Beiträge von Nosozia

    Hallo Zusammen,


    die letzte Woche habe ich mal wieder Risspilze eingepackt.

    Bei zweien würde ich mal eine Art benennen, der dritte sagt mir gar nichts.


    1. Inocybe mixtilis # Gerandetknolliger Risspilz

    Fundort: am Wegrand bei Ebereschen. In Entfernung dann Buchen und auch Fichten



    Cheilozystiden:



    Sporen in Wasser: 8.4 × 5.9 µm ; Q = 1.4

    (7.5) 7.8 - 8.9 (10.5) × (5.1) 5.4 - 6.4 (6.6) µm; Q = (1.2) 1.3 - 1.6 (1.7) ; N = 20


    2. Inocybe asterospora # Sternsporiger Risspilz

    Bei Kiefern und Buchen




    Zystiden:



    Sporen in Wasser: 10.2 × 7.4 µm ; Qe = 1.4; N = 20

    (8.9) 9.4 - 11 (11.7) × (5.5) 6.3 - 8.4 (9.1) µm; Q = (1.2) 1.21 - 1.6 (1.8)



    3. noch ohne Namen. Erinnerte mich zuerst an eine kleine Cortinarie. Roch aber schwach sprematisch.

    Fundort bei Fichten





    Sporen in Wasser glatt aber schmal: 8.5 × 4.8 µm ; Qe = 1.8; N = 30

    (7.5) 7.8 - 9.1 (9.6) × (3.9) 4.2 - 5.2 (6.1) µm; Q = (1.6) 1.63 - 2


    Kaulozystiden:



    Zystiden:




    Was meint ihr?

    Stimmen die ersten beiden und hat jemand eine Idee für den Letzten?


    Gruß Nosozia

    Mist stimmt. Da sollen Schnallen sein - und zwar überall. Irgendeine hättests du dann auf jeden Fall sehen sollen.

    Ich habe bei dieser Art wohl noch nie nach Schnallen gesucht. Zumindest habe ich keine Bilder dazu.


    Gruß Nosozia

    Tja da kann ich auch noch was beisteuern. Alle von den letzten 2 Wochen:


    Ackerling Nr 1: einzeln am Wegrand im Gras


    Sporen: in Wasser: 10 × 6.1 µm ; Qe = 1.6; N = 31

    (9.1) 9.4 - 10.6 (10.8) × (5.6) 5.7 - 6.6 (6.9) µm; Q = (1.5) 1.54 - 1.76 (1.8)


    Ackerling 2 im Park auf Wiese aber umgeben von Bäumen


    Sporen in Wasser: 9.2 × 5.7 µm ; Qe = 1.6; N = 20

    (8.4) 8.9 - 9.5 ( 9.6) × (4.9) 5.4 - 5.9 (6.2) µm; Q = (1.5) 1.55 - 1.7 (1.8)


    Ackerling 3 in reiner gemähter Wiesenfläche:


    Sporen in Wasser: 9.8 × 5.5 µm ; Qe = 1.8; N = 20

    (9.3) 9.4 - 10.1 (10.6) × (5.1) 5.3 - 5.7 (6.1) µm; Q = (1.6) 1.70 - 1.8 (2.0)




    Und noch mal zusammen:

    1. Ackerling: 10.0 × 6.1 µm ; Qe = 1.6; N = 31

    2. Ackerling. : 9.2 × 5.7 µm ; Qe = 1.6; N = 20

    3. Ackerling. : 9.8 × 5.5 µm ; Qe = 1.8; N = 20


    1. Ackerling: (9.1) 9.4 - 10.6 (10.8) × (5.6) 5.7 - 6.6 (6.9) µm; Q = (1.5) 1.54 - 1.76 (1.8)

    2. Ackerling: (8.4) 8.9 -. 9.5 (9.6) × (4.9) 5.4 - 5.9 (6.2) µm; Q = (1.5) 1.55 - 1.70 (1.8)

    3. Ackerling: (9.3) 9.4 - 10.1 (10.6) × (5.1) 5.3 - 5.7 (6.1) µm; Q = (1.6) 1.70 - 1.80 (2.0)


    Gruß Nosozia

    HA! Was schnell vergeht ist auch schnell wieder da!

    Heute kamen noch mal 3 Exemplare nach.



    Diesmal gab es auch schöne Cheilozystiden zu sehen (kongorot SDS):



    Ich habe auch mit der Belichtung gespielt und jetzt kann man den Keinporus gut erkennen.



    Die Messung in Wasser ergab jetzt allerdings kleinere Sporen: 12.7 × 11.2 µm; Qe = 1.1

    Allerdings sind die Werte für die Breite in Seitenansicht doch recht breit: 9,3 µm.


    Was sagt mir das jetzt alles?

    Ich hänge immer noch zwischen beiden Arten.


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    letzte Woche habe ich an einem Weg mit Buchen, Kastatien zwischen Gärten diese kleinen Becherchen gefunden. Es waren bestimmt 20 Stück verstreut über 20m.

    Hat jemand eine Idee?

    Irgendwie gehen diese Schlauchpilze gar nicht an mich.






    Ein paar Sporen konnte ich messen: 21.4 × 13.8 µm ; Qe = 1.6 (Melzer)


    Trama:



    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    dieser kleine Tintling wuchs diese Woche im Garten und als ich ihn dann nach der Arbeit pflückte, war er schon fast wieder weg. Mistige kleine Biester.



    Da bleibt nicht viel zum Mirkoskopieren übrig. Und es war nur ein Exemplar. Also schnell noch die Sporen gemessen (in Kongorot NH3).

    Und diese waren rießig: 14.9 × 12.5 µm ; Qe = 1.2

    (12.3) 13.4 - 16.5 (17.7) × (10.8) 11.3 - 13.7 (15.1) µm; Q = (1) 1.1 - 1.26 (1.3) ; N = 40


    Beim Schlüsseln komme ich entweder zu P schroeteri oder P hercules.

    Der zweite scheint selten zu sein - hat aber auch die größeren Sporen.

    Letzten Jahr zur selben Zeit hatte ich einen vergleichbaren Parasola im Garten gefunden und als P Schroeteri bestimmt. Der hatte aber auch kleinere Sporen (12,8 x 10,8).

    Was denkt ihr? Kann das P hercules sein oder nur P schroeteri mit sehr großen Sporen?


    Gruß Nosozia

    Ha - ja so ein übergroßes Exemplar hatte ich auch vor zwei Wochen. Hat mich auch ganz schön irritiert. Dachte auch an Breitblatt oder sogar Weichritterling :/

    Aber die Sporenform hat dann geholfen.

    Schein ein gutes Jahr für Wasserfüße zu sein.


    Gruß Nosozia

    Super - ja ich denke es bleibt bei E. clypeatum.

    Entoloma clypeatum var. hybridum soll auch Guajak positiv sein und fällt damit weg.


    Vielleicht sollte ich mal ein Stück unter unsere Felsenbirne im Garten werfen :/ und sehen was passiert.


    Gruß Nosozia

    Also ich habe mir nochmal die Sporen angesehen und es läuft dann wohl alles auf einen etwas schmächtigen, wenig mehligriechenden Schildrötling raus.


    Sporen in Wasser: Me = 9.4 × 8.2 µm ; Qe = 1.1

    (8.5) 8.7 - 9.9 (10.7) × (7.3) 7.6 - 9 (9.6) µm; Q = (1) 1.1 - 1.2 (1.3) ; N = 30



    Gruß Nosozia

    Hallo Schupfnudel,


    erwischt! Ich habe nicht genau hingesehen.

    Aber dort gibt es Buchen, Ahorn, Kastanien, Kirschen und Eichen. Aber auch irgendwas mit Dornen. Könnte ein Rosengewächs gewesen sein.


    Gruß Nosozia

    Hallo Werner,


    das wäre die Alternative. Da passen die Sporen besser. Nur sollte hier der Geruch deutlich ranzig-mehlig sein.

    Da ich den Schildrötling noch nie gefunden habe, weiß ich nicht, wie der Geruch sich wirklich verhält.

    Und ich dachte, der wäre etwas stabiler - also mit dickerem Stiel.


    Gruß Nosozia