Hallo, Christian und Ingo!
Das ist spannend. Obwohl Panaeolus ja eine eher übersichtliche Gattung ist, tue ich mich persönlich da sehr schwer. Letzte Woche hatten wir ja auch einige dieser Pilze, die uns schwer ins Rotieren gebracht haben (>Mai Pilze< / achtung, umfangreiches Thema
).
Als Panaeolus papillionaceus (s.l.) blieb dabei auch dieser hier hängen:
Sensu lato deswegen, weil man - so auch nachzulesen in der BaWü Flora - das durchaus als Sammelart sehen kann. Was dann auch die crasse Variationsbreite erklärt. Nach Watling & Gregory ließe sich die Art aufspalten in: Panaeolus papillionaceus + Panaeolus campanatulus + Panaeolus retirugis + Panaeolus sphinctrinus.
Quelle: GPBWs, Band 5, Seite 595 + 596
Allerdings muss man dieser Aufspaltung, die sich in erster Linie an der farblichen Ausprägung orientiert, nicht folgen. Die Unterschiede in den Mikromerkmalen seien marginal.
Auf deutsch wäre daas dann mal ein Glockendüngerling, runzliger Glockendüngerling oder Behangener Düngerling. In jedem Fall wohl auch die (durchschnittlich) größte Art in Deutschland.
Apropos gescheckte Lamellen und schwarze Lamellen mit weißen Schneiden: Das scheinen allgemein Gattungsmerkmale zu sein. Das Gescheckte ist auch hier ganz gut zu sehen bei Panaeolus cf acuminatus:
Aber was schreibe ich hier eigenltich, ich verstehe doch von Düngerlingen gar nichts. ![]()
Christian, wenn du eine gut sortierte Leihbücherei in der Nähe hättest, könnte man da doch mal den fünften Band ausleihen.
LG, Pablo.
