Beiträge von Calabaza

    Veronika hat das abschließend beantwortet.


    Ein PSV/Pilzberater eines Landkreises hat eine Garantenstellung. Jeder andere, der nicht PSV ist, nicht.


    Eine Essenfreigabe erteilen kann prinzipiell jeder, ebenso Pilzkurse durchführen usw.


    Die DGfM e. V. ist ein eingetragener gemeinnützlicher Verein. Durch die DGfM werden Pilzsachverständige ernannt und in ihr "Amt" als PSV befähigt. Dadurch kommt es zur Garantenstellung und zu der nachfolgenden haftungsrechtlichen Folge bei einer Fehlbestimmung.


    Alles andere ist völliger Quatsch. Eine Privatperson / ein Forenmitglied welches nicht PSV der DGfM/ oder bestellter Pilzberater ist, könnte sich haftungsrechtlich jegliche Anmerkung ersparen.


    Für unser Forum ist das aber gänzlich irrelevant, weil über das Internet oder Fotos - egal von wem - oder auch von den dazu Befähigten, keine Essensfreigabe erteilt wird, kann, und nie erfolgen wird.



    LG,


    Markus

    Ich habe dazu gerade in einem anderen Thread http://www.pilzforum.eu/board/…4424?pid=338563#pid338563 was geschrieben.


    Die regionalen Unterschiede scheinen sehr groß zu sein. Während hier gerade gar nichts an Leistlingen zu finden ist,
    fallen die Falschen Pfifferlinge / Orangegelbe Gabelblättlinge - Hygrophoropsis aurantiaca auffallend groß und trügerisch aus.


    An der Größe der FK alleine würde ich das auch nicht festmachen, jedenfalls hätte ich nie gedacht Macrolepiota procera als voll ausgebildeten FK in einer Gesamtgröße von 10 cm zu finden. Das war der Kälte und Trockenheit geschuldet.


    Ich denke hier ist der Falsche Pfifferling zu sehen.


    LG,
    Markus

    Ich denke wie Harry,


    dass es "echte Pfifferlinge" sind. Trotz der nicht farbechten Aufnahmen die zudem noch unscharf sind, fehlen jegliche weiteren Angaben.
    Meine Gedanken :
    Keine Lamellen, sondern Leisten, sonst würde man da gar nichts mehr erkennen, bei der Aufnahme.
    Die Leisten laufen beim Echten Pfifferling den Stiel über, was beim Falschen Pfifferling nicht der Fall ist. Der Lamellen enden da nahezu gleichmäßig am parallelen schlanken Stiel des Falschen Pfifferlings. Der Falsche Pfifferling hat einen regelmäßig symmetrischen Korpus mit meist fast kreisrundem Hut. Das ist hier alles nicht der Fall. Die zu sehenden Stiele sind fleischig, sich zur Stielbasis nach unten konisch verjüngend, es spricht vieles für den "Echten Pfifferling".


    Aber wie Öhrling schrieb, gänzlich ausschließen ? Man sieht hier mal wieder wie wichtig ein vernünftiger Input für eine Bestimmungsanfrage ist.


    Deshalb : Ein bisschen Mühe geben bei der Beschreibung des Fundes und den Bestimmungsangaben. Dann bekommt man auch entsprechende Antworten und die Experten die hier sind können dann auch mal eine abschließende Antwort erbringen.


    Zum Schluss noch eine Aufnahme des falschen Pfifferlings / Orangegelber Gabelblättling - Hygrophoropsis aurantiaca - von heute zum Vergleich. Und bitte ein bisschen Mühe geben bei Bestimmungsanfragen. Pfifferlinge sind nämlich relativ easy, wenn das Foto passt.



    LG,


    Markus

    Hallo ihr Lieben,


    2015 hat uns schon gelehrt, dass wir uns bei Niederschlagsarmut in Geduld üben müssen.


    2016 fing dann im Frühjahr erfolgsversprechend an, aber die Tendenz setzte sich leider nicht fort.


    Seit Wochen und Monaten ist es hier zu trocken, der Erdboden hat Zentimeterbreite Risse und es zudem auch noch kalt geworden.


    Wir haben die letzten Tage mit Ach und Krach gerade mal zweistellige Temperaturbereiche erreicht.


    Das, auf was ich mich diesen Herbst neben den gleich folgenden Funden gefreut habe, bis bislang gänzlich aus.


    Dennoch gab es bisschen was zu finden und abzulichten. Diese Momente möchte ich mit euch teilen.


    1. Parasole gab es die letzten zwei Wochen zahlreich. Auch wenn viele kleine Exemplare dabei waren. Aber immerhin.


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    2. Der Ästige Stachelbart - Hericium coralloides - "Meiner" kommt wieder.... <3


    a.



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    3. Grubiger Wurzelschleimrübling - Xerula radicata -



    4. Buchenschleimrüblinge - Oudemansiella mucida


    Sehr häufig zu finden in allen Altersstadien auf Rotbuche.


    a.



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    5. Mehlräslinge - Clitopilus prunulus



    6. Evtl. Galerina Sideroides (Var. Stylifera ?) - Da wird wohl nur das scharfe Glas helfen.



    7. Lacrymaria lacrymabunda - Tränender Saumpilz



    8. Langstieliger Knoblauchschwindling - Mycetinis alliaceus -



    9. Austernseitlinge, ja, wir hatten schon Frost,.... das sind die Winteraustern. :P







    10. Großer Bluthelmling - Mycena haematopus -


    a.



    11. und last but not least, der Aniszähling, - Lentinellus cochleatus -



    Ich hoffe, die relativ arme Runde hat euch gefallen.


    Kurzfristig entschlossen und geplant treffen wir morgen Tobias in Tübingen, er studiert dort und ist ein neues Forenmitglied.


    Die Aussicht auf wirklich interessante Funde ist nicht groß, aber wenn sich jemand noch auf die Schnelle anschließen möchte,
    sehr gerne.


    Für ein paar Basics werden wir genug finden, denke ich.


    Liebe Grüße,


    Markus

    Entspann dich,


    ich hab das auch gar nicht anders als Spaß, was sonst, verstanden. :)


    Echt nicht ? Ich trockne schon was, froste auch was und verschenke davon auch öfters mal was.


    Ggf. greife ich auch gerne selbst auf die haltbar gemachten natürlichen Kostbarkeiten zurück.


    Lieben Gruß,


    Markus

    Hallo Frankenpilz,


    das würde dann schon passen, ..... ich weiß nicht wie es mit den Temperaturen und dem Niederschlag bei dir aussieht.
    Aber Reizker im Allgemeinen bieten i.d.R. mehr als Einzelfunde. Vielleicht solltest du dort nochmals Ausschau halten.


    VG,
    Markus

    Prima,


    schon viel besser, .....


    M. M. nach Boletus edulis. Und auch wie von dir vermutet ein Edelreizker (Lactarius deliciosus) . Auch die Farben kommen jetzt anders rüber, so dass die Ringzonierung, die Stielgrübchen und die Verletzung am Hut, die ins Grünliche geht, für den Edelreizker sprechen.
    Wenn jetzt noch Kiefern in der Nähe waren, sollte der Fund klar sein.


    VG,


    Markus

    Hallo Stefan,


    das ist regional wirklich total unterschiedlich. Wir waren extrem viel unterwegs. Am interessantesten war es noch bei Björn um Hornberg in einem Hochmoor auf 900 Meter ü.N.N.


    Hier sind die Täler so trocken und die Flußpegel so niedrig, das bringt alles nichts. Dort wo der Boden noch ein bisschen feucht ist, kommt keine Sonne hin und es schon länger zu kalt. Das sind aber nur unsere Gegebenheiten hier.


    Allen anderen in etwas wärmeren Gefilden zur Zeit würde ich aber auch diesen Tipp geben. Waldränder, wo Sonne hinkommt, Niederschlag runter und wie von dir beschrieben.


    VG, Markus

    Hallo Frankenpilz,


    die Fotos sind noch steigerungsfähig, das hat Jörg schon geschrieben.


    Bei dem Reizker vermute ich eher den Lachsreizker - Lactarisus salmonicolor -, aufgrund der Farben (die Milch scheint dunkelrot/weinrot
    geworden zu sein) trotz der Unschärfe der Aufnahmen. Beim Edelreizker wäre sie nahezu unveränderlich karottenrot geblieben.


    Neben guten Aufnahmen wäre auch die Beschreibung der Begleitbäume interessant.


    VG,


    Markus

    Hallo Stefan,


    der Schurwald wäre vielleicht noch echt eine Idee.....


    Bei uns ist es schon sehr kalt, wir hatten schon Bodenfrost. Langweilig wird es nie. Ich fotografiere ja auch gerne und da findet sich immer was. Der fehlende Niederschlag hat allerdings die Arten, in die ich regional tiefer einsteigen wollte, nach einem schon bescheidenen 2015 wieder auch dieses Jahr ausbleiben lassen.


    Hier drücken schon wieder die ersten Winteraustern raus. Ich wünsche euch eine tolle Ausstellung !



    Viele Grüße,


    Markus

    Schon alles gesagt, siehe die Beiträge oben, ....


    Marco, das sind "ganz normale" Steinpilze", welche noch keine Sonne abbekommen haben, genau so sehen ganz junge Fruchtkörper immer aus, bevor sie "das Licht der Welt erblicken", das heißt unter dem Laub bzw. aus dem Moos rausschlupfen. Mit Regen hat das nichts zu tun, sondern mit Sonneneinstrahlung. Sämtliche Zuchtpilze, die in lichtabgeschlosssenen Kellern und Gewölben, ehemaligen Bunkern gezüchtet werden, sind auch weiß.


    LG, Markus

    Genau,


    das sehe ich wie Öhrling, die regionalen Bedingungen hinsichtlich Temperaturen und Niederschlag dürften eben nur regionale Prognosen sinnvoll machen. Für seine Region hat Björn sicher die richtige Prognose abgegeben, wir waren vor zwei Wochen bei ihm.
    Bei uns sieht es nicht viel anders aus, ganz im Gegenteil, das wird auch hier nichts mehr werden, zu trocken, zu kalt.....


    @ Stefan : Freut mich, dass ist super, zahlreiche schöne und interessante (auch leckere) Funde, meinen Glückwunsch.


    Viele Grüße,


    Markus

    Ich stelle hier noch zwei Fotos mit ein, aufgrund aktueller gleichzeitiger Funde von Fruchtkörpern in unterschiedlichen Altersstadien insbesondere zum Thema Stielnatterung.
    Das erste Foto zeigt einen noch ganz jungen "Paukenschlegel", bei welchem die Stielnatterung fast noch geschlossen ist.
    Die zweite Aufnahme zeigt dann ausschließlich Macrolepiota procera Stiele, von links nach rechts mit zunehmendem Alter der Fruchtkörper. Mit dem Wachstum der Fruchtkörper reißt die Stielrinde auf, wodurch die Natterung zustande kommt.


    1.



    2.



    Grüße,
    Markus

    Hallo Ulli,


    ich auch :D ..... viele schleifen den halben Wald mit nach hause. Im Korb. 8|


    @ Stefan : Bei mir daheim kommen sie nun auch, die Ecke kennst du ja.
    Ich hoffe sie läuten nicht die Winterpilze ein..... :cursing:



    VG,


    Markus

    Hallo Stefan,


    ja, bei meinen Vergleichsaufnahmen ist A. s. (Armilaria solidipes, Gemeiner Hallimasch, Nadelholzhallimasch) zu sehen. Um die Farben ging es mir jetzt weniger, vielmehr um Form und den Habitus der Fruchtkörper, insbesondere auch um die Stiele, die auf Linneas Aufnahmen gar nicht zu sehen sind. Die Schüppchen scheinen aber bei Linneas Fund nicht so einfach wegwischbar zu sein, wie es aussieht. Aber ohne weitere Angaben und Details bringt uns das jetzt nicht weiter.


    Liebe Grüße,
    Markus  

    Hallo zusammen,


    den Feuerschüppling hätte ich jetzt aufgrund der Farben nicht ausgeschlossen, außer das die Fruchtkörper recht büschelig zu wachsen scheinen, was ich beim Feuerschüppling so noch nicht gesehen habe. Die wachsen m. M. nach eher gesellig oder vereinzelt.


    Mausmanns Idee könnte auch passen...... .


    Die Fruchtkörper sind ja noch recht jung, Hallimasche kenne ich da anders, in dem Jungendstadium ist meist der Stiel (größenmäßig) schon recht gut ausgeprägt und deutlich sichtbar, die Schüppchen lassen sich leicht wegwischen.


    Zum Vergleich der Hallimasch: (Aufnahmen vom Sonntag und heute, die FK sind 2-6 cm groß, Feuerschüpplinge sind in dieser Größe meist schon voll ausgebildet)






    Vielleicht kommst du nochmal vorbei Linnea ? Das wäre spannend. Bei den genannten Schüpplingen wäre die Sporenpulverfarbe rostbraun, beim Hallimasch weiß. Größenangaben wären auch interessant.


    Viele Grüße,
    Markus

    Hallo Karl,


    einen Beitrag von dir zu lesen ist irgendwie immer ein Überraschungsei für mich. Sehr berreichernd und Neues aufzeigend.


    Du zeigst Funde, denen ich hier bei uns (Reutlingen/Tübingen/Schönbuchnähe/Schwäbische Alb) noch nie begegnet bin, auch nicht bei Exkursionen mit Freunden außerhalb der gewohnten Habitate. Sehr interessant.


    Danke für den Beitrag.


    Viele Grüße,


    Markus

    Hallo zusammen, hallo Stefan,


    ich denke auch, dass das nächste Wochenende oder die kommenden wenigen Wochen bevor der Frost einsetzt und mykologisch "greift" :cursing: , nochmals interessant werden könnten, auch wenn der Niederschlag gering ist. Aber die Temperaturen sollen hier nochmals steigen.


    Ich werde berichten.....


    Ich wünsche euch allen reichliche Funde,


    LG,


    Markus

    Lieber Pablo,


    zu dir fällt mir so viel ein. Ich wünsche Dir vor allen Dingen Gesundheit. Bleib wie du bist, egal um was es geht und in jedem Belang.
    Ich müsste den Glückwunsch eines gemeinsamen Freundes wiederholen, ..... alles was man sich nicht kaufen und erzwingen kann, das wünschen auch wir dir für dein neues Lebensjahr.


    Nebenbei wünsche ich dir viel Regen, ganz tolle Funde, dass dir die (wie Alisa schon schrieb),"Wasistdasfüreinerderistjainterresantfungis" nie ausgehen werden bei deiner Geschwindigkeit und darüber hinaus würde ich dir vielleicht auch gerade nächstes Jahr (wir sehen uns aber noch vorher, ganz gewiss) so Ende April, ein Wochenende in Reutlingen bei schwäbischer und asiatischer Küche zur Morchelsaison wünschen. Das wird jetzt echt mal Zeit...


    Happy Birthday Pablo, alles Liebe und Gute, <3


    von Markus, NiLa und Saranya