Beiträge von Beorn

    Hallo, Uwe!


    Bei Panellus gäbe es ja - wenn ich das gerade richtig sehe - nur drei Arten zur Auswahl, davon köme hier nur Panellus mitis (milder Zwergknäuelling) in Frage.


    Hier ist natürlich Crepiotus spec. viel passender als mein erster Vorschlag, nicht nur wegen der Lamellenfarbe. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Die sind doch gut, diese Winterpilze, und auch recht abwechslungsreich. Die Encoelia ist dann wohl das, was man ein Bildgedicht nennt?


    Ach, da ist diese Sache mit den hoch sitzenden Porlingen. Was denken die sich blos dabei? Wie sollen die so nur abphotografiert und untersucht werden. Das ist keck. Ich meine auch immer, die grinsen zu sehen, wenn man von unten grimmig aufschaut.


    Und wie recht du hast: Die fielen gerade in der letzten Zeit ja verstärkt auf, weil der boden - und augennahe Rest der Pilzwelt einen jämmerlich eingeschneiten Anblick bot.


    Wie groß ist eigentlich der gelbe Schwabbel auf Bild 1? Kommt mir recht gigantisch vor für eine zerfließende Gallertträne... 8|



    LG, Pablo.

    Morgen.


    Antwort auf die zweite Frage:

    Ist es korrekt, daß der Hut der gesuchten Pilzart, in aller Regel weiss mit rostbraunen Flecken aussieht ?


    Ja, das ist in aller Regel korrekt.
    Was natürlich heißt, das ich ihn durchaus auch schon mit reinweißen Hüten gefunden habe, so wie wohl die meisten von euch. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo!


    Genau so hatte ich das auch in Erinnerung, Inken. Kann aber ebenfalls nicht mehr sagen, wo ich das gelesen hatte.


    Daß unser allseits bekannter und geliebter Flocki (Boletus erythropus) = Boletus luridiformis ist, ist eigentlich auch unstrittig.
    Vgl. dazu >B. luridiformis auf Boletales.com<
    Die Seite macht immerhin schon einen recht zuverlässigen Eindruck auf mich und wird auch regelmäßig gepflegt.
    In der Beschreibung zum luridiformis finden sich auch interessante Infos zur var. discolor, die offensichtlich das ist, was wir sonst unter B. erythropus var. junquilleus verstehen.
    Also genau so, wie Björn sie beschreibt: gelb bis eben nicht gelb, in allen Übergangsstufen zur Typusart zu beobachten.


    Und an dieser Stelle kommt eben >Boletus pseudosulphureus< ins Spiel. Auch hier empfiehlt es sich, die Ausführungen von Boris Assyov aufmerksam zu lesen:

    Zitat


    Some recent autorities reduce this species to a variety of Boletus luridiformis on the base of unpublished molecular studies. It is clear that the entity in question is close to Boletus luridiformis. Nonetheless, here I intend to keep it at species level until published study is available for this confusing group. This species was long time known under the name Boletus junquilleus (Qu̩l.) Boud., but due to confusion in the past it will have to be abandoned in favor of Boletus pseudosulphureus. In fact the original description of Boletus junquilleus and the later illustration in BoudierЪs Icones Mycologicae fit well the species in question. Especially in Britain the name B. junquilleus was applied to Boletus luridiformis var. discolor and this is exactly where this confusion came from.


    Die angesprochene Verwirrung in Bezug auf das Taxon B. junquilleus (Quel.) Boud. bezieht sich - so wie ich das verstehe - eben auf die nicht reingelbe Form, also eben die oben besprochene und schwer aufzulösende B. erythropus var. junquilleus bzw B. luridiformis var. discolor.


    Insofern tendiere ich momentan dazu, unseren Flocki einfach als B. luridiformis s.l. vorzustellen, mit klarem Verweis auf das bei uns gebräuchlichere Synonym B. erythropus. Sensu lato deswegen, weil ich die eher undurchsichtige Farbform (var. junquilleus / var. discolor) da einfach mit rein nehme. Und sollte mir irgendwann etwas Passendes zu B. luridiformis var. immutatus einfallen, kann ich das ja noch reineditieren.


    Und dem wirklich total quietschegelben backe ich mal als Boletus pseudosulphureus ein eigenes Thema. Immerhin gibt es da noch ein paar andere - wenn auch sehr feine - Unterschiede...



    Dann noch eine kleine Frage zu Boletus queletii (Ist hoffentlich unstrittig, welchen Pilz ich damit meine?):
    Offenbar ziehen manche Kenner als Hauptunterscheidungsmerkmal zum Flocki (ich bleib mal bei "unserem" Taxon: B. erythropus) die Verfärbung des Fleisches unter Sauerstoff an.
    Bei B. erythropus blau
    Bei B. queletii in der Stielbasis bis ca. zur Hälfte des Stieles (wein)rot


    Wenn die rote Färbung im Stiel wirklich ein hartes Alleinstellungsmerkmal für B. queletii ist, dann muss ich mal ganz ernsthaft bezweifeln, daß diese Art hier selten ist. Denn in dem Fall hätte ich im letzten Jahr ungefähr 20 Funde von B. queletii an mindestens 10 verschiedenen Standorten (Laub - und Nadelwald) evrzeichnen können.
    Also wäre schön, wenn jemand bestätigen könnte, daß Rotfärbungen in der Stielbasis mehr oder weniger stark ausgeprägt auch beim Flocki vorkommen dürfen! :evil:


    So, und nun ist Nachtschicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uwe!


    Das ist dann schon ein Kiefernast, an dem das wächst, richtig?
    Auch wenn ich die Lamellen da etwas dunkel finde (was aber wohl auch im Alter mal so sein darf) sieht das für mich ganz stark nach dem ohrförmigen Seitling, Pleurocybella porrigens aus.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Na, umso besser!
    Vielleicht hat ein Gärtner gerade hier eine schöne Portion Material entsorgt. Woher das Substrat letztlich stammt, interessiert den Pilz ja nicht. Hauptsache es ist da und kann zwecks Ausbildung von Fruchtkörpern verspeist werden.


    Allerdings würden mich bei dem hier schon noch sinnvolle Alternativen interessieren. Irgendwas muss da doch zu finden sein?



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Jetzt wollte ich gerade einwerfen, daß alle drei Namen ja ein und die selbe Art bezeichnen.
    Stimmt aber nicht. Nach SF werden sie tatsächlich auf Artebene unterschieden. Da würde mich jetzt aber auch interessieren, wie die drei nun sicher zu trennen sind. 8|



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Wenn es um die Haupterscheinungszeit bestimmter Arten geht, dann haben wir doch alle schon die wunderlichsten Ausreißer erlebt.
    Was stört dich am Standort?
    Zwar soll die Art als Norden Deutschlands sehr selten sein, aber das schließt sie nicht aus. Zumal in den GPBWs ausdrücklich Nadelstreu als Substrat erwähnt ist (selten auch Laubstreu), was angesichts der Fichtennadeln und des Zapfens auf deinen Bildern ja ganz gut passen sollte. ;)


    Es bleiben bei der Geruchsangabe zusammen mit der sehr geringen Gilbung und gleichzeitiger Rosafärbung im Bereich der Stielspitze nun ja auch nicht besonders viele Arten übrig.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Blos keine Hektik, wir haben alle Zeit der Welt.
    Noch eine Kleinigkeit: >Hier< ist gar kein Artportrait drin.


    Wenn es so ok ist, wie ich das jetzt gemacht habe, splitte ich gerne nach der Art mit den Zitaten heute oder morgen noch ein paar andere Themen auf.



    So ein kleines Nebenproblem habe ich aber auch gerade. Aber von einem überzeugenden Sieg bin ich weit entfernt.
    Und zwar hätte ich gerne noch die Portraits zum Flocki und zum gelben Hexenröhrling gebastelt. Da habe ich jetzt Probleme mit der Namensgebung.
    Also jedem dürfte ja bekannt sein, daß ein gängiges Synonym zu Boletus Erythropus B. Luridiformis ist.
    Nun kennt aber Boletales.com gar keinen B. Erythropus, sondern nur B. Luridiformis. Das ist prinzipiell erstmal egal, es ist ja der selbe Pilz.
    Mich wundert aber nur, was bei SpeciesFungorum da an gültigen und auch getrennten Taxa rumschwirrt:
    1. Boletus erythropus Pers. var. erythropus
    = Boletus luridus var. erythropus (Pers.) Fr.
    2. Boletus luridiformis Rostk. var. luridiformis
    3. Boletus erythropus var. immutatus (Pegler & A.E. Hills) Philipp & Kärcher
    --> Was ich damit anfangen soll, habe ich so gar keine Ahnung


    Dann zum Gelben:
    1. Boletus luridiformis var. junquilleus (Quél.) Knudsen
    = Boletus junquilleus (Quél.) Boud.
    2. Boletus luridiformis var. discolor (Quél.) Krieglst.
    = Boletus queletii var. discolor (Quél.) Alessio
    = Boletus junquilleus sensu NCL (1960), Brit. Fung. Fl. 1: 25 (1970)
    3. Boletus pseudosulphureus Kallenb.
    --> Wobei das nach boletales.com eine rein gelbe Art wäre, die auch im Alter keine Rot- (und/oder Brauntöne?) aufweist. Also ziemlich genau das (reingelb), was ich im Sommer gefunden habe. Und wenn das was Anderes ist las die var. dicolor / var. erythropus, dann hätte ich da u.U. auch noch einen Fund zu, den ich bisher als B. erythropus / B. luridiformis gespeichert hatte. :rolleyes:


    Wenn da jemand noch etwas Dunkel ins Licht bringen könnte, wäre das famos.


    Und jetzt bin ich auch erst mal kurz raus, bis später.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ihr werdet doch hoffentlich nicht verzagen bei diesem Pilz?
    verglichen mit der letzten Runde sind bisher recht wenige Lösungsvorschläge bei mir eingegangen. Aber immerhin sind auch schon einige 10er dabei. :thumbup:


    Ihr packt das schon.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Die Mengen an Gift, die da übertragen werden, sind so gering, daß sie für den menschlichen Organismus irrelevant sind. Das verhält sich so ähnlich wie mit dem Strychnin in Apfelkernen. Da müsste man so etwa einen Kubikmeter Apfelkerne futtern, daß da was Unangenehmes passiert.


    Es ist ja auch so, daß man mit den selben Fingern, mit denen man kurz zuvor noch einen Rauhkopf oder Gifthäubling untersucht hat, einen Täubling oder Champignon für die Kche pflückt. Da passiert auch nichts.


    Dennoch ist Vorsicht allemal besser als Nachsicht (und Bauchweh): Also sollte man als Sammler schon das Messer nach dem Zerschneiden von Giftpilzen wenigstens abwischen. Und natürlich auch Speisepilze und Giftpilze (zu Bestimmungszwecken mitgenommen oder für die böse Schwiegermutter) im Korb streng getrennt halten. Was ja auch noch weitere Gründe hat, so zB das Ausschließen der späteren Vermischung und Verwechslung auch von Pilzbruchstücken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Wenn das stimmt, was Günter schreibt, dann ist das eigentlich zu warm. Ich hatte sonst bisweilen schon den Eindruck, daß die Gilbung bei Kälte nicht so stark ausfällt. Insgesamt ist das für A. Xanthoderma s.l. aber schon zu wenig.


    Darum vgl. mit dem Sommer - Egerling, Agaricus albosericellus var. albosericellus Gminder 2010.
    Der passt auch gut wegen der leicht rosalichen Verfärbung im Bereich der Stielspitze. Der Geruch kann lt. GPBWs Band 5 S. 495 "leicht jodartig" sein. Das könnte also passen.



    LG, Pablo.



    E.:
    Danke für den detaillierten Wetterbericht. :thumbup:
    Ich bliebe erst mal bei albosericellus. Auch wenn die Jahreszeit etwas ungewöhnlich ist.

    Mach du einfach mal.


    Done.


    Aus >diesem Thema<
    wurde in Zitatform folgendes:
    >Octospora wrightii< und >Octospora musci-muralis<
    Bleibt noch die Frage offen, was mit dem Originalthema passieren soll. Einfach so stehen lassen? Wieder dahin zurück, wo es herkam? Einerseits soll ja nichts verloren gehen, andererseits wäre es wohl angebracht, die Portrait - Sektion so übersichtlich wie möglich zu halten, also am besten keine "Doppelthemen" zuzulassen.



    Des weiteren habe ich mir mal erlaubt, aus einem längeren Thema von mir zwei schöne Portraits von Ingo rauszukopieren und als eigenständige Artportraits einzufügen:
    >Olla transiens<
    >Lachnum impudicum<
    Ich hoffe nur, daß die auch am richtigen Platz gelandet sind.




    Das Ändern der Titel kann ich natürlich nicht machen.
    Auch stelle ich fest, daß das "Rauszitieren" der einzelnen Arten aus Sammelbeiträgen für mich nicht immer so einfach ist. Und etwas aufwändig zudem.
    Übrigens fehlt bei Hypoderma rubi (>dieses Thema<) ein Bild, und zwar das erste. Sonst könnte ich das Thema auch noch spalten.



    LG, Pablo.


    >Originalbeitrag<


    >Originalbeitrag<

    Super!


    Aber dann warte ich mal noch mit dem Einbasteln von Olla transiens und Lachnum impudicum. Vielleicht kommen die Themen ja noch auf, dann klebe ich Ingos Portraits einfach zur Ergänzung als Zitat hin.


    Ich denke aber, es wäre schon wichtig für Übersichtlichkeit und Wiedererkennungswert, jeder Art ein Thema zu widmen. Ich weiß, daß das nicht so einfach ist, und viele einzelne Beiträge oft mehrere gute Portraits auf ein Mal enthalten. Das Aufzudröseln wird wohl kaum möglich sein, und wenn doch, dann mit erheblichem Aufwand verbunden.


    Eine Möglichkeit könnte ich mir aber schon vorstellen, auch wenn das u.U. etwas komisch aussehen könnte. Aber ich kann mir ja bei Gelegenheit mal eines der Themen mit mehreren vorgestellten Arten raussuchen und "entpacken".
    Wie und was ich gemacht habe, werde ich dann hier mit Links dokumentieren, und du sagst, ob das so in Ordnung ist.


    Deal?



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ich sehe gerade, da macht sich jemand richtig Mühe. :thumbup:
    Bist du das, Björn? Danke dafür!


    Da würde ich gerne mal zwei kleine Experimente starten, ich hoffe, Ingo ist damit einverstanden. Wenn das irgendwie unpassend sein sollte, können die beiden Themen (Olla transiens + Lachnum impudicum) auch kommentarlos wieder gelöscht werden.


    Edit:
    Allerdings denke ich, es wäre besser, den wissenschaftlichen Namen schon im Titel zu haben. So zB hier:
    >Lachnum rhytismatis<
    Ebenso wäre es wohl günstiger, nur Themen einzustellen, die sich mit jeweils nur einer Art beschäftigen. Das dürfte den Erkennungswert verbessern, schafft weniger Verwirrung bei der Suche nach einem bestimmten Pilz und vereinfacht auch die Bearbeitung, falls jemand noch ein paar Bilder (Mikros und Makros) anhängen mag.
    In dem Sinne verbesserungswürdig wäre Folgendes:
    >Von Spaltlippen und Spaltbecherchen<
    >Im November an Japan - Knöterich<



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Ja, Gymnopilus penetrans ist hier wohl das wahrscheinlichste. Alternativ gäbe es noch einige nahestehende Gymnopilus Arten. Allerdings sollte der Pilz normalerweise schon etwas deutlicher gelb sein. Kann das am Blitz liegen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Schon. Das sollte bedacht werden. Immerhin gibt es zu etlichen Pilzen eben auch altgediente Trivialnamen, die - auch wenn sie u.U. mal irreführend sein können - einen Pilz sehr exakt beschreiben. Bisweilen ist damit eine Art sogar klarer und deutlicher abgegrenzt, als mit dem wissenschaftlichen Namen. Bisweilen. ;)


    Also Eichen - Rotkappe, das leuchtet mir ein. Laubwald Rotkappe habe ich mal als Synonym stehen lassen.




    Hallo,


    als Moderator könnte ich die Aufgabe übernehmen, die Profile der Arten etwas aufzubessern bzw. zu überwachen, sei es stilistisch, sprachlich oder einfach vom Informationsgehalt her. Die Profile sollten halbwegs einheitlich sein, die vorgestellte Art sollte gut und eindeutig beschrieben werden und bei "Verwechslungen" sollte schon ein wenig mehr stehen.


    lg björn


    Hallo, Björn!
    Das sollte auf jeden Fall so sein. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß das eine Mammutarbeit für einen oder zwei Moderatoren wird, wenn da ein paar mehr Portraits zusammen kommen.
    Zumal der ändernde Mod ja eben auch das Fachwissen braucht (wo ich bei dir keine Bedenken hätte).
    Da ich das ganze nun aber auch darum mache, um mein Wissen zu festigen und zu erweitern, freue ich mich schon, wenn ich halt Hinweise bekomme, was an den Portraits zu beanstanden ist, so daß ich das selbst überprüfen und korrigieren muss.


    Das aber wiederum würde für dich als Mod noch mehr Aufwand bedeuten, wegen dem Anschreiben des Themenschreiberlings mit Verbesserungsaufforderung, und das dann nachher nochmal kontrollieren und ggfs doch selbst ändern musst.


    Dennoch ist es sehr wünschenswert, wenn da auch möglichst Leute drauf ein Auge haben, die sich wirklich gut auskennen. Aber darum finde ich auch das System ja ganz gut, weil eben Jede/r in dem Thema zu einer Art Verbesserungsvorschläge anbringen kann. Das passiert ja durchaus auch schon (s. Ingos Anmerkungen zur Eichen - Rotkappe).


    Dennoch habe ich persönlich nichts dagegen, wenn du zumindest in meinen Beiträgen was reineditierst. Aber hinterlasse mir dann bitte eine kurze Notiz, damit ich das auch nachvollziehen kann.
    Ich will ja auch was lernen dabei.


    Edit (nochmal @ Björn):
    Aber mir fallen gerade spontan 3 Themen ein, die du theoretisch >hier hinein< verschieben könntest:
    >Orbilia auricolor<
    >Orbilia crenatomarginata<
    >Cenangium ferruginosum<




    LG, Pablo.

    Hallo!


    Zu den teils endlosen Synonym - Listen:
    Das mit dem "Gefunden werden" war auch mein Gedanke dabei. Aber möglicherweise ist es auch etwas übertrieben, denn wer sucht schon nach Leccinum Salicola?


    Und wenn ja, dann müssen die Autorenzeichen dazu. Ich Faulpelz.
    Werde ich nach und nach so ergänzen. Die ganzen Synonym - Listen habe ich natürlich aus SF abgeschrieben.
    So kam ich auch darauf, daß die Espen - Rotkappe nun gleichbedeutend mit der aktuellen L. Aurantiacum ist. L. Populinum M. Korhonen ist da unter Synonymen zu finden. Aber das meint ja nicht die weißstielige? Denn daß die ein anderer Pilz ist, als L. Aurantiacum, sollte ja klar sein.


    Also die, die entweder L. Leucopodium oder L Albostipitatum heißt, und eben nur bei Zitterpappel (?) vorkommt...


    Denn das, was früher die Eichenrotkappe, jetzt die Laubwaldrotkappe (also das, was mit L. Aurantiacum gemeint ist) ist ja nicht auf eine bestimmte Baumart beschränkt, so wie ich das verstanden habe.


    Der Fundort des Pilzes aus dem Portrait ist übrigens auch Eichenfrei. Pappel wäre da schon im Angebot. ;)



    Aber den Abschnitt bei Wissenswertes werde ich rausnehmen. Der ist wirklich maximal verwirrend, das ist ein guter Hinweis.


    Und die Autorenzeichen bei den Synonymen werden so nach und nach ergänzt.
    Danke euch beiden für die Hinweise, so habe ich mir das vorgestellt. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Melanie!


    Das ist ausgesprochen schönes Glibberzeug.
    Wie kann man das an einer Bank nicht mögen? Einfach davorsetzen und gucken. Auch Pilze wollen sitzen.


    Würde auch mal ein schönes Portrait abgeben.
    Aber lass dir Zeit, da fehlt noch ein entsprechendes Unterforum bei den Basidios.



    LG, Danke für's Zeigen,
    Pablo.

    Amanita rubescens var. annulosulphurea Gillet
    Gelbberingter Perlpilz
    Synonyme:
    - Amanita rubescens var. annulosulfurea Gillet
    - Amanita rubescens var. magnifica sensu Rea (1922)


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricales --> Amanitaceae --> Amanita --> Amanita rubescens var. annulosulphurea



    Hut: unterscheidet sich vom normalen Perlpilz (var. Rubescens; vgl. Link unten) durch das mögliche Vorhandensein von Gelbtönen in der Huthaut, und meist auch durch die Größe: Der Hut erreicht eher nicht die Größe eines normalen Perlpilzes.


    Stiel: unterscheidet sich vom gewöhnlichen Perlpilz in erster Linie durch die gelben Farbnuancen, besonders am Ring und den dünneren, kleineren Wuchst


    Lamellen: weiß, später auch mal rosa gefleckt; engstehend; weich; meist angeheftet;


    Fleisch: vgl. >Amanita rubescens var. rubescens<


    Speisewert: essbar, roh giftig.


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Mykorrhiza mit diversen Laub –“ und Nadelbäumen


    Verwechslungen: Mit dem normalen Perlpilz, dem ungeniesbaren grauen Wulstling (A. excelsa), dem stark giftigen Pantherpilz (A. pantherina), dem schwach giftigen Porphyrbraunen Wulstling (A. porphyrea), einigen eher seltenen Wulstlingsarten: A. franchetii, A. solitaria


    Wissenswertes: Vom Perlpilz makroskopisch nur durch die Farbe zu unterscheiden


    Links zu ähnlichen Arten im Archiv:
    >Amanita rubescens var. rubescens<
    >Amanita pantherina<
    >Amanita citrina<
    >Amanita gemmata<




    Bilder: