Beiträge von Beorn

    Hallo!


    Allerdings hat O. guttulatus noch mehr als einen Sparringspartner. Solche Erscheinungen wie den von dir Gezeigten könnte man wohl auch als Bitteren Saftporling (Oligoporus stipticus) einordnen. Mir fehlen da irgendwie die Tropfengruben, die auch bei älteren Getropften Saftporlingen noch irgendwo zu finden sein sollten. Außerdem dachte ich, daß der Bittere eher von flachem Wuchs sein soll, während der Getropfte mehr dick und knubbelig daherkommt.
    Ob die Bitterkeit wirklich ein Unterscheidungskriterium ist, da bin ich mir nicht so sicher. Nach geschätzt vier dutzend Probierten Fruchtkörpern habe ich das Gefühl, daß die alle jung eher mild und erst nach langem Kauen bitter schmecken, alt dafür sehr bald sehr bitter.
    Übrigens auch der Getropfte (eben der, der dick und getropft aussieht). ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Magic!


    Die 1 sieht mir nicht nach Frauentäubling aus. Da kommen aber ein Haufen andere Arten in Frage, Täublingsbestimmung = Schweres Rotieren! :D


    Die 2 kannst du mal mit Waldfreundrübling (Gymnopus dryophilus) ansprechen, das stört den Pilz wohl nicht.


    3: Jedenfalls einer der Kartoffelbovoiste (Scleroderma spec.)


    4: Einer der Schwarztäublinge. Vergleiche mal ganz unverbindlich mit dem >Dichtblättrigen<.


    6: Schwefelköpfchen. Tendenz zum Grünen (Hypholoma fasciculare).



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex & Ingo!


    Ich hoffe, Ingo nimmt es nicht krumm, wenn ich mal für ihn die Antwort übernehme. Ich glaube, du hast es tatsächlich überlesen:


    ( ...)dieses Mal hat er so ziemlich alles bevölkert, was unter einer Salweide (Salix caprea) an Ästen rumlag.


    Geht mir aber auch oft so. Bei vielen Themen bin ich zu rasch bei den Bildern und habe den einleitenden Text samt wichtigen Infos nur überflogen. ;)




    Wo ist eigentlich Pablo?


    Hier. :)
    War nur mal ein paar Tage weg, aber wie immer zum nächsten Asco - Pportrait wieder mit dabei.



    LG, Pablo.

    HA!


    4. Pablo wieder da ist! :)


    Und da meld' ich mich extra als Geist an, und hoffe, daß keiner was merkt, solange ich nur ein paar Sachen nachlese. Aber ich kann ja das Maul nicht halten. :D


    Also in dem Fall, Günter, nehm' ich gerne einen!
    Auf dein Wohl und das des Pilzforums (fühlt euch ruhig alle angesprochen, ihr da)! :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.



    Jedenfalls wollte ich zu der Unterscheidung von Stockschwämmchen und Nadelholzhäublingen / Gifthäublingen noch den Lamellenaspekt beitragen:
    Beim Stockschwamm laufen sie leicht herab, während sie bei der Gifthaube fast gerade angewachsen sind. So sagt es mein Pilzbuch und an den Fotos meinte ich bislang auch immer diese Ausprägung wahrzunehmen.
    Was meint ihr?


    Nö, das funktioniert nicht. Bestenfalls als nachrangiges Kriterium noch nach dem Geruch (der auch nicht immer konstant ist!).
    Der Lamellenansatz sowohl vom Gifthäubling als auch vom Stockschwämmchen ist recht variabel und kann bei beiden Arten sowohl ausgebuchtet als auch kurz herablaufend sein.
    Kann man auch mal im Portrait vergleichen:
    Bei >G.m.< sind schon mal im ersten und im dritten Bild kurz herablaufende Lamellen zu sehen.
    Bei >K.m.< auf dem Bild von Harry sieht man den Lamellenansatz schön ausgebuchtet, ein Beitrag später breit angewachsen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Helene!


    Etwas spät, aber ein paar Worte lasse ich gerne noch hier:
    Das sieht schon sehr nach Flocki (B. erythropus) mit Pigmentstörung aus. Recht gelb eben. Aber Rote Poren sind ja schon da, insofern ist der echte B. pseudosulphureus raus. Da bleibt alles gelb, auch im Alter. Ein Vorkommen im bodensauren Nadelwald wäre für den auch mehr als ungewöhnlich.


    Daß der kein Netz hat, hast du ja überprüft denke ich mal.
    Ansonsten könnte man nämlich mal noch weiter spekulieren. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli.


    Schade. Ich hätte ihn zu gerne kennen gelernt.
    Mich mit ihm über den Besitz der Welt und die Mykologie aus Hundenasensicht unterhalten.
    Hm.


    Der Nachruf ist wirklich herzlich schön. Da schließe ich mich allen an.
    Danke.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    P.S.: was ich ja immer wieder faszinierend finde, ist, dass ich mir manche Antworten total sparen könnte, weil sie zeitgleich von Nobi, Pablo oder auch anderen total im gleichen Sinn gegeben werden.


    Bitte spar dir die Antworten trotzdem nicht. Oft sind da noch ganz wesentliche Details drin, auf die ich ohne dich nie kommen würde. ;)



    LG, Pablo.


    Ganz eigennützig würde ich mich anschließen.
    Weil ab morgen bin ich eine Woche weg. Und ich bin sooooo gespannt.
    Aber vielleicht hat ja noch jemand eine Idee. Dann lese ich's halt später.


    E.:
    Ingo hat natürlich recht. Für die Gemeinschaft ist es spannender. Ich leg mir das Thema einfach in mein Notizbuch. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Das sind traumhafte Bilder.
    herzlichen Dank dafür! :thumbup:
    Einerseits, weil sie die Pilze so schön in ihrer Umgebung zeigen, aber auch, weil es eben selten gezeigte Arten sind. Und das noch aus echt stilvollen Blickwinkeln.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Nr. 1:
    Zitzenriesenschirmling (Macrolepiota mastoidea s.l.) oder eine andere Art aus der Gruppe.


    Nr. 2:
    Geselliger Glöckchennabeling (Xeromphalina campanella)


    Nr. 3:
    Pp. alveolaris / mori passt schon.
    Beim arculatius hast du normalerweise deutlicher ausgeprägte Stiele und weniger weit herablaufende Poren sowie weniger lebhafte Farben.


    PS.:
    Wegen den Riesenschirmlingen lohnt sich ein Blick [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,794.msg8601.html#msg8601]>hier herein<[/url].
    Und deine Anfragen, Andreas, beantworte ich doch immer gerne.
    Meist sind da interessante Pilze dabei, gut bebildert und beschrieben. Und ich bin sicher: Du findest hier auch bald genug Fragen zum beantworten.



    LG, pablo.

    Hallo, Bjoern!


    Herzlichen Dank für die brillianten Aufnahmen.
    Bei den meisten Aufnahmen muss man mal eine Weile hinsehen, um die ganzen versteckten Details auch wahrnehmen zu können.
    Das macht Spaß. :)



    LG, Pablo.

    Tja.


    Ganz egal, wer was wann schrieb: Doppelt liest sich besser. So war's wohl beim Scheidling.


    Aber gut, daß der noch mal aus der Versenkung kam:


    ...
    03: Rhodocollybia maculata. Warum stört dich der Geruch? Bei mir hier riechen die eigentlich immer ziemlich indifferent.
    ...


    Weil die nach Anis rochen anstatt nach nassem Holz. Und solche fand ich mehrfach und auch andere Leute rochen Anis. Das haut irgendwie nicht hin.


    Ich lese gerade in der BaWü Flora:

    Zitat


    nach langem Regen ausgewaschene Exemplare riechen eher angenehm...


    Ich könnte bestätigen, daß zumindest manche Exemplare für mich nach nichts riechen. Höchstens ein bisschen süßlich.
    Aber Anna könnte dir bestätigen, daß ich einen Knick im Riechkolben habe, und Anis bisweilen gar nicht wahrnehmen kann. :(


    Jedenfalls drücke ich die Daumen für viele weitere Seltenheite und Spannendes in den Senken des Nordlandes.



    LG, pablo.

    Hi, Günter!


    Du kennst doch auch diese großen, flachen Hochplateaus. Sehr schön zB im nordschwarzwälder Hügelland (so auf 800 bis 1000m), mit famosen Mooren oben auf den Bergen. Zwischen den moorigen Bereichen gibt es immer mal wieder ein paar flache Gräbe und Bachläufe. So sieht das da aus. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    den würde ich jedenfalls auch als Marasmius scorodonius ansprechen. Bei Eichen (Saprobiont an Eichenlaub) findet sich noch Marasmius quercus (deutscher Name fehlt bei Krieglsteiner), die Art kenne ich aber nicht.
    Der Langstielige Knoblauchschwindling (M. alliaceus) ist deutlich größer und dunkler.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sasa!


    Die Pfifferlinge sind aber nicht C. cibarius. Das sieht eher aus wie der >samtige Leistling<, aber auch nicht ganz. Einige Details scheinen da nicht ganz zu passen, also fast eher eine Varietät oder eine ganz andere Art, die ich nicht kenne.


    Zur Nummer 7:
    Der samtige Milchling (Lactarius pubescens) wäre vielleicht noch einen Vergleich wert. Der wird in vielen Ländern nach längerer Aufbereitung oder gar Silierung gegessen. Auch wenn mir die Beschreibung der Milchfarbe etwas komisch vorkommt.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Einfach nur aufgeplatzte Steinpilze sind normalerweise kein Problem für die Küche. Vorsichtig sollte man aber bei den weiß überlaufenen Röhren sein. Es ist ja nicht so, daß die irgendwann wieder weiß werden, wenn sie schon nach gelb wechselten. Das ist dann wohl ein Schimmel und der Pilz nicht mehr genießbar.


    Und weil's gerade passt, hier mal ein Bild von gestern. Echter Steinpilz und Perlpilz, beide gut zerplatzt. ;)


    LG, Pablo.

    Hallo, Harry und Florian!


    An Collybia maculata mag ich nicht so recht glauben, da sollten die Lamellen viel enger stehen.
    Aber es ist ein gutes Beispiel dafür, wie ähnlich Pilze sich sehen können. Dazu kommt die Variation der einzelnen Arten: Ein Hut zB kann mal sehr hell und mal sehr dunkel sein. Die Besimmung der meisten Pilze im Feld (und Wald) ist schon sehr schwer und sehr oft nur mikroskopisch möglich. Über Bilder wird es natürlich noch um ein Vielfaches schwerer.
    Da müssen so viele Merkmale berücksichtigt werden. Wenn Ingo und ich mit unserer Idee allerdings richtig liegen, dann hast du Glück, Florian, und du hättest eine der eher leicht zu bestimmenden Arten gefunden. Also sowas wie den Steinpilz unter den Rüblingsartigen. :D


    Entscheidend dafür ist aber neben der Eiche auch die Wurzel. Und da reicht nicht der Teil des Pilzes, den fu in der Hand hast, sondern das interessante ist der Teil unter der Erde.
    Dazu mal hier zwei Bilder von Gymnopus fusipes:


    Aber natürlich nur auf spekulativer Basis. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Florian!


    Wuchsen die oft so büschelig am Fuß alter Eichen?
    Wenn du versucht hast, die rauszuziehen, ist dir da zufällig eine recht lange Wurzel aufgefallen?


    Dann würde es eventuell Sinn machen, die mal mit dem Spindeligen Rübling (Gymnopus fusipes) zu vergleichen.
    Das ist aber nur eine vage Idee, denn ganz so einfach, daß man bei zwei Bildern die Art einfach erkennt, ist das mit den Pilzen leider nicht.
    Da gehört schon noch einiges mehr dazu (zB die Stielbasis ;) ).



    LG, pablo.

    Hallo.



    aber schließlich ist das ja keine Bestimmungsanfrage......


    VG Ingo W


    Stimmt. Jani wird das schon im Auge haben. Und ob's jetzt einer aus dem gracilenta Komplex oder eine procera - Minirorm ist, spielt für die Küche auch keine Rolle.


    In dem Sinne:
    Wünsche wohl zu speisen, Jani.
    Der Lohn einer schönen Tour kann eben auch ein amtlicher Gaumenkitzel sein.


    LG, Pablo.