Beiträge von Beorn

    Hallo!


    Ich hätte sonst mal gesagt, der hier ist etwas älter und außerdem ziemlch verwässert. Nach tagelangem Regen sind die ja gerne mal ganz schön aufgebläht und dabei auch nicht mehr gerade knackig. Eher gewundert hätte mich hier das völlige Fehlen von Drüsenpunkten. Aber das muss Eidia nigricans wohl nicht ausschließen. Immerhin hatte ich da auch schon FK, an denen man die Punkte / Warzen lange suchen musste.


    Aber erlaubt mir mal noch eine Frage:
    Ist die Größe von mehr als 6cm denn echt ein Problem für die Bestimmung?
    Wenn die einzelnen FK so nach und nach ineinander übergehen und verwachsen, kommen doch auch weit größere Gebilde dabei heraus?
    Also ungefähr so wie das hier:

    Das sind wohl so an die 15cm von einem Ende zum Anderen.
    Oder ist das gar nicht E. nigricans?



    LG, Pablo.

    Hallo, Hella!


    Ich finde die Bilder gut. Du brauchst weder an deinen Fähigkeiten zu zweifeln, noch die neue Kamera in die Tonne kloppen.
    Ich bin sicher, mit der Zeit werdet ihr ein Superteam. ;)


    Dein goldgelber Zitterling (Tremella mesenterica) dürfte schon einer sein. Auf eher dünnerem Substrat, das gut ersichtlich auch von einem potentiellen Wirtspilz überzogen ist, macht das wohl Sinn.
    Das darunter sieht etwas eingetrocknet aus. Ist aber sicher ein Drüsling (Exidia spec.), kann aber auch der Warzige Drüsling (Exidia nigricans) sein. Da wage ich jetzt keine konkrete Bestimmung.
    Das rosaliche Fragezeichen - PopUp an dem Ast könnte vielleicht der rötliche Knorpel - Schichtpilz (Chondrostereum purpureum) sein. Aber da gäbe es auch noch andere Möglichkeiten. Wenn das Substrat Eiche ist, die Fruchtschicht eher rötlichbraun als rosa ist und der Pilz beim Ärgern blutrot wird, käme auch der blutende Eichen - Schichtpilz (Stereum gausaptum) in Frage. Nur so als Beispiel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Merlin!


    Ein toller Appetitanreger. :thumbup:
    Deine Bildserien hatte ich ehrlich gesagt schon etwas vermisst in letzter Zeit. Umso schöner, daß du uns nun den Sommer zurückbringst.


    Noch mal kurz was zu den Glucken:
    Ich finde, die riechen eklig, wenn sie überständig sind. Nicht mehr nussig, sondern etwas säuerlich - muffig. Braune Ränder an sich halte ich für kein Kriterium, die gibt es bei Trockenheit auch bei ganz jungen, durchaus leckeren Exemplaren. Fest sollte sie schon sein, sobald man aus dem Fleisch Wasser rausdrücken kann, ist sie hinüber. Aber auch fest und hinüber gibt es: Manche alte Fruchtkörper werden dröge, bleiben bei Trockenheit aber fest. Sie werden jedoch spröde und krümelig. Auch hier einfach mal den Geruch beachten.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Na, immerhin ist es doch beruhigend, daß auch mal was Sinnvolles mit Steuergeld passiert. Ich dachte schon, das wäre nur dazu da, armen, notleidenden Millionären zu helfen, die aufgrund persönlicher Fehlspekulationen mit Hochrisikopapieren Probleme mit der Finanzierung ihrer Zweityacht haben.



    EDIT: Na klar kannst du das Video einbinden!


    Danke! :thumbup:
    Ist erledigt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matze!


    Also ganz herzlichen Dank für diesen Beitrag! :thumbup:
    Die Vorfreude steigt. Auch wenn es nun so aussieht, als wäre F2 und Prüfung für mich erst nächstes Jahr drin.


    Find' ich ja lustig, daß du hier den Albatrellus / Scutiger cristatus drin hast. ;)


    Bei den spitzhütigen Cortinarien (Bild 4) könnte man mal noch differentialdiagnostisch eine Alternative bei den Inocyben suchen. Aber nur nach Ansicht eines Bildes... Nee, da traue ich lieber eifach deiner Bestimmung.



    LG, Pablo.

    Boletus edulis Bull.
    Gemeiner Steinpilz, Herrenpilz, Fichtensteinpilz, –¦
    Synonyme:
    - Boletus edulis var. arcticus (Vassilikov) Hlavacek
    - Boletus personii Bon
    - Boletus edulis f. citrinus Hlavacek
    - Boletus citrinus A. Venturi
    - Boletus venturii Bon
    - Boletus reticulatus var. citrinus Hlavacek
    - Boletus edulis f. albus (Pers.) J.A. Munoz
    - Boletus betulicola (Vassilkov) Pilat & Dermek
    - Boletus edulis var. betulicola Vassilkov
    - Boletus clavipes (Peck) Pilat & Dermek
    - Boletus edulis var. clavipes Peck
    - Boletus edulis var. arenarius H. Engel, Krieglst. & Dermek
    - Boletus solidus Sowerby



    Familie: Boletaceae
    Ordnung: Boletales
    Klasse: Agaricomycetes



    Hut: in Form und Farben außerordentlich variabel; Hutoberfläche glatt (gerne aber runzlig oder mit Dellen), bisweilen etwas bereift, nicht samtig oder filzig, bei Feuchtigkeit glänzend; meist in diversen Brauntönen, bisweilen fast schwarz, seltener gelb, weiß oder mit Rottönen, rosa Farben kommen vor allem im Alter bisweilen zum Vorschein, wenn die unter der Huthaut liegende rosaliche Schicht durchscheint; Hutrand oft weißlich, etwas über die Röhren überstehend


    Stiel:Meist bauchig bis keulig, im Alter auch gerne zylindrisch, häufiger dick und stämmig als lang und schlank; meist weißlich oder hell bräunlich, ohne Rottöne, manchmal mit gelblichen Reflexen oder Felcken im Bereich der Stielbasis; mehr oder weniger mit einer feinen bis kräftigen, weißlichen oder selten blass bräunlichen netzzeichnung bedeckt, die selten auch ganz fehlen kann oder sich nur auf einen sehr feinen Teil direkt an der Stielspitze beschränkt


    Röhren: jung weißlich, später über gelblich nach olivgrün umfärbend; Poren gleichfarben; Poren und Röhren bei Verletzung und auf Druck unveränderlich; Poren klein, rund; Röhren leicht vom Hutfleisch abzulösen


    Fleisch: weiß, unter der Huthaut meist mit dünner rosa Schicht, in der Stielbasis bisweilen gelblich gefleckt; fest, brüchig, nicht faserig, im Alter weich, schwammig; Fraßstellen am Stiel dann auch bräunlich verfärbend.
    Geruch mild, nussig –“ süßlich –“ würzig; exakteste Geruchsbeschreibung: nach Steinpilz
    Geschmack nussig und mild und ausgesprochen lecker; exakteste Geschmacksbeschreibung: nach Steinpilz


    Speisewert: hervorragender Speisepilz, auch roh ein Hochgenuss
    Andere Pilzliebhaber (Schnecken, Maden, Mistkäfer, Mäuse usw.) sehen das auch so und naschen bevorzugt an dieser Pilzart


    Sporenpulver: olivbraun


    Vorkommen: weltweit verbreitet und häufig; Mykorrhiza mit Laub- und Nadelbäumen bei enormem Parnerspektrum, am häufigsten Fichte und Buche, aber auch bei Kiefer, Tanne, Eichenarten, Esskastanie, Hainbuche, Haselnuss, Linde, Birke, möglicherweise Pappelarten und Lärchen; Frühsommer bis Spätherbst; bevorzugt auf saueren Boden oder auf übersäuerten Kalkböden


    Verwechslungen: Die anderen Steinpilze (Sektion Boletus) unterscheiden sich wie folgt:
    Der Hut des Kiefernsteinpilzes (Boletus pinophilus) ist einheitlich rot gefärbt, der Stiel bräunlich.
    Der Sommersteinpilz (Boletus reticulatus) und der Schwarzhütige Steinpilz (Boletus aereus) haben eine matte, filzige oder samtige Hutoberfläche.
    Sämtliche anderen Röhrlinge haben nicht die Merkmalskombination aus jung weißlichen Poren, Stielnetz, weißem Fleisch und völligem Fehlen von Verfärbungen auf Druck und im Schnitt.
    einzig der Gallenröhrling (Tylopilus felleus) ist noch eine weißfleischige Art ohne Verfärbungen mit Stielnetz, unterscheidet sich aber durch eine andere, mehr gummiartige Fleischkonsistenz, dunklere Farben der Netzzeichnung und auch ein meist gröber strukturiertes Netz, unregelmäßiger rundliche Poren, die zudem im Alter rosa werden, die andere Sporenpulverfarbe, eine mehr matte, teils feinfilzige Hutoberfläche oft mit Olivtönen und natürlich seinen bitteren Geschmack.
    Lustigerweise sieht der Wieseltäubling (Russula mustelina) aus der Distanz bisweilen haargenau wie ein Steinpilz aus. Erst aus der Nähe sieht man dann die Lamellen. Ist aber nicht schlimm, der schmeckt fast genauso lecker.
    Andererseits sammelten auch schon Leute irgendwelche diffusen Schleierlinge (Gattung: Cortinarius), meistens Schleimköpfe (Untergattung: Phlegmacium) ein, ohne zu beachten, daß der Unterschied zwischen Röhren und Lamellen beim Pilzesammeln durchaus zu berücksichtigen ist.


    Wissenswertes: Ein enorm variabler Pilz (Chamäleon). Das betrifft Färbungen, Ausprägung des Stielnetzes, Wuchsform und Standorte. Aus diesem Grund wurden auch diverse Wuchs- und Farbformen beschrieben, die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand wohl alle zu der selben Art gehören (vgl. auch oben unter Synonyme).
    Dennoch sollten einige Formen beachtet werden:
    - forma citrinus mit zitronengelbem Hut
    - forma albus mit reinweißem Hut (auch im Alter und ohne Laubbedeckung)
    - forma betulicola mit einheitlich hell kaffebraunem Hut, bräunlichem Stiel mit schwach ausgeprägter Netzzeichnung und schlankem Wuchs, bei Birken.
    - Boletus edulis var. pusteriensis soll sich vor allem durch schon von anfang an gelbe Röhren unterscheiden, die zudem leicht blauen. Bisher kaum bekannt (Italien), ITS - Sequenz soll wohl der von Boletus edulis s.str. entsprechen, aber mit zwei abweichenden, harten Merkmalen wären a weitere Prüfungen wünschenswert.



    Bilder:











    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Boletus pinophilus = Kiefernsteinpilz<
    >Boletus aestivalis = Sommersteinpilz<
    >Boletus aereus = Schwarzhütiger Steinpilz<
    >Boletus regius = Königsröhrling<
    >Boletus subappendiculatus = Nadelwald - Anhängselröhrling<
    >Boletus calopus = Schönfußröhrling<
    >Boletus satanas = Satansröhrling<
    >Tylopilus felleus = Gallenröhrling<
    >Xerocomus subtomentosus = Ziegenlippe<
    >Leccinum scabrum = Birkenpilz<
    >Russula mustelina = Wieseltäubling<


    Weitere Links:
    >Steinpilz vs Gallenröhrling<
    >Ganz viele, tolle Bilder<

    Hallo, Andreas!


    Alle Achtung. 8|
    Das sieht so aus, als hätte nicht nur ich eine arbeitsintensive Nacht hinter mir.
    Richtig gut ist das geworden, da steckt jetzt ein vernünftiges System drin. :thumbup:


    Weil ja noch der Standort der >weiße-Becherchen-Galerie< reklamiert wurde:
    Könnte die nicht noch verschoben werden, entweder als "wichtiges Thema" bei >Berichte von Ausflügen & Exkursionen< oder auch unter >Ascomyceten<, wobei zwar auch Basidio-Becher enthalten sind. Aber wenn es in die Portrait - Sektion soll, dann passt es dennoch da besser. Muss nur möglichst allgemein untergebracht werden.


    Vielen Dank für die Mühe!



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Arrrg...
    Ich geh auch aufm Zahnfleisch. Aber nicht wegen dem Pilz (doch wegen dem auch), sondern wegen den Nachtschichten. Echt komisch, mit 22 hat mir eine Woche nachts arbeiten nichts ausgemacht. Jetzt find ich's nur noch ätzend. X/


    Ich werde jetzt auch mal noch was tippen.
    Eine Frage haben wir aber noch offen, oder?
    Brauchen wir die?


    LG, Pablo.

    Hi.


    Also ich hab' ja so keinen Plan mehr... :rolleyes:
    Vielleicht doch der Pilz des Jahres?


    Das mit dem Abmelden steht übrigens auch im Startbeitrag. In dem Fall wird der Punktestand quasi eingefroren. Also Sebastian hat das gerade sehr geschickt gelöst und sich mit 48 Punkten abgemeldet. Das könnte einige Führungsrunden geben.
    Allerdings bin ich gerade dafür, daß eine Runde, in der man keinen Tip abgiebt, zwar nicht mit null Punkten gewertet wird, aber eben auch nicht als Führungsrunde.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Boa, ist das GEIL !!! 8|
    Mehr davon. :P


    Bzw: wie kleine Strukturen kann das CT denn eigentlich abbilden?


    Sowas als Sporenscan wäre echt unerhört irre.


    Hast du was dagegen, das Video >hier< noch einzubinden?
    Bzw. das kann ich auch machen, wenn es dich nicht stört.



    LG, Pablo.

    Tjoa...


    Also, folgende Fragen stehen denn im Raum:


    1. War der Pilz schon einmal "Pilz des Jahres"?
    2. Hat der Pilz gewöhnlich einen schleimigen Hut?
    3. Wächst der Pilz oft in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Kuhröhrling?
    4. Scheidet der Pilz beim Ärgern eine Flüssigkeit aus?
    5. Ist der Pilz fernöstlicher Herkunft und bei uns eigentlich nur als Zuchtpilz anzutreffen?



    Kann natürlich auch sein, daß ich jetzt mit verschiedenen Andeutungen bei falschen PIlzen gelandet sind.
    Aber welche dieser Fragen würde jetzt am meisten Sinn ergeben?



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Wegen dem Pilz des Jahres: da käme ja nur einer in Frage, wenn ich das richtig sehe. Das wäre der mit den scharfen Augen. Aber da spricht aus meiner Sicht eine ganze Menge gegen die Lösung.


    Wegen der Schleimigkeit:
    Wenn es nicht der mit der gelben, sondern der mit der eher rötlichen Stielbasis ist, der nur bei Kiefern wächst, dann weiß ich es nicht genau, weil ich den noch nie gefunden habe. Der gelbfüßige Bruder kann im Alter und bei Trockenheit aber schon mal weniger schleimig sein. Bei dem Bild sehe ich so auf 11 Uhr (wo etwa die Hutmitte sein könnte) schon noch was glänzig - schleimiges...


    Wenn es der Zuchtpilz ist, von dem ich denke, daß du denkst, daß es der ist, Mentor, dann wäre der doch haarig - striegelig am Hut und hätte deutlich enger stehende Lamellen? :/


    Sehr verzwickt ist das jetzt alles...



    LG, Pablo.

    Hallo, Merlin!


    Wenn du das Bild als Attachment im Forum hochlädst, erscheint es inzwischen automatisch groß.


    Der ganze komplizierte Krempel mit Pfad kopieren und Grafik einfügen entfällt. Das hatte Andreas oder Takumi irgendwann im Herbst mal geändert.


    LG, Pablo.

    Hallo!


    Die Farben!
    Jetzt wird mir einiges klar. Also ich resümiere mal:
    Mausmanns letzter Einwurf, warum es ein Speisepilz ist.
    Hut ganz grob fliederfarben (oder jedenfalls irgendwie mit rosa bis lila Tönen).
    Das Sporenpulver wird da - so wie ich das sehe - leicht unterschiedlich angegeben. Aber es ist immer irgendwie braun.
    --> Nee, die Stielbasis muss nicht gelb sein.
    --> Wenn es ein Pilz aus der Gruppe ist, an die ich trotzdem noch denke, ist es immer noch ein Röhrlingsartiger und die Huthaut ist im Regelfall sehr schleimig. Vielleicht ist die Frage besser, als die Färbung der Stielbasis, weil sie erstmal die Gruppe an sich bestätigen oder ausschließen könnte.



    LG, Pablo.

    Hallo und willkommen, Martin.


    Jan - Arne hat ja schon was zu den >Angaben zur Pilzbestimmung< gesagt.


    Aber einen Versuch ist es immer wert, es müssen ja auch nicht immer alle Angaben da sein, um Pilze auf Bildern erkennen zu können. Für den ersten hat Jan - Arne ja schon eine Idee gehabt.
    Der zweite ist heikel, da dürfte man eigentlich gar nichts zu sagen, weil es da einfach sehr viele sehr ähnlcihe Arten gibt.
    Aber auch da bekommst du wenigestens mal eine grobe Idee, was mir so am wahrscheinlichsten erscheint (und weil der Pilz gerade im Rätsel vorkam):
    Gefleckter Rübling, Rhodocollybia maculata.
    Das ist aber im Grunde genommen reine Spekulation. Das können auch gut noch 30 andere Pilze sein. ;)


    E.: Siehe dazu auch die Idee von Christian. Den hätte ich jetzt zwar nicht ganz oben auf meiner Liste der Verdächtigen, ist aber auch möglich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Inken!


    Fulva habe ich auch gestestet. Und finde ihn nur unwesentlich schmackhafter als Grauwulstling. Also ekelhaft.


    Umso überraschter war ich von der Crocea. Musst du unbedingt mal ausprobieren. :plate:


    Ich fürchte aber, niemand hier weiß, wie A. flavescens schmeckt, oder?
    Das wäre einfach mal ein zu drolliges Unterscheidungsmerkmal...



    LG, Pablo.

    Morgen?


    Welchen Flieder?
    Weißer? Oder Flieder, der in einen Honigtopf fiel?


    Ich will mal ganz wild spekulieren und behaupten, die "Zonierung" ist keine, sondern der Abtrocknung geschuldet. Da sind Schleimschichten unterschiedlich dick.


    Also ich würde echt gerne fragen, ob die Stielbasis gelb ist.
    Aber hilft das noch jemandem außer mir weiter?



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Im ersten Moment hatte ich an eine Bisporella gedacht. In der Farbe dann wohl Bisporella subpallida. Aber die kenne ich irgendwie nur von Buche, und auch nicht mit so langen Stielen. Und von "Kennen" kann ich eigentlich gleich dreimal nicht reden.
    Also kann es gut noch was anderes sein.
    Ich bin mal mit gespannt. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Leo!


    Natürlich, drei sind's. Du hast recht. die "Nachbargattung" hat nur zwei. :thumbup:


    E: In den GPBWs finde ich nur 3 Arten beschrieben. Aber das ist wohl relativ, denn der Autor beschreibt hier uwei Gattungen mit "5 bis 6 Arten"...



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Das sind jetzt aber alles subjektive Wahrnehmungen meinerseits. Ich kann da auch nur auf die Beobachtungen einer einzigen Saison zurückgreifen.


    Haargenau das ist auch mein Problem.
    Der Pilz ist erst in diesem Sommer in meinen Fokus gerückt. Gefunden habe ich insgesamt auch nicht mehr als 10 Fruchtkörper. Daraus irgendwelche Erfahrungswerte zu basteln, ist nicht möglich. Daß die Jüngsten unter ihnen (siehe auch Bild im Portrait) sehr helle Stiele hatten, ist eine Sache. Daß auch da - wie du es ja auch beschreibst - im Bereich der Stielbasis unter den weißen Flocken schon wenigstens was ockergelbes war, ist eine andere Sache. Daß bei Krieglsteiner zum Stiel folgendes steht:

    Zitat


    (...) Oberfläche auf weißlichem Grund gelborange flockig - schuppig bis gebändert - genattert (vgl aber var. subnudipes), (...)


    ist die dritte Sache.


    Aber was ich mir gerade überlege:
    Ist der Geschmack eigentlich ein entscheidendes Merkmal? Immerhin schmecken ja alle Scheidenstreiflinge ja ziemlich scheuslich, bis auf die Crocea, die eine absolute Delikatesse ist. Jedenfalls für meinen Gaumen.
    Das kommt nur leider auch rest gebraten raus...



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Das ist ja super. :thumbup:


    Womit auch bewiesen wäre, daß Vikinger eben nicht nur gefürchtete Seefahrer sind, sondern auch Rindensprenger. Dazu passt ja auch, daß sie dünnhäutig werden, wenn es nicht genug zum Trinken gibt.



    Prost,
    Pablo.