Beiträge von Beorn

    Hallo, Georg!


    Feiner Fund! :thumbup:
    Lass dich nicht von den Pferden erwischen, wenn du auf deren Wiese wilderst. :evil:
    Solche Sammelbehältnisse habe ich hier im Forum schon ab und an bewundern dürfen. Ist doch ganz praktisch und 1000 mal besser als eine Plastiktüte, wo alles drin unter Luftausschluß gärt und matscht.


    Lass sie dir schmecken. So eine Ausbeute hätte ich auch gerne mal. Wiesenchampis bisher in diesem Jahr noch null, letztes Jahr insgedamt vier, die beiden Jahre davor null und davor einen ganzen Korb voll. Umgerechnet also ein Eimer voll.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Keine Ahnung. Beim Bauernhelmi im Garten war ich noch nicht. Aber ich habe den Gockel mal mit Weinbeere gefüttert, und der hat mir das ausgespuckt:
    >Klick<


    Danke dir!


    LG.

    Hallo, Goldfix!


    Und jetzt weißt du, wie der Karbolegerling (Agaricus xanthodermus) aussieht, und wie du ihn erkennst. :thumbup:
    Es gibt noch ein paar weitere giftige Champi - Arten, die machen beim Schnitt in der Knolle genau das selbe, sehen aber sonst etwas anders aus.


    Den Geruch solltest du dir aber auf jeden Fall auch noch einprägen. Wenn die Knolle nämlich stark vermadet ist, dann siehst du die Gelbfärbung nicht mehr.



    LG, Pablo.

    Hallo, Goldfix!



    Pilze sollen doch gute Schadstoffakkumulatoren sein?


    Stimmt. Und besonders Champignons und ganz besonders gilbende Arten. :evil:
    Die reichern aber allerhand Zeug an, egal wo sie wachsen. Wichtiger wäre mir, daß da kein beliebter Hundegassiweg ist.
    So richtig appetitlich ist der Standort aber auf keinen Fall.
    Aber schön zum Gucken ist es allemal, und zur Bestimmung nehme ich persönlich ja alles mit, auch wenn's direkt am Hundesportverein steht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pflanzenauskenner!


    Da treffe ich seit Jahren in Oberitalien immer wieder zuhauf auf diese lecker aussehende Strauchfrucht und weiß immer noch nicht wie das Ding heißt.




    Die wächst im Valle Cannobina in den Südalpen überall in den unteren Tallagen bis ca. 800m. Schmecken tut sie wie... Nun ja, eine reichlich wässrige Kombination aus Himbeere und Brombeere. :D
    Daher auch die Pseudo - Benamsung, die aber auch irgendwie von Homer Simpson geklaut ist.


    Weiß da jemand was Genaueres?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich finde ja, es geht hier noch mit der Menge. Da gab es schon weit umfangreichere Anfragen. :D
    Und solange da einige eindeutige Pilze bei sind, wie der Fleischrote, die Marone und der Behangene Düngerling, dann reduziert sich der Umfang ja schnell.



    Müsste der ferrugineus denn nicht einen dunkleren Hut haben, also mehr so braun? Und nicht so hell olivfarben? Oder kann das variieren?


    Der darf ruhig variieren. Wie alle Filzröhrlinge, da ist die Hutfarbe oft inkonstant. Der pruinatus taucht auch schon mal mit ganz rotem und der rubellus mit braunem Hut auf. ;)
    Allerdings muss ich nicht auf X ferrugineus bestehen. Ohne Stielbasis kämen da theoretisch auch noch andere Arten in Frage. Nur die Ziegenlippe schmeiße ich mal einfach raus, die hat gelbes Fleisch, im Hut manchmal blauend und im Stiel oft rosalich.


    Leider ist es schwer, auf den nachgereichten Bildern bei dem fraglichen herbstrotfuß (pruinatus), also die Nummer drei, die Subkutis zu erkennen. Das ist doch schon der kleine mit dem dunkel olivfarbenen Hut. Bei den anderen dunkelhütigen Filzröhrlingen sieht man es ja, wie gezeigt: Das dürften schon Bereifte / Herbstrotfüße sein.


    LG, Pablo.

    Hallo, Judith!


    Eine Bitte: Schnittbilder sind gut, aber dazu gehört immer der ganze Pilz. Also auch die Stielbasis. Dazu die Pilze nicht abschneiden, sondern aus dem Boden irgendwie rauspulen. Gerade bei den Filzröhrlingen ist es wichtig zu sehen, ob da irgendwo was rotes im Stiel ist. Das können auch einige Pünktchen sein, die bei deinen beiden Fragepilzen abgeschnitten wären. Auch mögliches rotes Stielfleisch bei Nummer 3. Da will ich mich jetzt nämlich nicht zwischen Bereiftem Rotfuß (X. pruinatus) und echtem Rotfuß (X. chrysenteron) entscheiden müssen.


    Die Nummer 6 ist keine Ziegenlippe. Das rein weiße Fleisch weist eher in richtung Brauner Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus).


    Um bei Nummer 3 eine rote Subcutis (Hutunterhaut) zu finden, müsstest du einen Skalpschnitt machen, also den Hut mal ganz flach schräg anschneiden. Die rote Subkutis kann aber auch beim Echten Rotfuß vorkommen, taugt also kaum als sicheres Unterscheidungszeichen. Ob die beim Bereiften (X. pruinatus so jung schon ausgeprägt sein muss, da bin ich überfragt. Werde ich mal bei Gelegenheit überprüfen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Goldfix.


    Jawoll. Die, bei denen die Knolle schon außen beim Kratzen so hübsch gelb wird, sollten Karbolis (Agaricus xanthodermus) sein. Da passen auch schon die seidigen Hüte und die irgendwie kastige Form der jungen Pilze.
    Hast du mal an der Knolle gerubbelt und dann gerochen? Das sollte irgendwie nach Heftpflaster / Putzmittel / Krankenhaus / Karbol / Tinte riechen (wobei ich Tinte da eigentlich selbst nie rieche, sondern eben Hansaplast - mäßiges Verbandszeug). Der Geruch muss übrigens auch nicht immer ausgeprägt sein.


    Wo wir's gerade auch vom Wiesenchampi hatten (anderer Thread): So eine knollige Stielbasis wirst du beim Wiesenchampi nie finden.


    Es gibt noch weitere gilbende Champis, die aber nach Anis oder Marzipan riechen. Die gilben meist mehr an den Hüten und weniger in der Stielbasis.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    (...) mit weiter Kappe (...)


    Ich interpretiere "weit" mal als "weiß". :)
    Da gibt es dann schon noch ein paar Dutzend. :evil:
    Aber ein Karbolegerling wäre hier der unangenehmste Verwechselpilz, das stimmt schon. Wie gesagt: Auf die Stielbasis gilt es zu achten



    LG, Pablo.

    Hallo, Goldfix!


    Bei beiden Pilzen wäre eine Standortbeschreibung recht hilfreich. ;)
    Beim "Hexenröhrling wäre ein genauer Blick auf die Stieloberfläche gut, das sieht zwar ungenetzt aus (auch der Rest vom Aussehen passt ja zum Flocki = Boletus erythropus), aber eine Netzhexe (Boletus luridus) will ich nicht einfach so ausschließen.
    Der Champi scheint zu den rötenden Arten zu gehören, Wiesenchampi (Agaricus campestris) wäre dann in der Tat nicht unwahrscheinlich.
    Dann hätte er allerdings keine Knolle, sondern eine zylindrische bis zugespitzte Stielbasis.
    Um giftige Champis auszuschließen, musst du einen Schnitt durch den gesamten Fruchtkörper machen. Und da gehört die Stielbasis unbedingt dazu. Ebenso wie bei Chmpis immer der Standort. Sonst ist das alles recht spekulativ.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Wow. 8|
    Das sind zu viele für eine Anfrage, gerade bei Täublingen.
    Wichtig wären da immer auch Angaben zum Habitat, Geruch, Geschmack (!), Fleischbeschaffenheit (sollte recht detailliert sein, verschiedene Härtegrade zeichnen einzelne Arten aus), Verfärbungen (auch über einen längeren Zeitraum), Sporenpulverfarbe (!), möglicherweise chemische Reaktionen...


    ...es ist eben eine schwierige Gattung. In der es immerhin einige gut erkennbare Arten gibt. So sieht mir die Nummer zwei schon sehr nach Fleischrotem Speisetäubling (Russula vesca) aus.
    4.3 / 4.4 , Nummer 5 und Nummer 10 übrigens auch.
    Roch der letzte vielleicht nach Fisch?
    Oder doch eher nach Jod?
    Und war 15 eventuell extrem festfleischig und schmeckte mild und erst nach einiger Zeit etwas kratzig?



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Wow! Da hast du ja ein schönes Sammelsurium beieinander! Glückwunsch.


    1 = Megacollybia platyphylla (Breitblatt)
    2 = Gymnopus confluens (Knopfstieliger Rübling)
    7 = Xerula radicata (Grubiger Wurzelrübling)
    16: Da würde ich gerne mehr von der Hutoberfläche sehen. Da könnte ziemlich viel rosa zu sehen sein. Und die Poren blauen auf Druck auch gar nicht, stimmt's?



    LG, Pablo.

    Ahoi, Peter!


    Herrje, dieses Filzdurcheinander wieder. :D
    Danke für den schönen Beitrag. Du warst nicht der Einzige, der in letzter Zeit Entzug erleiden musste. Hoffentlich ist das jetzt genau das richtige Zeichen für uns alle, daß es zur Sache geht. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Fund vom 19. August; Valle Cannobina / Regione Piemont / Italien; terassierter Garten, wärmebegünstigter Südosthang auf ca. 670 m; bei verschiedenen Büschen (u.a. Azaleen, Kamelie):




    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Ah, ok. Dann ist das, was ich eigentlich für zwei Arten hielt, in Wirklichkeit eine. :D Ist nachvollziehbar, wenn der Schnitt eben schon einige Minuten zurückliegt.
    Aber ob das hier wieder zwei Arten sind?
    Da bin ich skeptisch, das könnte eben wieder in die große Variationsbreite von B. luridus passen. Offenbar darf da auch mal der orangerote Röhrenboden nicht ausgeprägt sein. Und es ist eventuell bei starkem Blauen auch nicht einwandfrei erkennbar.


    Allerdings hat Jürgen >hier< noch eine nahestehende Art (Boletus mendax) ins Spiel gebracht, die eben wie eine Netzhexe aussehen soll, aber wohl irgendwie nie einen rötlichen Röhrenboden haben soll.



    Who knows? :/
    LG, Pablo.

    Ciao.


    Nö, nicht See. Da bin ich nicht so gerne: Alles voller Touristen (Deutsche, Schweizer, Holländer...). Das ist unentspannt und viel zu wühlig. Lieber irgendwo an einem Gumpen im Tal oder am "Pool" (= aus eigener Quelle gespeiste Badewanne / Steinbecken auf dem Grundstück).



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Dein Grüngefelderter ist schon ganz bestimmt einer, der Röhrling ist ein Wurzelnder Bitterröhrling (B. radicans) und der Baumpilz ist ein Käfer von unten.





    Aber wenn er Poren hat, dann sollte es die Schmetterlingstramete (Tr. versicolor) sein. ;)


    E.: Irgendwer ist heute immer schneller. Bin wohl noch nicht so ganz wieder da. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Rasmik!


    Während die Hutoberfläche auf dem zweiten Bild so fein haarig ausschaut, wirkt sie auf den anderen Bildern ziemlich glänzig. Das ist komisch. Die Farben sind auch etwas diffus (Blitzlicht?), so daß ich auch nur eine vage Einschätzung in Richtung Schillerporlinge (Gattung Inonotus) abgeben mag. Allerdings nur dann, wenn die Hutoberfläche nicht glänzig - glatt ist.


    E.:
    Nobis Idee ist dann klar vorzuziehen, wenn die Huthaut in der Tat glänzt. ;)



    LG, Pablo.


    Oh ne Pablo, sag mir sowas doch nicht, (...)


    Darum schrieb ich ja auch fast. ;)
    Weil schön ist es trotzdem immer. Pilze hin oder her, die brauchen einfach Regen. Immerhin zeigte sich gestern (nach einem kräftigen Guss am Morgen) vor der Abfahrt noch der Rote Gitterling (Bilder stelle ich nachher oder morgen noch ins Portrait).


    Und ansonsten: Sonne, Berge, See und Essen... Da hatte ich oft gar keine Pilze im Kopf. Auch das ist mal gut.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Zum vielleicht ersten Mal in meinem Leben bin ich fast froh, wieder aus Italien zurück zu sein. Soviele Pilze, wie du mal eben in einem Beitrag zeigst, habe ich da unten die ganze Woche nicht gefunden.


    Deine vermeintliche Psathyrella ist gar keine, sondern der tränende Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda).



    LG, Pablo.

    Hallo, Hannes!


    Den Triften - Zwergegerling (A. comtulus) kenne ich nicht aus persönlicher Erfahrung. Allerdings sollte der beim Trocknen gilben und wohl auch einen leichten Mandelgeruch haben.


    Bei deinem Fund finde ich eigentlich Wiesenchampi (A. campestris) viel passender. Der kann schon auch recht klein sein, hat lange putzig rosane Lamellen, muss auch nicht immer röten. Habitus passt ja eigentlich auch.


    Hätte ich den in der Hand, wäre "Mini - Wiesenchampi" wohl meine Bestimmung.



    LG, pablo.