Beiträge von Beorn

    Hallo, Zarko!


    Beim ersten Bild bin ich absolut dabei. Das ist Amanita Franchetii. Beachte die großflächigen, sich nur langsam lösenden Velumreste in gelblichen Farben auf gelblich - ockerlichem Grund. Auch zu sehen sind hier die gelblichen Flockengürtel um die Stielbasis.


    Auf Bild 2: Für mich eindeutig Amanita Excelsa. Da setze ich 50 Pilzchips. ;)
    Velumreste grau bis weiß, schon jung schuppig - feldrig aufbrechend; Hutfarbe graubraun; ungerandete Knolle, die in den Stiel übergeht, leicht bräunend, feine Flockenwülste, ebenfalls bräunlich...



    Zum Glück machst du so gute Bilder, daß sich da soviele Merkmale erkennen lassen. ;)



    LG, Pablo.

    Amanita excelsa (Fr.) Bertill.
    Grauer Wulstling


    Synonyme:
    Amanita spissa var. excelsa (Fr.) Dörfelt & I.L. Roth
    Amanita ampla Pers.
    Amanita spissa var. ampla (Pers.) Veselý
    Amanita cariosa (Fr.) Quél.
    Amanita valida (Fr.) Sacc.
    Amanita spissa var. valida (Fr.) E.-J. Gilbert
    Amanita excelsa var. valida (Fr.) Wasser


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricales --> Amanitaceae --> Amanita --> Amanita excelsa




    Hut:in diversen Grautönen, teils auch bräunlich oder weißlich; Velumflocken meist grau, oft schollig, flächig, unregelmäßig geformt (flach bis spitz) und verteilt, vergänglich; Rand meist ungerieft; Hut ca. 5 bis 20 cm breit; anfangs kugelig, alt bis komplett ausgebreitet


    Stiel: Weiß über der Manschette bald gräulich, darunter gelegentlich auch bräunlich und schuppig bis flockig; Manschette recht dauerhaft, anfangs abstehend, dann anliegend, oberseits deutlich gerieft (die Riefung zieht sich oft bis zur Stielspitze hinauf); Knolle dick, bald bräunend, ungerandet, nach oben allmählich in den Stiel übergehend; bisweilen mit einem oder mehreren undeutlichen Schuppengürteln abgesetzt


    Lamellen: weiß; engstehend; weich; meist angeheftet; Schneide beflockt


    Fleisch: Weiß, derb; teils bei Verletzungen bräunlich verfärbend; Geruch eher unbedeutend / dumpf, teils auch nach Rettich, Rüben oder Kartoffeln; Geschmack erst süßlich, dann schwach rüben - bis rettichartig; verfärbt mit Phenol weinrot


    Speisewert roh giftig, gekocht essbar, aber eklig im Geschmack.


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Mykorrhiza mit Laub –“ und Nadelbäumen, am liebsten aber mit Fichte. Weit verbreitet und häufig


    Verwechslungen: Mit dem essbaren Perlpilz (A. rubescens), dem stark giftigen Pantherpilz (A. pantherina), dem schwach giftigen Porphyrbraunen Wulstling (A. porphyrea), einigen eher seltenen Wulstlingsarten: A. franchetii, A. solitaria


    Wissenswertes: Es werden mehrere Varianten beschrieben:
    Var. cariosa: Stiel ohne Knolle, bald hohl werdend
    Var. excelsa (Var. ampla): Geruch kartoffelig bis fruchtig; Hut eher graubraun; meist tief wurzelnd
    Var. spissa: Kein signifikanter Geruch, Velumflocken beständig
    Var. valida: Fleisch bei Verletzung (deutlicher?) bräunend; Hutrand gerieft; Hut eher honigbraun
    Zwischen allen Varianten kommen Übergangsformen vor, so daß eine genaue Zuordnung oft nicht möglich ist. Den Varianten kann wohl kaum ein taxonomischer Wert zugemessen werden.



    Bilder:





    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Amanita pantherina = Pantherpilz<
    >Amanita franchetii = Rauher Wulstling<
    >Amanita regalis = Königsfliegenpilz<
    >Amanita solitaria = Igelwulstling<
    >Amanita rubescens = Perlpilz<


    Weitere Links:
    >Pantherpilz, Perlpilz, grauer Wulstling<

    Hallo!


    Schlecht: Ich habe auch keine Schnittbilder oder schöne von - unten - Bilder. Aber zwei will ich auch noch mal beisteuern, die auch schön die Geselligkeit der Art zeigen, sowie die völlig unterschiedlichen Standorte.




    Daß sich Fliegenpilze gerne mit Kuhmaul, Pfefferröhrling, Steinpilz, Marone usw. den Standort teilen, muss wohl nicht gesondert erwähnt werden.


    Erwähnen könnte man vielleicht noch das Vorkommen von Gelbtönen an den Wülsten der Stielbasis, Ring und unter der Huthaut.
    Dabei könnte man auch noch auf die Var. Formosa hinweisen, aber für die machen wir ein eigenes Thema auf, oder?
    Ebenso wie für A. Regalis (den ich aber leider noch nciht finden konnte)...



    LG, Pablo.

    Hallo, Matze!


    Die Bildersammlung kann sich aber doch auf diverse Beiträge verteilen?
    Mehr als dreißig Anhänge (Bilder) in einem Post ist ohnehin problematisch. Das sollten wir lassen. Dann leiber mehr Beiträge mit jeweils weniger Bilder.


    Eingebrachte Vorschläge in den Startbeitrag einarbeiten kann natürlich auch der Verfasser, dazu braucht es ja keinen Mod. Wenn die Sache hier so weiterläuft, kommt da ohnehin noch viel Arbeit für das Forenteam. Da sollten wir schon schauen, möglichst viel selbst zu machen.


    So ähnlich denke ich auch wegen deinem zweiten Vorschlag, Matze (den ich auch gut finde): Wenn man in dem entsprechenden Thema einen Verbesserungshinweis gibt, oder sich an einer Diskussion beteiligt, könnte man ja den Beitrag auch selbst löschen, wenn sich das Thema erledigt hat.


    Als Beispiel:
    Es wird ein Merkml vorgeschlagen, das in die Liste aufgenommen werden soll. Vier Leute diekutieren im Thread dieses Thema. Man einigt sich, der Threadstarter bearbeitet den Startbeitrag, dann werden die Beiträge zur Diskussion ja eigentlich nicht mehr gebraucht. Dafür gibt es ja das Bestimmungsforum.;)
    Nun löscht also jeder seine Beiträge (so sie keine Bilder enthalten), und das Artportrait steht wieder für sich.


    Aber andererseits kann so eine Diskussion auch mal interessant sein. Für manchen hilft das Lesen eines kleinen sachlichen Pilzstreites, bestimmte Merkmale besser zu verstehen und einzuordnen.


    Wie seht ihr das?
    Sachdiskussionen aus den Themen raus oder drinlassen?



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Außerdem wissen auch Index / Species Fungorum nicht alles. Maches wissen die Seiten auch erst, wenn man "hintenrum" fragt (also von einem anderen Namen ausgehend, wo man dann irgendwo den eigentlich vermuteten unter "Synomyme" findet).


    Das aber nur am Rande.


    Was ist denn nun mit dem Pilz?
    Ehrlich gesagt, bin ich nun genauso schlau wie zuvor. Etwas besser: Immerhin vermute ich meine erste Idee als falsch. Aber sonst?


    Mir fällt nichtmal eine gesunde Frage ein... (ich schlafe aber eigentlich auch noch).



    LG, Pablo.

    Hallo, Zarko!


    Deine Bilder sind wirklich spitze und eine absolute Bereicherung.
    Mach doch mit den unbekannten mal einen eigenen Thread auf, da bekommen sie sicher mehr Aufmerksamkeit, und du bekommst noch mehr Ideen zu Namen.
    Mir fällt nur zu 8. etwas ein: Der wollte mal ein Schüppling (Pholiota) werden, glaube ich.


    Die Amanita Franchetii in >Beitrag #250< müsstest du vielleicht nochmal überprüfen. Da ist insgesamt zu wenig gelb am Pilz, wird also wohl auch eine Amanita Excelsa sein. ;)


    Danke für die Bilder,
    LG, Pablo.

    Amanita pantherina (DC) Krombh.
    Pantherpilz
    Synonyme:
    - Amanita pantherina f. robusta A. Pearson
    - Amanita pantherina var. abietinum (Gilbert) Vesely


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricales --> Amanitaceae --> Amanita --> Amanita pantherina




    Hut: Huthaut glänzend; abziehbar; grau –“ bis gelbbraun, dunkelbraun, selten weißlich; Rand zumindest im Alter meist gerieft, Velumflocken weiß (selten grauweiß durch Schmutz / Witterungseinflüsse), klein, selten zusammenhängende Beläge bildend, oft konzetrisch angeordnet, vergänglich; Hut 4 bis 10 (12) cm breit


    Stiel: Weiß, vom Ring zur Basis zunehmend beflockt (im Alter vergänglich); Ring abstehend bis hängend, ungerieft, weiß; Knolle eingepfropft, wulstig gerandetdarüber meist eine bis mehrere Gürtelzonen (–žBersteigersocken–œ); bis 12 cm lang


    Lamellen: weiß; engstehend; weich; frei bis angeheftet


    Fleisch: Weiß, brüchig, im Stiel längsfaserig; Geruch oft schwach Rettichartig; Geschmack mild bis süßlich


    Speisewert: Stark giftig!!!
    >Wirkweise & Symptomatik s.u.<


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Mykorrhiza mit Laub –“ und Nadelbäumen


    Verwechslungen: Mit dem essbaren Perlpilz (A. rubescens), dem übel schmeckenden Grauen Wulstling (A. excelsa), dem schwach giftigen Porphyrbraunen Wulstling (A. porphyrea), gelbliche Formen mit dem narzissgelben Wulstling (A. gemmata) oder dem Gelben Knollenblätterpilz (A. citrina)


    Wissenswertes: Amanita pantherina var. abietinum soll sich durch kompaktere Fruchtkörper, einen nicht oder nur undeutlich gerieften Hutrand und eine im Alter bisweilen oberseits undeutlich geriefte Manschette auszeichnen. Dazu soll sie ausschließlich im Nadelwald vorkommen. Da die Typusvariante aber ebenfalls im Nadelwald auftreten kann, auch im Laubwald bisweilen recht kompakte Fruchtkörper bildet, und Riefungen je nach Witterung auch mal variabel sein können, ist sie wohl in der Typusvariante einzuordnen.



    Bilder:












    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Amanita excelsa = Grauer Wulstling<
    >Amanita rubescens var. rubescens = Perlpilz<
    >Amanita rubescens var. annulosulphurea = Gelbberingter Perlpilz<
    >Amanita porphyria = Porphyrwulstling<
    >Amanita gemmata = Narzißgelber Wulstling<
    >Amanita citrina = gelber Knollenblätterpilz<


    Weitere Links:
    >Pantherpilz, Perlpilz, Grauer Wulstling<

    Hallo, Ingo!


    Bei mir im Südwesten ist der nach eigenen Erfahrungen doch gut verbreitet. Längst nicht so wie Citrina, Excelsa, Rubescens oder Muscaria, aber häufiger zB als Pantherina und die ganzen eher seltenen Amanitas.
    Übrigens sehe ich den nicht gerade bevorzugt auf sandigen Böden. Die von mir oben gezeigten Funde stammen aus dem Kraichgau, Region Pforzheim (ganz grob): Bild 1 im Mischwald (Buchen, Fichten, Lärchen, Eichen), Bild 3 Fichtenwald. Boden eher sauer, aber keinesfalls sandig. Eher guter, dicker Humusboden.
    Bild 2 ist im Odenwald entstanden, reiner Buchenwald, trocken aber ebenfalls kein Sand.


    Verbreitung in BW nach Krieglsteiner: "Mäßig, aber sehr unregelmäßig verbreitet."



    LG, Pablo.

    Hallo!



    ein mal reicht doch oder?:evil:


    Es wäre schon nicht schlecht, das im Startbeitrag zu haben, oder? Das soll ja der Übersichtlichkeit dienen. In dem Fall fa niente, aber wenn mein Kommentar irgendwo auf Seite drei in einer Diskussion wäre, wär's schon wichtig, das zu editieren.


    @ Eike: Schick. Das knallt schon gut. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Schön. :thumbup:


    Schreib mal noch rein, daß der auch mit Laubbäumen oft Symbiosen eingeht. Sehr häufig finde ich die Art im Buchenwald, was in den GPBWs bestätigt wird. Bevorzugter Baumpartner bei Nadelbäumen wäre nach den GPBWs übrigens die Waldkiefer.


    Was man eventuell noch erwähnen könnte: Es soll ins gelbliche spielende Formen des Pantherpilzes geben, die nur schwer von A. Gemmata abzugrenzen sind. Die Info stammt ebenfalls aus GPBWs Band 4. Da unterscheidet sich aber eben oft schon die Hutschuppung und meist auch die Knollenform sowie der Ring.
    Da könnte man aber auch beim Pantherpilz noch drauf eingehen.
    Edit: Ich sehe gerade, das hast du durchaus erwähnt. Da war ich zu schnell bei den Bildern, sorry!



    Und so wäre das dann mit den ergänzenden Bildern:



    Edit:
    Mai 2013, bei Kiefern auf Sandboden:



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Naja, wenn sie starke Raucher sind vielleicht? :evil:




    Sehr schön, so in der Vergrößerung! Ich habe den (oder eine andere Lachnellula) um die Weihnachtszeit an ca. 50% der rumliegenden Kiefernzweigchen gefunden, scheint also nicht so selten zu sein. Also, Uli und Malone, ab in den Kiefernwald! ;)


    Zumindest Pilze auf Nadelholz, die so aussehen finde ich schon immer mal wieder. Die sollten dann also schon recht verbreitet sein, jedenfalls die mit weißen Haaren.
    Aber irgendwann möchte man so einen Pilz doch auch mal im Detail bewundern können. Insofern bin ich gespannt und hoffe, daß die hier noch die nötige Reife für eine schöne mikroskopische Ansicht erlangen.


    Irgendwann hatte ich auch mal zwei an einem dünneren Ast, der aber wohl eher Lärche war. Wenn ich da mit dem Substrat sicher wäre, könnte ich sie ja Lachnellula Occidentalis nennen. Aber sicher bin ich nicht, also laufen die als Lachnellula spec. Schde, daß ich die damals nicht mitgenommen habe. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Safran!


    Also nachdem Species Fungorum die Variante, an die ich dachte nur noch als Forma kennt, ist das taxonomische Problemchen eigentlich gelöst. Das macht die Frage nach der Stielposition aber noch heikler.


    Frage nach Poren oder nicht würde euch nicht weiterhelfen?



    LG, Pablo.


    Eds:
    Kene Sorge, ein Problem mit der Frage habe ich nicht. Stell sie nur. :thumbup:
    Wenn dabei etwas Signifikantes herauskommt, dann weiß ich wenigestens, ob ich völlig daneben liege.

    Hallo, Mario!


    Ich habe mal noch sowas wie einen Stammbaum hinzugefügt. :thumbup:
    Die wellig - faltigen Lamellen auf Bild 6 sind nicht bestimmungsrelevant. Das ist mehr ein Trockenschaden.


    Die fusselige Stielbasis ist schon relevant. Ist ja auch auf Bild 4 zu erkennen. Das ist eben die "striegelige" Stielbasis, wie auch in der Beschreibung erwähnt. ;)
    Ist aber eben nur ein Merkmal von vielen, da andere Pilze auch eine solche striegelige, fusselige Stielbasis haben können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Zarko!


    Bei der Blaufärbung ist es ja ganz klar, welcher Pilz gemeint ist. Auf deutsch sind wir ja klar beim falschen / blauenden Königsröhrling.
    Nur die Taxonomie ist da jetzt schon verwirrend. Krieglsteiner kennt den als B. Pseudoregius mit Synonym B. Speciosus. Boletales.com kennt den auch als Pseudoregius, aber mit Synonym B. Fuscoroseus.
    Species Fungorum kennt B. Fuscoroseus garnicht, dafür aber B. Pseudoregius und B. Speciosus, synonymisiert die beiden aber nicht. 8|


    Was für ein Gedöns.
    Aber um den Fund bist du zu beneiden; es spielt ja keine Rolle, welcher Name nun zu benutzen ist. Ein sehr schöner und seltener Pilz, toll in Szene gesetzt. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hi!


    Jetzt wird's diffus. :D
    Irgendwie komme ich bei beiden Fragen nicht so richtig mit. Wenn es in die Richtung geht, die ich vermute, ist der Geruch kaum ein Merkmal. Die Art könnte dann sowohl zentrisch als auch exzentrisch gestielt sein.


    Gefragt hätte ich jetzt zunächst, ob der Pilz Poren hat.


    Allerdings würde mich ein markanter Geruch auch insofern weiterbringen, daß ich gleich mal eine neue Richtung einschlagen könnte. Oder - wenn man einer Aufspaltung in mehrere Varianten nicht folgt - könnte es für mich auch ein Ausschlußkriterium sein, wenn der gesuchte Pilz immer zentral gestielt ist. Aber dabei bleibt eben oben genanntes taxonomisches Problemchen.



    LG, Pablo.

    Mycena polygramma (Bull.) Gray
    Rillstieliger Helmling


    Basidiomycota --> Agaricales --> Mycenaceae --> Mycena --> Mycena polygramma





    Hut: kegelig-glockig; schwach gebuckelt; grauweiß, grau, bräunlich, zum Rand heller; bis zur Hälfte gerieft oder gefurcht; bis 5 cm breit


    Stiel: steif bis strohig; enghohl; längsfaserig - zäh; meist auf ganzer Länge deutlich fein gerillt (im Alter und bei Trockenheit stärker ausgeprägt); silbergrau bis bläulich grau; bis 10 cm lang (oder länger, sihe unten!), dünn; Basis striegelig (weiß) und meist wurzelnd


    Lamellen: weiss bis blassgrau; relativ entfernt stehend; ausgebuchtet; schmal angeheftet bis fast frei; untermischt


    Fleisch: dünn; weiss bis blass graubraun; Geruch unauffällig; Geschmack mild


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Saprobiont (Totholzzersetzer) an Laubholz, meist Eiche; Haupterscheinungszeit August bis November, bei geeigneter Witterung aber auch zu jeder anderen Jahreszeit zu finden.


    Verwechslungen: mit anderen, großwüchsigen Helmlingen kaum möglich, wenn man die rilligen Stiele beachtet. Ähnliche Rüblingsartige keinen glockigen Hut und sind meist deutlich dickfleischiger


    Wissenswertes: Teilweise werden einige Varianten und Formen unterschieden, denen aber meist keine taxonomische Bedeutung beigemessen wird, zB Forma Candida (reinweiß) oder Forma Pumila (an lebenden Eichenstämmen)



    Bilder:













    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >keine vorhanden<

    Hallo!


    Ertsmal herzlichen Dank an alle Photo - Poster. :thumbup:
    Insbesondere an Zarko für diese gigantische Serie!
    Da sind ja einige echte Highlights dabei. Der Wahnsinn!
    Hast du den B. Pseudoregius / Speciosus angeschnitten?



    LG, Pablo.

    Moin!


    Hej, Kuschel!
    Meld' dich doch einfach mal auf Verdacht an. Wenn es nicht klappt, kannst du ja immer noch zurücktreten. Bis 14 Tage vor Kursbeginn bekommt man bei Rücktritt den vollen Teilnahmebeitrag zurückerstattet!
    Sehr fair übrigens, wie ich finde. :thumbup:


    Ich selbst hab's ja auch jetzt so gemacht, da ich auch noch keine Planungssicherheit habe. Aber blöd wär's dann einfach, wenn im März / April der Kurs voll ist, und der Urlaub genehmigt. Dann ist nämlich Heulen und Zähneklappern.



    LG (und weiters gute Besserung, Kuschel!)
    Pablo.

    Hallo, Joli!


    Nun tut er mir eigentlich leid, der Pilzberater. In der Tat: Mit deiner Hartnäckigkeit wird er nicht gerechnet haben.
    Aber vielleicht wäre es zielführender, einen frischen "Streitpilz" zu finden, mit dem man ihm auf die Nerven gehen kann? Ideal hierfür eigenen sich ja auch Angehörige der Gattungen Macrolepiota, Xerocomus / Xerocomellus, Clitocybe, Agaricus, ...
    Ich meine, die Alten, Verfallenen muss man irgendwann auch ruhen lassen. Immerhin wissen wir ja nun, was es ist.
    BTW: Ich will meinen Gewinn! :P
    Und beim nächsten Pilz kann man ja wieder den PSV ins Boot holen. Wenn er bei dir überhaupt noch ans Telefon geht, Joli. ;)



    LG, Pablo.