Beiträge von Beorn

    Hallo, Stephan!


    Großartiges Portrait; die Beschreibung ist super, da hat man sogar ein Bild vor Augen, wenn man den Pilz nicht kennt. Und ohne das Bild gesehen zu haben.


    Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir die systematische Einteilung.
    Nach >Mycobank< und >Speciesfungorum< wäre die Gattung Clathrus zu den Phallaceae gestellt. BAWü-Flora gibt aber so wie du auch als Familie Clathraceae an.
    Einerseits ist der Stand in den GPBWs von 2000, wenn mich nicht alles täuscht, andererseits sollte man auch den Datenbanken nicht immer blind vertrauen.
    Falls da jemand Zugang zu aktuellen Daten / Literatur / Artikel zu hätte, wäre das natürlich famos.


    In der Übersicht parke ich den Vorerst mal unter Phallaceae, aber nur, weil der Tintenfisch da auch steht. Das lässt sich aber bei Bedarf schnell ändern. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne & Uli!


    Sehr schön, jetzt haben wir den in ganz unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Ich mache aus "im Alter mehr und mehr verkahlend" mal "im Alter mehr oder weniger verkahlend".
    Ich selbst hatte ja nur den einen jungen Fund, und Pilzbücher sind manchmal nicht der Weisheit letzter Schluß. ;)


    Es lebt, das Portrait.



    LG, Pablo.

    Achso!


    Na, das ist schon was Anderes. Ein Auto kann man ja auch mal ohne Motor verschenken. :D
    Sorry, ich hatte jetzt gedacht, die erwarten allen ernstes, daß man ein funktionierendes Programm auf der Festplatte nicht mehr benutzen soll. Da habe ich dann mal herzlich gelacht.



    LG, Pablo.

    Auriscalpium vulgare Gray
    Ohrlöffelstacheling
    Synonyme:
    - Hydnum auriscalpium L.
    - Auriscalpium auriscalpium (L.) Kuntze
    - Auriscalpium fechtneri (Velen.) Nicol.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Incertae sedis --> Russulales --> Auriscalpiaceae --> Auriscalpium --> Auriscalpium vulgare



    Fruchtkörper: In Hut und Stiel gegliedert; Hut bis 2 cm breit (meist kleiner), rund bis nierenförmig; Stiel deutlich länger als Hut breit, dünn, in ähnlichen Farbtönen wie der Hut, besonders zur Basis hin aber dunkler getönt; Hut und Stiel jung in beige-, ocker- und Brauntönen, striegelig –“ zottig oder samtig filzig, im Alter mehr oder weniger verkahlend und auch immer dunkler werdend, zum Schluß schwarz; Fruchtschicht besteht aus feinen Stacheln, die zunächst hell beige bis bräunlich sind, teils mit weißem Sporenstaub bepudert, zuletzt schwarz.


    Fleisch: zäh; jung bräunlich, später immer dunkler bis schwarz; ohne besonderen Geruch


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Ganzjährig an liegenden Zapfen von Nadelbäumen, vorwiegend Kiefern seltener an Douglasien- oder Fichtenzapfen; meist einzeln oder in mehreren Exemplaren pro Zapfen


    Verwechslungen: Es gibt in Deutschland eigentlich keine ähnlichen Pilze, die Anlass zu Verwechslungen bieten. In der Familie (Auriscalpiaceae) gibt es nur eine Gattung mit weltweit etwa acht Arten, von denen nur diese eine in Europa vorkommt.


    Wissenswertes: Auch wenn man Fruchtkörper das ganze Jahr über finden kann, bilden sich frische Basidiocarpien normalerweise nur von Frühjahr bis Herbst. Alte Fruchtkörper sind meistens komplett schwarz, aber behalten dennoch ihre eigentümliche Form und sind so gut erkennbar



    Bilder:


    Hallo!



    Und auch früher heruntergeladene Software darf nicht mehr verwendet werden


    Wie soll das denn gehen?
    Man hat sich da ein Programm völlig legal und sogar mit Seriennummer runtergeladen. Also im Grunde genommen, als hätte man es geschenkt bekommen.
    Solange die verschenkte Ware (hier: ein Programm) nicht vervielfältigt und einem kommerziellen Nutzen zugeführt wird, kann diese privat sehr wohl weiter verwendet werden.
    Ich kann ja auch nicht hingehen, jemandem ein Auto schenken, und irgendwann ankommen und sagen: "Hab's mir anders überlegt, du darfst das Auto jetzt nicht mehr fahren."
    Das ist rechtlich gar nicht möglich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Du habe ich ja auch noch einen, der mich jetzt nicht mehr schlafen lässt, nachdem Oehrling die Frage aufgeworfen hat: Bild 18, und weiter unten nochmal im Detail.


    Zusammen mit dem nachgereichten Detailbild ist das für mich ein astreiner Flocki (Boletus erythropus Fries). Das geht da so ähnlich wie bei Raustiel- und Filzröhrlingen: Wie eine Art Mymykri. (Ist das jetzt richtig geschrieben?)


    Ansonsten gäbe es da natürlich noch so richtig spannende Freak - Boleten, wie zB >das hier<.
    Aber keine Angst: Der ist es nicht. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Psathyrella hat jedenfalls immer dunkles Sporenpulver: braun, purpurbraun, manchmal auch schwarz. Bei reifen Pilzen müsste diese Farbe auch schon an den Lamellen zu sehen sein, während junge Faserlinge durchaus auch mal weiße Lamellen haben können.


    von der Feststellung solltest Du Dich trennen. Es gibt durchaus Psathyrella mit hyalinen oder sehr hellen Sporen. :)


    Ist ja gruselig.
    Eine kurz und knapp angelegte Nachleserei führte mich zum Blassporigen Mürbling, Psathyrella melanthina. Nach BaWü - Flora:

    Zitat


    Sporen auffallend blass, fast farblos im Mikroskop, ...


    Sicher wird es da noch weitere, ähnliche Arten geben.
    Meine hartnäckige Restskepsis fragt sich nun, ob es einen farblichen Unterschied zwischen der makroskopischen Ansicht eines SpP - Abwurfes und dem mikroskopischen Erscheinungsbild einzelner Sporen gibt. Aber wie soll der Abwurf bunt sein, wenn die Sporen eben kein Pigment enthalten? Wäre ja auch Quatsch.


    Jetzt ist mir die Gattung noch unheimlicher.



    LG, Pablo.

    Hallo, Bernhard!



    Ich brauche ja von Mannheim nach Bingen kaum 1,5 Stunden, wenn die Autobahn einigermaßen befahrbar ist. Das läge sogar für ein Ein - Tages - Treffen im Rahmen. Ich speichere aber mal den Link ab (sieht sehr einladend aus) und starte die Tage mal ein intensiveres Brainstorming...



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Manchmal sollte man erstmal die neuen Themen lesen, bevor man irgendwo losplappert.
    Also nun nochmal an der richtigen Stelle:
    Glückwunsch!
    Nicht nur ein sehr schöner Fund, sondern auch ein gelungenes Photo.
    Da freut man sich auf mehr.



    LG, Pablo.

    Moin Hans!


    Richtig, am besten sollte man doch gar nicht in den Urlaub fahren, weil man doch zu viel im Forum verpasst. :evil:
    Übrigens: Rumänien oder Bulgarien, das wären auch für mich mal tole Ziele, wenn auch eher zum Wandern (und Pilze gucken). Sooooo viel freie Natur...


    Die haben dir Kiefernsteinis geschenkt, richtig?



    LG, Pablo.

    Breitknolliger Klumpfuss, bidde scheee. :)
    Falls es mal keinen dt. Namen gibt prägen eben wir einen für ihn! Hat doch auch seinen Reiz.


    Prima, danke!
    Sollte ich am besten gleich in der BaWü - Flora reinschreiben. Da hatte ich kurz geblättert (Band 5 lag eh gerade griffbereit) und mir den erstbesten ohne Namen rausgegriffen. Insofern erstaunlich, weil gerade bei den Cortinarien sehr gründlich nach deutschen Namen recherchiert wurde.


    Namen prägen finde ich toll.
    Das meinte ich ja oben auch mit dem Lob für Ingo, der auch für seine Becherchen immer fleißig nach einer deutschen Bezeichnung sucht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kindi!


    Aber selbstverständlich gibt es noch Arten, die nahezu identisch aussehen. Das ist bei allen Tintlingen so. Am einfachsten ist glücklicherweise der Schopftintling.


    Im bezug auf diesen Pilz kannst du dir ja mal den Großen Rauspor-Tintling, Coprinus insignis anschauen. Es gibt aber sicher noch weitere Verwechsel - Arten.


    Aber wenn man sich die Stiele mit dem auffälligen Wulst anschaut, sollte es auch ohne Mikroskop schon Coprinus atramentarius (= Grauer Faltentintling) sein. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Günter!


    Hervorragend; ich sehe, das mit der Umfrage hat geklappt. :thumbup:
    Das Thema hatten wir schon ab und an, der O - Ton war eigentlich immer: "Beide Namen bitte!"
    Da habe ich jetzt auch mein Kreuzchen gemacht und bekenne mich gleichzeitig schuldig, das oft auch etwas schludrig zu handhaben und oft einen der beiden Namen wegzulassen. Man ist ja leider auch gerne mal etwas schreibfaul.
    Generell versuche ich das aber auf Beiträge zu beschränken, wo es eigentlich klar ist, weil lateinische und deutsche Namen in Beiträgen vorher schon genannt wurden
    Allerdings ist es gerade bei eher ausgefallenen Ascos und besonders bei Dungpyrenos so, daß es gar keine deutschen Namen gibt. Als sehr vorbildlich ist hier Ingo W. zu erwähnen, der auch immer versucht, einen passenden deutschen Namen zu finden, wenn es keinen gibt.


    Manchmal muss man auch ein bisschen abwägen. Kürzlich hatten wir es zB bei der Bezeichnung "Riesenchampignon". Was ist damit nun gemeint? Meistens doch der schuppige, große Waldbewohner, Agaricus augustus. Aber andere Leute verstehen darunter auch großhütige, eher glatte Arten auf Wiesen wie Agaricus arvensis (auch Schafchampignon), Agaricus macrocarpus (auch Großer Anisegerling) oder Agaricus urinascens (auch Großsporiger Egerling).


    Auf der anderen Seite gibt es auch Beispiele, wo der deutsche Name eine Art viel exakter beschreibt, als die wissenschaftliche / lateinische Titulierung.
    Der Safranschirmling zB ist immer der Safranschirmling, egal ob man ihn Macrolepiota rhacodes, Macrolepiota rachodes, Macrolepiota olivieri oder das ganze jeweils mit Chlorophyllum statt Macrolepiota nennt.


    Ich verspreche jedenfalls, mich zu bemühen. Manchmal ist es aber nicht so einfach. Hat mal jemand bitte einen deutschen Namen für Cortinarius saporatus?
    Also ich habe Verständnis, wenn sich zwei Fachleute über einen Pilz unterhalten und dabei auf deutsche Namen verzichten. Meist geht das ohnehin in einen Bereich, der mein Wissen deutlich übersteigt. Und wenn es mich doch interessiert, dann muss ich ohnehin nach Material zu dem Pilz googeln, brauche also sowieso den lateinischen Namen, weil ich nur so auch an internationale Ergebnisse komme.



    LG, Pablo.

    Hallo, Bernhard!


    Eine sehr schöne Zusammenstellung, die Lust darauf macht, das Gebiet mal selbst zu erkunden.
    Irgendwann hatten wir ja schon mal so ein loses Brainstroming, was ein geeigneter Ort wäre um einige Südwestler und Bergische zusammenzuführen. Das sollte man noch mal anstoßen.


    Die Schnitzkunst ist total faszinierend. Schön und ein wenig gruselig. Auch wenn man jetzt Bedenken äußern mag, ob es denn akzeptabel ist, lebende Bäume zu beschnitzen. Aber ich denke, die halten das aus und diese Kombination von menschlicher Kunst und Natur gefällt mir wirklich gut.


    Die von dir gezeigten Hochwasserfolgen sind natürlich übel. Das zeigt auch sehr gut, daß die Natur unter der Flut mindestens genauso zu leiden hat wie der Mensch.



    LG, Pablo.

    Calocybe gambosa (Fr.) Donk
    Maipilz, Georgspilz, Mai –“ Ritterling, Mai - Schönkopf
    Synonyme:
    - Agaricus gambosus Fr.
    - Agaricus georgii L.
    - Calocybe georgii var. gambosa (Fr.) Kalamees
    - Agaricus albellus DC.
    - Agaricus aromaticus Rogue
    - Calocybe georgii var. aromatica Pilat



    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Agaricales --> Lyophyllaceae --> Calocybe --> Calocybe gambosa



    Hut: Bis 15 cm breit; farblich sehr variabel: weißlich bis cremefarben oder gelbbräunlich bis lederfarben; Hut anfangs polsterförmig, später flach konvex bis ausgebreitet; dickfleischig, fest; Hutrand eingerollt, oft etwas wellig und ungleichmäßig rund; Hutoberfläche trocken, kahl, glatt bis fein eingewachsen radialfaserig; Huthaut kaum abziehbar


    Stiel: weiß, cremefarben bis blass ledergelblich, besonders im Alter von der Basis her bräunlich fleckend; bis 10 cm lang, kräftig, festfleischig, im Alter auch wattig ausgestopft oder von Maden ausgehöhlt; zylindrisch bis keulig verdickt; manchmal auch mit verjüngter Stielbasis; oft unregelmäßig geformt und nicht rund; Oberfläche fein eingewachsen längsfaserig


    Lamellen: weiß bis cremefarben (im Alter auch braun oder gelb fleckend); sehr gedrängt; breit angewachsen bis ausgebuchtet angewachsen (mit –žBurggraben–œ); immer deutlich schmaler als Hutfleisch dick; nicht gegabelt aber untermischt


    Fleisch: weiß, im Alter und bei Parasitenbefall auch mal bräunlich oder gelbbräunlich; fest; dick; mit deutlichem Geruch und Geschmack nach frisch gemahlenem Mehl bzw. frischer Salatgurke; oft von Maden befallen


    Speisewert: sehr guter Speisepilz mit recht eigenem Geschmack; >Maipilz - Tagliatelle<


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: Gesellig in Hexenringen oder lockeren Halbkreisen, teils büschelig, selten vereinzelt; weit verbreitet und häufig, April bis Juli; Saprobiont (Streuzersetzer) auf diversen Substraten und in unterschiedlichen Biotopen; nahezu überall anzutreffen, allerdings nie da, wo man nach ihm sucht.


    Verwechslungen: Zur Haupterscheinungszeit gibt es wenig ähnliche Giftpilze. Dennoch sollte man sich einige Kandidaten genau anschauen, wenn man den Maipilz zu Speisezwecken sammeln will.
    Die oftmals sehr ähnlichen Entoloma clypeatum (Schildrötling) und Entoloma sepium (Schlehenrötling) sind beide ungiftig und unterschieden sich durch rosafarbenes Sporenpulver, das im Alter auch die Lamellen rosa färbt.
    Der Ziegelrote Rißpilz oder Mairißpilz (Inocybe erubescens) ist sehr giftig. Er unterscheidet sich durch braunes Sporenpulver, das auch die Lamellen im Alter dunkel färbt. Junge Rißpilze können aber weiße Lamellen haben. Allerdings sind alle Rißpilze meist schmächtiger im Wuchs, die Lamellen sind breiter als das Hutfleisch dick, auch verfärbt sich der Mairißpilz im Alter und an verletzten Stellen rötlich. Diese Verfärbung tritt allerdings sehr langsam auf, zu vergleichen mit der Verfärbung beim Perlpilz.
    Ein weiterer gefährlicher Giftpilz mit hohem Verwechslungspotential wäre der Riesenrötling (Entoloma sinuatum) der meist später im Jahr vorkommt, aber eben auch verfrüht auftauchen kann. Er unterscheidet sich ebenfalls durch rosafarbenes Sporenpulver, die Lamellen sind anfangs weiß, später gelblich und im Alter schmutzig rosa. Die Huthaut des Riesenrötlings ist meist besser abziehbar. Auch ähnliche Ritterlinge wie der Seidige Ritterling (Tricholoma columbetta) und der Strohblasse Ritterling (Tricholoma album) treten später im Jahr auf. Beide sind nicht giftig, der Strohblasse Ritterling schmeckt dazu nach einer Weile brennend scharf.
    Es soll auch schon zu Verwechslungen mit eigentlich leicht unterscheidbaren Arten wie dem Breitblatt (Megacollybia platyphylla) gekommen sein. Darum hier auch noch der Hinweis, bitte keine Knollenblätterpilze (Amanita verna oder weiße Formen von >Amanita phalloides<) einzusammeln.
    Bei Beachtung der wesentlichen Merkmale (Erscheinungszeit, weißes Sporenpulver, dickes Hutfleisch, sehr gedrängte Lamellen, Mehlgeruch) ist der Pilz makroskopisch kaum zu verwechseln.


    Wissenswertes: Vom Maipilz sind verschiedene Formen und Varietäten beschrieben, die sich an unterschiedlichen farblichen Ausprägungen orientieren. Allerdings kann das selbe Mycel von Jahr zu Jahr farblich unterschiedliche Formen hervor bringen.
    Die Bezeichnung –žRitterling–œ ist irreführend, da der Pilz zu den Schönköpfen (Calocybe) gehört.



    Bilder:





    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Entoloma clypeatum<
    >Entoloma sepium = Schlehenrötling<
    >Entoloma sinuatum = Schildrötling<
    >Inocybe erubescens = Mairißpilz<
    >Tricholoma columbetta = Seidiger Ritterling<
    >Tricholoma album = Weißlicher Ritterling<
    >Megacollybia platyphylla = Breitblatt<

    Hallo, Mature!


    Ich wäre mir da nicht so sicher mit dem Kahlen Krempling.
    Da bin ich eher bei Gerald und Holger und glaube an der angefressenen Kante Röhren zu sehen. Ein Sandröhrling (Suillus variegatus) wäre hier durchaus möglich. Passt vom Habitat her auch, wenn man die Kiefernnadeln beachtet. Allerdings mag der Kahle Krempling auch sehr gerne Kiefern. Beide Arten können auch gut nebeneinander und durcheinander wachsen. Ein umgeworfener Fruchtkörper mit Lamellen 20 cm weiter rechts oder links heißt für den abgelichteten Pilz leider gar nichts.


    Es lässt sich leider nicht klären, ohne da mal drunter zu gucken.
    Ist aber nicht schlimm, so bleibt es eben ein hübsches Bild ohne Bestimmung, und beim nächsten Mal bist du etwas schlauer, auf was es sich zu achten lohnt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lutzifar.



    Leider konnte ich kein besseres bild machen


    Schade. Der wird sich so kaum sicher bestimmen lassen.
    Ich denke aber, Oehrling wird schon in der richtigen Richtung sein. Auch wenn Leucocoprinus birnbaumii schon deutlicher gelb sein müsste. Aber da gibt es ja auch noch Sachen wie den Blassgelben Faltenschirmling (Leucocoprinus denudatus / straminellus).
    Leider bin ich mir da selbst bei der Gattung noch nicht sicher...



    LG, Pablo.

    Hallo, Günter!


    Das wäre schon ein Möglichkeit.
    Ich bin mir aber gar nichts so sicher, ob sich Lohblüten wirklich nur von Holz ernähren. Ich glaube die sind schon eher räuberisch veranlagt und futtern ganz gerne andere Pilze.
    Den Gedanken legen jedenfalls die vielen Bilder wieder, wo man Plasmodien auf der Jagd sieht.
    >Zum Beispiel hier< beim Bankett an Mollisia. Natürlich kann das so ziemlich jeder Schleimpilz sein, im Plasmodienstadium sind die kaum bestimmbar.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Es ist schwer zu beschreiben und sicher auch nicht representativ, weil ich den Pilz erwst seit letztem Jahr kenne (wie ja so viele Arten...). Da waren allerdings alle Funde schon recht anders, vor allem viel kräftiger im Wuchs, nie mit so langgezogenen, dünnen Stielen und auch mit anderen Hüten...
    Verflucht, das ist echt schwer zu beschreiben gerade. Dickfleischiger jedenfalls.
    So zum Beispiel:


    Aber es ist ja nicht auszuschließen, daß die Art aus ökologischen Gründen bei Joli etwas anders aussieht. Oder daß sie bei mir auch anders aussehen kann, ich sie dann nur nicht erkannt habe im letzten Jahr.



    LG, Pablo.