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Hallo Mario
Ich persönlich sage zu jedem Anfänger: Weiße Pilze mit weißen Lammellen sind nicht zum Essen, dort gibt es die gefährlichsten Giftpilze.
Aber irgendwann ist ein Anfänger ein Fortgeschrittener !
Dann erkennt er, das es auch einen Mehlräsling gibt, oder einen Maipilz.
Jetzt wird der Geschmack wichtig: Wenn alles äußerlich, Geruch und Sporen zum Mehlräsling passt, dann wird die Geschmacksprobe die letzte Sicherheit sein. Darum muß man einfach den Geschmack von Mehlräslingen und Trichterlingen wissen. Ich finde, der Wolfgang von 123Pilze ist immer sehr genau in solchen Sachen.
Sehr gut beschrieben.
@ Mario :
Danke dass du dir nochmals so viel Zeit für deine Antwort gegeben hast. Wie deine Bedenken zustande gekommen sind,
ist jetzt klarer. Vielleicht stecke ich schon ein bisschen weiter in der Materie drin, dass ich diesen Gedankengang erst gar
nicht in Betracht gezogen habe.
Andererseits ist es ja so, dass eigentlich niemand in den Wald geht, sich einen Pilz schnappt und dann auf welche Art und Weise
auch immer (App / Buch / Bildervergleich / Suchmaschine ) dann alleine der Beschreibung dieses vermuteten Fundes folgen wird.
Meist befasst sich doch jeder (oder sollte dies) mit grundsätzlichen Dingen was Pilzbestimmung betrifft. Dazu gehört für die meisten
am Anfang sicherlich das Bestimmen der gängigsten Speisepilze und deren Doppelgänger. Dazu gehört ja auch die innerlich
eingebaute Schutzfunktion, sich nicht alles in den Mund zu stecken, was man nicht kennt und darauf rumzukauen oder gar auch noch
runterzuschlucken. Zumindest wäre ich nie auf eine solche Idee gekommen, weil eigentlich jeder weiß, dass es giftige Pilze gibt.
Selbst diejenigen, die sich nicht damit befassen. Die tieferen Kenntnisse folgen dann später, wenn man sich mit der Materie
auseinander setzt.
Jetzt könnte man anfangen ein Buch zu schreiben, wie gehe ich vor als Anfänger / Einsteiger.....
123 mit den Portraits ist aus verschiedenen Gründen meiner Meinung nach sehr hilfreich. Wie kein Buch jedoch völlig perfekt und nicht
gänzlich fehlerfrei. Missen möchte ich die Seite aber nicht.
Und selbst bei scheinbar geklärten Themen wird es auch unter Spezialisten und selbst im wissenschaftlichen Bereich immer wieder
neue Erkenntnisse und Diskussionen geben. Wobei es hierbei ja gar nicht darum ging.
Letzten Endes hat`s bei dir in der Gesamtbetrachtung klick gemacht und du hast nachgefragt. Und bist ja auch ein Stück
weitergekommen mit den Erkenntnissen.
So soll es sein. Den Interesse hast du mit dem Sporenabdruck gleich noch unterstrichen.
Mit einem Gefäß / Tasse drüber, dass kann auch mal nichts werden übrigens weil keine Luft rankommt oder Matschepampe, weil der
FK noch zu frisch war. Ich verwende immer farbneutrale Unterlagen, unter die ich dann gegebenenfalls ein entsprechend farbliches
Blatt oder anderes legen kann um den Kontrast zu verstärken.
LG, Markus
