Wow, so sehen die aus.
Ich habe bisher noch keine Stielboviste gesehen - geschweige denn gefunden.
Gruß
Nosozia
Wow, so sehen die aus.
Ich habe bisher noch keine Stielboviste gesehen - geschweige denn gefunden.
Gruß
Nosozia
Und noch ein unbestimmter Pilz.
Es ist auf jeden Fall ein Steifling.
Hut: 5 cm, erst weiß dann nach längerem liegen bräunlich werdend, mit viel Velum Resten
Hutrand: gerieft
Stiel: 16 x 1,4 cm, flockig, mit volva
Lamellen: eng, frei
Schneiden: gezähnelt
Fleisch: dünn, weißlich
Geruch: unbedeutend
Fundort: Mischwald
Sporen: J-, fast rund, glatt, mit deutichem Apikulus; 11,7 x 11,0 µm (9,8 - 14,7 [16,6] x 9,2 - 14,0 [16,1]); Q = 1,1;
Basidien: 4 sporig; 1,6 x 14,8 µm (49,7 - 66,5 x 12,9 - 16,7); - 6 Messungen
Zystiden: Keulig - blasig - birnenförmig; 27,7 x 15,0 µm (14,1 - 42,7 x 10,2 - 23,8); - 24 Messungen
Welcher Streifing könnte das sein?
Gruß
Nosozia
Hallo Zusammen,
bin auch gerade dabei ein paar Altlasten aufzuarbeiten, bei denen ich zu keinem Ergebnis gekommen bin.
Diesen Pilz habe ich im September gefunden. Vermutlich Laubholz Ästchen.
Sporen: glatt, oval, mit seitlichem Apikulus; 5,4 x 3,4 µm (4,6 - 6,1 x 2,9 - 4,0); Q = 1,6;
Hyphen mit Schnallen. Teilweise sieht es aus, als wären Kristalle aufgelagert (oder ist das nur Dreck?).
Ich bin bei Hyphodontia pruni oder Hyphodontia spathulata gelandet. Wobei bei H. spathulata meine Sporen zu klein wären.
Habt ihr eine Idee?
Gruß Nosozia
Ja, Schmetterlingstramete sollte passen.
Gruß Nosozia
Hallo Schirmi,
Nr. 3 ist wohl der Gelborangemilchende Helmling.
Nr 6 erinnert mich durch den dunklen Stiel an einen Knoblauchschwindling.
Ein paar beschreibende Details (Größe. Geruch etc.) und Detailbilder könnten hier helfen.
Gruß Nosozia
Nummer 1 sieht aus wie der Fleischrote Gallertbecher (Ascocoryne sarcoides) und Nr 5 wie Sternenrotz (also ausgewürgter Schleim von Greifvögeln).
Gruß Nosozia
Ja, Trichterling wäre auch eine gute Möglichkeit.
Gruß Nosozia
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Hallo Nosozia!
Zitat
...das sind einige der wenigen Exemplare wo man den "Namen" auch mal sieht.
Der Meinung bin ich eigentlich überhaupt nicht. Wir haben hier Ränder in der Farbe Orangebraun, so ist das ja ganz häufig zu sehen und geradezu typisch..
Selten ist der rot(braune) Rand. Also gewissermaßen, wenn der Fruchtkörper ein Wachstums-Stopp einlegt und sich Orangebraun in Rot umwandelt, aber außen kein neuerer hellerer Zuwachs dazukommt.
Ziemlich schwierig, solche Bilder zu finden.
Hier der untere Fruchtkörper auf dem letzten Bild zeigt das so einigermaßen:
http://www.mushroomexpert.com/fomitopsis_pinicola.html
VG Ingo W
Hallo Ingo,
ich finde meist nur solche mit weißen Rand, also wohl mit frischer Zuwachszone. Aber vielleicht ist das nur eine falsche Wahrnehmung. Ich werde mal genau drauf achten.
Gruß Nosozia
Das kann kein Rotrandiger Baumschwamm sein - der hat ja einen roten Rand!
Spaß bei Seite - das sind einige der wenigen Exemplare wo man den "Namen" auch mal sieht. ![]()
Gruß Nosozia
Ja, sieht für mich auch nach Striegeliger Tramete aus.
Gruß Nosozia
Hallo Adi,
was heißt "relativ groß"?
5 cm, 10 cm, 20 cm?
Rübling würde ich ausschließen. Ich tippe mal wieder eher auf einen Dunkelsporer.
Gruß Nosozia
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Drei Arten Heterobasidion
Ächz, dann muss ich meine bisherigen Funde an Fichte wohl revidieren - ojeh...
Grüße
Harald
DREI? Da kann ich mich nur mit einem OJEH anschließen.
Gruß Nosozia
Danke Pablo,
dann werde ich als Heudüngerling abspeichern.
Gruß Nosozia
Hallo Christoph,
danke für die Bestätigung. Das Aussehen ist wohl wirklich der Trockenheit zu verdanken.
Hätte ich nur den Großen mit braunem Stiel gehabt, wäre ich wohl nicht drauf gekommen.
Gruß Nosozia
Hallo,
sind das Netzstielige Hexenröhrlinge?
Wuchsen alle zusammen, wahrscheinlich unter Linden.
Bei Roten Poren, bräunlich-filzigem Hut, und Netzzeichnung an Stiel scheint das zu stimmen.
Aber einer hat einen braunen Stiel ohne Netz. So einen Stiel habe ich noch nie bei Hexenröhrlingen gesehen.
Und die Stielbasis ist innen rot und das Fleisch blaut nur schwach - meist im Stiel und weniger im Hut.
Gruß Nosozia
Hallo Stefan,
ja die Lamellen waren dunkelbraun.
Hier noch ein Bild von den reifen Lamellen.
Und hier noch die Mikromerkmale:
Sporen: rauh, mandelförmig, mit Keimporus und Apikulus; 14,3 x 8,7 µm (12,2 - 18,7 x 7,0 - 10,4); Q = 1,6; - 41 Messungen
Basidien: 4 sporig, kurz und dick; 31,8 x 11,4 µm (26,6 - 38,4 x 10,6 - 12,3); - 24 Messungen
Zystiden: länglich, flaschenförmig bis bauchig
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
letztes Wochenende habe ich diesen Pilz gefunden, der mir gar nichts sagte, mich aber an einen Düngerling erinnerte.
Hut: 1,2 - 2 cm, seidig, knorpelig-runzliges Aussehen, trocken
Hutrand: wellig
Stiel: 3,5 - 5 x 0,1 - 0,2 cm, basis mit dickem weißem Belag, fein faserig,
Lamellen: schwach angeheftet
Schneiden: fein flockig, hellere
Fleisch: dünn, beige
Geruch: muffig
Geschmack: mild
Fundort: Wiese
Wachstum: gesellig
SPP: dunkel braun bis schwarz
Dann habe ich mikroskopiert und alle Merkmale sagen "Heudüngerling". Vorallem die rauhen Sporen.
Kann ein Heudüngerling so aussehen? Ohne jede Brauntöne und eher runzelig?
Gruß Nosozia
Ha - sieht meinem Fund ähnlich.
Ich habe letzte Woche etwas Vergleichbares gefunden und nach dem mikroskopieren dann als Gyromitra ancilis (Discina perlata) abgespeichert.
Dazu passte auch der Standort Fichtenstumpf. Scheinen momentan häufiger vorzukommen.
Gruß Nos[font="Arial"]ozia[/font]
Hallo Andreas,
super Artikel. Das zeigt mal wieder, dass man nicht Alles, was irgendwo beschrieben ist, für bare Münze nehmen soll.
Es gibt wohl noch viel zu entdecken und zu lernen - das ist ja das Spannede daran.
Gruß Nosozia
