete. Ich bin gespannt, was da noch raus kommt.



    Leider, Ingo, hat meine Lupe wohl keine 10 bis 15 fache Vergrößerung. Das ist so ein altes Teil, ich glaube, früher hat man "Leselupe" dazu gesagt. Immerhin: So ein bisschen was feinhaarig - flauschiges sehe ich bei der Hymenochaete schon damit. Da bilden sich anscheinend auch noch neue Fruchtkörper. Das muss mal noch ein paar Tage abgewartet werden, vielleicht ist es auch was ganz anderes, denn es wächst an der Flanke, nicht an der Schnittfläche.


    Hier aber mal noch zwei Bilder mit normalem Makromodus:


    Dann habe ich noch mal ein wenig mit Kamera und Lupe rumgespielt. Immerhin, etwas besser wird es so langsam. Dazu mal die Orbilia (jetzt nicht mehr das Kleinste. Der eine Becher ist schon einen knappen Millimeter groß):


    Zum vergleich mal ohne Lupe:


    Und Pilz 2 ist ziemlich sicher Hyaloscypha. Mit der Lupe lassen sich die Haare am Rand schon erkennen. Fast auch auf dem Photo:


    Die Mollisia wurde auch noch mal mit Lupe bebildert. Ist auch einfach ein schöner Pilz:



    Und noch zum Subikulum:
    Also eine feinhharige Schicht kann ich beim besten Willen nicht sichtbar machen. Dazu reicht wohl die Vergrößerung auch nicht aus. Aber etwas ist da. Das sieht man schon aus der Entfernung:


    Hier ist an beiden Stellen der Untergrund um die Mollisias deutlich dunkler als das eigentliche Holz. In der Tat ist da irgendein Belag unter den Becherchen:


    Wieder etwas, worauf zu achten sich lohnt. Die Frage nun: Was kommt zuerst? Subikulum oder Apothecien? Und ist dieser Filzteppich gleichbedeutend mit Konidienform? Das kann ich mir kaum vorstellen. Nebenfruchtformen tragen ja immerhin auch Sporen. Auch wenn's nur infertile sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Das Suchen kann ich dir ein wenig Abkürzen. Den Phaeolepiota Aurea hatte ich auch schon recht schnell ausgeschlossen, aus den Gründen, wie Ingo und Anna sie auch angeführt haben. Den kenne ich auch "aus der Praxis".


    Hier mal ein Link zu einem Fund von Melanie:
    >Klick<


    Und drei Fundbilder von mir, leider schon etwas ältere Exemplare:



    Sehr gut zu sehen ist die ganz andere Hutoberfläche, die hier durchaus charakteristische Größe, der völlig andere Lamellenansatz und vor allem der "Stiefel" der auch im Alter noch mit diesen glimmerigen Körnchen besetzt ist. Bei jungen Pilzen umso mehr.



    Ein solcher Stiefel ist bei deinem Pilz nicht zu sehen. Der Ring ist bei dem älteren Pilz auch schon fast vergangen. Die Hutoberfläche ist radialfaserig. Die Lamellen sind breit angewachsen.
    Natürlich kann ich hier nicht mit 100%iger Sicherheit auf beringten Flämmling schließen, aber aus meiner Sicht ist es das, was am nächsten dran kommt. Einige Links habe ich noch:
    >link1<
    >link2<
    >link3<



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Einen spannenden Pilz zeigst du hier. :thumbup:
    Supersache. Mausmanns Vorschlag ist sicher nicht schlecht. Ich war in eine ganz andere Richtung unterwegs. Das kommt jetzt drauf an, ob die Lemellen wirklich Lamellen sind, oder eher Leisten. Die Hutoberfläche ist aber eher etwas filzig, oder? Und nicht hygrophan...


    Jetzt wäre natürlich interessant, ob das Sporenpulver weiß ist. Auf einigen Hüten ist so ein weißlicher Überzug, der durchaus Sporenpulver sein könnte. Dann käme eventuell schon auch ein Trichterling mit dunklen Lamellen in Frage. Vorschläge: Clitocybe Subspadicea oder Clitocybe Ditopa.


    Möglichkeit zwei: Das Sporenpulver ist nicht weiß. Also wollte ich mal im Krieglsteiner die Rötlinge aufschlagen. Zunächst landete ich aber auf der falschen Seite, nämlich bei den Tellerlingen. Da finde ich eine Beschreibung zu Rhodocybe Obscura, die eigentlich haargenau auf deine Pilze passt. Leider hat Krieglsteiner aber kein Bild.


    Achja, einen einigermaßen passenden Rötling hätte ich auch noch: Entoloma Undatum.


    Sämtliche vier Vorschläge sind nur als Ideen zu verstehen. Und jetzt schaue ich mal, was ich zum Kohlen - Leistling noch finde.



    LG, Pablo.


    daß es ein Albino ist.


    Hoppla. Ich dachte, du denkst an eine ganz andere "Varietät". Die mit der gerieften Manschette als hinterhältigem Betrug und einer Affinität zu Nadelwald.
    Meine Idee ist dennoch keine Varietät, sondern schon eine eigenständige Art. Aber eben auch nur eine Idee.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Melanie, hast du ein Bildbearbeitungsprogramm? Wenn ja, dann fahr mal bei Annas Bild (13) die Blautöne runter. :evil:
    Das hat bei mir so einige Zweifel zerstreut.


    Mausmann, ich glaube, die bestimmte "Varietät" ist es hier nicht. Da schwebt mir noch eine andere Lösung vor.



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Nee, das klang auch nicht so, als wären die Kleinen uninteressant.


    Und:


    Oh... und abgesehen von der Beschäftigung mit Pilzen fallen mir noch eine Menge weiterer sinnvoller Tätigkeiten im Winter ein...


    Ja, da hast du recht. Zum Backen zB bin ich immer noch nicht gekommen.




    Ich habe noch Berge von Pilz-Fotos zu sortieren um meine Fotodatenbank zu erweitern - eine wunderbare Beschäftigung jetzt im Winter. Ich für meinen Teil habe momentan schon ne Menge offene Baustellen, die ich erst festigen möchte, bevor ich mich später, dann mit geeigneter Literatur, auch den Kleinen zuwende. Ziel für nächstes Jahr: Einen soliden Überblick über die Großpilz-Gattungen, und möglichst viele der makroskopisch erkennbaren, gängigen Arten zu beherrschen.


    Meine Ziele sind doch die selben. Aber ich lerne vielleicht etwas anders. Ich brauche dazu eben vor allem Pilze in der Hand. Oder die Pilzbilder, die ich im Bestimmungsforum so finde. Also quasi den praktischen Anlass, um mich mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen.


    Meine Funde des Sommers, soweit sie bebildert sind, sind allerdings größtenteils bestimmt. Vieles natürlich mit "conferatur". Entweder, weil es ohne Mikroskop nicht besser geht, oder weil andere Infos fehlen. So ist mein Archiv mit momentan 230 Arten eigentlich ganz gut gefüllt. Darin enthalten natürlich auch einige Ascos und 10 "UMOs", also Pilze, von denen ich ein paar (teils schlechte) Bilder habe, die sich aber jeder Einordnung wiedersetzen.
    Aber wenn du noch Einordnungsprobleme hast, dann immer her damit. :P
    Da will ich mitmachen. Am besten im Bestimmungsforum parken, da ist sowieso viel zu wenig los.




    Aber wer weiß, wenn mir demnächst welche von den Kleinen im Wald über den Weg laufen, vielleicht ist dann ja doch wieder alles anders... :)


    Morgen oder Sonntag?
    Ich hätte Zeit und Lust. Der Schnee ist dem Untergang geweiht, und ich brauche noch Schlumpfkeulchen. Dabei könnte man auch noch mal beim Ökosystem vorbeischauen.



    LG, Pablo.

    Ha!


    Versteckt sich dieses Thema vor mir in den Untiefen des Forums. Aber nicht tief genug. ;)
    Durch Umwege (Pezizas suchen bei Google) hab ich's doch entdeckt. Dann schreiten wir mal zur Reanimation. Das muss nämlich sein, bei all den schönen Pilzen und Bildern, die hier schon eingelagert sind.


    Und ich Esel öffne seit dem Herbst immer wieder andere Themen für Minis und Ascos...


    Darum jetzt einige Pilze, die aber eigentich gar nicht hier sein dürften. Denn nur der erste ist ein Ascomycet, die anderen sind Basidiomyceten.


    1.: Unbestimmte Peziza in hochsommerlicher Traktorfurche:


    Zumindest eines der Bilder hatte ich schonmal in einer Serie vorgestellt. Macht aber nichts. Ich mag die BIlder, auch weil es meine ersten einigermaßen gelungenen Makroaufnahmen waren.



    2.: Konidienform von Dacrymyces Stillatus cf., zerfließende Gallertträne in Schnee und Eis gewandet:



    3.: Runzlige Koralle, Clavulina Rugosa, mal besonders runzlig:



    4.: Weißer Polsterpilz, Ptychogaster Fuliginoides, leider ohne Hauptfruchtform:



    LG, Pablo.