Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Dann will ich mal Folgendes Versuchen:
    ---> Standort bei Eiche
    ---> Habitus und Farben äußerlich ähnlich der Ziegenlippe
    ---> Fleisch im Stiel leuchtend gelb, Rosarottöne im Hut, speziell unter der Huthaut
    ---> Fleisch mit Luftsauerstoff unveränderlich, Poren ebenfalls
    ---> Keine roten Punkte innerhalb der Stielbasis


    => Führt mich zu Xerocomus chrysonemus A.E. Hills & A.F.S. Taylor (2006)


    Ist wohl eine eher unbekannte, recht neu beschriebene und daher noch kaum untersuchte Art.
    Vgl. >hier< und >hier<.



    LG, Pablo.

    Hallo miteinander!


    Jaaaaaaa, Regen braucht's!
    Immerhin ein paar Gewitter sind angesagt, aber ob das reicht? :/
    Sonst bleibt uns nur Kernpilze gucken. :D
    Aber eigentlich hoffe ich ja, daß die Leute sich da auskennen und auch eine ungefähre Vorstellung haben, wo man trotz Trockenheit ein paar diverse Arten finden kann. ZB in den von Stephan ins Spiel gebrachten Moorgebieten.



    LG, Pablo.

    Hallo Allerseits!


    Zunächst mal: Danke für's Dranbleiben und Nachliefern von Infos, Micha! :thumbup:
    Da hätte ich lieber meine Chips ein wenig splitten sollen, aber was soll's.
    Denn dem was Stephan schreibt:


    Wer bisher geglaubt hatte, dass man Röhrlinge aufgrund von Internetfotos bestimmen kann, wird jetzt sicher nachdenklich.


    Kann ich mich nun anschließen!
    Auch wenn es manchmal scheinbar eindeutige Kandidaten geben mag, irgend eine unsichere Variable bleibt immer bestehen, wenn man nur die Bilder hat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Ob es andere weiße Amanitopsisse außer Albinoformen gibt? Bestimmt.
    Amanita lactea (Milchweißer Schstrflg) könnte man da wohl nennen, dann natürlich hellhütige, aber nicht unbedingt weiße Arten, die ausgeblasst sein können (A. lividopallescens / Ockergrauer ~, A. mairei / Silbergrauer ~).
    Aber weil ich noch viel weniger Ahnung habe als Gerd, habe ich jetzt auch gar nichts geschrieben ( :whistling: ). Außerdem bin ich eigentlich überzeugt, daß du die genannten Alternativen sicher schon selbst angeschaut hast.


    Jedenfalls finde ich - bis auf einige Ausnahmen - die Scheidenstreiflinge innerhalb der Gattung die definitiv schwierigste Abteilung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jens!


    Das ist bei so ziemlich allen rotporigen Röhrlingen so, daß die Poren bei noch geschlossenen Hüten erstmal gelb sind. Die rote Frabe kommt erst später dazu, da gibt es auch einige Arten (zB. Netzhexe, glattstieliger Hexenröhrling) die auch im Alter teilweise nur sehr wenig Rottöne erkennen lassen.
    Das macht die Sache hier ja so witzig.


    Also wenn sich ein Schiri findet, der hier die Wetten annimmt (*auf Zakaria schiel*), dann parke ich auch 10 bei Schönfuß (B. calopus). Wohl wissend, daß auch der Satan nicht aus dem Rennen ist, und vor allem Toffels Idee (Netzhexe) gute Gewinnaussichten hat.


    Natürlich müsste dann auch eine Geschmacksprobe her.
    Und natürlich geht es hier nicht darum, der Zockerei willen jemanden zum Pilzefuttern zu verleiten. Eigentlich sollte es doch eher das Gegenteil bewirken: Ein Pilz, der so viele verschiedene Meinungen hervorruft, daß die Leute sogar auf ihre Ideen wetten, kann ja gar nicht sicher bestimmt sein, und daher auch gar nichts zum Essen sein.
    Dafür freuen sich hier alle um so mehr, wenn klärende Merkmale nachgelegt werden, man gewonnen oder verloren hat, ein Pilz geklärt werden konnte, und alle Beteiligten wieder ein Eckchen schlauer sind.


    Hoffe ich zumindest.



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Wieso würdest du von der Fleischfarbe her einen Panther ausschließen? 8|
    Wegen dem bisschen braun? Das kann doch auch mal pathologisch durch Parasitenbefall etc. auftreten, und Panther mit ungewöhnlicher Knolle gibt es ja immerhin auch.
    Mir persönlich sind hier einfach zu wenig wesentliche Merkmale zu erkennen (v.A. Riefung des Ringes) um eine sichere Bestimmung abzugeben. Sorry.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario.


    Naja, die gelben Velumflocken können natürlich diverse Ursachen haben. Aber nachdem ich mir vor einiger Zeit mal den Rauhen nochmal angeschaut habe (leider nicht live) würde ich den hier ebenfalls ausschließen.
    Weniger abwegig finde ich die Idee, hier einen Königsfliegenpilz (A. regalis) zu vermuten. Wenn ich mir Nobis Bilder >in diesem Thema< ansehe, dann passt auch die Form der Velumflocken dazu.


    In dem Thema und dem >Folgethread von Helmut< wurde die Art ja immerhin mal recht anschaulich dargestellt und diskutiert.


    Aber im Grunde ist es kaum auflösbar:
    Die Manschette müsste man mal sehen oder mehr Infos zum Pilz bekommen. Beides wird wohl nichts mehr. Und da wird wohl A. excelsa auch nicht mehr auszuschließen sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    OK, Punkt für Species Fungorum.
    Dazu muss allerdings erwähnt werden, daß ich auch noch bei Mycobank geschaut habe, dort ist die Art (und auch die Gattung) komplett unbekannt.
    Am sichersten wäre es, die bei FP (HP von Björn) zu finden. Dann kann man davon ausgehen, daß die auch richtig eingeordnet ist. Aber wenn da keine Asci dran sind, wird sich höchstens die HFF finden lassen.
    (E.: Nope, aus der Gattung hat Björn noch nichts drin.)


    Aber danke für das Update.



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmi!


    Stellvertretend danke ich dir auch für die anderen Pilztourberichte, die ich eben begeistert lese. Momentan habe ich Waldentzug. Ganz schlimm. Aber immerhin schöne Pilzbilder gucken, das hilft etwas.


    Dein erster Unbekannter sollte der Rotrandige (Fomitopsis pinicola) sein, der zweite ein Dachpilz aus der Umgebung des Rehbraunen (Pluteus cervinus).


    LG, Pablo.

    Hallo, Hannes!


    Ok, verstehe. Aber ob man das Merkmal so stark bewerten kann?
    Vielleicht ist auch nur was "verrutscht". Komische Sachen machen sie zeitweise, diese verrückten Pilze.
    Deinen Fund kann ich natürlich nicht beurteilen, aber interessieren würde er mich schon.


    Mir ging es jetzt nur um den Fund von Micha, der mich rein optisch eben schon an B. colopus erinnert. Aber genauer hinsehen lohnt sich, ob man da nicht doch was Seltenes entdeckt hat. Klassisch wäre zB mit einer gelben Stielbasis auch der Silberröhrling (B. fechtneri), der dem Schönfuß offenbar sehr ähnlich sehen kann. Der hat aber meist nur einen roten "Streifen" am Stiel (wenn überhaupt), die Stielspitze müsste auch wieder gelb sein. Der Geschmack ist da aber ein klares Unterscheidungszeichen zwischen beiden.


    Zum Schönfuß haben Sabine und Holger mal >hier< ein hübsches Bild gezeigt, wo fast der ganze Stiel rot ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Micha!


    Ein paar Details könnte man noch abklären:
    - Geschmack?
    - Stielnetz (am besten direkt an der Stielspitze gucken, auch mit Lupe)
    - Bodenbeschaffenheit (sauer oder Kalk)
    - Bäume im Umkreis von 20 m


    Da die meisten Flockis, die ich finde (von einzelnen Ausnahmen und "gelben Variationen") in dem Zustand durchaus schon rötliche Poren haben, denke ich hier an einen Gelbporer.
    Einer der Häufigsten (mit roten Stielfarben) ist eben der Schönfußröhrling. Den Geruch finde ich selbst da bei jungen exemplaren durchaus angenehm. Nur der Geschmack ist eben zum gruseln.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Der Polycephalomyces (Schleimpilzschimmel) kommt vor allem auf den Trichiales vor. (Trichia, Hemitrichia, etc...). Der ist übrigens ein Jochpilz (Zygomyzet), hat also keine Asci.


    Echt?
    Hatte ich gestern noch schnell bei SF eingegeben (manchmal liegen die ja auch richtig), wo er bei den Hypocreales steht. :/
    Aber das wäre auch verwunderlich, eigentlich.
    Eher glaube ich mal, daß du das besser recherchiert hast.



    LG, Pablo.

    Ah, sehr gut!


    Aber lasst euch nicht stressen vom restlichen Panikverkehr, damit ihr auch munter, wohlbehalten und gut aufgelegt ankommt. Telenummer geht die Tage noch via PN raus. :thumbup:


    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Da hast du ja ganz schön was angesammelt. Sehr beeindruckend jedenfalls. Gelungene Bilder vom Sumpfhaubenpilz sind schonmal sehr schwer herzustellen, jedenfalls Standortbilder. Es ist nass, man bekommt kaum Zugang und es sirrt und piekst um einen.


    Die letzten Makrobilder von Cribraria cancellata sind umwerfend. So ein Capitelium wird doch kaum einen Millimeter groß sein? 8|


    Und der Shcleimpilzschimmel ist natürlich auch ein echter Hingucker. Dabei dachte ich schon fast, Schleimpilze wären das Ende der Nahrungskette. Aber irgendwie findet sich immer noch ein weiterer Parasit. Ist der auf bestimmte Arten spezialisiert, befällt er nur Schleimpilze?
    Und ist das auf dem Bild die HFF mit Asci und fertilen Sporen oder eine Anamorphe?


    Oder alles das mit weniger Worten:
    Ich bin beeindruckt.



    LG, Pablo.

    Hier ist gut.


    Ich denke, ich werde auch schon am Sonntag anrücken. Da lässt sich doch sicher schon mal was zusammen schabernacken?
    Alle Pilze wegsammeln oder in den örtlichen Kneipen das Bier austrinken? :evil:


    LG, Pablo.

    Hallo.



    14 :cool:
    sind das nicht spitzmorcheln? statt speisemorcheln?
    gruß bbq


    Aye. :thumbup:


    Und jetzt bin ich mal gespannt auf Gerds Wettfragen. Ich glaube nämlich, da sind noch ein oder zwei mehr fragwürdige Punkte. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Aye, für mich auch eine eliae. :thumbup:
    Die Hutfarbe ist etwas blass, der Ring ziemlich kräftig. Aber der Rest passt mir ganz gut.
    Interessieren würde mich mal, wie tief ihr gebuddelt habt, um die Stielbasis herauszubekommen. Das ist wohl in dem Fall schon ein wichtiges Merkmal.


    Ach ja: Sorry. Portrait dauert noch ein wenig. Furchtbarer Umzug hier. Da komme ich kaum dazu, was zusammenzuschreibseln. :rolleyes:



    LG, Pablo.

    Hallo, Buliz!


    Beim ersten denke ich schon an einen Zunderschwamm. Hainbuche ist als Substrat ok, weißes Sporenpulver passt, die helle Porenfarbe geht auch für junge Exemplare, sofern sie nicht im "Winterschlaf" sind. Der Rest ist eigentlich klassisch: Vorwiegend graue Farben in diversen Schattierungen gebändert und die "klumpige" Wuchsweise jüngerer Fruchtkörper. Die Oberfläche ist meist eher matt, aber ich denke mal (auch beim Blick auf die Blätter) das Bild ist an einem Regentag entstanden.
    Im zweifel kann man auch mal einen Fruchtkörper mitnehmen und auseinanderschneiden (am besten Kettensäge o.Ä. verwenden, ist recht hart :evil: ). Da müsste sich eine oder mehrere Schichten Röhren, eine holzige "Zunderschicht" und ein Mycelkern, der an ein Stück Presspanholz erinnert, zeigen.
    Anschließend kann man daraus einen Hut oder eine Zunderbüchse basteln.


    Zum Rätsel finde ich Jan-Arnes Idee gut.
    Alternativ schlage ich noch einen Porphyrröhrling vor. Auch wenn's wesentlich unwahrscheinlicher ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Eichhörnchenbrot!


    Da haben dich aber auch ein paar richtig schöne Bilderbuchfruchtkörper zum ersten Mal gefunden. Glückwunsch!
    Auf dem zweiten Bild ist durchaus ein Stielnetz zu erkennen, und das soll der Wurzelnde Bitterröhrling auch haben. Meist aber nur fein und im Bereich der Stielspitze.



    LG, Pablo.