Beiträge von Beorn

    Hallo!


    Schick, jetzt haben wie fast alle. :)
    Außer:


    Vielleicht hat ja noch einer ein Foto von einer Pseudoduplicata, das er hier als Ergänzung einstellen kann.


    Die "Schleierdame"? Falls jemand die mal findet, wäre sie fast schon ein eigenes Portrait wert. Auch wenn es nur eine Varietät ist. Wobei es dann ja noch die nordamerikanische gibt, die ja allerdings eine eigene Art wäre.
    Was dann noch fehlt wäre die Dünen - Stinkmorchel (Phallus hadriani).
    Die könnte man auch noch als Verwechselart angeben.
    Und den >Gitterling / Clathrus ruber< kannst du ruhig noch verlinken, Mario. Den gibt's ja nun auch schon. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Hypoxylon spec, da hast du natürlich recht. :thumbup:
    Irgendwie habe ich mich von dem komischen orangenen Ding in der Mitte verwirren lassen, deine Bestimmung passt natürlich besser. ;)


    Und auch ohne Spaßmodus hast du recht: Eine Idee ist keine Bestimmung und zwei Bilder ohne Angaben führen bestenfalls zu einer Idee.
    Ausgestellt zur kontroversen Diskussion.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    So, und jetzt muss ich mir was ansdenken, damit auch Myxo - Portraits irgendwo schön übersichtlich aufgelistet und jederzeit abrufbar und wiederfindbar sind. Das ist einfach zu gut, als daß es in den Tiefen verschwinden darf.


    Danke und Grüße,
    Pablo.

    Moin.


    Im Grunde genommen...
    ...ist nicht das ganze Forum manchmal so eine Art Chat?


    Sowas wie eine Shoutbox gibt es allerdings.
    Nennt sich >Stammtisch<.
    Ja, ist was anderes, aber funktioniert schon sehr ähnlich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Das wird nicht viel bringen. Ich glaube, der Pilz ist längst aufgegessen von allerlei Getier. Aber keine Sorge: Schon bald laufen dir ähnliche Pilze über den Weg, die du nach Lust und Laune zerbröseln kannst. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Rudolf.


    Wie unterschiedlich sich auch der Alpennordrand und der Alpensüdrand sind. Zwei unterchiedliche Welten, aber doch beide so schön.
    Diese herllrich blühenden Bergwiesen zB hat der Süden in der Form nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Das ist ja anscheinend wirklich eine sehr schöne Gegend, wo man sich auch mal einen Tag vor den Pilzen drücken kann, um einen Berg zu besteigen oder sowas.
    Gelungener Einstieg, Leser angefixt, bitte mehr. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Jou, du hast recht. Die Nummer vier ist so echt schwer zu knacken. Aber ich habe ja versprochen, nochmal einen Blick drauf zu werfen. Es ist nur eine vage Idee und müsste auch noch mit dem Pilz in der Hand überprüft werden, aber ich habe auch schon dünnstielige Täublinge gesehen, die so ähnlich aussahen.


    Aber du weißt ja: Stielprobe! Bricht er durch wie Parmesan, dann hast du wohl einen Täubling vor dir. Und wenn die Lamellen beim Drüberstreichen so zersplittert wären, wie bei dem Fund heute, dann würde es auch passen.
    So bleibt's erstmal eine Idee. Aber besser als nix hoffentlich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Eigentlich hättest du Gerd auch einfach mitbringen können, Björn.
    Aber das fällt mir auch eben erst ein.
    Sei's drum, dann eben ein anderes Mal. Es gab auch wirklich nicht viel zu verpassen, zumindest in Sachen Pilze. Die haben wohl momentan größtenteils Pause. Aber irgendwas gibt's immer. Auf meine Bilder müsst ihr noch etwas warten, erst sind andere dran.


    Markus?


    Stephan?



    Sehr wohl verpasst hast du allerdings einen freudig gefüllten Magen, Björn.
    Das waren die besten Backhendl, die ich je hatte. :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Miteinander!


    Famos, wenn mir niemand zuvor kommt, werde ich zwecks Brainstorming gegen Sonntag Abend mal ein Thema starten, wie wir unsere Fraktionen zusammenbringen.


    Joli, mit "Strobilurus" liegst du wohl schon richtig, aber ohne das Substrat zu kennen, ist der Artname eher ungewiss. Freilich könntest du einfach mal schauen, was an der Stelle für Bäume stehen. Ausschließlich Fichten im Umkreis: Dann liegst du mit dem Namen richtig. Wenn da auch eine Kiefer rumsteht, hast du drei Arten zur Auswahl, die rein optisch eigentlich nicht zu trennen sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Bernhard!


    Bist du sicher, daß das ein Birkenblättling und kein Eichenwirrling ist?
    Jedenfalls haben viele dieser Arten die Angewohnheit, um Hindernisse herumzuwachsen. Das können Zweiglein, Grashalme, Moose oder auch eine Becherflechte sein. Irgendwie erinnert mich die Erscheinung an Letzteres.


    Wuchs der Fruchtkörper zufällig sehr dicht über dem Boden?



    LG, Pablo.

    Hallo, Rene!


    Einen sehr ähnlichen Pilz hatte Eike im Frühjahr mal in verschiedenen Foren eingestellt. Was aus den Anfragen geworden ist, weiß ich gar nicht mehr, aber schreib ihn doch einfach mal an. Vielleicht hat er es ja inzwischen raus. Lungenseitling wäre schon eine Möglichkeit, aber so recht will mir das nicht gefallen. Die sind jung gerne etwas dunkler, meist deutlicher exzentrisch gestielt und die Lamellen sollten breiter sein.
    Also wenn, dann so wie du es sagst: Komisch gewachsen.
    Was dann Eikes Pilz auch wäre.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rene!



    Hallo Ralf,


    was ist denn hieraus eigentlich geworden?


    Wenn ich mal als Nicht - Spezialist für Ralf antworten darf:
    Sicher nichts anderes als das, als was Ralf es bestimmt hat.
    Die Art kenne ich recht gut, zumindest im Kraichgau ist die nicht wirklich selten. Im Odenwald hatte ich allerdings noch keinen einzigen Fund.


    Aber über die Bilder im >Portrait< würde nicht nur ich mich sehr freuen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmi!


    So ähnlich habe ich das auch schon des Öfteren beobachten können. Mir scheint, wenn das Nahrungsangebot oder die Umstände nicht passen (zu kalt, zu trocken, Baumpartner wirft nicht genug Nährstoffe ab), dann machen die einfach mal Pause.
    Pfifferlinge können sich das eher erlauben als andere Pilze, weil die recht resistent gegen Parasiten sind (zB bekommen die auch keine Maden). Ein Steinpilz, der das versucht, ist zB in zwei Tagen aufgegessen.


    Oft klappt es aber auch gar nicht, und diese Hungerfruchtkörper werden nichts mehr. Bis irgendwann die Schnecken doch drangehen.


    Was blöd ist: Solange da die Kleinen noch rumstehen, bildet das Mycel auch keine frischen Fruchtkörper aus. Normalerweise wird da erst wieder was produziert, wenn der "Fehlversuch" weg ist (zB aufgegessen, von wem auch immer).


    Sowei meine Theorie, die mitnichten wissenschaftlich ist, sondern nur aus eigenen Beobachtungen zusammengereimt.



    LG, Pablo.

    Alles Gute für ein weiteres gesundes und glückliches Jahr!


    Und viele schöne Pilze natürlich.
    Und viele leckere und schmackhafte Pilze.
    Und viele schöne Eindrücke von Pilzen, die klein und nicht essbar sind.
    Und viele schöne Eindrücke von Leuten die sich knipsend vor kleinen Pilzen am Boden wälzen. ;)


    Viele Grüße, Pablo.

    Morgen!


    Möglicherweise wäre eine kurze Absprache vorher nicht ganz verkehrt. ;)
    Wenn es wirklich der Circonflexe war, der das Problem ausgelöst hat, dann weiß ich, was ich nicht machen werde. Bis das geklärt oder das Problem gelöst ist, wäre es dann aber nicht sinnvoll, die gesamte Gesellschaft zu informieren?


    Und - nur mal so als Denkanstoß: Bei mir war es so, daß die normale Fehlermeldung ("Thema existiert nicht oder ihr account wurde gesperrt" oder sowas) kam, wenn ich das Thema anklickte.
    Wenn ich aber über "Neueste Beiträge" den Beitrag anklickte, kam keine Forumsinterne Fehlermeldung, sondern eine von meinem Browser: "...kann keine Verbindung zur Seite herstellen" oder so ähnlich.


    Keine Ahnung ob das bei der Problemfindung hilft.
    Daß es schwierig wird, wenn nicht mal ein Admin das Thema noch öffnen kann, also da auch keine Fehler recherchieren kann, ist klar.


    Aber dieses Problem in den Griff zu bekommen, wäre natürlich besser.
    Um Annas Korsika - Bericht ist es sehr schade. Nicht nur für uns, sondern auch für Anna selbst, die daran mehrere Tage gearbeitet hat.
    Das wünscht man niemandem.


    Peter, könntest du das Thema hier bitte umbenennen?
    Das wirkt a weng komisch mit der Überschrift.
    Besser wäre vielleicht:
    "Warnung vor gefährlichem Accent" oder sowas.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Eigentlich gerne, aber: Sonntag steht bei mir wieder Arbeiten auf dem Plan. Der Gedanke geistert aber schon einige Zeit hier herum, nicht nur bei mir sondern auch bei anderen Südwestlern, mal irgendwo auf halber Strecke zwischen eurer Gegend und unserer etwas zu veranstalten. Durch den >Beitrag von Bernhard< kam mir gerade irgendwie so die Gegend Mainz oder Bingen in den Sinn.
    Da muss ich aber nochmal Karten angucken, was für wen zumutbare Wege wären.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Hast du denn schon mal mit den verschiedenen Wurzelrüblingen verglichen? So viele sind's ja nicht:
    Xerula caussei, Xerula melanotricha, Xerula pudens und Xerula radicata finde ich in meinem Standardbüchlein (Großpilze BWs Band 3).
    Ich finde, der zweifarbige Stiel passt zu keinem der vier, aber sehr gut zu den Funden von Zapfenrüblingen, die ich im Frühjahr gemacht habe. Der Zapfen kann auch mal an die 20cm tief im Boden liegen. Dann kommt so eine Wurzel zu stande.
    Aber vergleiche am Besten mal selbst. Denn die ganzen Wurzelrüblinge kenne ich nicht, bis auf den Schleimigen (X. radicata).


    PS.: Die grünen Stöckchen sind ja schonmal alles andere als selten. Nur die Becher darauf sah ich heute zum ersten Mal. Ich denke, insgesamt ist der Becher recht gut verbreitet. Eike, du findest den sicher auch bald. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Eure Tour gefällt mir immer besser. Eine richtig gute Truppe, die ganz tolle Sachen aufgetrieben hat. Da wäre ich zu gerne mitgelaufen!


    Grünspanbecherlinge konnten Anna, Stefan und ich heute auch zum ersten Mal finden. Aber wesentlich kümmerlicher als eure. Eine Kultur habe ich mal angelegt, vielleicht entwickeln die sich noch ein bisschen.


    Ich glaube, wenn ihr den Champi mit Wiesenchampignon (Agaricus campestris) ansprecht, wird der nicht meckern. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Toffel!


    Aha, sehr spannende Sache! Rote Exsudattropfen finde ich ziemlich hübsch, auch das mit der Größe ist auffällig. Sowas hatte ich jedenfalls noch nie, auch nichts besonders Helles.
    Aber drauf achten werde ich mal, hoffentlich Andere auch. Denn neu beschriebene Arten brauchen Daten! Dann kann man immer noch überlegen, ob Artrang berechtigt ist oder nicht.



    LG, Pablo.

    Paxillus involutus (Batsch) Fr. agg.
    Kahler Krempling
    Synonyme:
    - Agaricus involutus Batsch
    - Paxillus involutus var. excentricus Fr.
    - Agaricus contiguus Bull.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Paxillaceae --> Paxillus --> Paxillus involutus



    Hut: bis 15 cm breit; bräunlich, auch beige oder ockerlich, teils mit gelbbraunen oder rotbraunen Farbtönen, machmal dunkel gefleckt oder (bei Trockenheit) rissig aufplatzend; auf Druck dunkel braun verfärbend; filzig bis samtig, von der Hutmitte zunehmend verkahlend, am Hutrand hält sich der Filz recht lange, nass auch schmierig; Hut anfangs konvex / polsterförmig, später niedergedrückt bis trichterig; Hutrand eingerollt, oft gerippt


    Stiel: bis 8 cm lang; zylindrisch, oft verbogen; meist zentral, seltener leicht exzentrisch; glatt bis rotbraun überfasert; hellbraun bis dunkelbeige; auf Druck braun fleckend


    Lamellen: weich; weit herablaufend; jung hellbeige, bald gelbbraun bis braun; leicht ablösbar; auf Druck und bei Verletzung sofort braun fleckend


    Fleisch: fest, alt etwas schwammig; hellbeige bis braun; im Schnitt rasch dunkler braun verfärbend; ohne besonderen Geruch oder Geschmack


    Speisewert: lebensbedrohlich giftig


    Sporenpulver: gelbbraun


    Vorkommen: (welt-)weit verbreit und häufig; Mykorrhiza mit Laub- und Nadelbäumen; in nahezu allen Waldtypen zu finden sowie in Parks und Gärten; Haupterscheinungszeit im Sommer und Herbst, gelegentlich auch schon im Frühsommer (Mai / Juni) und bis in den Spätherbst (November)


    Verwechslungen: Mit dem Erlenkrempling (Paxillus filamentosus / rubicundulus), der ausschließlich bei Erlen wächst und deutlich mehr Gelbtöne in Hut, Stiel und Lamellen zeigt.
    Aus dem Umfeld des Kahlen Kremplings wurden mitterweile mehrere Arten abgegrenzt. Vgl. dazu auch den Link weiter unten von "Toffel", sowie die Links zu weiteren Arten.
    Der Samtfußkrempling (Tapinella atrotomentosa) hat einen schwarzsamtigen Stiel, ist oft deutlich exzentrisch gestielt und wird auch bei passendem Nahrungsangebot deutlich größer
    Optisch auf den ersten Blick ähnlich können verschiedene Milchlinge wie zB. Olivbraune Milchling (Lactarius turpis) oder der Birkenreizker (Lactarius torminosus) sein. Der Kahle Krempling gibt bei Verletzung aber keine Flüssigkeit ab.


    Wissenswertes: Der Kahle Krempling galt lange Zeit als Speisepilz. Es hat sich aber gezeigt, daß der wiederholte Genuß zu einer Antigen- Antikörperreaktion (Allergische Reaktion) führen kann, welche die roten Blutkörperchen zerstört (Hämolyse). Diese Reaktion kann sehr heftig ausfallen.
    Zwar enthalten die meisten Pilze (auch die meisten Speisepilze) blutzersetzende Stoffe (Hämolysine), allerdings sind diese nicht hitzebeständig und meist in so geringen Mengen enthalten, daß dadurch keine Gesundheitsgefahr entsteht.
    Der Mechanismus beim Kahlen Krempling funktioniert allerdings anders, hier werden die Blutzellen nicht durch das Gift direkt zerstört, sondern durch irregeführte körpereigene Stoffe. Der Verlauf der "Vergiftung" ist daher wesentlich schlimmer, sobald sie eintritt.
    Der Artenkomplex um den Kahlen Krempling wurde mittlerweile gründlich überarbeitet. Weitere Arten hieraus werden nach und nach vorgestellt, dazu bitte auch die Links unten vergleichen.



    Bilder:



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Paxillus validus = Großer Krempling<
    >Paxillus rubicundulus = Erlenkrempling<
    >Tapinella atrotomentosa = Samtfußkrempling<

    Ah, ok.


    Und ich dachte schon, das geht nur mir so, weil ich gestern unartig war, und meine strapaziösen Wege nicht zu den avisierten Steinpilzen führten.



    LG, Pablo.