Beiträge von Beorn

    Hallo, Norbert!


    Diese Moosbewohnenden Häublinge ohne besondere optische Merkmale (wie Ring oder besonders spitzer Buckel oder sowas) sind in der Tat furchteinflößend. Da braucht es normalerweise wesentlich mehr an Mikromerkmalen, als nur die Sporenform und Größe.
    Aber wo ich den Band 5 der GPBWs ohnehin gerade in der Hand habe:
    Zwei Arten, die optisch und von den Sporenmaßen passen könnten, wären Galerina heterocystis und Galerina hypnorum.



    LG, pablo.

    Hallo, Thorben!


    Spannende Sache!
    So auf die Schnelle finde ich nichts in PdS und AiB.
    Ob es Kernkeulen gibt, die Nebenfruchtformen bilden? Aber das wäre ja irgendwie unsinnig, das Substrat für Knonidiensporen aufzuessen.
    Also müsste man mal schauen, welche anderen Ascos so ein Substrat nutzen können.


    Hoffentlich findet sich da jemand, der reingucken mag.



    LG, pablo.

    Hallo zusammen!


    Gut, das meiste ist ja dann schon gesagt. :thumbup:
    Übrigens: Ein Asco - Spezialist bin ich ganz und gar nicht. Genaugenommen habe ich da noch weniger Ahnung als von Ständerpilzen. Aber dank Ingo, Björn, Sven, Nobi, Toffel und einigen anderen hier im Forum hatte ich bei einigen Sachen, die ich mir so angeschaut habe, die richtige Hilfe. Also ein paar Arten sind mittlerweile dabei, die ich mich auch sicher makroskopisch anzusprechen getraue.


    Das mit den Nebenfruchtformen ist ja nun nicht nur bei Schlauchpilzen eine Methode, sondern auch bei einigen Ständerpilzen. Im Grunde soll das ja wohl dazu dienen, sich unter möglichst geringem Energieaufwand zu klonen. Wenn die Bedingungen passen, dann wird eben etwas mehr Aufwand betrieben um das zu wege zu bringen, was die Evolution von einem Organismus verlangt: Geschlechtliche Vermehrung.


    Wie das dann im Einzelnen funktioniert und warum das alles nicht so einfach ist, steht ja in dem Text von Andreas.


    Bei Ascocoryne sarcoides / Coryne dubia ist es eben ganz nett, weil man eben beide Arten gut optisch ansprechen kann, sofern sie zusammen aufgefunden werden.


    Hier die HFF:

    Mit ein bisschen Nebenfruchtform drumrum, hier als kleine, kopfige Gebilde.


    Die Konidie kann aber auch so aussehen:

    Auch das ist Coryne dubia, die ist eben recht wandelbar.


    Schade nur, daß die bisweilen dem Buchen - Schlauchzitterling (Ascotremella faginea)...

    ...ziemlich ähnlich sehen kann. Der auch so eine wandelbare Erscheinung ist. Da mache ich mir das aber mal recht einfach: Alles, was Coryne dubia sehr ähnlich sieht, aber irgendwie noch gewundener, nicht bereift, nicht ganz so violett und irgendwie etwas glibberiger ist, bezeichne ich einfach als Ascotremella faginea.
    Bisher hat der Pilz deswegen noch nie gemeckert. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Schade.
    Dann streiche ich mal alle Arten aus der Glimmertintlings - Gruppe aus der Liste mit potentiell optisch bestimmbaren Arten.


    Apropos Andreas: Da wäre noch einer, der die sicherlich optisch auseinanderhalten kann. Wäre mal interessant, welche Merkmale der dabei berücksichtigt. Aber das geht dann eben auf die Erfahrung von vielen Dutzend mikroskopierten Funden zurück.
    Das wäre dann übrigens Andreas Melzer, aber der heißt bei den Doppelpilzen genauso wie hier Pilzmel. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    So richtig zerfließen (wie Schopftintling) tun die eigentlich beide nicht.
    Ich glaube auch nicht, daß man da anhand der "Glimmerigkeit" des Hutvelums zu einem zuverlässigen Ergebnis kommt.
    Aber wer weiß?
    Tintlinge sind ja außerordentlich rätselhaft. Da gibt es wenige Arten, die ich mir makroskopisch zu bestimmen zutraue. Der Haustintling würde dann dazu gehören, wenn ich ihn mal mit Ozonium finde. Ansonsten ist das für mich alles micaceus s.l. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefab!



    mal ne Frage an die Runde: Warum kann das kein M. melaleuca sein?


    Das wäre doch aber eine Art mit eher dunklen Hutfarben? Bis hin zu schwarzbraun? Oder zumindest sehr ähnlich gefärbt wie der hirschbraune Dachpilz (P. cervinus).
    Den Komplex um M. melaleuca finde ich übrigens besonders verwirrend, da scheinen sich etliche optisch ziemlich identische Arten auf einen zu stürzen und zu umzingeln.
    Ist mit viel zu unheimlich. ;)



    LG, Pablo.

    Guten Morgen!



    Das ist ein wunderbarer Vorschlag. :thumbup:
    Wenn Ulla da mitmacht, muss ich wohl fürchten, dir bald die 8 Chips zu überstellen.



    LG, Pablo.

    Guuuuuuut!


    Nachdem das passt, ist die Gattung wohl auch klar. Sind ja nur zwei mit Lamellen dran.
    Nur bei der Art habe ich momentan wieder mehrere Möglichkeiten im Kopf. :(
    Das mit der Verfärbung wäre vielleicht wirklich eine gute Frage.



    LG, pablo.

    Hallo, Ulla!


    Der Fund datiert vom 5. Oktober, von einem Forumstreffen bei Offenbach.
    PS.: Ist ja auch für dich ganz interessant, Mario. ;)
    Mehr als eine "offene" Bestimmung kann da nicht rauskommen, einen Beleg hat wohl keiner von den Findern.
    Aber es ist schon mal nicht schlecht, immerhin mal zu einem "sieht aus wie..." zu kommen. Gerade wenn man eigentlich null Erfahrung hat. Ansonsten finde ich die Gattung auch meist eher frustrierend.
    Aber sowas kann sich ändern, vielleicht mag ich die ja in 10 oder 12 Jahren sehr gerne. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Gerd, nachdem nun auch >in diesem Thema< eine Diskussion zu Weichritterlingen läuft, glaube ich dich zu estehen. Und ich glaube eigentlich nicht, daß ich da was gewinnen könnte.
    Andererseits könnte es ja sein, daß die Farben auf den Bildern nicht so ganz stimmen und die Lamellen eigentlich weiß sind. Also trotz hohem Risiko, da unterszugehen, würde ich mit 8 Chips gegen M. cognata setzen und behaupten, es ist eine andere Art der Gattung.


    Das Problem dabei: Wie bekommen wir da ohne Mikroskopie ein sicheres Ergebnis?
    Da müsste zumindest ein Schiedsrichter mit guten Gattungskenntnissen her.



    Holger, das mit den Chips ist nämlich so:
    Als du dich angemeldet hast, hast du automatisch 100 virtuelle Pilzchips bekommen. Die kannst du hier im Forum ganz gut loswerden, da lufen einige Wetten im Offtopic - Bereich und manchmal auch innerhalb von Bestimmungsanfragen. Das steigert ein wenig den Spaß und regt vielleicht auch zu weiteren Untersuchungen für den Fragesteller an.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulla!


    Danke, das mit den Farben ist sehr hilfreich. :thumbup:
    Jetzt verstehe ich auch Gerds Idee in >diesem Thema< besser.


    Der grammopus müsste ja auch so ziemlich die größte Art aus der Gattung sein, oder?
    Ansonsten muss ich den hier:

    von cf grammopus wieder auf Melanoleuca spec. ändern. :(



    LG, Pablo.

    Moin.


    Also an Nadelholz habe ich Coryne dubia noch nie gesehen. Das würde mich jetzt überraschen. Allerdings könnte das auch durchaus Eiche sein, wage ich mal zu behaupten.



    LG, Pablo.

    Halleu!


    Wie ist das denn nun mit der Frage nach der Fleischbeschaffenheit, bzw. nach dem Aufbau der Hyphen? Ist das uninteressant geworden? Die Ordnung (die wohl hier auf eine Gattung hinausläuft) ausgeschlossen oder schon so sicher?



    LG, pablo.

    Hallo.


    Was wäre denn an M. cognata so ein prägnantes Merkmal, daß ihn makroskopisch erkennbar macht?
    Bitte nicht denken, ich will jetzt wieder was anzweifeln. Ich habe einfach keine Ahnung (habe den noch nie selbst versucht zu bestimmen) und find's interessant.


    Eine Art die ich mit als gut erkennbar voratelle, wäre noch M. verrucipes.
    Und eventuell auch M. grammopus? :/



    LG, pablo.

    Moin.


    Genau, das Hölzchen war's wohl, Anna! :thumbup:


    Ähm...
    Irgendwie habe ich bei derzeit 3 (oder vier?) Zockecken - Themen etwas Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten.
    Vorschlag 1: Alles in ein Sammelthema packen (auch unübersichtlich)
    Vorschlag 2: Für jede Wette ein Thema, wo dann auch die Tips und Punkte / Coins drinstehen. Klingt für mich etwas besser.



    LG, Pablo.

    Hallo, bbgreiter!


    Ja, zum Beispiel der Ohrförmige Seitling (kommt hier auch vor). :evil:
    Allerdings sieht der schon anders aus, ist reinweiß nicht besonders groß, eher dünnfleischig und wächst ausschließlich an Nadelholz.
    Um zu deinen Pilzen was genaues sagen zu können, wäre ein Blick von unten nicht schlecht.



    LG, pablo.

    Hallo, Holger!


    Dann mal willkommen zum Zweiten Mal hier. :thumbup:
    Und achtung, Kaffetassen festhalten bitte: Das Thema schieb ich mal zu den Vorstellungen.


    Ich freue mich auf weitere solche Bilder (kann man nie genug sehen), die vielen Seiten der Austern und alles weitere Pilzige und sonstigen Schnack.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich hab' da mal ein bisschen nachgelesen.
    Sofern man I. benzoinum und I. resinosum trennen mag (ist wohl lange Zeit umstritten gewesen, die wurden meist synonymisiert), ist das makroskopisch eigentlich nur in der fertilen Phase (fomitoide Phase, meist im Winter, Pilz hartfleischig) möglich.
    In der leptoporoiden Phase (Wachstumsphase, weichfleischige Fruchtkörper) sind beide Arten ziemlich identisch.


    Bei Reifen Fruchtkörpern von I. benzoinum ist das Fleisch der Röhrenschicht dunkelbraun, bei I. resinosum cremefarben bis gelblich.


    Unglücklicherweise kann I. benzoinum auch an Laubholz auftreten, was dann die Bestimmung ohne Schnittbild sehr vage macht.


    So mal abgekupfert aus Jahn, Westfälische Pilzbriefe.


    Die Feuerschwämme sollte man für diesen Pilz aber dennoch nicht aus den Augen lassen. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Holger!


    Fein, das deckt sich auch mit meine Erfahrungen.
    Hast du auch etwas zur Unterscheidung der anderen Seitlings - Arten ausgearbeitet? Oder zum Vorkommen von Pl. ostreatus s.str. im Sommer?
    Das sind ja auch immer beliebte Verwirr - Themen. :)



    LG, pablo.