Beiträge von Beorn

    Morgen Kuschel!


    Da übernehme ich mal Ingos Lesart:
    Eindeutig Käfer von unten. :thumbup:


    Das Problem mit "typischen" Pilzen ist ja auch immer, daß es davon recht viele gibt. Wenn man sich da für einen entscheidet, ist es immer ein anderer.
    Jetzt will ich es mal so ausdrücken:
    Würde ich selbst an diesen Pilzen vorbeispazieren, wäre mein Gedanke, kurz bevor ich einen davon umdrehe: "Mal schauen, ob das Schwefelköpfchen sind und was für welche, wenn nicht ziegelrot."



    LG, Pablo.

    Hallo Sarah #2!


    (#2 damit wir jetzt nicht durcheinander kommen. ;) )
    Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
    Eine Bestimmung dürfte bei deinen Pilzen leider nicht so einfach sein. Gerade bei der Art, und gerade auch, weil natürlich in Südamerika Arten vorkommen, die es bei uns überhaupt nicht gibt.


    Wichtig wäre hier auf jeden Fall mal ein Bild von der Unterseite. So könnte man sich zumindest mal in die Richtung einer Gattung bewegen.


    Schau mal >hier< rein.
    Sicher müssen da nicht alle Angaben geliefert werden, aber je mehr, desto besser.


    Trotzdem sind gerade solche Exoten natürlich immer wieder spannend. Such mal nach dem Mitglied "dermatze". Der ist zur Zeit auch gerade in Ecuador und hat schon einige interessante Pilze eingestellt.



    LG, Pablo.



    Edit:
    Jau, Glaskugel würde auch helfen. ;)
    Nobi, wäre jetzt auch meine erste Idee gewesen. Aber dann ging mir irgendwie noch sowas wie Panaeolus und Psathyrella durch den Kopf, wobei ich bei letzterem nicht weiß, ob es da auch coprophile Arten gibt...

    Hi!


    Beklag dich nicht bei mir, sondern bei den Pilzen. Was die auch immer für verrückte Ideen ausprobieren müssen.
    Aber das erinnert mich ja an etwas: Bei dem Baum wollte ich nochmal vorbei. Ich bin ziemlich sicher, daß der inzwischen brav Hüte ausgebildet hat. Oder überleben die Fruchtkörper von Bjerkandera adusta nicht einen Monat?
    Aber vielleicht sind dafür neue Austern gekommen. Die waren da ja auch an dem Stamm.



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Irgendwie grämt es schon, nicht dabeigewesen zu sein. :(
    Aber vielleicht auch ganz gut, tränenreiche Abschiede sind zumindest nicht so meins. Wälder, Ohren und schlüpfrige Bäche dagegen sehr. Leider wirklich kein rollstuhltaugliches Gelände. :D


    Trotzdem sehe ich nun gerne die Bilder und stelle mir vor, daß ihr eine schöne Zeit zusammen hattet. Somit freut mich das auch.
    Beim nächsten Mal will ich aber was abhaben, on der Zeit (und von den Ohren).
    Nasse Füße dürft ihr diesmal aber gerne behalten. :evil:



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Ja, jetzt wo du's sagst... :/
    Aber wenn ich mir so den Rest anschaue, und dazu von einer leichten Blaufärbung der Stielbasis die Rede ist, könnte das auch eine recht irreführende Mymykri eines Pilzes sein, der gerne ein Steinpilz wäre. ;)


    Kommt ja auch bei anderen Spezies vor. Ziegenlippen und nahe Verwandte täuschen bisweilen Netzzeichnungen vor, beim normalen L. scabrum habe ich es schon gesehen, und L. crocipodium kann das angeblich auch...



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Es ist aber schon auch ein sehr fieser "Gegenbeweis". Der von mir gezeigte Samtfußrübling ist erstens recht alt und zweitens seit mindestens zwei Tagen Dauerfrost ausgesetzt.
    Aber es soll auch nur zeigen, wie "sicher" eben auch "sichere" Merkmale manchmal sein können. ;)
    Natürlich sind die Lamellen von F. velutipes s.l. im regelfall weißlich bis cremefarben und höchstens im Alter mal hell ockerlich. Siehe oben.



    LG, pablo.

    Hallo, Allerseits!


    Jau, es zeigt einfach mal wieder, daß man auch bei Verdacht auf Stockschwämmchen, sondern auch bei Verdacht auf SFR genau hinsehen muss.


    Natürlich sind es Gifthäublinge.
    Auch wenn die Stiele hier stark eingedunkelt sind, so sind sie dennoch keinesfalls samtig, sondern erkennbar gefasert. Das Weißliche ist hier etwas vergangen, macht aber nichts. Und wenn man genau hinschaut, lässt sich beim mittleren Exemplar mit dem geknickten Stiel ja sogar ein Ring erahnen? 8|


    Aber das mit den Lamellen und den Stielen ist bisweilen ja nicht so einfach.
    Kleines Bildchen aus meinem Fundus:


    Wer sieht hier einen Gifthäubling?



    Danke nochmal für die Bestätigung mit der Kohlenbeere. Ich glaube, ich werde langsam mal meinem "Plüschknubbelpilz" einen Namen geben...



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Das macht mich jetzt schon neidisch. Nicht nur die herrlichen Sarcoscypha, sondern überhaupt mal raus in die Pilze zu kommen.
    Dafür freue ich mich nun über deine Bilder. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Waldpilz!


    Prinzipiell kann man immer individuelle Unverträglichkeiten gegenüber einzelnen Pilzarten entwickeln. ich kenne Leute die vertragen keine gegarten Maronen, oder nur in geringen Mengen. Das ist aber im Grunde genommen noch keine Allergie. Eine aqllergische Reaktion zeichnet sich ja durch eine Überreaktion des Immunsystems aus. Das kann natürlich bei manchen Pilzeiweißen auch passieren, hat aber nichts mit den häufig auftretenden Bauchkrämpfen und sonstigen Verdauungsbeschwerden beim Verzehr von Wildpilzen zu tun. Das ist nämlich einfach nur die Unfähigkeit des Körpers, bestimmte Proteine zu verdauen.


    Eine echte allergische Reaktion wäre in den Auswirkungen verglieichbar mit dem, was mit Leuten passiert, die einen Nusskuchen essen, obwohl das eher ungünstig ist: Hautjucken, Hitzewallungen, erhöhte Herzfrequenz, Schweißausbrüche, Atembeschwerden...


    Bei Pilzen (Schmierröhrlinge sind dafür bekannt, daß sie gerne mal Beschwerden verursachen) geht das eher in die Richtung wie eine Laktose - Intoleranz.


    Und Chitin hat damit auch darum gar nichts zu tun, weil es vom Körper nicht aufgenommen werden kann. Es kann die Magenschleimhaut nicht durchdringen, wird also nie im Kreislauf landen, sondern einfach unverdaut wieder ausgeschieden. ;)



    LG, Pablo.

    Moin!


    Jetzt habe ich mal so ein wenig die letzten paar tausend Beiträge überflogen. Äußerst amüsant. :thumbup:


    Daggi, wann bist du bitte im Odenwald sammeln? 8|
    Nächstes Mal bitte unbedingt vorher bescheid sagen, wenn du dich da rumtreibst! Ganz wichtig. Zwischen Mai und Dezember gebe ich auch zumindest eine Hexen - Garantie raus. :thumbup:


    Die Sache mit dem nachträglichen Bild...
    Naja.
    So ganz regelkonform ist es ja nicht. Aber ich denke, in dem speziellen Fall ist es tolerierbar.


    Welcher Pilz bitte bildet gelegentlich Mykorrhiza?
    Das möchte ich nach der Auflösung mal unbedingt noch erfahren, Inken. Ich glaube, mal von einigen Vertretern der Ritterlinge (Tricholoma) sowas gehört zu haben. Hatte ich allerdings als Legende interpretiert...



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Ich mach's mal kurz, weil ich gleich weg muss, und beschränke mich daher auf die Sachen, die ich ohne Nachschlagen sehe:


    1), 2), 3.1) bis 3.3), 4) und 10) sind sicher richtig bestimmt. Übrigens auch dei Samtfußrüblinge. Das Substrat bei 3.3) dürfte Eiche oder Weide sein.


    zu 8)
    Im ersten Bild ist oben eine Nebenfruchtform und unten eine Hauptfruchtform, die auch in Bild 2 zu sehen ist. Wahrscheinlich eine Kohlenbeere, Hypoxylon spec. Eventuell auch eine Hypocrea, aber das glaube ich persönlich nicht. Die NFF von Hypocrea sehen schon etwas anders aus (übrigens auch die meisten HFF). Das Obere im ersten Bild ist ein (jedenfalls von mir) sogenannter >Plüschknubbelpilz<. Hast du da mal dran gekratzt? Ist recht interessant, manche sind innen schwrz, andere leuchtend rot, sowie es auch diverse Zwischenstadien zwischen beiden Farben gibt.
    Was genau das ist, wüsste ich ja nun selbst zu gerne. Aber NFF von Hypoxylon spec. scheint mir noch am wahrscheinlichsten. Auch wenn die bisher im Web verglichenen Kohlenbeeren - Nebenfruchtformen sämtlich schon anders aussahen (zB die "Spinne").


    Auf dem dritten Bild ist ein Holzpustelpilzchen (Nectria spec.) = die ganz kleinen roten Punkte und die dazugehörige Nebenfruchtform (= die etwas dickeren rosa Punkte) zu sehen.


    Für die übrigen Pilze bitte auf Ingo oder Fredy warten. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Eine Rest - Fehlerquote gibt es bei Online - Bestimmungen anhand von Bildern immer. Daher verweigern wir ja auch konsequent eine Verzehrfreigabe hier im Forum (was für diesen Pilz allerdings ja keine Rolle spielt).
    Ich würde aber mal ganz dreist behaupten, daß die Möglichkeit, daß das hier etwas anderes als C. praestans ist, bei deutlich unter 1% liegt.
    Wobei ich zugeben muss, die Sporenmaße gar nicht verglichen zu haben. Die hätte ich dann nämlich nachschlagen müssen.
    Allerdings ist die Schleiereule ja durchaus ein Pilz, der sich anhand seiner makroskopischen Merkmale in der Regel absolut sicher bestimmen lässt. Aufgrund der Größe gibt es nur einige entfernt ähnliche Schleierlinge, dazu kommen noch ein paar Fälblinge, die sich aber auch makroskopisch schon leicht unterschieden lassen.


    Bei dem hier gezeigten ist es die Größe, Hut- und Stielfarben, kompaktes, weißes, nicht verfärbendes Fleisch, leicht gesägte, braune Lamellen mit hellerer Schneide und - besonders wichtig - auch im Alter noch Reste von weißen faserigen Flecken auf den Hüten und insbesondere am Hutrand.


    Der Pilz ist leider recht selten, ich habe ihn vor einigen Jahren ein einziges Mal finden können. Und davon existieren keine Bilder. ;(


    Aber man könnte dennoch ein Portrait erstellen, Günter hat ja neulich im Rätsel gezeigt, daß er auch einige sehr schöne Bilder davon hat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Fredy!


    Autsch.
    Ein Nadelholzbewohner, hast wieder mal recht.
    In erster Linie Fichte: Krieglsteiner notiert für BW 512 Funde an diesem Substrat (e: an Kiefer 60, an Tanne 13, an undefiniertem Nadelholz 154). Aber immerhin auch einen an Birke, einen an Eiche und sagenhafte drei an Buche. :D


    Gauss sagt dazu, daß meine Pilzchips wohl wiedermal weg sind. X/



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Jetzt habe ich doch die externen Links angeklickt. Wollte ich ja eigentlich nicht machen, aber was soll's.


    Also bei Ingo's Pfeilen links und Mitte könnte man sich schon sehr gut Hypholoma lateritium vorstellen. Aber der Pfeil rechts oben? Bzw. ist das doch der Pilz rechts auf dem ersten Bild?
    Da kommt mir irgendwie Tricholomopsis rutilans plausibler vor. Das etwas zerfledderte Aussehen, rötlich schuppiger Hut, aufgeplatzt und darunter gelbes Fleisch, dazu der Habitus...
    Aber mit irgendeiner Bestimmtheit lässt sich da gar nichts sagen. Trotzdem würde ich da - wäre es ein Rätsel - schon einige Chips auf den rötlichen Holzritterling setzen.


    Übrigens, wenn hier nach Bildern mit schön vielen Arten dicht beisammen gefragt wird, da hätte ich eins:

    Wer mag, kann gerne rätseln. Aber ich habe von 5 auf die Schnelle ausgemachten Arten nur 3 bestimmt. Die anderen beiden sind nachträglich wohl auch nicht mehr einzuordnen. :D



    LG, Pablo.

    Morgen, Björn!


    Aha, das ist interessant.
    So ein bisschen ähnlich wie die Sache mit den Täublingen. Aber auch wieder ganz anders. Bis das alles geklärt ist, wird sicher noch Zeit vergehen, und dann tauchen neue Fragen auf...


    Danke jedenfalls für die Erklärung. Ich belasse es in der Tafel einfach mal bei der unsicheren Einordnung.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Auch wenn ich selbst mich da meist gar nicht vorbildlich verhalte...
    Die Herkunft des Fisches in unseren Geschäften ist genauso ekelerregend wie die des meisten Fleisches.
    Und auch wenn es ein neues Gesetz geben mag, daß es "verbietet" den (toten!) Beifang wieder ins mehr Meer zu schütten, wird sich da nichts ändern. Extrem pervers wird es dann wenn man sich mal klar macht, daß Großunternehmen mit riesigen Trawlern, Schleppnetzfischerei und ganzen Flotten vor afrikanischen Küsten einfach alles niedermachen, damit wir billig Fisch bekommen. Finanziert / subventioniert werden diese Terror - Unternehmen übrigens mit EU - Geldern: Also unseren Steuern. Laut soll das nicht egsagt werden, könnte ja jemand 2 und 2 zusammenzählen und auf die Idee kommen, hier würde a) Raubbau an der Natur und b) die Vernichtung der einheimischen Fischerfamilien, die ein wirkliches Recht auf die Nutzung des Meeres haben, unterstützt.
    Ist ja mit unseren Agrarsubventionen auch nicht anders.


    Aber was soll's?
    Keiner wird meckern, solange bei uns ein packen Frostfisch für 2 eu zu haben ist, und der Liter Milch für 55 Cent!
    Nicht zu vergessen, daß das nicht die Preise sind, die die "Erzeuger" bekommen. Immerhin müssen ja ein paar notleidende Banker und Spekulanten damit auch noch ihre Dritthäuser in der Toskana und das Zweitboot in Nizza unterhalten (Spekulation auf Nahrungsmittel, lohnt sich immer noch).


    Ähm...
    Sorry, ist gerade halb zehn.
    Bevor ich jetzt wirklich bös zynisch werde, halt ich lieber mein Maul und nehm noch einen Kaffee...



    LG, Pablo.