Beiträge von Calabaza


    Nun meine Frage: Kann beim Trocknen etwas schief gehen? Auf welche Zeichen einer möglichen Gefahr muß ich achten.


    Wenn Du versehentlich ein angemadetes Exemplar dabei hast kann es bei Deiner Methode dazu kommen, das sich die Biester auch im Rest des Trockenguts vermehren und eine schöne Matscherei anstellen.


    Kann dir beim Dörrgerät nicht passieren...da werden ganz schnell Trockenmaden draus.



    Stimmt, nachdem sie aus den zu trocknenden Scheibchen geflüchtet sind. :D:thumbup:


    Ein Dörrgerät hat auch noch den Vorteil, dass der Temperaturbereich insgesamt niedriger ausgelegt ist als beim Backofen. Die Temperatur sollte bei Pilzen 60 Grad nicht überschreiten, sonst stockt das Eiweiß. Gerd hat das mal näher erläutert. Die Zusammenhänge bringe ich nicht mehr zusammen, aber als Quintessenz habe ich mir gemerkt, 60 Grad nicht überschreiten.


    LG,
    Markus

    Hallo Christian,


    in Schraubverschlussgläsern, (gebrauchte von Oliven, Sardellen, Heringen, Marmelade, Sonstigem) ohne Reis.
    Funktioniert prima. Sie gehen aber auch ohne Restfeuchte rein.
    Getrocknet mit einem Dörrgerät, das, wenn es nicht gerade Stöckli sein muss, (das Geld hat nicht jeder dafür) für 50 Euro zu haben ist.
    Davor habe ich auch im Backofen getrocknet.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Enrico,


    den 2. Platz beim Fotowettbewerb hast Du nicht umsonst abgeräumt.
    Da würde ich glatt mal mein Profil bezüglich der Fotoausrüstung aktualisieren. :)


    Liebe Grüße,
    Markus

    ... genau genommen sind die relativ selten, sollten geschont werden. Aber wer berücksichtigt das außer uns ?
    Ein tolles Foto - Objekt. Und wenn genug Herbsttrompeten in Masse rumstehen ? :P


    LG,
    Markus

    Hallo Hüft-Wulstling,


    das passt. Graue Kraterelle, Grauer Pfifferling, Grauer Leistling,
    - Craterellus cinereus - . Mit ein bisschen Glück finden sich die neben Craterellus cornucopioides ein, sind aber auch hier deutlich seltener.


    LG,
    Markus

    Hallo Bobels,


    gut so. Die schmecken auch nicht wirklich gut, finde ich. Fit im Schritt sind die auch nicht mehr.


    Und deutlicher kann ich es nicht mehr schreiben, dass es hier keine Verzehrfreigabe gibt und geben kann. Pablo hat es auch noch mal betont. :thumbup:


    LG,
    Markus

    Hallo Jan-Arne,


    ja, es ist so. Auch hier muss es letzte Woche mal mächtig kalt gewesen sein zur Nacht. Letzten Donnerstag habe ich bei 22 Grad im schattigen Wald auch die ersten FK gefunden, Flammulina velutipes s.l. und ganz schön geguckt. 8|



    Tagedieb : Ja, die Buchenschleimrüblinge sind für mich auch der eindeutige Herbstindikator, die waren hier auch gleich mehrfach vertreten. Tolle Aufnahme, die ich schon gestern bewundert habe. :thumbup:


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Bobels,


    die Aufnahmen zeigen Einzelaufnahmen aus der Übersicht.
    Von der Übersicht gehe ich nun aus.


    Die linken 4 FK sind für mich Boletus edulis, der Fichtensteinpilz.
    Die unteren 6 Fruchtkörper auf der rechten Bildseite sind für mich Maronenröhrlinge - Boletus badius - bzw. Imleria badius und die oberen Fruchtkörper sind gar nicht sicher zu bestimmen, weil man zu wenig sieht, vor allen Dingen keine Stiele, Stielbasis, Blick unter den Hut, etc.
    Die letzte Aufnahme zeigt einen Rotfußröhrling.


    Eine Verzehrfreigabe gibt es hier aber nicht.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Sito,


    ich persönlich würde die Funde nun als Birkenpilze - Leccinum scabrum - ablegen. Die Flockenschuppen fallen bei jungen Fruchtkörpern schon mal schwächer aus und heller, wirken von daher unauffälliger. Vorhanden sind sie ja, wie man sieht.
    Die nur ganz leichte hellbraune Verfärbung spricht auch dafür.
    Eine Birke sollte allerdings immer dabei gewesen sein.


    VG,
    Markus


    Danke für die Antworten. Ich finde viele Kraterellen und Trompetenpfifferlinge. Meist suche ich sie erst im Oktober, teilweise unter Schnee. Dieses Jahr sind sie aber schon früher unterwegs, in Laubwäldern, vorwiegend Buchen, eher feucht, Moos. Für die Krause Kraterellen braucht es auch ein gutes Auge.


    Hallo laedi71,


    zeige bitte ein paar Fotos von Deinen Funden :)


    Bin gespannt.


    LG,
    Markus

    Hallo,


    echt ? , die wachsen hier neben den Trompetendingens.
    Weitere Varietäten der Krausen Kraterelle kenne ich auch nicht.


    Allerdings nicht unmittelbar auf Felsen. :evil:


    Soll ein kleiner Gruß sein. Die Habitatbeschreibung : Mischwald, viel Rotbuche, Vorland Schwäbische Alb.


    Vielleicht gibt es paar Fotos die nächsten Wochen.


    LG,
    Markus :yawn::yawn::yawn:

    ... genau deswegen, der Fund kann gesundheitsschädigend sein, weil Eiweiße zerstört wurden und sich auf dem Fruchtkörper des Pilzes je nach Lagerung auch andere Pilze einfinden können.


    Abgesehen davon soll er ja schmecken, frisch sein und so bisschen isst das Auge ja auch mit.


    Betrachte Deinen Fund mal als Vorstufe zu >> dem hier <<


    Viel Erfolg bei der künftigen Suche,


    Viele Grüße,
    Markus

    Hallo rusai,


    der ist zu alt zum futtern. Drück mal auf die Hutoberfläche, das Hutfleisch ist nicht mehr fest und kommt auf Druck auch nicht mehr heraus. Das sieht man schon im Schnittbild und an den Röhren.
    Unmittelbar nach dem Fund hätte der FK evtl. noch zum Trocknen getaugt. Jetzt aber nicht mehr. :/ Sorry.
    Entsorge ihn im Garten oder im Wald.
    Wenn Du einen FK findest, der wie ein Röhrling aussieht, drück einfach mal mit einem Finger auf den Hut, dann merkst Du gleich wie es mit der Frische und Verwertbarkeit aussieht.


    Natürlich gibt es hier ohnehin keine Verzehrfreigabe, dafür sind die Pilzberater und Pilzsachverständigen vor Ort zuständig.


    EDIT : Und wie auch ich und Helmi schon geschrieben hatten, da kommt bestimmt noch mehr die nächsten Wochen. Herauszufinden wann, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen oder direkt daheim ne ähnliche Ecke mit gleicher Ökologie zu finden ist einfach eine Fleißaufgabe die ihren Reiz hat. Aber es geht. Soviel kann ich verraten. :evil:


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Sbiro,


    aus Deinem Benutzerprofil entnehme ich, dass Du um Lüneburg unterwegs bist. Da könnte es sich lohnen, mal jeden zweiten oder dritten Tag auf die Suche zu gehen, Kannst Du noch etwas zur Ökologie sagen ? Baumbestand, Boden, usw. Paar klare Worte genügen, wäre interessant.


    Viele Grüße,
    Markus

    Hallo rusai,


    das Röten im Hutfleisch ist typisch für B. edulis. (Fichtensteinpilz)
    Bei diesem älteren Fruchtkörper kommt es deutlicher zum Vorschein als bei jüngeren Fruchtkörpern..
    Ich würde in den nächsten Wochen im 2-Tagesrhytmus mal nach neuen Fruchtkörpern schauen. Das könnte sich lohnen.


    Herzlich Willkommen hier im Forum !


    Viele Grüße,
    Markus


    :D:D:D


    Ich hatte Pause..... :thumbup:


    @ Sascha :


    Doch, ist was Besonderes. Deswegen hätte auch ich mich über mehr Angaben und größere Aufnahmen gefreut.
    B. pinophilus fehlt mir nämlich noch. Ein toller Fund. Glückwunsch. :sun:


    EDIT : Ne, wieder gleichzeitig der gleiche Gedanke. Wen wundert`s ?


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo zusammen,


    alles was Recht ist, stellt Euch nicht so an.
    Da hilft das kleine Notfallset. Der kombinierte Mini-Pfeffer-/Salzstreuer und ein dicker Strohhalm. Damit bekommt man alles schön raus zwischen Ersatzrad und Gummimatte. Und danach ein Liter .... zum Spülen, dann passt das.


    <X<X<X :D:D:D


    LG,
    Markus


    Achte auf die Kombination: grobe braune Hutschuppen, verschiebbarer Ring, braun genatterter Stiel, weiß bleibendes Fleisch nach dem Anschneiden. Dann sollte in punkto Parasol nichts schiefgehen.


    Ganz genau um das ging es mir. Wir sahen einzelne passende Merkmale aber nichts in Kombination (außer den letzten beiden Aufnahmen). Sonst hätte ich auch sofort bedenkenlos zugestimmt.


    LG,
    Markus