Beiträge von Beorn

    Hallo, Andreas!


    Wobei der Hut von der Oberseite schon für einen der beiden Anhängselröhrlinge passen könnte. Keine Blaufärbung des Fleisches im Schnitt auch, aber was macht das Rosa da? Ist ungewöhnlich, aber vielleicht erklärt noch jemand mit mehr Ahnung als ich, daß das passen kann.


    Die Poren scheinen aber wirklich rot zu sein. Dann wäre Jan - Arne wieder viel näher dran. Oder auch nicht: Nezuhexen blauen im Schnitt und haben in dem Alter schon eine ganze Menge rotes Stielfleisch.
    Ein Standortphoto oder ein Photo vom kompletten FK hast du nicht vielleicht noch? Dann fällt es leichter, sich einen Eindruck zu machen.


    PS.: Grüße zurück an Conny. Sag' ihr, sie soll mal ihre PNs lesen, falls sie's noch nicht getan hat. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Was mir gerade mal so auffällt: Nicht nur deine Bilder sind mittlerweile richtig super, sondern auch deine Pilzkenntnisse brauchst su längst nicht mehr klein zu reden. Da ist ja alles schon bestimmt und treffend benamst. Du kannst es eben sehr wohl! :thumbup:


    Eine tolle Runde habt ihr da gedreht, bei der Gesellschaft und den Pilzen hätte man dabei sein sollen...


    Also dann in knapp zwei Wochen, denke ich mal. Ich melde mich, wenn ich zurück bin (ab morgen bin ich erstmal ohne Netz).


    Einzig an dem Dünnschaligen könnte man noch rumkritteln, aber wozu auch: Die weiteren zwei (drei?) in Frage kommenden Arten sind optisch so ähnlich, da erübrigt sich jede Diskussion. Ich finde, den kann man ruhig einfach so stehen lassen.


    Alles Gute,
    Pablo.

    Hallo.


    Geruch: nicht besonders


    Das müsste man dann allerdings noch mal genauer überprüfen.
    Dennoch vermute ich wie Holger, daß da fleischrosa Sporenpulver rausfällt. Dazu bräuchte man allerdings etwas ältere Pilze, die auch schon genug reife Sporen haben.


    Und leider:
    Von vier Stellen, an denen ich letztes Jahr Mehlräslinge gefunden habe, gab es an einer auch Steinpilze. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Harry!


    Zwischen dem rein gelben (und gelb bleibenden) Hexenröhrling (>Boletus pseudosulphureus / junquilleus<) und dem noemalen Flocki gibt es allerhand Zwischenformen, die mehr oder weniger Rot- und Brauntöne an unterschiedlichen Stellen bekommen. Die Farbtöne nehmen mit der Zeit zu; oft bleibt aber gerade auf dem Hut noch etwas gelb. Vgl. dazu das letzte Bild >hier<.


    Aber durchschneiden wäre schon mal nicht schlecht.
    Und Netz war ja garnicht zu sehen, auch an der Stielspitze nicht?



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Hi,


    mit dem Spaltblättling (rechts) stimme ich überein. Der andere könnte eine resupinate Form des Eichenwirrlings sein (man sieht nur die Fruchtschicht) :/


    Ich stimme mit Kuschel überein, die mit dem Spaltblättling übereinstimmt. Aber für einen Eichenwirrling kommt mir der vermeintliche Eichenwirrling komisch vor. Wenn ich von der Größe (durchschnittliche Fruchtkörper) der Spaltblättlinge ausgehe, sind die Poren / "Lamellen" mir für einen Eichenwirrling eigentlich zu fein. Und zu weiß.
    Dazu biete ich mal die Fruchtschicht des Krausen Adern - Zählings (Plicaturopsis crispa) an:

    Ist aber Spekulation von meiner Seite.
    Du wirst schon wissen, was du gefunden hast, Stephan. Der Eichenwirrling ist deutlich massiver, dicker und zähfleischiger als der Adernzähling.


    Eine sehr schöne PIlzkombi ist es auf jeden Fall. Gerade das erste Bild ist richtig schön, ganz gleich, welche Pilze nun darauf zu sehen sind. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Alles Gute und Liebe, ein weiteres Gesundes Jahr mit liebenswerten Hunden, Schwimmbädern an heißen Tagen und Spaß mit den Pilzen!


    Und wo immer du auch bist, schöne Wälder mit schönen Wegen, die zu dir passen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Klasse. :)
    Die Schnittbilder gleich und das Ganze wäre relativ diskussionsfrei über die Bühne gegangen. Gerade die Röhrenfarbe und -Dichte ist absolut überzeugend, auch sieht man hier, daß die sich eben nicht wirklich aus dem Hut herauswölben.


    Aber egal, so wurden wieder mal die Merkmale schön durcheinandergehauen, vielleicht hilft's der einen oder dem anderen. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr genau, was mich an den letzten drei Bildern im ersten Beitrag an einem Sommersteinpilz gestört hat. Wahrscheinlich war's genau das: Die Porenschicht zu uneben und irgendwie scheinbar konvex.


    Aber schön, daß du dran geblieben bist, die leckere Mahlzeit sollte dafür Belohnung sein.
    Und Glückwunsch an alle Chipgewinner, die von Anfang an auf dem richtigen Dampfer waren.



    LG, Pablo.

    Tja. Ich weiß es noch nicht genau. Der Samstag wahrscheinlich eher nicht. Entweder davor oder danach (Sonntag). Am Samstag hatte ich vor, mit Gerd (Jage0101) auf Pirsch hier in der Gegend zu gehen.


    Sonntag ist dein Familientag, oder?
    Ansonsten vielleicht der Samstag drauf?
    Da wird sich eine Lösung finden lassen. Das gehen wir mal durch, wenn ich wieder zurück bin. Also ab übernächstem Dienstag. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Und darum traue ich vor allem meiner eigenen Erfahrung. Und genau das denke ich, kann jede/r ganz individuell mit sich selbst ausmachen und auch mal ausprobieren.


    Ich meine auch sicher nicht, daß man gleich eine Flasche Schnaps zum Pilz leeren soll. Aber es ist dann schon beruhigend, wenn man das eine Glas Wein oder das Wochenendbier ohne Panik dazu trinken kann, wenn einem danach ist.


    Ich denke, da ich kein PSV bin, hätte ich im Bekanntenkreis kein Problem, den Pilz "freizugeben". Mit den entsprechenden Erklärungen und Hinweisen.


    Und ganz ehrlich: Man muss ja auch nicht immer Alkohol dazu haben.
    Beim ersten Mal zB habe ich ihn auch ohne Alkohol gegessen. War gerade unter der Woche und wenn ich am nächsten morgen früh arbeiten muss, trinke ich meist noch nichtmal ein Bier. Ohne schlafe ich besser.



    LG, Pablo.

    8| Da liegt Esslingen doch auf dem Weg :D


    Ich muss zum Gotthard.
    Und unterwegs am Kaiserstuhl Station machen: Auto tauschen, Bruder, Hund und jede Menge Krempel für's Haus einladen.


    Aber mit Markus hatte ich schon vage die übernächste Woche (gegen WE zu) für ein Treffen ins Auge gefasst. Mal sehen.


    Danke für die Reisewünsche,
    Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Mein lieber Mann, das sind ja herrliche Funde. Die Boleten vom Friedhof sind doch die selben wie die vom Rudi bei den Doppelpilzen gezeigten?


    Irgendwie könnte ich mir irgendwohin beißen, da hätte man dabei sein müssen heute. Schweinsohren habe ich noch nie gesehen. Aber mal sehen, was die italienischen Wälder in der nächsten Woche bereithalten.


    Warum könnte das auf dem letzten Bild nicht einfach Xeromphalina campanella (Geselliger Glöckchennabeling) sein?



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Du hast's aber schon gut, irgendwie. Boleten sind hier momentan Mangelware. Nur einen Laster mit Pfirsichtäublingen haben wir heute aus dem Wald geholt. Netzhexen wären mir lieber gewesen, da hätte ich dann auch noch welche von gegessen.


    Also in Zukunft: Bitte einfach hierher schicken. :P
    Wenn du wegen der Alkohol - Legende beunruhigt bist, probiers doch einfach mal aus. Eine Hexenpfanne zubereiten, ein Bierchen dazu (kleines) und am nächsten Tag nichts vorhaben. Mit 99%iger Wahrscheinlichkeit wird garnichts passieren, und wenn doch, wird's bei einem Bier nicht sehr unangenehm.
    Aber wie schon mehrfach erwähnt: Der enstprechende Giftstoff, der den Alkoholabbau verhindert (wodurch die Vergiftungserscheinungen entstehen) heißt Coprin und wurde trotz diversen Untersuchungen nie in Netzhexen nachgewiesen. Wenn also Berichte über Unverträglichkeiten mit Alkohol auftreten, kann das drei Gründe haben: A) Individuelle Unverträglichkeit (gibt es bei jeder Pilzart). B) Coprin kann sporadisch mal in Netzhexen vorkommen (Wahrscheinlichkeit dafür sollte irgendwo bei 0,0000000001 % liegen); C) Die Pilze waren gar keine Netzhexen. Der Ochsenröhrling (Boletus torosus) enthält Coprin, sieht aber etwas anders aus und hat vor allem nie einen rötlichen Röhrenboden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist jetzt schade. Da würde ich mich beim Wetten schon gerne Toffel und Harry anschließen, fürchte aber, daß da niemand dagegen setzt. ;)


    Lenti, der ist doch gar nicht so giftig. Roh etwa so unbekömmlich wie viele andere Röhrlinge (Flockis und Netzhexen, Maronen, Birkenpilze...), und gegart führt er bisweilen zu etwas Bauchgrimmen. Soviel, daß diese toxische Wirkung einsetzen würde, bekommt man davon aber auch kaum jemals runter: Schmeckt ja viel zu bitter und eklig.



    LG, Pablo.

    Glückwunsch, Eike!


    Du hast ja echt ein Händchen und ein Quäntchen (Glück), immer wieder solche kaum dokumentierten Arte aufzutreiben.
    Ich bin schon gespannt, bald wirst du die dann auch selbst untersuchen und deine Artikel wird man in der ZMykol oder im Tintling lesen.


    Hoffentlich lädst du dann trotzdem noch das Eine oder Andere hier hoch.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Und ich schwenke jetzt um:


    Der Stiel war von Maden zerfressen...


    Das passt nun (in dem Alter) viel besser zum Sommersteini. Auch die Struktur der Madengänge ist dann oft anders. So ein Schnittbild hätte durchaus Aufschlüsse gebracht. Jedenfalls in diesem Fall.


    Ich wette übrigens, daß Mikroskopie hier unnötig ist. Dran Rumdrücken wird zumindest für Tanja schon reichen, um die Art sicher zu klären. Und Eike sicher auch.


    Ob sich da andere Arten noch in dem hier heimischen T. felleus verstecken, darf ruhig mal hinterfragt werden. Aber das glaube ich nicht. Wahrscheinlich gibt es schon allerhand Untersuchungen, bestimmt wurde da auch schon eine Menge Material sequenziert.
    Aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß sich mal eine der nordamerikanischen Arten (da gibt es auch noch ein paar) oder der angesprochene plumbeoviolaceus hierher verirrt. ;)


    Also lohnt es sich auf jeden Fall, die Augen offen zu halten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Die Röhren von T. felleus müssen sich nicht rosa auf Druck färben. Oft bräunen sie einfach nur. Daß das Netz, vor allem die Farbe des Netzes, ein eher unsicheres Kriterium ist, wurde ja schon gesagt. Klar, tendenziell ist es dunkler und gröber als beim Sommersteinpilz, aber der kann eben auch mal ein dunkles und ziemlich grobes Netz haben, das dann aber meistens wenigestens an der Stielspitze weißlich ist. Und das ist auf deinen Bildern schon irgendwie erkennbar.
    Wirklich aufschlussreich wäre in der Tat noch ein Schnittbild. Manchmal lassen sich da auch noch Unterschiede ablesen. Die Fleischbeschaffenheit ist übrigens wirklich ein KO - Kriterium für einen Steinpilz, wenn es da irgendwie gummiartig ist. Das kann natürlich auch sehr festes Gummi sein. ;)


    Über milden Geschmack bei Galliern wurde ja immer wieder mal berichtet, relativ mild habe ich sie auch schon gefunden. Da hatte ich im letzten Jahr eine kleine Testreihe durchgeführt und war überrascht, daß der Geschmack oft tatsächlich mild oder erst recht spät bitter war.


    Daraus hat man dann die von dir erwähnte var. alutarius gemacht, wenn ich mich richtig erinnere. Die hat aber wohl keine taxonomische Bedeutung. Es ist einfach so, daß Bitterstoffe unterschiedlich verteilt sind und nicht immer deutlich wahrnehmbar.


    Ja, den plumbeoviolaceus hattest du mir ja in Hornberg in dem Buch gezeigt. Schöner Pilz, den ich gerne mal sehen würde, aber ich denke, der kommt hier nicht vor. "Tylopilus" porphyrosporus ist der Düstere Röhrling. Der wurde eine Zeit lang, vor allem von nordamerikanischen Taxonomen, in die Gattung Tylopilus gestellt.


    Also ich bin bei deinem Fund immer noch nicht sicher. Den hätte ich jetzt gerne in der Hand, würde gerne mal drücken und riechen, die Röhrentrama angucken und die Poren. Dann wüssten wir bescheid...


    Die Links zu unseren Portraits gebe ich mal noch raus. Hätte man aber auch über meine Signatur leicht gefunden.
    >T. felleus<
    >B. reticulatus<



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    "Verjüngt" kann man hier im Bezug auf die Stielbasis fast nicht mehr sagen. Das ist schon eher "wurzelnd".
    Der Pilz ist recht verwirrend...
    Es ist schon immer der gleiche Fruchtkörper auf den Bildern, oder?
    Was genau meinst du mit "Fleisch sehr fest" und "milder Geschmack"?
    Mal angenommen, du wolltest den Hut durchbrechen wollen: Verbiegt der sich zuerst, bevor er bricht, oder bricht er gleich?
    Der Gallenröhrling hat eine andere Fleischbeschaffenheit als der Sommersteinpilz. Etwas elastischer und im Stiel auch eher faserig.


    Und schmeckt er einfach nur "mild", oder schmeckt er nach "Steinpilz" (= mandelig / nussig, kräftig).


    Die Hutbeschaffenheit (glatt vs. runzlig) kann man zur Unterscheidung Gallier / Steinpilz nicht heranziehen.
    Die Netzfarbe nur bedingt, umso lustiger ist ja Bild 3, wo das Netz absolut steinpilzmäßig aussieht.
    Auf den späteren Bildern ist die weiße Farbe des Netzes zum Hut hin dann ja auch verschwunden...
    Die Röhren finde ich hier schwer zu beurteilen. Der eher "bauchige" Wuchs ist schon ein schwaches "Gallier - zeichen", fein genug für einen Steinpilz sind sie aber auch.
    Im Moment sehe ich kein Merkmal, an dem ich eine Bestimmung wirklich sicher festmachen könnte, auch wenn die gefühlsmäßige Tendenz mehr richting Gallier geht. Aber die zählt nicht.


    Ein Schnittbild wäre schon wichtig, auch sollten mal andere Leute kosten und ruhig nicht nur einen winzigen Krümel und bitte auch nicht nach 10 Sekunden wieder ausspucken.
    Bei dem Pilz dürfen schon mal 2 bis 3 Gramm zwei Minuten gekaut und auch schön im Mund hin - und hergeschoben werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Interessieren dich nur makroskopisch eher zu H. rufescens und H. ellipsosporum gehörende Kollektionen, oder auch ganz "normale" H. repandum? Und müssen die aus Deutschland sein, oder könnten auch Funde aus zB. Norditalien (Alpensüdrand, nähe Lago Maggiore) interessant sein?
    Da bin ich nämlich in der nächsten Woche und weiß, daß "Semmelstoppler" dort recht häufig vorkommen.



    LG, Pablo.

    Liebe Isa, lieber Uli!


    Daß ihr beide ein Superpaar seid, das wisst ihr ja. Ich bin sicher, ihr werdet es auch bleiben. Ich freue mich total für euch und wünsche alles Gute, mehr Gesundheit, die Liebe eurer Familien und daß die allerbesten Zeiten nun beginnen!


    Liebe Grüße und Wünsche,
    Pablo.