Beiträge von Nosozia

    Hallo zusammen,


    ich habe mal wieder eine Bestimmungsfrage.
    Könnte das ein grauer Faltentintling sein?
    Sorry ich habe beim Knipsen wohl gewackelt :shy:


    Hut: relativ groß 7-8cm hoch - 6cm breit
    Fundort: unter Ahornbaum (sonst Mischwald)



    Gruß Nosozia

    Hallo Rolex,


    Nr 1 würde ich auch Perlpilz sagen. Wenn die Manschette noch gerieft war, dann wohl mit großer Sicherheit.


    Bei Nr 3 wäre der Stiel von Aussen interessant. Ich sehe momentan eher weiße Poren. Bei einem dunklen Netz auf dem Stiel würde ich Gallenröhrling sagen. Wenn der Stiel eher dunkle Punkte hatte (wie Nr 7), dann gehöhrt er zu den Rauhfußröhrlingen


    Nr 4 sollte ein Stubbelkopf sein.


    Nr 5 ein wurzelnder Schleimrübling


    Nr 7 einer von den Rauhfußröhrlingen - auf jeden Fall keine Marone. Die hätte gelblihe bzw bei älteren Exemplaren grünliche Röhren.


    Gruß Nosozia

    Na das hört sich schon mal gut an.
    Ja, ich habe auch gelesen, dass teilweise beim Saftling noch zwischen conica und nigrescens unterschieden wird. Der Stiel war auf zumindest schwärzlich. Der Hut aber recht gelb.
    Es scheint auf jeden Fall, dass ich beim nächsten Mal noch ein Pilzbuch in den Rucksack packen muss (schlepp - schnauf)!


    Gruß Nosozia

    Hallo Zusammen,


    diesen Pilz haben wir auf 2700m Höhe im Kaunertal gefunden.
    Kann das ein Saftling (evt. Kegeliger Saftling: Hygr. conica) sein?
    Sporenpulver: weiß
    Kein besonderer Geruch


    Und dieser Pilz wuchs auf ca. 2100m an der Waldgrenze (Nadelwald).
    Auffällig war die gelbliche Stilbasis. Kann das ein Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) sein?


    Bin gespannt auf eure Antworten.


    Gruß Nosozia

    Ich war gerade im Pitztal im Urlaub und es war gigantisch, was es dort im Wald an Pilzen gab. Auf 100 Metern konnte man bestimmt 6 verschiedene Pilzarten finden. Das war unglaublich.
    Aber auch oberhalb der Waldgrenze gibt es ware Überlebenskünstler.
    Diese wurden auf einer Höhe von 2100 - 2600m gefunden. Teilweise in grasdurchsetzten Geröllfeldern.
    Da wir zum Wandern dort waren (und nicht zum Pilze sammeln), musste ich mich mit Fotos schießen begnügen.
    Hier ein paar Exemplare an ihren Standorten.


    Gruß Nosozia

    Ja, ich denke der 2. ist ein Täubling.
    Probier mal den Stiel durchzubrechen. Wenn er komplett durchbricht und nicht auffasert, dann ist das ein Zeichen für Täublinge/Milchlinge.
    (Sorry besser kann ich es nicht beschreiben)


    Das sollte man immer erst testen - das erleichetert die Bestimmung der Pilze.


    Gruß Nosozia

    Ich bin zwar auch kein Kenner,
    aber das sieht wirklich wie ein Waldchampignon aus. Ich hatte bisher im Flachland nur kleine Waldchampignons gefunden.


    Gruß Nosozia

    Ja, der Geruch ist schon faszinierend.
    Er kann einen aber auch in den Wahnsinn treiben.
    Da riechst du an einem Pilz (oder was anderem) und weißt genau, dass du den Geruch kennst. Du kommst aber einfach nicht drauf, was es ist.
    Dir fehlt das gewohnte Bild dazu. Die Nase sagt - kenne ich, das Auge sagt - passt nicht zum Geruch - erkenne ich nicht.


    Gruß Nosozia

    Ja, der sieht wie ein Gallenröhrling aus.
    Ich hatte vor 2 Wochen auch einen milden.
    Die ca.10 Exemplare am letzten Wochenende dagegen waren alle extrem bitter.


    Gruß Nosozia

    1. Diesen Porling habe ich im Mischwald gefunden.
    Hut: 5cm, bräunlich geschuppt, zäh.
    Stiel: 6 cm, zentral
    Poren relativ groß; Sporenpulver hell.
    Kein besonderer Geruch.



    2. Und dann noch diesen.
    Hut: 4cm, ocker gelblich, geschuppt.
    Stiel: zentral, kurz, Poren herablaufend.
    Kein besonderer Geruch


    Welche Stielporlinge sind das?
    1. vielleicht ein Schuppiger- oder Sklerotien-Porling
    2. vielleicht ein Wabenporling?


    Gruß Nosozia

    Hallo Jürgen,


    sieht für mich auch wie ein Rettichhelmling aus. Die können scheinbar auch recht variabel sein. Aber der Geruch verrät ihn meistens.


    Gruß Nosozia

    So hier kommen noch die Streiflinge vom letzten Wochenende.


    1. Ich denke diese beiden Exemplare sind Orangegelbe Streiflinge (Amanita crocea)
    Hut: 3 cm
    Stiel: bei einem Exemplar leicht schuppig, beim anderen fast glatt.
    Kein besonderer Geruch
    a)
    b)


    2. Ist das ein Riesenstreifling (Amanita ceciliae)?
    Hut: 9 cm
    Stiel: 16 cm, stark genattert


    3. Die Hutfarbe passt nicht wirklich. Eventuell ein Grauhäutiger Streifling (Amanita submembranacea)? Für den Zweibarbigen fehlt mir der braune Ring.


    4. Dann gab es noch dieses gelbe Etwas.
    Konsistenz sehr weich. Bei Berührung sofort start bräunend.
    Da habe ich keine Ahnung wo ich suchen muss. Sieht aus wie eine abgestutzte Riesenkeule.


    Gruß Nosozia

    Guten morgen zusammen und Danke für die vielen Antworten.


    Also zu dem Gallenröhrling.
    Wir haben ihm mit den anderen Pilzen zubereitet und gegessen. Da war keinerlei bittere Note!
    Entweder ist es bei der Menge der Pilze untergegangen, oder wir haben beide keinen bitteren Geschmack mehr (Bitterlemon am Vorabend war aber noch bitter - Schweppesgesicht :/ ) oder es gibt wirklich milde Varianten.


    8 und 9 werde ich dann erst mal als Filzröhrling ablegen.


    Ja, bei 5 habe ich auch zwischen Goldröhrling und Sandröhrling geschwankt. Ich hatte bisher nur ganz junge Goldröhrlinge gesehen. Bei diesem war ich mir unsicher. Vorallem der Stiel ist nicht eindeutig.


    Gruß
    Nosozia

    Ich war am Wochenende in der Fränkischen unterwegs (Nähe Forchheim und Steigerwald) und es gab jede Menge Röhrlinge.


    1. Flockenstieliger Hexenröhrling
    Stiel mit roten Flocken, Poren rötlich.
    In Schnitt stark blauend


    2. Ziegenlippe
    Gelbe große Poren, geriefter Stiel. Minimal blauend


    3. Rotkappe
    Hut ca. 14 cm rotbraun, Stiel dunkelbraun geflockt.

    Leider habe ich nicht auf die Bäume geachtet. Es war ein Mischwald. Welche Rotkappe es ist, lässt sich daher wohl nicht genau sagen, oder?


    4. Ich vermute einen Grauen Lärchenröhrling
    Hut braun/grau fleckig, Poren gräulich, Fleisch im Schnitt leicht gräulich werdend.


    5. Ist das Sandröhrling?
    Hut Gelb mit braunen Flecken, leicht schmierig, 6cm
    Poren gelblich, auf Druck bräunend.
    Fleisch leicht gelblich und im Schnitt gilbend.


    6. Eventuell ein Birkenpilz?
    Hut 4cm, Fleisch weich - fast wässrig
    Poren weiß auf Druck bräunend
    Stiel mit dunklen Flocken
    Geschmack säuerlich (fast unangenehm)
    Im Schnitt kaum verfärbend - leicht bräunend


    7. Gallenröhrling???? Das große milde Fragezeichen
    Habituell wie ein Gallenröhrling.
    Fleisch fest, Röhren weißlich mit rosa Beiton
    Stiel mit dunklen Netz.
    Der Geschmack war aber eindeutig mild. Weder mein Mann noch ich haben irgendeinen bitteren Geschmack wahrgenommen.
    Es gibt immer wieder Berichte von milden Gallenröhrlingen. Vielleicht ist da ja doch was dran?!


    8. Kleiner brauner Röhrling
    Hut 3cm - im oberen Teil des Stiels mit roter Zone. Im Schnitt Fleisch leicht rötend, Stiel leicht blauend.
    Welcher kann das sein? Marone?


    9. Gefleckte Röhrlinge
    a) Hut 3 cm, hellbraun rissig. Poren gelb/grün - relativ groß
    Stiel gerieft. Im Schnitt bläut das Fleisch leicht und der Stiel wird tief rot

    b) zwei ältere Exemplare mit ähnlichen Kennzeichen (Stiel fehlt)

    Sind das die selben Röhrlinge und welche?


    So das wärs fürs Erste. Streiflinge und der Rest folgen separat.


    Gruß Nosozia

    Zitat


    bei den Kremplingen lassen sich die "Lamellen"
    ähnlich wie die Röhrenschicht bei Röhrlingen vom Hut ablösen.


    Yep - stimmt!
    Lamellen ließen sich leicht abschieben.


    Gruß
    Nosozia

    Hallo Kuschel,


    ja für Täublinge und Milchlinge ist das das beste Kennzeichen mit dem Stiel.
    Allerdings war das auch bei dem Krempling der Fall. Das hat mich stutzig gemacht.
    Haben alle Kremplinge auch so einen "brüchigen Stiel?


    Gruß Nosozia

    Diesen Pilz habe ich heute im Grünstreifen zwischen Straße und Radweg gefunden. Eventuell stehen dort auch einzelne Bäume. Muss ich noch mal nachschauen.
    Hut: bis 8cm; eingerollt.
    Stiel kurz, brüchig
    Bei Berührung verfärben sich die Druckstellen braun.
    Lamellen mit leicht gelblichem Beiton.


    Ist das ein Kahler Krempling oder nur ein weiterer Täubling?


    Gruß Nosozia

    Gestern sah ich auf dem Weg zum Bäcker einige Pilze stehen. Kamen gerade aus dem Boden gedrückt. Sahen von oben wie Kartoffenboviste aus.
    Da ich davon noch keine Bilder habe, habe ich welche mitgenommen.
    Zuhause kam dann die Überraschung - es waren Röhrlinge!


    Standort: unter Linde
    Hut: 6 cm; Stiel: 6 cm
    Fleisch: sehr fest
    Poren gelb, winzig
    Geschmack: leicht bitter
    Verfärbung: leicht blau
    Geruch: erst unbedeutend, heute etwas nach Maggi.




    Ist das der wurzelnde Bitterröhrling?



    Ausserdem habe ich noch dieses merkwürdige "Schichtding" gefunden.
    Wuchs direkt auf Moos. Sehr schleimig-klebrig.


    Keine Ahnung was das ist. Irgendetwas wie Stachelsporrindenpilz?


    Gruß Nosozia