Hallo miteinander, insbesondere Nobi und Toffel!
Wolltet Ihr Enricos Becherling nicht unter die "Lupe" (das Mikro) nehmen?
Ich wäre schon neugierig, was es denn nun ist.
Viele Grüße - Rika
Hallo miteinander, insbesondere Nobi und Toffel!
Wolltet Ihr Enricos Becherling nicht unter die "Lupe" (das Mikro) nehmen?
Ich wäre schon neugierig, was es denn nun ist.
Viele Grüße - Rika
Hallo Mausmann & Ralf!
Wetten ist nicht so mein Ding, aber auf Ralfs Ergebnis (inkl. Mikro-Fotos?) bin ich schon sehr gespannt...
Viele Grüße -Rika
Hallo miteinander!
ich schlage bei Interesse vor, im Unterforum "Pilze und Wissenschaft" ==> "Mykologische Hinweise", zur Thematik einen eigenen Thread zu eröffnen.
Da dürfte dann noch einiges mehr an Rückmeldungen kommen.
Ich möchte das Thema derzeit nicht unbedingt weiter vertiefen - zu wenig Zeit zur Zeit... aber Danke für die Anregung, ich werd ´s im Hinterkopf behalten.
Alles anzeigen
hi,
da könnte man dann auch gleich verträglichkeit abgekocht/unabgekocht mit einfließen lassen.
ich hab übrigends meinen ersten fund aus meiner region zu melden, gewachsen an roteiche.
grüße
karsten
Danke für Deine Meldung!
An Eiche hatte ich den Schwefelporling wahrscheinlich noch nicht. Letzten Spätsommer war er an einem liegenden Laubholzstamm (schon ohne Rinde) mitten im Buchen-(misch-)wald - ich weiß nicht, was das für ein Baum war.
Was das Abkochen betrifft: m.E. weniger eine Frage der Verträglichkeit als eine des Geschmacks - die Abkochbrühe schmeckt schon kräftig herb/harzig/bitterlich.
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen und alle Mitleser!
Danke für die näheren Infos! Ich erinnere mich, dass wir letztes Jahr bei Eurer Immenhardt-Exkursion auch ein paar Trompeten hatten - dort waren aber schon Jungbuchen (eher rechts, leicht am Hang).
Kann es sein, dass die "vielen" Standorte, von denen Du berichtest, jeweils nur relativ wenige Fruchtkörper (10 - 50) hervorbringen? An meinem besten Hochsträß-Standort kommen jedes Jahr Tausende, das ist nicht übertrieben. So langsam werden es aber weniger, je höher die jungen Buchen werden - es also, wie schon gesagt, dort immer dunkler und zugewachsener wird. Diesen Standort besuche ich seit ca. 15 Jahren, Cratellen gibt es dort auch, (Sommer-)Steinpilze nur in etwas Abstand.
Viele Grüße - Rika
Hallo Karsten!
hi rika,
ich hab hier in meinen "hauswäldern" noch keinen schwefelporling gefunden.
ausgehend vom hier dominierenden baumbestand dürfte ich den am ehesten an eiche, gefolgt von kirsche finden.
pappel und weide ist hier nicht unbedingt häufig, und vorallem wenig in wäldern.
Deine Einschätzung, an welchen Bäumen Du den Schwefelporling am ehesten finden könntest, ist sicher richtig. So werden in Großpilze Baden-Württembergs folgende Wirtsbäume am häufigsten genannt (in Klammern die Anzahl der Funde, insgesamt 439): Quercus (96), Prunus (63), Salix (48), Malus (25), Populus (18) ...
Zitathier im thread haben sich nur recht wenige leute beteiligt, und zu den fundumständen weiß man auch nichts, daher lohnt es nicht von den paar antworten irgendwelche schlüsse zu ziehen.
...
ich zweifel das ja nicht an daß ihr das so erlebt habt, aber aus einzelerfahrungen oder der erfahrung einiger weniger verwertbare schlüsse zu ziehen wird zu keinem brauchbaren ergebniss führen.
grüße karsten
Wenn ich meine eigenen Funde und die Fundliste per PN dazuzähle, habe ich mit diesem Aufruf innerhalb von 5 Tagen insgesamt ca. 60 Meldungen bekommen - da ist doch gar nicht schlecht?! (Schließlich heiße ich nicht G.J. Krieglsteiner :D) Außerdem - für was soll es ein brauchbares Ergebnis sein? Ich sehe meinen Aufruf als Samen oder Keim, nicht als die fertige Frucht. Dadurch wurden auch andere Mitleser sensibilisiert und werden vermutlich in Zukunft eher drauf achten und gezielter Ausschau halten.
Für mich persönlich waren die Rückmeldungen sehr interessant --> ich kann meine Beobachtungen also nicht als allgemein gültig ansehen. Aber vielleicht bestätigt sich ein Teil meiner Theorie später einmal: Laetiporus sulphureus im Herbst nicht an Weide und Pappel?! Wär ´ doch spannend... in GroPiBaWü werden die Funde zwar nach Wirtsbaum und Monat aufgeschlüsselt, aber es gibt keine Zuordnung Wirtsbaum-Monat. Nicht dass ein falscher Verdacht aufkommt: ich plane nix in dieser Richtung!
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alle Fundmeldungen ![]()
Viele Grüße - Rika
Hallo Karsten!
hi rika,
ich hab hier in meinen "hauswäldern" noch keinen schwefelporling gefunden.
ausgehend vom hier dominierenden baumbestand dürfte ich den am ehesten an eiche, gefolgt von kirsche finden.
pappel und weide ist hier nicht unbedingt häufig, und vorallem wenig in wäldern.
Deine Einschätzung, an welchen Bäumen Du den Schwefelporling am ehesten finden könntest, ist sicher richtig. So werden in Großpilze Baden-Württembergs folgende Wirtsbäume am häufigsten genannt (in Klammern die Anzahl der Funde, insgesamt 439 Funde): Quercus (96), Prunus (63), Salix (48), Malus (25), Populus (18) ...
Zitathier im thread haben sich nur recht wenige leute beteiligt, und zu den fundumständen weiß man auch nichts, daher lohnt es nicht von den paar antworten irgendwelche schlüsse zu ziehen.
...
ich zweifel das ja nicht an daß ihr das so erlebt habt, aber aus einzelerfahrungen oder der erfahrung einiger weniger verwertbare schlüsse zu ziehen wird zu keinem brauchbaren ergebniss führen.
grüße karsten
Hallo Karen,
Deine pinkfarbene Raupe wird mal ein Spanner. Welcher kann ich Dir allerdings nicht sagen. Raupen können farblich sehr variabel sein, das erschwert die Suche mit Fotos im www. Du könntest Deine Raupe ja mal hier posten:
http://www.das-naturforum.eu/f…display.php?fid=67&page=5
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen,
das liest sich ja, wie wenn bei Dir (Luftline vielleicht 15 km von mir) an jeder Ecke die Trompeten wüchsen?!?
... Ich finde Herbsttrompeten zwar auch sehr oft im oder am Rande von Buchenjungwuchs, aber es gibt auch Fundorte an lichten, moosigen Standorten, wo keinerlei Jungwuchs zu sehen ist, ja sogar an südwest-exponierten und wärmebegünstigen, fast ausgehagerten Carici-Fegeten (Seggen-Buchenwälder).
Wieviele Standorte hast Du denn?
Ich habe hier 2 Standorte und hatte an meinem früheren Wohnort auch nochmal zwei - alles immer in absoluter räumlichen Nähe zu Jungbuchen. Klar stehen da auch alte Buchen, vereinzelte Eichen und Eschen, mancherorts wächst auch ein bisschen Moos... Aber Du kannst mir gerne mal einen Deiner Standorte mit keinerlei Buchenjungwuchs zeigen, da wäre ich echt neugierig drauf!
Viele Grüße - Rika
Hallo miteinander!
Na, da kamen ja doch noch einige Meldungen rein - vielen Dank dafür!
Ich fasse meinen Eindruck zusammen:
Im Frühjahr mag der Schwefelporling Weide und Kirsche besonders gerne; im Spätsommer/Herbst ist die Zwetschge der Favorit - immerhin hat niemand von einem Fund an Weide/Pappel zu dieser Jahreszeit berichtet.
Was mich wundert: wieso findet ihn kaum jemand von Euch an Weide? Wenn ich im hiesigen Pilzverein nachfrage, wird mir Weide und Pappel häufig genannt.
(OT) Hallo Ulla,
mein Tipp ist Schwefelkopf-Ragout in Sherry-Estragon-Rahmsoße mit Basmati...
Lieben Gruß - Rika
Viele Grüße - Rika
Hallo Nando,
vielen Dank für die Vorstellung dieses Pilzes, von dem ich noch nie was gehört oder gesehen habe! Das erhöht die Chancen auf Wiedererkennen, falls er mir mal begegnen sollte.
Ein Mikro-Tipp am Rande: fast alle Chemie zum Anfärben von Pilzstrukturen (z.B. Baumwollblau, Lugol/Melzer, Kongorot) ist (tödlich) giftig für die Pilzzellen. Meistens schrumpfen die Zellen durch die Chemie-Einwirkung. Deshalb sollte man die Messungen in Wasser vornehmen, nicht an den angefärbten Strukturen.
Viele Grüße - Rika
Hallo Harzi,
Du bist mir ja einer... erst fleissig mittippen:
ich würde auf Peziza arvernensis tippen, müsste dann fein punktiertes Ornament auf den Sporen haben. Die varia und micropus Gruppe haben nach meinen Beobachtungen hellere Fruchtkörper. Auf alle Fälle aber eine Peziza.
... und dann, wenn Rika auf P. varia plädiert, den Rückwärtsgang einlegen ![]()
ZitatSoso, seit wann bestimmt man denn Peziza nach äußeren Merkmalen? Kopfkratz
LG Harzi
Mit Jürgen-M hatte ich letztes Jahr schon die gleiche Debatte... merkwürdigerweise haben sich alle Funde, die ich schon makroskopisch als P. varia bzw. P. arvenensis angesprochen hatte, auch mikroskopisch bestätigt - selbst bei dem Winzling von unserer 1.Mai-Exkursion war das so, obwohl er untypisch klein war. Dafür wuchs er auf Holz, also quasi eine Peziza varia var. varia, während ich die zuletzt gezeigte Art Peziza vario var. repanda nennen würde, da sie auf/aus dem Boden gewachsen war.
Hier noch ein Bild von einem kleinen Riesen-Becherling aus einem Fichtenforst vom 6. Januar 2014:
Mit den folgenden Bildern möchte ich die weitere Vielfalt von P. varia zeigen, vor allem auch, wie unterschiedlich reife und unreife Sporen davon aussehen können - alles von ein und dem selben Apothezium:
Wer mikroskopieren und wetten mag - nur zu ...
Viele Grüße - Rika
Hallo Harzi,
Du bist mir ja einer... erst fleissig mittippen:
ich würde auf Peziza arvernensis tippen, müsste dann fein punktiertes Ornament auf den Sporen haben. Die varia und micropus Gruppe haben nach meinen Beobachtungen hellere Fruchtkörper. Auf alle Fälle aber eine Peziza.
Und dann, wenn Rika auf P. varia plädiert, den Rückwärtsgang einlegen ![]()
ZitatSoso, seit wann bestimmt man denn Peziza nach äußeren Merkmalen? Kopfkratz
LG Harzi
Mit Jürgen-M hatte ich letztes Jahr schon die gleiche Debatte...
merkwürdigerweise haben sich alle Funde, die ich schon makroskopisch als P. varia bzw. P. arvenensis angesprochen hatte, auch mikroskopisch bestätigt - selbst bei dem Winzling von unserer 1.Mai-Exkursion war das so, obwohl er untypisch klein war. Dafür wuchs er auf Holz, also quasi eine Peziza varia var. varia, während ich die zuletzt gezeigte Art Peziza vario var. repanda nennen würde, da sie auf/aus dem Boden gewachsen war.
Hier noch ein Bild von einem kleinen Riesen-Becherling aus einem Fichtenforst vom 6. Januar 2014.
Hallo Karsten und Craterelle!
Herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen!
Ich hatte ja gehofft, es kämen noch weitere Erfahrungen von "wann" auf "wem" der Schwefelporling wächst...
In meiner Gegend gibt es viele alte Streuobstwiesen, die Donau mit Weiden und Pappeln ist auch ganz in der Nähe - insofern lauter gute, potentielle Standorte. Nachdem ich schon im April eine riesige Schwefelporlingskaskade an einer Weide gesehen hatte, hielt ich bei den Obstbäumen vergeblich Ausschau. Im Spätsommer 2013 hatte ich ihn an einer Kirsche und ca. 5 Zwetschgenbäumen - nix an Weide oder anderen Obstbäumen.
Vielleicht ist es ja nur ein lokaler Trend mit Frühjahr - Weide und Sommer/Herbst - Zwetschge.
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen,
so, jetzt habe ich mit meine Okularen gespielt:
Je schwächer die Vergrößerung, desto stärker die Wirkung, wenn ich an der "Augenabstand-Tubuslängenkorrektur" (wie heißt das Ding richtig?) drehe.
Beim 2,5x und 10x-Objektiv kann ich dadurch enorme "Höhenbereiche" in + und - Richtung abfahren. Beim 100x-Objektiv ändert sich in der Schärfe wie auch Abbildungsqualität gar nichts, nur der Sichtfeld-Ø verändert sich ein wenig.
Demnach wäre der nächste Schritt wohl doch, Dein Angebot anzunehmen und Deine Okulare auszuprobieren. Einverstanden?
Viele Grüße - Rika
... den üblen Geruch hat die Parma nur, weil sie schon in Verwesung übergegangen war....
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen,
so, jetzt habe ich mit meine Okularen gespielt:
Je schwächer die Vergrößerung, desto stärker die Wirkung, wenn ich an der "Augenabstand-Tubuslängenkorrektur" (wie heißt das Ding richtig?) drehe.
Beim 2,5x und 10x-Objektiv kann ich dadurch enorme "Höhenbereiche" in + und - Richtung abfahren. Beim 100x-Objektiv ändert sich in der Schärfe wie auch Abbildungsqualität gar nichts, nur der Sichtfeld-Ø verändert sich ein wenig.
Hallo Mausmann,
Deine Antwort verstehe ich jetzt nicht?!? In meinem ersten Satz habe ich Deinen Fund als Peziza varia eingeschätzt, auch meine Bilder zeigen alle Peziza varia.
Alles anzeigen
Dank dir Rika!
Der wird dann auch so gekauft.
Dieser Pilz verlangt ja nach Laubholz. Das irritiert natürlich inmitten der Nadelbäume aber auf der anderen Wegseite und wahrscheinlich auch ein paar Schritte weiter seitlich der Nadelbäume wachsen Buchen etc.
Der Wald ist mit der älteste Buchenbestand Hamburgs.
Weiterhin liegt dort überall und auf langer Strecke Abfall von Holzfällerarbeiten. Natürlich auch von Laubholz. Das passt also auch.
P. varia/repanda/micropus verlangt keine Buchen, das tut P. arvernensis. Ich hatte Deinen Fund in die Varia-Gruppe gestellt, u.a. weil er am mageren Wegrand in den sicher undefinirbaren Holzschnitzeln (eher Ruderalfläche) wächst. Die Bäume drumrum sind ihm völlig wurscht.
Viele Grüße - Rika
Hallo Mausmann,
das ist eine klassische Peziza varia (oder repanda, weil nicht auf Holz, sondern auf Erde, siehe unten), makrokopisch sowie vom Standort her: der gewellte Rand, die stark kleiige Außenfläche. Auf die Farben kann man da nicht wirklich viel geben.
Der Buchenwald-Becherling hat weder einen gewellten Rand noch ist er außen kleiig (und außerdem wächst er im Buchenwald;)). Der Blasige Becherling braucht richtig nährstoffreichen Untergrund - keinen mageren Wegesrand; und hat auch keinen gewellten Rand etc.
Es gibt sehr ernsthafte Ansätze (ich weiß nicht, wie der Stand heute gerade ist), repanda und cerea (und) micropus und varia in einen großen Peziza-varia-Topf zu werfen.
Hallo Mausmann,
das ist eine klassische Peziza varia (oder repanda, weil nicht auf Holz, sondern auf Erde, siehe unten), makrokopisch sowie vom Standort her:
der gewellte Rand, die stark kleiige Außenfläche. Auf die Farben kann man da nicht wirklich viel geben.
Es gibt sehr ernsthafte Ansätze (ich weiß nicht, wie der Stand heute gerade ist), repanda und cerea (und) micropus und varia in einen großen Peziza-varia-Topf zu werfen.
Zum Vergleich (von Björn bestätigt):
Viele Grüße - Rika
Hallo Ihr Beiden!
Schon in normalem Leitungswasser hat das BWB nicht ausgeflockt. Ralfs Foto hat mich davon überzeugt, dass die Flocken und Schlieren wohl aus einem "Etwas" bestehen, was vom überreifen Pilz und all seinen Mitbewohnern stammt, und deswegen angefärbt wird.
Damit wäre das "Flockenproblem" auf den Punkt gebracht. Mit unsauberen Präparaten, wie Jürgen in seiner Antwort im anderen Forum gemeint hat, kann man dieses Phänomen m.E. nicht beschreiben oder erklären, weil dieses angefärbte "Etwas" einfach zu einem reifen Asco dazugehört.
Weiß vielleicht noch jemand, was von BWB angefärbt wird? Wie z.B. Stärke von Jod.
Euche Beiden jedenfalls vielen Dank für den Input!
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen,
jetzt weiß ich endlich, wie mein Mikroskop heißt
!! Man könnte meinen, Du hättest mal bei Zeiss gearbeitet, nachdem Du darüber soo viel weißt.
Hast Du auch Erfahrung, wie gut man durch so ein (wie von Dir vorgeschlagenes) Okular fotografieren kann? Derzeit setze ich die Kamera mit einem Polfilter (als Schutz für die optische Beschichtung der Linse) direkt auf das Okular. Ohne den Polfilter hatte ich bei allen Vergrößerungen das volles Sichtfeld, mit dem Polfilter (größerer Abstand) tritt ab 320x eine Vignettierung ein. Die äußere Sichtfeldumgrenzung dient mir als Referenz für die späteren Messung am Bildschirm. Aber vermutlich sollte ich die Sichtfeldumgrenzung so besser sehen - größerer Abstand mit Brille entspräche größerem Abstand der Kameralinse.
Aber als Erstes werde ich jetzt mit dem Okular rumspielen und ausprobieren, wie das aussieht. Ich melde mich dann wieder.
Dir nochmal herzlichen Dank für Deine hilfreichen Erklärungen!
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen,
jetzt weiß ich endlich, wie mein Mikroskop hei?t
!! Man könnte meinen, Du hättest mal bei Zeiss gearbeitet, nachdem Du darüber soo viel weißt.
Hast Du auch Erfahrung, wie gut man durch so ein (wie von Dir vorgeschlagenes) Okular fotografieren kann? Derzeit setze ich die Kamera mit einem Polfilter (als Schutz für die optische Beschichtung der Linse) direkt auf das Okular. Ohne den Polfilter hatte ich bei allen Vergrößerungen das volles Sichtfeld, mit dem Polfilter (größerer Abstand) tritt ab 320x eine Vignettierung ein. Die äußere Sichtfeldumgrenzung dient mir als Referenz für die späteren Messung am Bildschirm. Aber vermutlich sollte ich die Sichtfeldumgrenzung so besser sehen - größerer Abstand mit Brille entspräche größerem Abstand der Kameralinse.
Aber als Erstes werde ich jetzt mit dem Okular rumspielen und ausprobieren, wie das aussieht. Ich melde mich dann wieder.
Dir nochmal herzlichen Dank für Deine hilfreichen Erklärungen!
Viele Grüße - Rika
Hallo Ralf,
Du hast Dir echt die Mühe gemacht, merci!! Schönes Zahnrädles-Ornament!
Dein gleiches Resultat beruhigt mich zwar einerseits - ich habe also nix falsch gemacht. Andererseits sind solche Ausflockungen natürlich nicht angenehm.
Hast Du das BWB erwärmt oder nicht? Wie reif war Dein Pilz?
Wenn ich mich richtig erinnere, so habe ich dieses Problem bei unreifen Ascos nicht. Deswegen meine aktuelle Theorie: es hängt mit einer Substanz zusammen, die bei sehr reifen Ascos entsteht und das BWB zum Ausflocken bringt.
Vielleicht schaut mal ein Chemie-Freak in diesen Thread und bringt Licht ins Dunkel!?
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen,
anhand Deines Links ist mir klar geworden, dass meine Okulare anders sind. Da ich ja keine Bedienungsanleitung zu diesem Mikro habe (und auch erst seit < 1 Jahr überhaupt mit so einem Gerät arbeite), wusste ich nicht, wie verschieden die Dinger sein können, und wie sie im Detail funktionieren. Jetzt habe ich mal ein Okular abgeschraubt, einige erläuternde Fotos dazu gemacht...
Die Okulare sitzen auf einem Schieber, mit dem ich den Augenabstand einstellen kann. Nachdem am Okular dieselbe Skala (55-75) wie auf dem Schieber angebracht ist, dachte ich, ich müsse auf beiden Skalen denselben Wert einstellen. Nun habe ich festgestellt, dass ich mit den Okularen durchaus auch fokussieren kann. Allerdings habe ich das jetzt auf die Schnelle noch nicht mit dem 100x ausprobiert - vielleicht hat sich mein Problem schon gelöst?
Ihr "alten Hasen" dürft mich jetzt auslachen, weil ich so wenig Ahnung habe (hatte?)...
Viele Grüße - Rika
Hallo Jürgen,
anhand Deines Links ist mir klar geworden, dass meine Okulare anders sind. Da ich ja keine Bedienungsanleitung zu diesem Mikro habe (und auch erst seit < 1 Jahr überhaupt mit so einem Gerät arbeite), wusste ich nicht, wie verschieden die Dinger sein können, und wie sie im Detail funktionieren. Jetzt habe ich mal ein Okular abgeschraubt, einige erläuternde Fotos dazu gemacht...
Die Okular sitzen auf einem Schieber, mit dem ich den Augenabstand einstellen kann. Nachdem am Okular dieselbe Skala (55-75) wie auf dem Schieber angebracht ist, dachte ich, ich müsse auf beiden Skalen denselben Wert einstellen. Nun habe ich festgestellt, dass ich mit den Okularen durchaus auch fokussieren kann. Allerdings habe ich das jetzt auf die Schnelle noch nicht mit dem 100x ausprobiert - vielleicht hat sich mein Problem schon gelöst?
