Beiträge von Beorn

    Hallo, Röhrlingsfans!


    Mal wieder so ein Ding, das mir nirgendwo so richtig reinpassen will. Obwohl die Merkmale eigentlich recht prägnant sind, und ich den Verdacht habe, sowas schon mal irgendwo gesehen zu haben. Nur wo?


    Gefunden gestern im Pfälzer Wald oberhalb von Däärkm (Bad Dürkheim); Kiefern - Esskastanien - Wald auf sandigem Boden.
    Ein Einzelexemplar (leider), aber augenscheinlich nicht kränkelnd oder befallen, trotz des Alters schön festfleischig und angenehm schwach säuerlich nach Filzröhrling (forma esculentus ;) ) riechend.
    Fruchtkörper insgesamt 8,5 cm hoch und Hut genauso breit.
    Basismycel gelb
    Verfärbungen auf Druck: keine
    Verfärbungen im Schnitt: Zunächst keine, nach ca. 30 min minimale Blaufärbung des Hutfleisches im Bereich oberhalb der Stielspitze und vereinzelt aber dafür deutlicher im Bereich der Röhrenmündungen (letztes Bild); später wieder rückläufig
    Stielfleisch rostbraun, etwas ins Hutfleisch ausstrahlend
    Hutfleisch gelb, Farbe mit der Zeit intensivierend






    Einige Überlegungen:
    X. subtomentosus weil Basismycel gelb
    X. ferrugineus weil Hutfleisch zu gelb und Stielfleisch braun
    X. chrysonemus weil keine erkennbar rosarötliches Hutfleisch unter der Huthaut und Stielfleisch braun statt gelb
    X. silwoodensis weil nicht bei Pappel und Stielfleisch weder weißlich noch gelblich
    X. moravicus weil Fleisch nicht weißlich und nicht mit bräunlichen oder rostockerlichen Tönen im Hut
    X. heterodermus weil sieht äußerlich garnicht wie ein Hasenröhrling aus
    X. ichnusanus zu wenig ausgeprägte Blaufärbung (?) und zu viel bräunliches Stielfleisch


    Eigentlich bleibt mir nur noch Xerocomus porosporus (Düsterer Filzröhrling oder so). Passen würde da die Form der Poren sehr schön, auch die Fleischfarben im Schnitt und das Verfärbungsmuster. Gar nicht passen will die Farbe des Basismycels (sollte bei porosporus doch weißlich sein, oder?). Komisch ist auch die deutliche Rippung / Netzzeichnung des Stiels und die für porosporus ungewöhnlich gefärbte und nicht aufspringende Hutoberfläche.


    Über weitere Tips und Ratschläge würde ich mich freuen. :)



    LG, Pablo.

    Moin, Peter!


    Zum Glück hatte ich da unten insgesamt nicht eine Zecke! Die sind wohl (genau wie viele Pilze) bei dem Dürresommer da unten alle verdurstet.



    Moin, Thomas!


    Dann mal Mahlzeit.
    Am besten mal solo probieren, auch wenn der wohl eher ein Pilz für's Mischgericht ist. Schwester und Schwager fanden ihn auch nur ok aber nicht weltbewegend. Leider gibt er auch nicht ganz so schön Farbe wie Lila - Lackis.



    Moin, Andreas!


    Danke für die Genehmigung.
    Kann ich dann auch für jeden Pilzbericht eine Woche (bezahlten) Urlaub haben, bitte? :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    OK, dann mal danke für's Zurechtstutzen meiner Größenvorstellung. ;)
    Wenn du Zeit und Lust hast, darfst du jetzt auch noch Oligoporus lacteus irgendwie rausschmeißen (der dürfte nie so braun werden, richtig?) und ich schaue mir bei Gelegenheit noch ein paar Funde an.
    Irgendwie muss das doch auch für mich mal auseinanderhaltbar sein. Der Geschmack ist dabei aber wirklich kein konstantes Kriterium, oder?



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Probier das mit dem Sporenabdruck trotzdem aus.
    Bei der Pholiota alnicola s.l. in Italien hat's auch sehr gut geklappt, obwohl mir die auch eigentlich zu jung und hellamellig erschien.
    Allerdings ist da der Unterschied zwischen der Pholiota - Farbe und der Hypholoma - Farbe auch nicht ganz einfach zu beurteilen, odr?



    LG (und jetzt aber wirklich gutnacht), Pablo

    Hallo, Alex!


    Du meinst den >radicosum<, odr?
    Komisch, war auch mein erster Gedanke, als ich das Thema las. Da hattest du aber scho geantwortet und eine Spur verfolgt.
    Für mich riecht der auch oft erst beim aufschnippeln und reiben kräftig, aber dann auch immer wirklich nach Marzipan. Obwohl: Doch schon etwas bitterer als A. augustus zB.
    Irgendwie ist der Stiel aber schon recht glatt. Das hat mich eben noch mal ins Grübeln gebracht... :/



    LG, Pablo.

    Hi, Günter!


    Was? Acht Monate?
    Das liegt daran, daß ihr so viel schreibt, wenn ich nicht da bin. Da brauche ich im Anschluß an den Urlaub noch eine Woche Urlaub, um nur wenigstens ein bisschen was nachzulesen.
    Und was zeigt uns das?
    Das Forum kommt ohne mich besser klar, als ich ohne das Forum. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Hmmmmm, eher nein.
    Bei Oligoporus wage ich keine Wette. :shy:
    Aber wenn diese Bänderung tatsächlich ein Merkmal für den Getropften ist, dann behaupte ich mal, der wächst hier im Odenwald in Nadelwaldgebieten an jeder Ecke. Da könnte man innerhalb einer Stunde so an die 20 Fundstellen dokumentieren. 8|
    Plus die, die ich so ohnehin als cf guttulatus eingeordnet hätte. Also 1 bis 2. ;)


    Und wie kann ich jetzt von den beiden noch den Braunfleckenden (Oligoporus fragilis) unterscheiden?
    Fragen über Fragen...
    Warum gibt es eigentlich keine speziellen Porlings bzw. Aphyllo - Seminare?
    Wäre doch mal was Nettes für die Winterzeit zB...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Tja, das mit dem schwärzenden Fleisch hatte ich garnicht auf dem Schirm. Steht aber auch so in den GPBWs. Eines unserer Argumente war das Wachstum an NAdelholz (meiner Ansicht nach Pinus). Aber nachdem wohl H. lateritium - wie ich gerade lese - auch an Nadelholz vorkommen kann (GPBW notiert 6 Funde an Pinus), ist das vielleicht die bessere Alternative...



    LG, Pablo.

    Hello allerseits!


    Jetzt achtung, daß ich nichts durcheinanderbekomme. :)


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    Bellissimo Pablo...tante grazie!


    Niente, Inken! Immer gerne, wenn's was zu zeigen gibt.


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    Aber...der Buchsbaumzünsler kann da bitte bleiben ich möchte nämlich meine Hecken behalten


    Auch danke, Mentor. Das mit den Hecken ist interessant. Geht der (bzw. die Raupen) zufällig an Rotbuche und andere Laubgehölze? An einigen Stellen waren die Bergbuchenwälder dort in einem üblen Zustand. Die Blätter völlig zerlöchert, die Bäume hatten teils schon sehr viele grüne Blätter abgeworfen. Das sah katastrophal aus...


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    hat der violette Schleierling geschmeckt? Ich habe gestern um die Hundert davon gefunden, aber stehen gelassen.


    Nichts Aufregendes, aber echt ganz passabel. Ein Test schadet ja nicht, Thomas. Wenn die bei dir zu hauf rumstehen, dann nimm mal ein paar mit.


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    Danke fürs Zeigen, und leb dich gut wieder ein!


    Das Einleben verlief relativ reibungslos. Gegen mittag wurde ich von Anna und Stefan richtung Wald verschleppt, kurze Zeit später standen wir in einem Haufen lustiger Pilze. Bin schon wieder voll da.


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    Pablo, wahnsinnig tolle Bilder sind das


    Danke, Michael. Und schön, daß du wieder da bist.


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    wie findest du denn C. anserinus - Buchen-Klumpfuß?


    Den fand ich eben, indem ich in den GPBWs nachschlug. ;)
    Danke für den Tip, Alex. Das könnte schon gut passen für den unbestimmten Schleierling, aber bei mir bleibt die Unsicherheit. Der Untergrund war eher neutral bis sauer (Granit), aber der beschriebene Geruch (Mirabellen) würde ausgezeichnet passen. Nur gibt es da soooooo viele ähnliche Arten...


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    Die unbestimmte Amanita, hatte die einen Ring? Dann würde ich frech Eierwulstling oder Kaiserling in Betracht ziehen, schließlich warst du in Italien.


    Tja. Hast mich, Stephan. Natürlich hätte ich mal genauer unter den Hut gucken müssen, ob da noch ein VP sitzt. Zu meiner Verteidigung ist aber zu sagen, daß meine Wandergruppe stets einfach weitermarschierte, wenn ich zurückblieb, um ein paar Bilder zu machen und einen Pilz zu untersuchen. Folglich verwandelte sich die Tour in so eine Art verschärftes Intervalltraining aus Pilzpausen und Bergsprints. :D
    Allerdings hatte ich eher als einen Kaiserling (den ich da schon auch gesucht hatte, aber mehr in den Kastanien - Eichenwäldern) noch eine crocea (Safran - Scheidenstreifling) auf dem Schirm. Die gab es da auch hin und wieder.
    A. caesarea hätte ich mir auch vom Velum her gelber vorgestellt und auch etwas massiver. Das Teil hier auf dem Bild ist mal gerade so drei Zentimeter hoch.


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    Hallo Pablo,


    Willkommen zuhause


    Denn auch das ist schön, Markus.
    Wir sehen uns sicher demnächst mal. ;)


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    Wobei das meiste Gepilz soeben auf den Kompost gewandert ist.


    Ganz ehrlich: Sehr vernünftig Anna. :thumbup:
    Man soll's ja auch nicht übertreiben. Ich bin ja mit dem Zeug, daß sich einfach so mal im Feld erkennen ließ und dennoch schön neu war, schon gut versorgt. Ihr sicher auch. Bei dem Winzling auf Haselnuss muss ich aber noch ran und auch bei dem Filzröhrling. Aber der ist heute abend noch fällig. :P


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    Den dürftest du wohl auch gezeigt haben.


    Da dürftest du recht haben, Mausmann.
    Danke für die Infos.
    Lamellen zB gab's bei mir fast gar nicht mehr. Eigentlich nur dicke, graue Sporenpampe.
    Das soll laut GPBWs aber auch bei N. parasitica passieren dürfen. Aber der sieht auch N. parasitica als die etwas größere Art an...
    Dennoch sollte hier Nyctalis agaricoides = Nyctalis asterophora = (lt. SF aktuell) Asterophora lycoperdoides = Stäubender Zwitterling meine Wahl bleiben. :thumbup:


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    Deine "Raupe" ist gar keine,
    sondern vermutlich eine Blattwespenlarve,
    kenntlich an den vielen Beinpaaren.


    Danke, Peter!
    Ich glaube, ich mag Blattwespenlarven. Hübsch. Solange das nicht die Tierchen sind, die da oben die Buchen geschrottet haben.



    Liebe Grüße an euch alle,
    Pablo.

    Au nein!


    Mensch Uli, das ist jetzt zu viel.
    Viel zu brutal, das tut echt weh.
    Leider kann ich euch nur virtuell drücken, Isa und dich.
    Aber ich denke mal, das kann jemand in eurer Nähe jetzt besser.



    traurig,
    Pablo.

    Moin, Forum!


    Das war nun der vierte Kurztrip ins gelobte Land (Italien). Man könnte sagen: Aller Guten Dinge sind vier. Endlich hat es geklappt, und neben Erholung, herrlicher Landschaft, Bergen, Sonne, Wäldern und herzlichen Menschen gab es diesmla sogar ein paar Pilze.


    Viele Worte dürfen erspart bleiben, dafür hier mal eine kleine Auswahl an Stimmungen, Bildern und Pilzen.


    Den Anfang macht ein Falterchen, dem Malone in einem Bericht, den ich gestern abend noch durchgeschaut habe, einen Namen gegeben hat.
    Buchsbaumzünsler:

    Danke, Peter! :thumbup:


    Denn es ist eben so, daß man bei so einer Landschaft noch andere Sachen außer Pilzen im Blick hat:

    Hier der Blick vom Passo crosit über das Herz des Valle Cannobina auf Rocce di Gridone und Monte Limidario.


    Und irgendwo in diesen Schluchten und Wäldern stehen sie dann aber doch, die Pilze:

    Amanita muscaria / Fliegenpilz



    nicht abschließend bestimmter Wulstling (Amanita spec.), möglicherweise ein grüner Knolli.


    Verschiedene Schwefelköpfe...

    ...der Ziegelrote (Hypholoma lateritium)



    ...und der Grünblättrige (Hypholoma fasciculare). Leider eben nur die Laubholzarten. Nadelholz hat es da eben recht wenig. Die genialen Kiefernwälder im oberen Talbereich standen diesmal leider nicht auf dem Programm.


    Also Laubwald und hohe, steinige Grate. Leider keine Rötlinge und Nabelinge in den Matten oberhalb der Baumgrenze. Schade.
    Nur einige Lacktrichterlinge (Laccaria spec. / leider nicht bicolor), die auch mal aus dem Schotter an frischen Bergrutschhängen hervorbrechen:


    Halbkugelige Träuschlinge (Stropharia semiglobata) an Eselsdung:


    Keulenfüßige Trichterlinge (Clitocybe clavipes):

    Nichts Besonderes zwar, aber für mich ein netter Erstfund so nebenbei.


    Ebenfalls noch nie selbst gefunden, die Buchenschleimrüblinge (Oudemansiella mucida):


    Und noch mehr zum ersten, nämlich Ochsenzungen (Fistulina hepatica) in diversen Altersstadien an Kastanie und Buche:

    Übrigens auch mit Erstverkostung. Schmeckt meinem Gaumen nach echt ok.


    Der hier mundet dem Erstkontakt nach ebenfalls passabel:

    Dunkelvioletter Schleierling (Cortinarius violaceus).
    In den Wäldern dort oft zu finden, allerdings zum ersten Mal für mich sicher bestimmbar und somit essbar.


    Unessbar dagegen der Rotschuppige Raukopf (Cortinarius bolaris):


    Überhaupt hätten Cortinarien - Fans ihre reine Freude gehabt. Sooooo viele tolle Arten, von winzig, dünn und braun bis dick und fett und bunt gabs da Alles Mögliche. Allein: Mir fehlt die Muße und das Mikro für die Gattung. Also bleibt sowas:

    Entweder unbeachtet oder eben Cortinarius spec. :whistling:


    Also lieber die guten alten Bekannten:

    Buchenwaldsteinis (Boletus edulis).


    Mit Fliegenpilzen:

    Ist ein bisschen gemogelt. Aber mehr als zwei Meter wurden die Steinis nicht versetzt. :cool:


    So ist das also, wenn mal ein wenig Regen durch's Land zieht. Das brauchen sie, die Pilze. Und da erträgt man auch gerne mal den Anblick von etwas grauem Himmel:

    Blick aus dem letzten Teil des Anstiegs zur Alpe Spoccia von Spoccia aus, Blick aufs obere Valle Cannobina, links am Bildrand Laurasca - Massiv, rechts Mte. Togano - Massiv (zu Val Grande).


    Regen lockt nicht nur Pilze, sondern auch Handschuhe...

    ...will sagen Schnecken ans Tageslicht.


    Die ein paar Dinge aber immerhin stehen ließen.
    Solche lustigen Dinge wie den Ziegenfuß - Porling (Albatrellus pes-caprae) zum Beispiel:


    Goldflüssige Milchlinge (Lactarius chrysorrheus):


    Monströser Blattartiger Zitterling (Tremella foliacea):


    Gestreifte Teuerlinge (Cyatus striatus):


    Ein gelbes Gedöns, das ich wahrscheinlich noch mal extra vorstellen muss, falls nicht Ingo oder Björn mir hier schon eine Absolution für den Namen erteilen:

    Da landete ich bei Guepiniopsis cf buccina. Gut passende Bilder im netz gibt es ja, ansonsten finde ich in Beschreibungen nichts, was dagegen spräche...


    Recht verwirrend, irgendwas aus der Umgebung des Behangenen Erlenschüpplings (Pholiota alnicola s.l.).

    Näher will ich da gar nicht dran, da fand ich so einen Artikel im Archiv des Tintlings...


    Und dann dieser Zwitterling (Nyctalis spec.)...

    ... an Russula nigrescens. Wie bekomme ich die beiden Arten jetzt eigentlich am besten makroskopisch auseinandergehalten? GPBWs ist da etwas dünn.


    Vielleicht ist es mit dieser Raupe einfacher?


    Oder jener Spinne?

    Oder doch zurück zu den Pilzen? Mit Algensymbiose vielleicht? Also: Was sind das für Flechten, diese grauen Becherchen unter der Spinne? :evil:


    Nein, Scherz. Davon braucht ihr natürlich nichts zu bestimmen. Die finde ich einfach nur schön.


    So wie Panther (A. pantherina)


    Oder den Blick nach Osten über's untere Valle Cannobina und auf den Monte Lema abends vom Balkon aus.
    So:

    Oder so:



    Danke für's mitgehen und Beste Grüße,
    Pablo.


    Aber vielleicht sollte man das Objekt mal längs halbieren. Dann sind wir schlauer.


    Aber dann wird's nicht mehr reif. Ich würde gern das ausgewachsene Exemplar in voller Pracht sehen, könnte wie gesagt etwas ganz Besonderes werden.


    Das ist ja eben die Frage.
    Es könnte auch was Reifes sein, und auf dem nachgereichten Bild wäre es dann überreif. Würde man einen mal durchschnippeln, dann wäre das auch geklärt. Allerdings wäre es dann gut, noch einen weiteren Fruchtkörper zu haben, falls es eben doch unreif wäre.


    Irgendwie wunderlich sieht es schon aus.
    Aber von den ersten Bildern (auf dem späteren sieht es fast wie ein Erdbrocken aus :/ ) ist Michaels Idee (Beutelstäubling) vielleicht gar nicht mal weit weg...



    LG, Pablo.

    Hallo, Inken!


    Ein 14 - cm - Tintenfisch - Hexenei? 8|
    Das wäre doch etwas crass.
    Nö, das sollte schon etwas Bovistiges sein, denke ich. Aber vielleicht sollte man das Objekt mal längs halbieren. Dann sind wir schlauer.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kuschel!


    Du liebe Zeit, das sind ja noch schlechtere Bilder (nichts für ungut, Fraggles. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen ;) ).
    Bei denen würde ich mich noch zurücker halten. Aber das von Fraggles zumindest sieht so aus, wie das, was ich mir gleich in die Pfanne haue. :P
    Das Wesentliche hat Björn schon gesagt: Es sollte nicht röten. Denn sonst gehört es in die Safran - Ecke (Gattung Chlorophyllum), und das kann je nach Standort in der Größe auch mal eine eventuell leicht unangenehme Verwechslung geben. :evil:



    LG, Pablo.

    Ok.


    Dann musst du tatsächlich mal an der Geruchswahrnehmung arbeiten. Kakao und Rettich sind doch etwas unterschiedlich. Aber ich hatte ohnehin mal vor, Ingo zu einem Pilzgeruchs - Lehrgang zu überreden, weil bei mir auch oft was durcheinander geht.
    Das wäre in jedem Fall eine Reise wert. :)



    LG, Pablo.

    Ok ich verstehe. Ich glaube ich sollte echt aufhören Geruch angaben zu machen.


    Oder auch nicht, Mario.


    Es kann ja auch sein, daß dein Geruchssinn durchaus hinkommt. Es gibt ja auch Fälblinge mit Kakao - Geruch. Nur die nach Rettich riechenden Arten wären eben raus. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Also dann ist es ja klar: Adele braucht einen neuen Gefährten.
    Aber zuerst mal hoffe ich, daß der Tierarzttermin heute einigermaßen passabel verlief, der Hund keine schwitzigen Pfoten vor Angst hatte, keine schweren Krankheiten außer einer Trauerphase hat (und eigentlich auch nicht trächtig ist).
    Das letzte klingt zwar fies, aber mit einem Wurf Welpen im Haus bricht das Chaos aus. Das muss eigentlich nicht sein. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Katarina!


    Allerdings würden bei eurem Cortinarius wohl auch viele Pilzsachverständige passen, wenn sie den in die Hand bekommen. Ich glaube zwar, den heute auch in der Hand gehabt zu haben, aber bei einer Gattung mit etwa 800 in Dt. vorkommenden Arten kann das auch gut was Anderes gewesen sein.
    Eventuell würde noch eine Geruchsangabe weiterhelfen, falls sich jemand wirklich mit der Gattung auskennt.


    LG, Pablo.

    Hallo, caffinho!


    Der Schönfuß hat ein viel gröberes Netz, einen anderen Habitus und einen ganz anderen Rotton am Stiel.
    Da würde ich ganz beruhigt der Bestimmung von Jürgen vertrauen. Zumal das bei Ansicht des Bildes auch mein erster Gedanke war.
    Selbiges natürlich beim Silberröhrling.
    Zu beiden Funden auch noch meine Gratulationen an Uli und Isa! :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Werner!


    Schon, dann gibt es auch noch ein oder zwei weitere Arten, von denen ich momentan gar nicht im Kopf habe, ob die in den GPBWs drin sind, oder dort auch synonymisiert werden.
    Am besten suchst du da mal im Netz nach Bildern, am besten nach solchen, wo die Leute den Pilz auch unter dem Mikro hatten. Dann kannst sollten die Bilder auch sicher bestimmt sein. Darum zeige ich gerade auch nichts von meinen, weil die alle unter Quarantäne stehen. :(
    Ein Mikro habe ich nämlich (noch) nicht und dafür das Gefühl, in dieser Gattung im Trüben zu fischen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Goldfix!


    Die ersten sind recht sicher Nelkenschwindlinge (Marasmius oreades). Da kannst du dir auch mal den Geruch einprägen. Der ist schon recht lecker und prägnant.


    Das andere sind Stäublinge, richtig. Damit kenne ich mich leider garnicht aus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhilde!


    Stockschwämmchen habe ich auch schon an Fichte und Douglasie gefunden. Das können die durchaus, auch wenn es häufiger vorkommt, daß ich den Gifthäubling zB an Buche finde. ;)


    Die Hutdicke kann sehr unterschiedlich sein, genauso wie die Größe. Das passt schon wunderbar hier (bezogen auf das eine, gezeigte Exemplar natürlich).


    Ein Gifthäubling kann das nie und nimmer sein: Der Stiel ist unterhalb des Ringes geschuppt. Während alle anderen Merkmale inkostant sein können, dieses Merkmal ist immer sicher.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Der Dünnschalige...
    Welcher ist denn damit gemeint?
    Scleroderma verrucosum? Der müsste aber doch etwas rauher und deutlicher "gescheinstielt" sein, oder nicht?
    Ich denke, Sc. areolatum kann man hier rausnehmen, dann bleiben neben dem schon genannten noch Scleroderma bovista und Scleroderma cepa (und noch andere?) als Sparringspartner übrig.



    LG, Pablo.