Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Was? Ich bin doch dabei. Alles gut. :thumbup:
    Auf eine bestimmte Art will ich mich aber nicht festlegen. Dafür schlage ich vor, daß wir den Einsatz auf 4 Chips pro Person verändern.
    Heißt also (wenn ich Ingo richtig verstehe):
    Buckeltramete positiv = +8 für Mausmann und jeweils -4 für Ingo und mich.
    Buckeltramete negativ = +2 jeweils für Ingo und mich und -4 für Mausmann.
    Einverstanden?
    Dann muss nur noch Enrico los und PIlz einsammeln. :P



    LG, pablo.

    Hallo, ihr alle!


    Das freut mich, das ihr doch dabei wart. :thumbup:


    Zitat


    Hättest du den unteren umgedrehten Adermoosling mit den vielen Lamellen allein gezeigt, hätte ich bestimmt Arrhenia acerosa gesagt.
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2...4_crop.jpg
    Mit so deutlichen Laellen habe ich Arrhenia spathulata (Gezonter Adermoosling) noch nie gesehen.


    Hallo, Ingo.
    Hm, komisch. Die anderen Fruchtkörper waren normal ausgeprägt. Zudem ich mal einige Bilder angeschaut habe, auch die Hutoberfläche von A. acerosa ist auf denen irgendwie anders und erinnert eher an den Blassen (A. retiruga).
    Trotzdem, ich komme ja ohnehin da mal wieder vorbei. Vielleicht nehme ich mal was mit. Eigentlich hatte ich da in den Moosen ja auch nach kleinen, gelben Punkten mit Randhaaren gesucht. Die will ich auch endlich mal sehen.


    Zitat


    Ich weiß warum du alleine im Wald warst!
    Ich war gestern im Hobbit 2 und kenne jetzt dein Geheimnis Beorn


    Hallo, Peter.
    Ja wie...
    Ist doch nur nachts gefährlich?
    Aber ich weiß auch nicht, was die in dem Film aus mir gemacht haben. Ich war noch nicht drin und kenne nur das Buch.


    Zitat


    Gibt's schon was neues wegen Donnerstag?


    Hallo, lea.
    Öhm... Bei dir in der Gegend oder hast du ein Auto?


    Zitat


    Und ich hoffe natürlich, dass sich das die nächsten Tage hier ändert.


    Hallo, Markus.
    Wird es ganz bestimmt. Kommt nicht Weihnachten?
    Da darf ich die Badehose nicht vergessen, wennn ich über die Feiertage am Kaiserstuhl bin. Wegen Baggersee.


    Zitat


    Ich denke nähmlich her das das Geastrum triplex sein könnte.


    Zitat


    Bei Deinem Erdstern-Fund würde ich allerdings auch etwas zweifeln und ihn eher zu Geastrum triplex stellen, wie Mario es schon bemerkte: an einem Deiner Fruchtkörper auf dem Foto ist eindeutig die Halskrause zu erkennen.
    Auch scheinen mir die Fruchtkörper für G.corollinum viel zu groß zu sein, wenn man als Größenvergleich die Kiefernzapfen nimmt. Bei G. corollinum löst sich die Mycelialschicht schnell ab und bildet dann ein sogenanntes "Silberhäutchen" auf der Unterseite des Fruchtkörpers, während bei G. triplex das sich nicht so ablöst, sondern Erde und Mycel unten am Fruchtkörper hängen bleibt. Auch das Biotop stimmt nicht so recht. G.corollinum kommt in anthropogenen Gebüschen vor, während G. triplex eine große Biotopamplitude hat.


    Hallo, Mario und Ulla!
    Halskrausenerdstern dachte ich eigentlich am Anfang auch. Habe ich auch in der selben Gegend schon gefunden, 200 Meter weiter weg etwa.
    Mich störte da aber, daß bei der ganzen Kollektion eben nur ein einziger diese Halskrause trug.
    G. triplex hatte ich da so gefunden:

    Vor knapp zwei Wochen.
    Ökologie stört mich nicht so. Nach der Dokumentation in den GPBWs könnte das schon auch passen. Einige der für G. corollinum verzeichneten Fundorte kenne ich ja (bis auf zwei alles um Mannheim rum), die Ökologie ist beinahe identisch.
    Ich finde den so crass abgegrenzten Hof ums Peristom komisch.
    Ich denke, ihr beide könnt aber trotzdem gut recht haben.
    Schade, daß ich nicht auf die Unterseite geachtet habe. Ich muss da nochmal hin und schauen, wie die sich entwickelt haben und einen mitnehmen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulla!


    Hallo Pablo, Leocarpus fragilis ist nie so langgestielt und hat dann ockergelbglänzende Sporocarpien. Das Foto von mausmann zeigt allerdings noch unreife Fruchtkörper die noch gelblich sind. Im reifen Zustand sind sie dann weißlich mit schwarzem/dunkelbraunem Sporenpulver. Aber das ist ein ganz tolles und total typisches Foto von Badhamia utricularis, super :D:D:D:D.


    Danke! :thumbup:
    Und wieder ein Stückchen besser im Bilde.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo.


    Ja, könne wir schon so machen, also einfach den Einsatz auf 5 Chips senken.
    Allerdings geht's ja auch darum, daß Mentor in die Lage versetzt wird, weitere Funde von Eichenwirrling und Birkenporling selbst und sicher bestimmen zu können.
    Darum wär's schon nicht schlecht, wenn er einen fruchtkörper in der Hand hätte, die Festigkeit des Fleisches und der "Lamellen" beurteilen könnte und auch die Hutoberfläche mal fühlen könnte. ;)
    Wobei ich jetzt gerade auch Schwierigkeiten hätte, genau zu sagen wie man die beiden sicher trennt und die Unterscheidungsmerkmale wirklich treffend zu beschreiben.



    LG, pablo.

    Hallo, Pilzgucker!


    Schade, jetzt war ich doch alleine unterwegs. Ist fast schon ungewohnt in letzter Zeit. Dabei war endlich mal gutes Wetter: Kein depressiver Hochnebel, kein Schneeregen, einigermaßen warm.


    Der Dossenwald ist ein kleines Waldstück zwischen Mannheim Friedrichsfeld und Mannheim Rheinau. Eingezwängt zwischen Fernbahnlinien und Autobahnen, teilweise ein offenbar weltweit berühmtes Naherhohlungsgebiet für Hundebesitzer, aber zum Teil auch NSG, LSG und mit einigen hübschen und ruhigen Ecken.
    Die Ökologie ist recht wechselhaft. Insgesamt überwiegt Sandboden, teils von Kiefern und Kiefernmischforsten bestanden, aber auch mit feuchten, fast auwaldähnlichen Habitaten. Dazwischen Eichen und Buchenwälder, viele Birken, Heide, Trocken - und Magerrasen. Das Gebiet kenne ich noch nicht lange, bin aber schon gespannt auf den nächsten Herbst.


    Mal in die Runde geschaut:





    So sieht's da aus.


    Wer jetzt denkt, das wäre ja nur ein Gebiet für Freak - Pilze, der wird enttäuscht. Allerdings sind die Leckerlis um die Jahreszeit schnell erzählt.
    Austern (Pleurotus ostreatus):

    Relativ wenige. Nur an drei Stämmen insgesamt gefunden. Einmal an Buche, einmal an Birke und einmal an Pappel (Bild).


    Samtfüße (Flammulina velutipes):

    Gab's massenhaft überall in allen Altersstufen. Nur hatte ich keinen Korb dabei. Also ein andermal vielleicht.


    Ohren (Auricularia auricula-judae):

    Waren auch nicht so viele. Ahbe ich aber auch nicht besonders drauf geachtet.


    Und für die Leute mit Magenproblemen hätte ich einen Stamm voller Birkenporlinge (Piptoporus betulinus):

    Das ist nur ein Ausschnitt, aus der Entfernung. Der ganze Stamm (8m hoch oder so) war damit gepflastert, sicher über 50 Fruchtkörper. Das dürfte mehr als ein Jahresvorrat sein.


    Gelegentlich an Wegrändern, Trompetenschnitzlinge (Tubaria furfuracea):


    Gezonte Ohrlappenpilze (Auricularia mesenterica):

    Hier an Pappel.


    Dufttrichterlinge (Clitocybe fragrans):

    Womit geklärt wäre, warum der ganze Wald auffallend nach Marzipan riecht.


    Heide - Kahlkopf (Deconica montana):

    Erster und zugleich letzter Lamellenpilz im Jahr?
    Naja, von den anderen Winterarten mal abgesehen. ;)


    Pappel - Schüppling (Pholiota populnea):

    Ungewöhnlich, weil seitlich aus dem Stamm wachsend. Nicht an der Schnittfläche.


    Topf - Teuerling (Cyathus olla):


    Zitzen Stielbovist (Tuloszoma cf brumale):


    Schwarzbehöfter Stielbovist (Tulostoma cf melanocyclum)

    Schön, daß es die beiden Arten hier auch gibt und nicht nur in der Viernheimer Heide. Wenn sie es denn sind. Optisch sind sie identisch mit denen, die Hartmut mikroskopiert hat. Zeigen auch makroskopisch die selben Unterscheidungsmerkmale.


    Ganz alleine bestimmt (aber dafür falsch :D ), Brustwarzen - Erdstern (Geastrum corollinum) Halskrausen - Erdstern (Geastrum triplex):

    Diese Kiefern - Sandwälder der nördlichen Oberrheinebene sind schon ein Paradies für Erdsterne, Stielboviste und anderes ausgefallenes Zeug.


    Blasser Adermoosling (Arrhenia retiruga):


    Gezonter Adermoosling (Arrhenia spathulata):

    Noch zwei so typische Bewohner dieser Magerwiesen und Heidelandschaften in der Umgebung...


    Und einige Unbekannte gibt's, wobei ich die meisten gar nicht abbilde. Die ganzen Rötlinge, weißen Trichterlinge und dunklen Nabelinge, die muss ich einfach auslassen. Führt zu nichts.


    Ein Sandborstling (Geopora spec):


    Ein kleiner, ockergelber Öhrling (Otidea spec) im Kiefernforst:


    Ein Knopfbecherchen (Orbilia spec) an Buche:


    Und ein wunderlicher, weicher Porling an Kiefer, mit dem ich mich die Tage noch auseinandersetzen will:

    >Bitte mitbestimmen<


    Auch irgendwie ein Pilz, endlich mal "blühend" gefunden; die Gemeine Becherflechte (Cladonia pyxidata):

    Leider ohne Blaugrünen Nabeling. Aber der soll ja wohl auch selten sein.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    "Geschädigt" scheint mir hier ein gutes Stichwort zu sein. Das kann auch Pilz auf Pilz bedeuten, also ein Pyrenomycet, Schimmel oder sogar ein Myxo könnte sich da versammelt haben, und den befallenen Pilz verunstalten.


    Muss aber nicht. Um einen gesunden Pilz irgendwiner Art auszuschließen, kenne ich ich zu wenig aus.
    Da musst du wohl noch mal vorbei, Veronika, und den genauer untersuchen. Auch mal ein Stückchen mitnehmen, das wäre am besten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gudi!



    Hat keiner eine Meinung?;(


    Nur keine Hektik.
    Verzehrfreigaben übers Internet gibt es ohnehin nicht. Das kannst nur du selbst für deine Pilze entscheiden, oder du musst sie live und in Farbe zu einem PSV bringen.


    Deine Austernseitlinge sehen übrigens wunderbar aus, machen einen ziemlich guten Eindruck was Frische und Zustand betrifft. Die gelblichen Einfärbungen in den Lamellen sind grundsätzlich unproblematisch, das kommt oft vor. Viel wichtiger ist, daß du den Fund nach Geruch, Fleischbeschaffenheit und Parasitenbefall (Schimmel ist auch ein Parasit) selbst beurteilst, dann kannst du auch die richtige Entscheidung treffen.
    Wie gesagt, die gilbenden Lamellen sind dabei völlig in Ordnung. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Veronika!


    Das sind auch Prachtexemplare!
    Apropos Schleimpilz: Phlebia radiata (Orangener Kammpilz) scheint für Schleimpilze eine echte Delikatesse zu sein. Das ist mir schon ein paar Mal begegnet, daß sich ein Plasmodium gierig über den hermacht. Im Forum tauchen dazu auch immer mal wieder Bilder auf. Zuletzt >hier<. Da waren aber noch beeindruckendere, weiß nur nicht mehr wo...



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Eigentlich wollte ich die 10 Chips ja Mausmann abknüpfen.
    Aber wenn du unbedingt setzen magst, mein Angebot steht.


    Wie ist das nun mit den Birken/wirrlingen aus dem anderen Thread?
    Also ich sehe mit den neuen Bildern noch mehr Wirrling als Blättling. Wer muss da denn schiedsrichten?



    LG, Pablo.

    Moin.


    Schön stapft sich's durch den Winterwald. Danke!
    Die fünf ist wohl ein gefallener Engel. Saß bestimmt mal irgendwo weiter oben an einem Ast. Ihr hattet ja auch ordentlich Wind in letzter Zeit.


    4 sieht aus wie Buntstielige Helmlinge (Mycena inclinata).
    Hast du die Schwefelköpfen mal kostprobiert? Die Grünblättrigen finde ich auch immer mal wieder an Nadelholz. Aber deine sehen eigentlich nicht aus wie Grünblättrige, was aber über Bilder immer trügerisch ist. Sicher ist aber sicher.


    PS.:
    Andre und Kuschel, die sind in der Tat sehr, sehr lecker, die Rauchblättrigen. Einfach mal probieren. Wie gesagt vorher auf Bitterkeit testen, dann ist alles sicher. Achja, Pholiota spumosa (Nadelschüppling) gibt es auch noch. Der hätte aber jung schon leicht gelbliche Lamellen.



    LG, pablo.

    Hallo, Enrico!


    Danke für die schönen Eindrücke. Die Waldbilder sind hervorragend und die Pilze stehen dem in nichts nach.
    Die 19 wäre interessant. Müsste man mal genauer angucken, vor allem Poren und Hutoberfläche. Ist wohl ein Schillerporling, fragt sich nur welcher.
    Um die 20 zu klären, ist ein Blick auf die Unterseite absolut zwingend. Für eine Buckeltramete wäre der sehr ungewöhnlich. Den Algenbewuchs können eine ganze Menge Porlinge haben. Auch aus anderen Gattungen.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Das sieht schon sehr nach Ackerling aus. Agrocybe praecox wäre optisch schon eine vernünftige Lösung. Die Art ist recht wandelbar. Das Auftreten im Herbst freilich ungewöhnlich. Leider kenne ich mich in der Gattung zu wenig aus, um noch ein paar Alternativen vorschlagen zu können. Ich fürchte nämlcih, es gibt welche.



    LG, pablo.

    Hallo.



    Als dritte Art soll es ja noch die nach Pfeffer riechende S. pseudocyanea geben (S. cyanea und S. ochrocyanea sind, glaube ich, synonym zu den drei Arten). Weißt du darüber was?


    Nur, daß die auch braunes Sporenpulver haben soll, und farblich wesentlich balsser daherkommt, als Stropharia caerulea (der natürlich im Alter auch wieder sehr blass sein kann).
    Gefunden habe ich bislang nur S. caerulea und S. aeruginosa.


    [hr]


    Und hoppla. Den Nachtrag hatte ich vorhin gar nicht gesehen. Muss wohl den Serverproblemen zum Opfer gefallen sein. Da auch noch Senf zu:
    32: Plasmodium frisst Orangeroten Kammpilz (Phlebia radiata)
    33: Orangeseitlinge sind kleiner und nicht so bräunlich. Das sollten Austern oder Gelbstielige sein. Unter den untersten Fruchtkörpern sitzt noch ein Violetter Knorpelschichtpilz (Chondrostereum violaceum)
    34 & 35 sehe ich wie Emil
    37: Das Orangene = Striegeliger Schichtpilz (Stereum hirsutum), das Weiße sieht verdächtig nach Großporiger Datronie (Datronia mollis) aus.
    42: Müsste man mal von unten sehen. Komische Form für Buckeltrameten. Kann auch eine etwas verkahlte Striegelige sein. Oder Birkenblättlinge.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Es ist ja wirklich grausam heute.
    OK, die oben genannte Fehlermeldung von MyBB kommt immerhin nicht mehr. Die hatte ich vorhin auch dauernd. Ist ja offenbar auch immer die selbe bei uns allen.


    Dafür passiert jetzt alles so langsam, Superzeitlupe ist gar kein Ausdruck. Als würde man mit einem Modem aus den 90ern surfen.
    Normalerweise kriegt sich das nach einer Weile ja wieder ein. Hoffentlich.
    Ich geh mal Filmchen gucken.
    Bis später.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nummer 5?
    Ich bleib dabei: Verdächtiger Nummer 1 = Panus conchatus. Wenn Seitling, dann hätte ich am ehesten Austern im Sinn. Natürlich wäre der Rillstielige auch möglich. Theoretisch auch der Lungenseitling.
    Ich gebe aber zu bedenken: Ich halte Pl. cornucopiae für die seltenste Art der drei. In dem Alter ist da nicht mehr viel zu machen, schon gar nicht über ein Bild. Queraderig verbundene Lamellen sehe ich hier nicht. Bis zur Stielbasis rippig herunterlaufen können die auch bei Pl. ostreatus. Die Hutform ist in dem Alter nicht mehr zuverlässig zu beurteilen.
    Insgesamt beharrt mein Gefühl hartnäckig auf dem Veränderlichen Knäuelling. Aber ein Gefühl ist keine Bestimmung.



    LG, pablo.

    Hallo, Uli!


    Schön, welch eine Pracht und Herrlichkeit zu dieser Zeit!
    Amanita ceciliae und Caloscypha fulgens stehen auch oben auf meiner Liste.


    Nummer 32 müsste man mal von unten sehen.
    Erste Assoziation war Seifenritterling (Tricholoma saponaceum), die zweite Panzerrasling (Lyophyllum decastes), aber beides ist nicht zufriedenstellend.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Muss ich raussuchen.
    Mal ein paar Dokumente durchgehen.
    Oder hat zufällig jemand das hier auf Lager:
    Persoon, C.H. 1799. Observationes mycologicae. 2:1-106
    Das wäre die Originalbeschreibung. Wäre mal ganz interessant.
    Ich versuch's mal so zu erklären, wie es am schlüssigsten ist:
    Um einer Erscheinungsform Varietätsrang zu verschaffen, brauchst du ein hartes Merkmal. Also einen Punkt, wo immer eine Entscheidung zum Typus möglich ist. Hier wäre das das komplette Fehlen eines roten Farbstoffes.


    Das ist ähnlich wie bei der Unterscheidung zwischen Boletus erythropus und Boletus pseudosulphureus (da gibt's noch ein paar andere, wenn auch eher schwache Merkmale, darum dort auch oft eine Trennung auf Artrang).


    Fehlt der Farbstoff komplett (kann also nicht gebildet werden), hast du eine genetische Abweichung. Fehlt der Farbstoff nur teilweise, weil zB bestimmte Enzyme für die Produktion geblockt sind, dann hast du einen genetisch identischen Pilz.
    Letzteres zeichent eine unvollständige Pigmentstörung aus. So findest du zB gerne mal verschieden gefärbte Fruchtkörper, die aber zu ein und dem selben Mycel gehören. Also zB gelborangene neben quietschroten Fliegenpilzen. ;)
    Hast du aber eine Stelle, wo in einem gewissen Umkreis nur gelbe und auch immer nur rein gelbe Fruchtkörper stehen, sieht die Sache entsprechend anders aus.


    Ich suche auf jeden Fall morgen mal Literatur durch, damit das nicht nur bei Heißer Luft bleibt. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Zitterzahn, Tompiffge, Grubenlorcheln, Gallertfleischiger: Ist schon Herbst? :/


    20: Weißt du ja ohnehin, Mentor: Suillus luteus (Butterpilz)
    23: Hat an der Unterseite weißliche Poren und heißt Schmetterlingstramete (tr. versicolor)
    26/27: Gallertfleischiger Fältling (Merulius tremellosus)
    28/29: :thumbup:



    Hallo Pablo,
    echt, kann man den Grünspanträuschling daran erkennen?
    Ich habe mich immer an helle Lamellenschneide und robuster Ring als Merkmale gehalten. Deshalb wäre ich mir hier mit Grünspanträuschling sicher.


    Hallo, Emil!
    Die Farbe des Sporenpulvers ist sogar ein hartes Kriterium: Bei S. caerulea braun (ohne violett), bei S. aeruginosa immer braun mit violettönen.
    Das mit dem Ring und der Lamellenschneide stimmt schon, aber:
    Der Ring kann bei S. aeruginosa auch mal fehlen, S. caerulea kann auch mal eine ringartige Zone bilden. Macht der sogar ganz gerne. Das sieht nicht ganz so häutig und prägnant aus, wie bei einer klassisch ausgeprägten S. aeruginosa, aber es gibt einen Überschneidungsbereich.
    Die Lamellenschneiden bei S. caerulea sind ebenfalls steril. Und damit auch heller als die Flächen. Fällt nur eben weniger auf, weil sie in den meisten Fällen eben nicht beflockt sind, wie bei S. aeruginosa. Freilich kann aber auch mal bei S. aeruginosa die Beflockung nicht ausgeprägt sein, wodurch das Merkmal auch wieder schwer zu beurteilen wird.
    Klar, das sind dann alles mehr Grenzfälle, aber Sicherheit gibt dann eben schon die Farbe des Sporenabwurfes.


    Gerd Fischer (Mitglied "Gerd") hat in diesem Herbst dazu einiges geschrieben, da stehen auch die entsprechenden Quellen drin. Müsste man mal wieder raussuchen...



    LG, pablo.

    Hallo, Mentor!


    Du bist echt klasse! :thumbup:
    Und die Pilze ziemlich groß, beige, dick und dennoch scheinbar irgendwie zoniert? Hm. Ich bin noch unsicher. Denke aber nach wie vor eher Eichenwirrlinge zu sehen...
    Ingo? Deine Diagnose?



    LG, pablo.

    Moin.


    Ja, es hat sich wohl mit dem Schleich infiziert? :rolleyes:
    Eben versuchte ich eine PN zu schreiben. Abgeschickt, nichts ist passiert die nächsten Minuten, also nochmal geladen, nochmal abgeschickt, wieder nichts passiert. Oder besser gesagt: Es ist doch passiert. Habe die selbe Nachricht gerade 5 Mal verschickt. X(


    Ja, das sieht nach einem Serverproblem aus.
    Da hockt ja nicht nur Pilzforum.eu drauf, sondern noch eine Menge anderer Sachen. Eine Serverüberlastung kann also auch dann vorhanden sein, wenn hier gerade fast nichts los ist.
    Bei den übrlichen Nachtproblemen würde ich dann auch zu verlangsamenden Update - Prozessen tendieren.


    Diese Fehlermeldung (User ... max_user_connections ... usw). Kenne ich auch ganz gut. Ist immer die selbe, taucht bei Überlastung auf und verschwindet irgendwann wieder. Was der wirkliche Grund ist: Keine Ahnung.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Interessant. Für die mit gelber Verfärbung kannst du den Zuchtchampi schon mal ausschließen. Mein zweiter Gedanke war da eine Art aus der Karbol - Gruppe. >Agaricus xanthodermus< (im weiteren Sinne) geht auch mal mit dunklen, irgendwie schuppig aufreißenden Hüten. Da müsste man aber über den Geruch noch mal reden. Die Vewrfärbung müsste dann im Bereich der Stielbasis besonders deutlich sein.
    Essbare gelb verfärbende Chmpis hätten einen Geruch nach Anis oder Marzipan und keine chromgelbe Verfärbung in der Stielbasis.


    Aber vielleicht kannst du ja die Stelle in den nächsten Tagen nochmal ansteuern und schauen, ob da noch was nachgekommen ist. Mit einer genaueren Untersuchung könnte man dann die Art besser eingrenzen.



    LG, pablo.