Beiträge von Beorn

    Hi, Peter & Ralf.


    Immerhin über den Rand ist er schon mal geklettert. Aber jetzt hängt er in den Stacheln fest:


    Doof.


    Wenn sich kurz vorher hier noch sowas findet, dann bringe ich's am 5. mit.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Echt hübsche Pfundskerle hast du da. :thumbup:
    Da freut sich die Pilzausstellung und alle Anwesenden.


    Kommt es eigentlich nur mir so vor, oder ist dieses Jahr irgendwie ein recht gutes für allerlei seltene Arten? :/



    LG, Pablo.

    Wow, sorry.


    Vielleicht brauche ich mal eine neue Brille. Oder ein Brillenputztuch.
    Ich denke, ich schwenke mal um. Zwar hatte ich den Kleinsporigen auch schon mit sehr schwach ausgeprägter Rötung, aber wenn hier wirklich nichts rötet, dann passt auch die Lamellenfarbe wieder. :rolleyes:



    LG, Pablo.

    Hallo, Wrestler & Andreas!


    Schwarzblauender überzeugt mich irgendwie nicht. Wenn ich mir die externen Bilder so ansehe, ist der Hut schon ganz schön blass, vor allem zum Hutrand hin. Die Stieloberfläche blaut auch eher wenig (oder hast du den wirklich so kontaktarm entwurzelt?), die Hutoberfläche blaut garnicht.
    Dann habe ich das Problem, daß ich orange überhauchte Poren sehe auf mindestens zwei Bildern. Klar, das kann ein Belichtungsfehler oder ein Monitorfehler sein. Aber es gibt ja auch einige schön stark blauende Rotporer, die manchmal gar keine richtigen roten Poren haben. B. luridus oder B. erythropus finde ich zB hin und wieder fast gelb am Schwamm.


    Also insgesamt stört mich der irgendwie für B. pulverulentus. Allerdings hat mich die Art schon oft mit wunderlichen Ausprägungen überrascht. Dennoch wäre vielleicht mal ein Detailbild der Stieloberfläche nicht schlecht, auf dem man auch eine feine Netzzeichnung erkennen könnte, wenn sie vorhanden wäre.
    Dazu noch ein farbgetreues Porenbild, das meine Zweifel an einem Gelbporer zerstreut. Und ein paar blaue Fleken an der Rübe, dann bin ich auch bei euch.


    Ansonsten lasse ich mir gerne einen ungenetzten Rotporer (ohne rote Poren) mit starker Blaufärbung einfallen, wie zB einen B. erythropus mit Pigmentstörung oder noch besser einen etwas blassporigen B. lupinus.
    Ist aber nur spekulativ.


    Achja, Wrestler:
    Es ist echt einfacher, wenn du alle relevanten Bilder hier reinstellst. Ich bin ja ein fauler Mensch und so muss ich immer zwischen deiner Seite, dem Forum und den einzelnen Bildern innerhalb der externen Seite herumklickern. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Goldfix!


    Mit Schwefelporling von Eiche hatte ich noch nie Probleme, konnte auch keinen bitteren Geschmack dabei feststellen. ich esse die aber auch nur noch, solange sie noch cremig weich sind. Also du sie fast auf Brot schmieren kannst.


    Das da oben auf dem Bild würde ich schon hängen lassen.


    Übrigens, Bild: Lass das mal lieber, fremde Bilder hier reinzustellen, noch dazu ohne Quellen und Autorenangabe. Urheberrechte gibt es nicht umsonst und die gelten auch im Netz. Einfach einen Link zu dem Bild setzen, daß du zeigen willst, und dann ist das alles in Ordnung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Baamschwammerl.


    Das kann ich fast nicht glauben, daß die nicht röten. Und - kann natürlich auch an der Belichtung liegen - irgendwie sehe ich da auch bei em Schnittbild was blass rosa - rötliches. ;)
    Für A. augustus ist mir der Stiel zu glatt, die Lamellen zu rosa und die Hutschuppung zu fein. Ich denke da eher an A. langei (Großsporiger Waldegerling). Natürlich immer mit A. sylvaticus (Kleinsporiger Waldegerling) im Hinterkopf. Ohne Mikroskop sind die beiden manchmal kaum zu trennen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Werner!


    Ganz schöne Schlappen hast du da gefunden. 8|
    Aber das sind schon Falsche (H. aurantiaca). Hohle Stiele im Alter sind schon ok. Und ein recht gutes Unterscheidungsmerkmal: Pfifferlinge (Cantahrellae, also echte) machen das nämlcih in der Regel nicht. ;)


    Ansonsten lohnt es sich, die Konsistenz des Hutfleisches zu beurteilen. Der ist auch im Alter (und gerade im Alter) bei H. aurantiaca nämlich weich und biegsam.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mikromeister!


    Hübsche Reihe hast du da.
    Die Großen könnten ganz gut Amethystflockige Pfiffis (Cantharellus amethysteus) sein. Zusammengewachsene Stiele sind zwar nicht der Regelfall, kommen aber hin und wieder vor. Der Habitus dieser Art ist meist recht kräftig. Von der Hutoberfläche sieht man nicht viel, aber da scheinen schon entsprechende Schüppchen zu sein.
    Der Falsche Pfifferling hat übrigens systematisch mit echten Pfifferlingen nichts zu tun. Die sind mitnichten verwand. Pfifferlinge stehen in einer eigenen Ordnung, den Cantharellales (Leistlingsverwandte). Falsche Pfifferlinge gehören zu den Röhrlingsverwandten (Boletales).



    LG, Pablo.

    Hallo, MeisterDachs!


    Zwecks übersichtlichkeit antworte ich mal hier:
    Ja, ein Ritterling ging mir hier auch kurz durch den Sinn. Aber wirklich gut finde ich die Idee nicht. Das ist schwer zu erklären. Der Gesamteindruck (Habitus, Färbungen, Hutoberfläche, Lamellen und Lamellenfarbe...) scheint da nicht zu passen.


    Ich denke, um hier weiterzukommen brauchen wir
    a) ein Schnittbild
    b) die Sporenpulverfarbe
    c) noch ein paar Infos zur Fleischbeschaffenheit



    LG, Pablo.

    Uff, Stephan.


    Na du machst mir ja Hoffnung. :D
    Aber so ist es eben oft. Den ustaloides hatte ich auch mal angedacht und verworfen, eben wegen der Stielfarbe.
    Also blieben Arten, die nördlich der Alpen nicht vorkommen. Da muss ich mal zusätzlich zu deinem Vorschlag das italienische Forum durchstöbern.



    LG, Pablo.

    Hallo, Cleome!


    Das mit dem Ring ist bei fast allen Pilzen so eine Sache. Der kann auch mal vergänglich oder schwach ausgeprägt sein, oder (so wie hier) eher am Hutrand hängen bleiben.
    Was man jetzt sieht sind aber Stockschwämmchen. Diese abstehenden Schuppen am Stiel, die hat der Gifthäubling nie.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ditiola peziziformis = Femsjona peziziformis?
    Die hatte ich mir angeschaut und fand sie nicht so passend. Ist aber auch ein hübscher Pilz.


    Nach Guepiniopsis alpina habe ich mal gesucht, sieht wohl schon noch etwas anders aus (wenn ich ungefähr der Hälfte der angebotenen Bilder trauen darf). Ebenfalls sehr hübsch. Die kommt auf meine Wunschliste. :P



    LG, pablo.

    Hallo, Cleome!


    Auch wenn das, was du zeigst, sehr wahrscheinlich Stockschwämmchen sind, muss man immer jeden einzelnen Stiel kontrollieren.
    Generell wachsen Gifthäublinge bisweilen zwar gesellig, aber nicht so büschelig. In solchen Mengen habe ich sie noch nie gefunden.
    Aber Gifthäublinge sind mitnichten selten, wenn man ein wenig gezielt danach schaut, findet man sie schon regelmäßig.
    Da können sich auch einzelne Exemplare mal in ein Rudel Stockschwämmchen an den selben Baumstumpf verirren.
    Darum auch der Hinweis auf Stielkontrolle bei jedem Exemplar.



    LG, Pablo.

    Moin, Björn!


    Danke, dann freue ich mich mal ein bissel über den hübschen Pilz. :)
    Allerdings nehme ich mal an, daß du deine Funde schon - im Gegensatz zu mir - vernünftig untersucht hast (incl. Sporen, Basidien usw.).
    Gäbe es denn noch den einen oder anderen Pilz, der eben so aussehen kann?
    Also nicht so entfernt ähnlich wie die diversen Gallerttränen, gelben Tremellas oder Femsjona peziziformis, sondern vielleicht schon ein Becherchen (Asco) in der Größe und solchem Habitus?


    Und PS.:
    Weiß jemand einen deutschen Namen für den Pilz?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Auf der Mycenas Of Norway - seite war ich natürlich auch. Das hatte ich dann aber wohl durchaus richtig verstanden: Zur sicheren Unterscheidung brauche ich ein Mikro. ;)


    Übrigens landete ich auch bei der Diskussion zu deinem Helmling bei den Doppelpilzen. Aber da gefiel mir ie Farbe nicht.


    Aber wenn es sich letztlich auf die beiden Arten (adescens oder nucicola) eingrenzt, ist das schon mal ok. Den nächten an Haselnuss nehme ich dann mit, wenn ein Mikro zur Verfügung steht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzbestimmer!


    Hier ein weiterer Fund aus Norditalien, den ich im >Bericht< ausgelassen habe.


    Gefunden am 16.09. im Valle Cannobina (nähe Lago Maggiore) in einem reinen Buchenwald auf Granit in einer Höhe von ca. 1200 bis 1300 m. Nordwesthang (recht steil), aber in trockenem Gelände.


    Geruch stark mehlartig, Geschmack ebenfalls mehlig und nach einiger Zeit schwach bitter.
    Lamellen schon jung cremefarben, beim Antrocknen fast schon cremegelblich.
    Hutoberfläche nass (es regnete) etwas schmierig, später noch deutlich klebrig.
    Huthaut kaum abziehbar, nur so millimeter-fitzelchen-weise.
    Fleisch fest und etwas brüchig.
    Sporenpulver weiß.





    Irgendwie will mich nichts von stans bis ustale so richtig zufrieden stellen.
    Hat da jemand noch eine gute Idee?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Aber dann gibt es immer wieder diese bösartigen Aufsammlungen, du weißt schon.....


    VG Ingo W


    Oh ja. Aber die gibt es ja bei vielen Arten in vielen Gattungen.
    Momentan bin ich noch froh, wenn ich alleine die "gutartigen" Aufsammlungen vernünftig zuordnen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Fein, ich bin dabei. :thumbup:
    Und freue mich auf ein Wiedersehen mit Bekannten und ein erstmaliges Sehen mit unbekannten Gesichtern.
    Schade wegen allen, die zu dem Termin nicht kommen können.
    Aber es wird sicher noch viele Treffen geben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Du bist ganz schön schnell. :)
    Also doch eine Ziegenlippe; danke für den Hinweis auf die Variabilität.
    So vom äußeren Erscheinungsbild macht das ja absolut Sinn. darum hatten wir Ziegenlippe und Braunen Filzröhrling auch anfangs auf dem Radar.


    Eine Frage hätte ich noch zum Geruch:
    Neulich hatten wir es davon, daß Ziegenlippen gelegentlich (oder oft?) ein wenig nach Fahlem Röhrling riechen. Das habe ich eben mal ausprobiert. Also das Hutfleisch an der Schnittstelle kräftig gerubbelt und siehe da: Ein Hauch von Wundpflaster strömte in meine Nase. An der Stielbasis allerdings nüscht. Nach wenigen Minuten schlug der Geruch dann auch wieder zu sauer um.
    Hat da jemand anders noch diese erfahrung gemacht?



    LG, Pablo.

    Den Ziegenfußporling nimmst Du das nächste Mal bestimmt mit :)


    Nö.
    Das nächste Mal erkenne ich ihn auch ohne Umdrehen und Durchschneiden. Das heißt, er bleibt einfach stehen. Ist ja ein seltener RL2 - Pilz und zum Essen finde ich dann auch was Anderes. ;)


    Steinpilze gab's übrigens zwar büschelig, aber leider insgesamt längst nicht so üppig wie in anderen Jahren. Zu lange zu trocken. Da musste man von einem zum nächsten Fundort oft hundert Meter weit gehen (was in dem Gelände immer auch eine Anstiegsleistung von min. 100 Höhenmetern bedeutet).



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzfreunde!


    Da hätte ich noch was ganz, ganz Tolles:
    Eine rein makroskopische Bestimmungsanfrage zu einem Pilz für Mikroskopiker. :D


    Gefunden am 16.09. im Valle Cannobina (Italien, hart an der Grenze zur Schweiz (Tessin) in einem steilen Anstieg auf ca. 1100 is 1200 m Höhe; Südwesthang; Hasel - Hainbuchen Gestrüpp mit eingestreuten Birken und Rotbuchen auf Granit (keine Säureanzeiger feststellbar); Substrat unbekanntes Laubholz; Fruchtkörper bis etwas mehr als 10 mm breit; gelb, jung auch mit Orangetönen, je älter desto blasser und hyaliner; Außenseite körnig, Innenseite glatt.


    In Ermangelung besserer Bilder (hier in Intervalltraining- / Bergsprintqualität) möge euch die Vielzahl der Aufnahmen als Ausgleich dienen. ;)


    1.:


    2.:


    3.:


    4.:


    5.:


    6.:


    7.:


    Mein Verdacht ging erstmal in richtung Dacrymycetales, dann blieb ich bei Guepiniopsis buccina hängen und fand da durchaus sehr schön passende Bilder. Ausschlußkriterien in Beschreibungen könnte ich bislang auch nicht entdecken.
    Was meint ihr dazu?



    LG, Pablo.

    Hallo, helmlingsaffine Pilzfans!


    Ja, ich ahne es schon: Die klarste Info, die hier herauskommen wird, ist Folgende: "Du brauchst ein Mikro." ;)


    Versuchen will ich es trotzdem.


    Das Pilzchen fanden wir gestern im Pfälzerwald und Haselnussträuchern an abgefallenen und schon angemoderten Nüssen.
    Die fragilen Gestalten sind im Stiel hyalin, bei der Photosession in der Sonne brutzelten die quasi schon weg. Jede Berührung führt massive Zerstörungen herbei. Dabei zeigten sich allerdings null Verfärbungen.
    Dem Substrat sitzen die Helmlinge mit einem kleinen bestenfalls schwach gerieften Scheibchen auf. Die Stiele sind auf ganzer länge behaart, die Seten teils gekrümmt.
    Die Hüte sind fein körnig bereift.
    An den Lamellenansatz kamen wir nicht wirklich ran (kein geeignetes Werkzeug / feine Nadel vorhanden). Jedenfalls nicht bogig oder herablaufend.
    Was wäre sonst noch zu sagen (abgesehen von den fehlenden Mikrodaten): Geruch nicht wahrnehmbar, Geschmack nicht getestet, Beleg irgendwie beim Transport zerbröselt...


    Bilder:





    Die Frage ist nun, ob Mycena adescens auch an diesem Substrat auftritt, oder ob da nicht M. nucicola viel wahrscheinlicher wäre. Passende Bilder und Beschreibungen finde ich zu beiden Arten. Nur adescens eben nicht an Haselnuss.
    Aber vielleicht käme hier auch eine andere Art in Frage?



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Ah, eine hervorragende Idee! :thumbup:
    Wozu die so alles gut sein können, diese Pilzchips... :D



    Hallo, Kuschel!


    Ja, so ein irgendwie ätherischer Geruch war da dran. Zedernholz könnte da gut passen. Das verschwindet aber beim Erhitzen.
    Daß der Ziegenfuß ein guter Speisepilz sein soll war mir gar nicht bewusst. Der blieb also nach Betrachtung im Wald.
    Ist das Steinpilz - Gruppenbild das mit den "drei Zinnen" oder das mit den beiden Fliegenpilzen als Rahmen? Das Flöiegenpilzbild ist gefaked. Hatte ich aber dazu geschrieben. Bei dem anderen stand nur der daneben liegende nicht in der Gruppe. Die drei anderen sind wirklich so gewachsen. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Michael!


    Niemand wird hier gehauen.
    Die von dir vorgeschlagenen Pilze sind ja beide reichlich selten. Ich selbst kenne nur den Nadelholz - Röhrling aus eigenen Funden. Der ist es nicht, vorgestellt habe ich ihn >hier<. Der fällt schon raus, weil die gelatinöse Schicht unter der Huthaut fehlt.


    Der goldporige hat viel leuchtendere und weniger weite Poren, nie eine filzige Hutoberfläche die zudem heller und meist mit rosa Farbtönen ist, sowie einen glatten Stiel.


    Das mal so zur Info, warum ich die beiden ausgeschlossen habe.



    LG, Pablo.