Beiträge von Beorn

    Hallo, Lothar.


    Ob die KOH - Reaktionen an Hutkruste und Huttrama identisch sind, kann ich nicht sagen.
    Übrigens: Wenn ich das Portrait vom Tintling richtig verstehe, werden dort I. bezoinum und I. resinosum nicht getrennt!
    Die meisten Portraits treffen ja ohnehin auf beide Arten zu. Bis auf die Tramafarbe im fertilen Stadium und die KOH - Reaktion scheint es ja ohnehin keine sicheren Trennmerkmale zu geben.
    Aber mal sehen, vielleicht stolpert Frank (Tomentella) ja noch über das Thema. Er gehört zusammen mit Werner (siehe Link oben zu "Aphyllopower") und Christoph (Hahn) wohl zu den besten Porlingskennern in Deutschland. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Das geht mir jetzt schon seit Tagen im Kopf rum. Lastet wie ein Alb auf meiner Brust. Da sind ja verschiedene Ebenen miteinander verflochten. Ist es eine Geschichte über Pilze? Über den Zwang, immer nach einem System, das selbst nicht denkt, bis ins hinterste Detail gedankenlos weiterzurennen?
    Da schwingt etwas Stumpfsinn mit. Und das Bestreben, etwas Einfaches möglichst so zu komplizieren, daß es nicht mehr logisch nachvollziehbar ist.
    Womit wir beim deutschen Steuerrecht wären.
    Und bei der NSA, weil alles kotrolliert werden muss. Und reguliert. Und Geld kosten. Am besten viel Geld und immer wieder. Ist das auch der Hintergedanke des urdeutschen Leit(d)spruches: "Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?"
    Und warum wird dieser Spruch auch noch sinnbildlich für die Taxonomie bei etwas so schönem und unkontrollierbaren wie der Funga?


    Warum muss man einem Computerausdruck mehr vertrauen als der geistigen Logik? Warum muss der Sequenz - Analyzer den Verstand ersetzen statt ergänzen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Birki!


    Klar, alles rein spekulativ.
    Pfefferröhrling könnte hinkommen, Sandröhrling auch. Was noch nicht genannt wurde, aber auch passen könnte, wäre der Kuhröhrling (Suillus bovinus):

    Hier mit Rosenrotem Schmierling (Gomphidius roseus), hatte das Bild gerade zur Hand. Der geht auch schlanker im Wuchs, hätte aber eher eine glatte Hutoberfläche. Die sollte nur bei Trockenheit etwas filzig sein.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Dann ergänze ich mal die Bilder von meinem Fund vom 24.12.2013; Kaiserstuhl bei Endingen, Buchenstumpf:


    Die dunkle, fast graue Porenfarbe sollte dem Wetter und dem Alter der Fruchtkörper geschuldet sein. Erkennbar ist aber der minimale Kontrast zwischen Hutfleisch und Röhrenfleisch im Schnitt (beides hell) und die dunkle Schicht zwischen Hutfleisch und Röhren.



    LG, pablo.

    Hallo, Frank!


    Dann freue ich mich schon mal vorsichtig, Anna und Stefan tun das auch schon mal prophylaktisch. ;)


    Ich lege mal ein Stückchen dazu (getrocknet) wenn ich den Auen - Blättling abschicke.
    Du hast übrigens recht: "Gelwachsporling" klingt irgendwie nach kosmetischer Chirurgie. Der ursprüngliche deutsche Name "Zartrandiger Saftporling" ist schon schöner und beschreibt ihn ja auch ganz gut.


    Mir gefallen übrigens die Beschreibungen von Werner insgesamt sehr gut. Ich freue mich immer, wenn ich bei ihm was zum Vergleichen auf der Seite finde. Nur leider deckt der Blog auch nur einen geringen Teil der gesamten Poris und Cortis ab.
    Insofern wäre da ein gutes Buch schon mal eine lohnende Investition.



    LG, pablo.

    Hallo, Ronny!


    Zitat


    Hui, so eine Diskussion über Grundsätze wollte ich gar nicht von der Stange brechen. Wir müssen alle lieb zueinander bleiben. Daher beende ich jede schlechte Laune hiermit und freue mich absolut über die vielen aufwendigen Beiträge.


    Na, keine Sorge. Ich glaube, schlechte Laune hat da keiner. Kritik wird auch gerne mal frohen Mutes gegeben und soll ja auch Anstoß zu Entwicklung und Verbesserung sein.


    Zitat


    (habe ich noch nie gehört, obwohl es nach einer bekannten Internetquelle "wohl" der am meisten verbreitetste Pilz ist)


    Glaube ich nicht.
    Es ist sicher nicht artenreichste Gattung (das wäre Cortinarius = Schleierlinge mit über 800 Arten in Europa). Der wahrscheinlich häufigste "Groß"-Pilz bei uns ist die Schmetterlingstramete. Die Bezeichnung, "am meisten verbreitet" ist aber etwas diffus. Weltweit gesehen müsste das eine Art mit der höchsten Flexibilität und den geringsten Standortansprüchen sein, bei gleichzeitig hoher Fertilität. Wahrscheinlich kommt da irgendein Kernpilz raus, wenn man das mal wirklich untersuchen würde.
    Aber Helmlinge sind schon auch ziemlich omnipräsent, also auf jeden Fall: Merken, wichtig! :thumbup:
    Allerdings sind Helmlinge keine Dunkelsporer, sondern Hellsporer.
    Hellsporer sind alle, wo der Sporenabwurf weißlich, (cremefarben, blassgelb, blassocker, blassrosa, blassgrün usw.) ist. Also immer mit klarer Tendenz zu weiß.
    Dunkelsporer sind alle mit farbigem Sporenpulver: braun, schwarz, lila, ockergelb, olivgrün, rostbraun und alle erdenklichen Mischungen und Zwischenfarben. Zu den Dunkelsporern gehören übrigens auch fast alle Röhrlinge
    Dazu gibt es noch sogenannte Rosasporer: Das sind alle, die ein sattes Rosa oder Fleischfarben im Sporenabwurf zeigen. Das ist überschaubar und betrift im Wesentlichen nur fünf Gattungen: Rötlinge (Entoloma), Räslinge (Clitopilus), Tellerlinge (Rhodocybe), Dachpilze (Pluteus) und Scheidlinge (Volvariella).
    Sporenpulverfarbe ist also ein wichtiges Instrument, um einen Pilz in eine Gruppe einzuteilen, die Sporenpulverfarbe hat allerdings nicht immer was mit der Lamellenfarbe zu tun. :thumbup:


    Zitat


    Aber kann mir vielleicht einer sagen, aus welchem Grund mein Threat jedenfalls der möglichen Gefahr der Schließung ausgesetzt werden konnte?


    Es gibt hin und wieder Leute, die Bilder von kleinen, schlanken, meist bräunlichen Lamellenpilzen mit irgendwie glockigen, kegeligen oder spitzen Hüten einstellen. Für dieses spezielle Klientel ist die Art und die Bestimmung egal, die interessieren sich auch nicht wirklich für Pilze, sondern die wollen sich die Birne zuknallen.
    Da wir den Mißbrauch von Pilzen als Rauschdrogen nicht unterstützen wollen, werden solche Anfragen dann normalerweise dichtgemacht.
    Wie gesagt: Das betrifft Anfragen mit der Intention des Konsums solcher Giftpilze. Mykologisches Interesse ist da kein Problem.
    Und bei dir sehe ich da überhaupt keinen Zusammenhang, deine Beiträge bisher lassen einfach nur ein steigendes Interesse an Pilzen als Besondere Lebewesen (und lecker Essen) erkennen.


    Zitat


    Kommen weitere Pilze in mein Pilzgedächtnis und wächst die Bestimmungsfreude, dann wächst auch die Freude im Wald äquivalent.


    Aber vorsicht: Das kann durchaus passieren. Und so soll es auch sein. Also mach einfach weiter so, stell ruhig auch immer mal wieder was Unbekanntes ein.
    Wenn es nicht zu klären ist, oder die Präsentation verbessert werden kann, wird es schon jemand anmelden (siehe oben). ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Die beiden Arten in der Gattung Ischnoderma gibt es in einer leptoporoides Phase und in einer fomitoiden Phase.


    Leptoporoid sind sie weichfleischig, auch die Hutkruste ist nicht fest. Die Fruchtschicht ist in diesem Zustand steril und bildet hübsche, bernsteinfarbene Guttationstropfen. In die fomitoide Phase gehen die Fruchtkörper meist dann im Winter über. Sie Verhärten in Fleisch und Kruste, in den Röhren werden Basidien mit Sporen gebildet.


    Sicher zu trennen sind sie - sofern sie an Laubholz wachsen - offenbar erst in der fomitoiden Phase, da sich dort die Fleischfarben unterscheiden.
    An Nadelholz ist es allerdings immer I. benzoinum.


    Quelle siehe oben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Gloeophyllum odoratum kannst du bei der Porenfarbe schon ausschließen.
    Wegen der dunklen Fleischfarbe wäre aber hier eher an I. benzoinum zu denken, wenn es einer der beiden ist. Der kann wohl auch gelegentlich an Laubholz auftauchen.
    >Quelle: Jahn, Pilzbriefe<
    Aber mal abwarten, was die Auskenner zu diesem Fund noch für Ideen haben.


    Edit:
    Selten bedeutet ja nicht, daß es sie nicht gibt. ;)
    Und zumindest der Ischnoderma benzoinum dürfte eigentlich nicht besonders selten sein.



    LG, pablo.

    Hallo, Jonas!


    In meiner Literatur taucht der jedenfalls nicht auf. Über eine verlässliche Beschreibung auf deutsch bin ich eher zufällig bei der Recherche zu Oligoporus fragilis gestoßen, natürlich >bei Aphyllopower<.


    Immerhin hätte ich jemanden im Verdacht, hier helfen zu können. Oder der zumindest vielleicht Interesse hätte, sich das Exsikat mal genauer anzusehen. Meine Mikrodaten sind eben beschschsch... eiden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Da wäre dieser Fund aus dem Dossenwald bei Mannheim.
    Aufgestöbert am Freitag 10.01. von Anna unter einem liegenden, komplett entrindeten Kiefernstamm. Schaute anfangs nur mit den Hutkanten hervor und lümmelte sich größtenteils an der Unterseite herum.


    Beschreibung:
    Kiefernforst auf Sandboden (Vor Tulla wohl mal ein Auwald)
    Stamm (Pinus) mit Bodenkontakt
    Fruchtkörper hauptsächlich an der Unterseite, dort mit knappen HUtkanten, ansonsten resupinat
    Zusätzlich ein kleiner Fruchtkörper konsolig an der Stammseite
    Dicke bis ca 15mm
    Breite der einzelnen Flatschen bis ca 9 cm, teils zusammenfließend, mit auffällig flauschigem Filz an den Rändern
    Hutränder nur leicht vom Substrat abgebogen, schön satt weinrot, flauschig
    Poren creme bis weinrot fleckend, unregelmäßig, geschlitzt, ca. 2-4 pro mm.
    Geruch gummiartig
    Beschaffenheit: Matschig! Ganz arg!
    Die Röhrenschicht ist noch am stabilsten, darüber eine Schicht pures Gel, darüber eine Schicht wabbeliges Fleisch, dann wieder schleimig am Substrat anklebend.
    Leicht ablösbar


    Sieht optisch so aus:








    Endlich finde ich mal Basidien, wenn ich welche suche:


    Und ich dachte schon, das geht mit dem Mikro gar nicht, bei einer maximalen Vergrößerung von 640x.
    Entsprechend toll sind natürlich auch diese recht kleinen Sporen abgebildet:

    Könnte man mit etwas Phantasie schon als zylindrisch erahnen...
    Aber auch würstchenform nicht ausschließen.


    Hyphen aus Gelschicht:


    Mit irgendeinem Inhalt. Hübsch und ziemlich dick.
    Sieht auch sehr nach Schnallen aus. Ob diese teils stark verdickten Enden an den Septen was zu bedeuten haben?


    Am schönsten würde übrigens der Zartrandige Saftporling oder auch "Gelwachsporling" (Parmastomyces mollissimus) passen. Der wäre allerdings wohl eher selten. Aber wie sieht es mit den Alternativen aus?
    Leptoporus mollis gefällt mir optisch nicht von den eingesehenen Bildern, hätte ausserdem keine Schnallen?
    Als weitere Verwechslungsart wird noch Oligoporus fragilis angegeben. Der könnte hier auch passen, aber wenn >das was ich neulich gefunden habe< der Braunfleckende Saftporling ist, dann ist das hier von ganz anderer Konsistenz. Viel glibbriger! Ob's daran liegt, daß das Substrat mehr Bodenkontakt hatte? Aber die Konsistenz ist schon so verschieden wie junger Steinpilz und Hexenei...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ach, du hattest das gesagt mit den Obstbäumen und den dicken Schmetterlingen, Ingo?
    Gut möglich. Wir hatten ja schon ein paar diskussionen über die beiden Arten. Ich glaube aber auch bei Werner (Aphyllopower) mal über so eine Aussage gestolpert zu sein.


    Wie auch immer:

    Zitat


    wenn die dunkle Linie mal nicht bis zum Rand geht, ist es trotzdem Trametes versicolor (oder Trametes hirsuta, die weist ebenfalls diese schwarze Linie auf.)


    Ich glaube ich hab's kapiert. :thumbup:
    Und den Fehler bei mir gefunden.
    Was ich heute so zerschnibbelt habe, hatte dann auch brav irgendwo unterm Tomentum eine schwarze Schicht. Manchmal mehr, manchmal weniger, die Ockerfarbene dann garnicht.


    Bilder kommen irgendwann, wenn ich die Portraits überarbeite.
    Die To - Do - Liste wird länger...


    PS.:
    Die bösen weißen Saftporlinge werden doch gar nicht fehlbestimmt, Ingo?
    Ich habe immer das Gefühl, die werden garnicht bestimmt, weil jeder sich denkt: "Böse weiße Saftporlinge, da lass ich gleich die Finger von."



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ingo, sei mal lieber vorsichtig mit deinen Chips.
    Der vor sich hintrocknende voraussichtliche Auenblättling bei mir auf dem Tisch sieht mittlerweile von unten so aus:

    Der andere Fruchtkörper ist allerdings noch heller.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wieso sollte man auf Fomfom nicht malen können? Das geht sogar ganz gut, finde ich:

    Übrigens finde ich die auch im Sommer nie mit so richtig weißen Poren. Aber vielleicht mache ich ja was falsch. So wie auf deinem Bild, Helmut, sieht hier schon die Standard - Hodernsau aus. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Meins ist das nicht und wird's auch nicht werden.
    Ich find's ziemlich gruselig. Vieles davon mag ich gar nicht.


    Aber verstehen kann ich dich sehr wohl. Frust und Aggression, Angst und Depression: Das braucht ein Ventil. Da braut sich ein Haufen Dreck zusammen in der Seele, der kocht hoch, der will raus. Dann lieber sowas und in düsteren Phantasien schwelgen, das Gemetzel und den Schmerz nicht nur in sich selbst, sondern auch woanders wiederfinden. Das ist ok.
    Man muss das nicht in sich hineinfressen und damit alleine sein.


    Insofern ist es auch ok, wenn du das hier im Forum machst.
    Wenn dazu Kommentare kommen, daß der Inhalt der Lieder in Wirklichkeit absoluter Mist ist, daß das sozial völlig daneben ist, daß die geschilderten Handlungen im realen Leben entweder ein Fall für den Richter oder den Psychiater sind, dann musst du damit klar kommen. Weil es eben auch so ist. ;)


    Nächstes aber: Ich halte dich für ausreichend intelligent, daß du das selbst einschätzen kannst.
    Die Phaszination bleibt. Theoretisch kann man dann auch Stephen King lesen, Filme von Rainer Werner Fassbinder gucken oder sowas. Oder filmtechnisch gesehen die explizitere Form: Solche Sachen wie "Dobermann" oder "Perdita Durango" haben mich auch schon fasziniert.


    Das, was ich in meiner Schulzeit selbst an Musik geschrieben habe, wäre kaum weniger bedenklich. Da ging es auch um völlig gestörte Sachen. Gewalt, Suizid (Kurt Cobain lässt grüßen), Vergewaltigung und der ganze ekelhafte Seelenmüll. Wer mich kennt weiß, daß ich trotzdem keiner Fliege was zuleide tun kann. Für mich ist das eine Form von Psychohygiene.
    Ob es dann unbedingt das sein muss, was du hier vorstellst: Weiß ich nicht. Ist aber auch egal. Da sucht sich jede/r die passende Nische.


    Es könnte auch...


    gib mal Bio-hazard bei Tante Google ein...


    Sabine! 8|
    Das hätte ich dir jetzt auch nicht zugetraut.
    Ja, die kenne ich ganz gut. Ist auch so eins meiner Ventile. :evil:
    Oder google mal Amon Amarth...
    Wirkt bei mir alles wunderbar und beruhigend.



    LG, Pablo.

    Hallo, Inken!


    Der Sportler war Tiger Woods (Golf).
    Dann ging es wohl noch um den Song "Eye oft the Tiger", der sollte ja aus der Filmmusik zu "Rocky" sein, oder wie war das gleich?


    Jedenfalls warst du nicht die Einzige, die sich dann hat verwirren lassen und zu einem Pleurotus gewechselt ist. Aber ich kann versichern: Die Lamellen beim Berindeten Seitling sehen anders aus.
    Pleurotus dryinus, gefunden an Fichte:


    Pleurotus dryinus an Buche:



    Ich habe dich aber mal ausgetragen, Inken. Sobald du wieder Zeit und Lust hast, einfach wieder einen Tip abschicken. Dann bist du wieder drin. :thumbup:


    Ich mach mal weiter...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Pilzkollege erzählte mir ähnliches mit der zunehmenden Erscheinung, findet ihn jetzt oft an Hasel. Er wiederum berichtet aber, dass ein häufiger Begleitpilz Plicatura ist.


    Ingo, ich schicke dir demnächst meine Beiträge zur Durchsicht, bevor ich poste. Du weißt ohnehin besser, was ich schreiben will. In der Tat weiß ich nicht, welcher Gnolm mir da den Spaltblättling in den Kopf setzte. Denn was ich meinte, ist Plicaturopsis crispa. Ich habe das mal oben ausgebessert. :rolleyes:




    Hallo


    Ist der letzte Pilz nicht Irpex lacteus?


    Gruss Jonas


    Es wäre wahrscheinlich vernünftig, da mal zu vergleichen, Jonas!
    Aber ich kenne die Art nicht, hatt einmal gedacht, sie gefunden zu haben, und musste dann feststellen, daß der Fund makroskopisch nicht bestimmbar ist. Da gab es noch ein oder zwei optisch identische Kandidaten aus anderen Gattungen. Sehr fies.



    LG, Pablo.

    Moin!



    Hallo!


    Pablo, lass dich mal nicht aus der Ruhe bringen. Da fleckt nichts.


    Jein. ;)
    Jedenfalls war ich echt einen Moment beunruhigt. Aber es zeigt eben sehr schön, daß man Merkmale auch richtig einschätzen muss. Ob es nun eine "echte" (chemische) Farbveränderung ist, oder eine "unechte" (abwischbare Schicht mit anderer Farbe darunter, vgl. auch Lackporlinge) ist manchmal nicht so leicht zu erkennen und kann für Verwirrung sorgen.


    Übrigens: Nicht nur braun, sondern auch grauweiß oder irgendwas dazwischen kann das ja mal werden. Und siehe da: Auf einmal sieht's sogar aus wie Chondrostereum purpureum (Violetter Knorpelschichtpilz) oder Porostereum spadiceum (Rußbrauner Schichtpilz).


    Übrigens Tectella (Schleierseitling): Komisch, seit ich den zum ersten Mal gefunden habe, begegnet der mir in entsprechenden Habitaten ständig. Wahrscheinlich habe ich da vorher einfach keinen Blick für gehabt. So nach dem Motto: "Stummelfüßchen; da bleibe ich auf Distanz, kann ja eh nichts damit anfangen."
    Übrigens finde ich den bislang jedes Mal vergesellschaftet mit Spaltblättlingen Krausen Adernzählingen. Könnte man ja mal drauf achten, vielleicht lässt sich da eine Regel draus basteln?


    Und ja: Bei Zitterlingen bin ich auch immer für eine umfassende Dokumentatio der Begleitpilze. Bei den gelben würde es auch die Sporengröße tun, aber das wäre ja nur den Wenigsten hier zuzumuten.



    LG, pablo.

    Moin.


    Nach nur zwei Fragen nun die Auflösung von Runde 7:

    Getigerter Sägeblättling / Getigerter Knäueling = Lentinus tigrinus
    Leider hat die Antwort auf die zweite Frage doch manche in die Irre geführt. Natürlich ist der Schuppige Sägeblättling (Lentinus lepideus) ein Braunfäuleerreger auf Nadelholz. Da sind dann einige auf Seitlinge ausgewichen (meist zum Berindeten, Pleurotus dryinus). Der kommt allerdings auch gerne an Nadelholz vor, welche Art von Holzfäule der auslöst, habe ich gerade nicht im Kopf. Das auwaldbewohnende Brüderchen von L. lepideus ist allerdings ein reiner Laubholzbesiedler. ;)
    Von dem fanden manche übrigens auch ein sehr interessantes Bild, weil sie an der richtigen Stelle verglichen hatten: >Lentinus tigrinus<
    Also zumindest das werde ich in Zukunft prüfen, daß wenigstens in den Portraits nicht so klar erkennbare Ausschnitte zu sehen sind.


    So. Wenn sich niemand meldet, der hier eine weitere Runde starten will, dann geht's heute nachmittag / abend mit einem Bild von mir weiter.




    Resultat für Runde 7 (über 5 Runden)
    Platz | Punkte | Name (+ Punkte letzte Runde)
    1. 48 Naan83 (+10)
    2. 35 bauernhelmi (+8)
    3. 34 Nafste79 (+5)
    4. 31 Calabaza (+5)
    5. 30 Inni, Christoph76 (+0, +8)
    7. 29 BigChicken (+9)
    8. 28 nochn Pilz (+8)
    9. 22 JanArne (+5)
    10. 20 Trino (+10)
    11. 18 Enno, Tuppie (+3, +10)
    13. 11 Rasmik (+0)
    14. 8 Anja (+8)
    15. 5 IngoW, EmilS, Peri (+5, +5, +0)
    18. 4 Wildkatze (+4)



    LG, Pablo.