Beiträge von Beorn

    Hi.


    Was ist deine Antwort??


    VG Ingnolm


    Äh. Ähm.
    Du musst überlegen, daß ich ja inzwischen ein ähnliches Problem habe, wie du. Wer mag denn hier gegen mich setzen? Wo bekomme ich Chips her?
    Die Wette gegen M. galericulata bei dem Pilz auf dem schönen Bild von Gerd hast du mir ja nun auch weggeschnappt. Schade. Aber ich drücke dir die Daumen, daß da noch jemand mitgeht.


    Ne, lieber bleibe ich hier bei 2.



    LG und a guats Nächtle,
    Pablo.

    Hallo, Lea!


    Probier's doch einfach aus. Das wäre übrigens ein interessantes Experiment. Zuchtformen von Pleurotus ostreatus brauchen ja keinen Frostreiz zur Fruchtkörperbildung. Die ursprüngliche Wildform anscheinend schon. Nur findet man ja auch in den Sommermonaten immer wieder wild wachsende Fruchtkörper von P. ostreatus (also nicht P. pulmonarius oder P. cornucopiae). Da diese Zuchtformen aber mit der ursprünglichen Wildform offenbar kreuzbar sind, gehe ich davon aus, daß es inzwischen jede Menge Mischformen gibt. Welche Eigenschaften diese annehmen, ob sie zB auch bei Tiefstwerten um 10 ° Fruchtkörper anlegen können, wäre mal interessant zu beobachten.


    Leg mal los. Irgendwas wird schon passieren. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich habe doch von Orbilien absolut keine Ahnung, bin ja froh, wenn ich die Gattung erkenne.
    Aber gut, es gibt viele. Ich fürchte nur, daß Sarah da nichts liefern wird, weil sie schon wieder auf dem Weg nach Kreta ist (oder schon wieder ganz zu hause? Sarah?).


    Falls doch: Ich würde verlieren. Sagen wir 2 Chips.



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Vergiss den Begriff "Exidia glandulosa" am besten einfach komplett.
    Der Warzige Drüsling ist Exidia nigricans (plana wäre auch ok),
    Der Abgestutzte Drüsling ist Exidia truncata.
    Da muss man es sich nicht künstlich schwer machen. Natürlich kann man dann bis ins Detail verfolgen, warum welcher Autor E. glandulosa für jeweils die eine oder die andere Art verwendete. Aber welche Bedeutung hat das für unsereins, außer, daß wir wuschig im Kopf werden?
    Also weg mit der Unwägbarkeit und her mit gängigen Namen, die unmißverständlich sind!



    LG, pablo.

    Hallo, Enrico!


    Danke. :)
    Die Beiträge sind doch gespeichert, hier im Forum. Doch zum Glück gibt es ja ganz viele Pilzliebhaber, die ganz tolle Bilder einstellen. Sucht man etwas Bestimmtes, muss die SuFu helfen. Oder über das Benutzerprofil nach den erstellten Themen suchen. Ist in meinem Fall aber ein wenig eine langwierige Sache. ;)



    Hallo, lieber Ingnolm!



    Oh Mann, du weißt doch, ich bin eigentlich nur in den Foren unterwegs, um aufmüpfig rumzuträllern, dass dies oder jenes vielleicht nicht richtig benamt worden ist.


    Zum Glück ist das so. Wäre ich nicht auch immer wieder Opfer deiner Nörgeleien gewesen, so wäre dieser Beitrag kaum denkbar. ;)



    Aber mit dir habe ich nun wirklich meinen absoluten Tiefpunkt erreicht. Finde nichts, was ich dir ankreiden könnte.


    Oder fast jedenfalls.
    Allerdings kann ich dich beruhigen: Alles, was mir in der Bestimmung zu unsicher war, habe ich in diesem Beitrag mal weggelassen. Da rätsele ich noch ein wenig dran rum, kommt dann vielleicht im nächsten. Den Zartrandigen Saftporling und den Auen - Blättling habe ich ja auch noch nicht drin.
    Ebenso weggelassen: Die seltsam wurzelnde Flammulina mit leider ziemlich dunklem Hut, die beringte Pholiotina mit ockerfarbenem Hut, die vermeintliche Antrodiella hoehnellii, den vermeintlichen Diplomitoporus lindbladii, ein mir sehr ungewöhnlich erscheinender Heterobasidium annosum, deiser wunderliche, weiche Zähnchenrindenpilz, den ich mir noch gar nicht so genau angeschaut habe, aber den ich vielleicht kürzlich bei Abeja und bei Sven gesehen habe, diese Becherchen, die aussehen wie eine etwas blasse Trichpeziza mollisima, aber an einer Buchenstamm - Schnittfläche wohnen, diese komischen becherartigen Dinger auf Kohlenbeeren, und irgendso ein Ding, was neben Trichaptum abietinum wuchs, irgendwie auch ein wenig ausseieht, wie Trichaptum abietinum, aber auch anders und wohl gar kein Trichaptum ist. Ich habe noch einiges aufzuarbeiten. Ich zähle dabei auf dich, sobald ich das einzusetellen schaffe.



    Ok, also die Phlebia, die hat noch irgendeine Krankheit, dieses weinrote passt nicht.


    Siehste? :)
    Fand ich auch ungewöhnlich.



    Aber sonst??


    Hm. In den letzten Wochen habe ich schon ein bisschen genauer auf S. rugosum geachtet. Der ist schon häufig, wenn man genau hinsieht. Aber irgendwie scheint hier S. hirsutum noch häufiger zu sein. Kann aber auch regional verschieden sein.



    Schön auch die Nr. 10:
    In der Mehrheit der Kollektionen wächst die einfach zu vielen Hüten dicht übereinander mit viel röteren Hüten.


    Aber die Hüte sind doch auch rot?
    Aber in der Tat: Das war ein Grund, warum ich die beiden Bilder so zusammengestellt habe. Bei 9 hätte ich nämlich von oben viel eher an D. tricolor gedacht.
    Aber was an der Kollektion viel ustiger ist, habe ich verschwiegen. Ein Stück weiter an dem Ast sehen die Fruchtkörper nämlich so aus:

    Und ich behaupte steif und fest, daß das auch D. tricolor ist. Trotz der angedeutet langgezogen poroiden Fruchtschicht. ;)



    Pablo, ich denke, wir brauchen uns nie im wirklichen Leben zu begegnen, weil: wir hätten uns ja gar nichts mehr zu sagen! ;)


    VG Ingnolm W


    Oh nein, tu mir das bitte nicht an. Ich bestehe darauf, dich irgendwann mal kennen lernen zu dürfen. Und wenn es zu Pilzen nichts zu sagen gibt, dann reden wir über Hunde, Eichhörnchen, Korbflechtereien, Ulis Dichtkunst und weiteren Forumsklatsch.



    Lieber Nobi!


    Danke.
    Es soll eine Menge interessanter kernpilze geben, die sich auf dem Porlingskrempel wohlfühlen. Einen (wenn auch eher trivialen und nicht sehr spezifischen) habe ich ja oben gezeigt. ;)
    Ich hoffe doch sehr, du willst mich nicht wie Ingnolm für diesen Beitrag von jeglichen Treffen ausschließen?



    Hallo, Tuppie!


    Das sollte auch so sein: Eine möglichst bunte Mischung. Soll doch eine Freude sein, das anzugucken. Und keine Anstrengung. Ebenso wie der oben von Nobi verlinkte Beitrag. Oder viele Andere.




    Liebe Grüße euch allen,
    Pablolm.

    Hallo, Markus!


    Klasse Doku!
    Diese flächigen Beläge ohne sichtbare Hutkanten haben mich schon zweimal in Auwäldern genasführt: Dachte ich doch ernsthaft aus der Distanz, ich hätte eine Trollhand entdeckt. X/


    Nadelholz glaube ich übrigens nicht. ;)
    Wäre wahrscheinlich mindestens deutschlandweit ein Erstfund.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Wetten, daß du es nicht schaffst, Zotto oder Andreas (G.) ins Forum zu locken? Die beiden jedenfalls könnten bei einer solchen Wette ein wenig Aussicht auf Erfolg haben.
    Ich muss hier passen. :(



    Hallo, Sarah!


    Wegen Trichia decipiens: Kann schon sein, daß ich mich damit wieder ins Gebet nehmen lassen muss. Aber ich hätte die Art jetzt als recht gut optisch ansprechbar verstanden und hier dann auch wieder erkannt. Aber ich bin echt kein Schleimpilz - Auskenner. Wenn du das sicher wissen willst, dann brauchst du in so einem Fall eine Antwort von Ulla, Matthias oder Toffel. :)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Noch ein paar Pilze. Diesmal alphabetisch angeordnet (ok, zwei sind irgendwie verrutscht), Funde alle aus den letzten ein - zwei Wochen.


    01. Antrodia serialis - Reihige Tramete

    Odenwald an liegendem Nadelholz - Stamm


    02. Auriscalpium vulgare - Ohrlöffelstacheling

    Dossenwald an Kiefernzapfen. Nicht mehr ganz taufrisch


    03. Bisporella pallescens - Blassgelbes Sonnenbecherchen

    Odenwald, Schnittfläche von liegendem, fast völlig entrindetem Buchenstamm


    04. Clitocybe fragrans - Dufttrichterling

    Dossenwald, Kiefern - Mischforst


    05. Coprinus domesticus - Haustintling Ozonium ohne Fruchtkörper

    Dossenwald an liegendem Birkenstamm


    06. Coprinus micaceus - Glimmertintling

    Dossenwald, sandiger Boden über vergrabenem Holz


    07. Panellus mitis - Milder Zwergknäueling

    Odenwald an abgefallenen Fichtenzweigen ohne Bodenkontakt


    08. Cylindrobasidium evolvens - Ablösender Rindenpilz

    Dossenwald an liegendem Laubholzast (Buche?).


    09. Daedaleopsis confragosa - Rötende Tramete

    Odenwald, liegender Pappel- oder Weidenstamm


    10. Daedaleopsis tricolor - Dreifarbige Tramete

    Odenwald, liegend - schwebendes Buchentotholzgedöns Wildkirschentotholzgedöns


    11. Datronia mollis - Großporige Datronie

    Etwas ungewöhnlich um einen Aststumpf herumgewachsen. Selber liegender Baumstamm wie bei 09.


    12. Exidia pithya - Teerfleckendrüsling

    Odenwald, Fichtenstumpf, flach und recht platt. Bisschen doof: In dem Gebiet gibt's auch immer mal wieder Exidia nigricans an Fichte. Die sind dann aber deutlich gnubbeliger.


    13. Gloeophyllum odoratum - Fenchelporling

    Mmmmmh, lecker. kommt ins Duftkästchen mit C. fragrans und I. benzoinum. :P


    14. Gymnopilus penetrans - Fleckblattflämmling

    Dossenwald (also Oberrheinebene), Kiefern - Mischwald


    15. Hymenochaete rubiginosa - Umberbraune Borstenscheibe

    Dossenwald, übermooster Eichenstamm


    16. Hypholoma capnoides - Rauchblättriger Schwefelkopf

    Hunger...


    17. Hypomyces rosellus - Rosafarbener Schmarotzerkugelpilz

    Dossenwald, an Ruinen von Polyporus badius (Kastanienbrauner Stielporling)


    18. Ischnoderma benzoinum - Gebänderter Harzporling

    An modrigem Fichtenstumpf. Der Wald ist voller Wohlgerrüche: Ich glaube, der riecht stärker, je älter er wird. Bei Fruchtkörpern in der leptoporoiden Phase war mir der intensive Anisgeruch nie aufgefallen.


    19. Meruliopsis corium - Gemeiner Lederfältling

    Dossenwald bzw. eigentlich überall rumliegend an abgefallenen, nicht zu dicken Laubholzästen ohne direkten Bodenkontakt.


    20. Nectria cinnabarina - Zinnoberrotes Holzpustelpilzchen

    An diversem Laubholz, dicken Stämmen bis dünnen Zweigen. Erkennbar durch die markante Nebenfruchtform: Die dicken, rosa Bollen. Die kleinen, roten Punkte sind die Hauptfruchtform.


    21. Peniophora cf incarnata = Fleischroter Zystidenrindenpilz

    Hoffe ich jedenfalls. Diese Rindenpilze sind mir noch sehr suspekt. Unterseitig und seitlich an liegendem Laubholzast (Ahorn, denke ich) mit Bodenkontakt im Dossenwald.


    22. Phlebia radiata - Orangeroter Kammpilz

    Mit irgendwie zerrupftem Aussehen. Als hätte der Elefant wieder zugeschlagen. Aber immer wieder hübsch.


    23. Schizophyllum commune - Spaltblättling

    Hier zusammen mit Cylindrobasidium evolvens


    24. Skeletocutis amorpha - Orangeporiger Knorpelporling

    An liegendem Nedelholzstamm, Odenwald


    25. Steccherinum ochraceum - Ockerrötlicher Resupinatstacheling

    liegender Laubholzast, Dossenwald


    26. Stereum hirsutum - Striegeliger Schichtpilz

    Immer und überall zu sehen. Sehr variabel, meistens hübsch. Mag Laubholz.


    27. Stereum rugosum - Runzliger Schichtpilz

    Nicht so übermäßig oft zu sehen wie S. hirsutum, aber auch ein treuer Begleiter auf nahezu jeder Tour im Winter. Auch variabel, rötet beim ärgern, braucht unbedingt Laubholz.


    28. Tremella foliacea - Blattartiger Zitterling

    Mit Stereum hirsutum an indet. Laubholz. Für Ingo schön zusammengekrozelt, eingetrocknet, aber komischerweise mit noch recht elastischen Stellen ganz an den Rändern. ;)


    29. Trichaptum abietinum - Violetter Lederporling

    Der ganz normale, gemeine, auch im Alter noch mit recht poroider Fruchtschicht bewaffnet. Auch mal gut.


    30. Xylaria hypoxylon - Geweihförmige Holzkeule

    Fertile Form. Nicht erschrecken, weil die weiße Farbe fehlt. Das ist normal. Das weiße, was da sonst dran ist, sind Konidien. Die sind jetzt weg, es werden Perithecien gebildet, und das Ding ist schwarz.



    So, Bildkapazität für einen Beitrag erschöpft.



    LG, Pablo.

    Myriostoma coliforme (Dicks.) Corda
    Sieberdstern, Pfefferpott


    Synonyme:
    - Lycoperdon coliforme Dicks.
    - Geastrum coliforme (Dicks.) Pers.
    - Polystoma coliforme (Dicks.) Gray
    - Myriostoma anglicum Desv.
    - Myriostoma coliforme var. capillisporum V.J. Stanek
    - Myriostoma coliforme var. areolatum Calonge & M. Mata


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Phallomycetidae --> Geastrales --> Geastraceae --> Myriostoma --> Myriostoma coliforme



    Fruchtkörper: Exoperidie geöffnet mit bis zu 12 Lappen; ledrig (frisch dick, im Alter dünnfleischig); hellbraun bis graubräunlich; bis 11 cm breit;
    Endoperidie meist flach kugelig; bis 5 cm breit; blassbraun bis silbrig; mit diversen, unregelmäßig geformten und angeordneten Öffnungen, ohne regelmäßiges Peristom; der Exoperidie mit mehreren, kurzen Stielen aufsitzend


    Sporenpulver: braun


    Speisewert: kein Speisepilz, möglicherweise giftig


    Vorkommen: selten und zerstreut; in Nord- und Nordostdeutschland stellenweise etwas weniger selten; meist auf sandigen, eher kalkhaltigen Böden an beeinflussten Standorten (Robinienforste, Gebüsche); der hier gezeigte Fund stammt aus der Umgebung der Sandhauser Düne (nördliche Oberrheinebene), Sandboden unter Robinien


    Verwechslungen: im reifen (geöffneten) Zustand kaum verwechselbar


    Anmerkungen: Die Fruchtkörper der Erdsterne (im weiteren Sinne) sind recht dauerhaft. Sie erscheinen meistens im Spätsommer / Herbst und überdauern den Winter, so daß sie im Frühjahr noch gefunden werden können. Allerdings verändern sich bei so alten Fruchtkörpern stark die Farben, auch die Dicke und Konsistenz der Exoperidie sind dann schwer zu beurteilen, was die Bestimmung erschwert.
    Expoeridie = Außenhülle = das, was bei Reife aufklappt und dem Pilz das sternförmige Aussehen verleiht
    Endoperidie = Innenhülle = die mehr oder weniger kugelige Gestalt in der Mitte, die die Sporenmasse (Gleba) enthält
    Peristom = Austrittsöffnung = das Loch (hier die Löcher), durch die die Sporen ins Freie entlassen werden



    Bilder:




    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >–¦<

    Hallo, Sarah!


    Das sieht nach Norddeutschen Wäldern aus, richtig? ;)
    Ok, ist schon irgendwie verständlich: Endlich mal Pilze, da wird der Kopf so'n bisschen jupdedi und so... Jedenfalls sind schöne Bilder rausgekommen. Vor allem das von Trichia decipiens (Nr.11) ist mir ein Augenschmaus. :thumbup:


    Die 5 hätte wirklich ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient. So ein hübsches Pilzchen. Und sicher ohne Lamellen und sicher auch Ingos Ressort. Und sicher mindestens an einigen Fruchtkörpern grauschwarz fleckend.
    Schade, etwas detailreicher dargestellt, und Ingo und ich hätten sicher Cudoniella acicularis gesagt. ;)


    Edit: He, Ingo, du hast ja die Cudoniella auch schon reineditiert. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, die Form ist wohl eher der Fuß als der Schuh. :)
    Macht aber nichts. Die Beschreibung gefällt mir. :thumbup:


    Bilder

    typisch, an Rotbuchen:


    Myceliarkerne in unterschiedlichen Ansichten:





    kleine Knubbel jung im Winter:



    im Frühjahr während aktiver Sporulation, eingepudert vom weißen Sporenstaub:



    hell (an Eiche):


    die werden umbauen müssen:



    massenhaft an Pappeln:



    dunkel vor allem bei Nässe:




    Komisch aufgedunsen und gutturierend bei zu schnellem Wachstum im Sommer, vielleicht auch parasitärem Befall:



    ...und selbstverständlich kann man auf Fomfom auch schreiben:



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzpic!


    Statt zu meckern, kannst du dich auch einfach selbst einbringen.
    Sowas ist einfach überflüssig, erst recht hier. Wenn du bessere Bilder von T. equestre hast, dann lad sie hoch, ansonsten kannst du dir derartige dumme Bemerkungen schenken.



    [hr]



    Hallo, Stefan!


    Klasse. Endlich erklärt mir auch mal jemand das mit der Giftwirkung. :thumbup:
    Bleibt noch die Frage, wie und unter welchen Umständen der Stoff genau auf den menschlichen Organismus wirkt. Denn offenbar tritt die Giftwirkung nicht immer ein. Es gibt ja nach wie vor Gegenden, wo der Kiefern - Grünling regelmäßig verzehrt wird, ohne daß es zu Vergiftungen kommt.
    Oder kann es an der Ökologie liegen? :/


    Fast hätten mich deine Bilder übrigens irritiert.
    Die schlanken Gestalten auf dem ersten Bild hätte ich rein optisch für Pappel - Grünlinge (Tricholoma frondosae) gehalten, die auf den beiden anderen Bildern (ungeschuppter Hut, aber geschuppter Stiel) für Tricholoma joachimii.
    Das ist echt interessant, wie ähnlich sich diese Arten sein können, wenn man nicht über die entsprechende Erfahrung verfügt (so wie ich).
    Hast du eigentlich die FN4?
    Ob es da noch Mikromerkmale zur Unterscheidung gibt, wäre mal sehr interessant zu wissen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Wunderschöne Aufnahmen! :thumbup:
    Bei den Helmlingen auf dem ersten Bild würde ich sicher einige Chips darauf setzen, daß das auch Winterhelmlinge sind. Etwas blass, aber das macht nichts. Farblich so ähnlich habe ich die auch schon gesehen.


    Die weißen Becherchen muss man jetzt raten, so ganz ohne einen genaueren Blick. An Laubholz denke ich (Ingo sei dank) immer an zwei Arten: Lachnum brevipilosum oder Lachnum impudicum.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Die Gattung Parastomyces steht wohl Oligoporus sehr nahe. Da gibt es ja ohnehin ein Problem, weil die ursprüngliche Gattung Oligoporus ja sehr zerlegt wurde.
    Die heißen aber immer noch alle Saftporling auf deutsch:
    Oligoporus guttulatus = Getropfter Saftporling
    Tyromyces kmetii = Orangefarbener Saftporling
    Postia caesia = Blauender Saftporling
    Rhodonia placenta = Rosafarbener Saftporling
    So mal ein paar Beispiele. Ich glaube, da gibt es mittlerweile noch mehr Gattungen. Bei den "Trameten" ist es ja ähnlich: Trametes, Antrodia, Antrodiella, Coriolopsis, Daedaleopsis usw. sind auf deutsch ja auch alles Trameten. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Vogti!


    Das werden dann wohl Rauchblättrige Schwefelköpfe in dem Korb sein. Ansich nichts ungewöhnliches um die Jahreszeit bei dem Wetter. Die Menge ist allerdings recht eindrucksvoll. :)


    LG, pablo.

    Hallo, Leute!


    So weit seid ihr schon?
    Ein paar Leute wollen vielleicht noch ändern. Mal sehen. Theoretisch könnte man die letzte Frage ja auch noch irgendwie verpulvern, das müsst ihr wissen.
    Ansonsten stelle ich die Auflösung morgen nachmittag in Aussicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ronny!


    Ich benutze aus Prinzip nie irgendwelche Apps. ;)
    Aber wenn ich es täte, dann könnte ich hiermit mehr anfangen, als mit jeder Bestimmungsapp. Die Idee finde ich ganz interessant, bietet immerhin Ausblicke auf Möglichkeiten der interaktiven Kartierung zum Beispiel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Was soll sich denn verfärben, wenn nciht die Hyphen? Das Hutfleisch besteht ja aus so ziemlich nichts anderem.


    Also ich bezweifle weiterhin, daß sich die beiden Arten optisch nach äußeren Merkmalen trennen lassen und verlasse mich dabei auf die Beschreibung bei Jahn.
    Da wird es bei beiden Arten eine recht große Variationsbreite geben, die ich aus eigener Anschauung nicht kenne. Insofern würde es mich nicht wundern, wenn die Beschreibungen variieren, trotzdem aber stimmen.
    Wichtig wäre es zu wissen, ob die KOH - Reaktion und die Tramafarben in der fomitoiden Farbe konstante Merkmale darstellen (so wie bei Jahn geschrieben).
    Aber wenn du es wissen willst (und mich würde es auch brennend interessieren), kannst du ja mal Frank (Tomentella) eine PN schreiben und seine Aufmerksamkeit auf das Thema lenken.;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Also mit geringfügiger Verspätung kommt die Antwort auf die zweite Frage:

    Zitat


    Hat der gesuchte Pilz niemals einen gezonten Hut?


    Ja & Nein.

































    Ja, die Annahme ist richtig: Nein, der Pilz hat niemals einen erkennbar gezonten Hut.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    nur fürs Protokoll. Ich war mit dem Kuhröhrling schneller; s. vorigen Beitrag.;)


    Hoppla.
    Tut mir leid, das hatte ich überlesen.
    Also für's Protokoll: Wie Stefan schon erwähnte, wäre S. bovinus auch eine Option.


    Wenn der Pilz dann aber aussah wie ein zimtfarbener Flocki, dann kann es natürlich auch ein zimtfarbener Flocki gewesen sein. Boletus erythropus kann ja so ziemlich jedes Aussehn annehmen, wie man weiß. Oder auch der Glattstielige (Boletus queletii) oder der Starkriechende (Boletus fragrans) oder der Schwarzblauende (Boletus pulverulentus) oder...
    PS.: Der seltene Böhmerwaldröhrling (Boletus gabretae) hätte zwar ein feines Stielnetz, kann hier aber bei der farblichen Ähnlichkeit durchaus mal erwähnt werden. Genauso wie der Gelbe Flocki / Falsche Schwefelröhrling (Boletus pseudosulphureus).


    Naja, auflösen lässt es sich nicht. Aber wenn es hier ein paar denksantöße gab, dann hat das Thema ja seinen Zweck erfüllt. :thumbup:



    LG, pablo.