Hallo zusammen,
nun ja, ich kann Marias Erfahrung nur bestätigen. Allerdings nicht aus Eigenversuchen, sondern aus gestandenen Rezepten aus Asien.
Damit werde ich ja regelmäßig verwöhnt.
Das Hauptaugenmerk in Marias Beitrag lag ja auch nicht darin, ein ausschließliches Pilz-Zimt-Gericht zuzubereiten, sondern war ein Hinweis darauf, wie lecker Pilze und Zimt im Gesamtgericht harmonieren können.
Und das unterschreibe ich genau so. Für europäisch orientierte Geschmacksknospen vermag die Vorstellung erst mal sonderbar sein, war es für mich beim ersten Versuch auch. Das Gericht wird von einem weihnachtlichen Duft begleitet, klar, Zimt eben. Aber es schmeckt lecker. In Thailand werden gerne Hühnerfüße (das was wir hier kennen als Schenkel) und aber auch das, mit dem mal gescharrt wurde, mit einer Gewürzmischung mit einem großen Anteil an Zimt gekocht, in einer leckeren Suppe. Für uns Deutsche eine neue Vorstellung, schmeckt aber wirklich gut. Auch wenn ich solche Gerichte nicht unbedingt im Hochsommer mag.
Man sollte das aber unbedingt mal testen, wenn man eine passende Gelegenheit hat und vielleicht bei jemandem essen kann, der mit entsprechender Küche vertraut ist. Chili gehört natürlich mit dazu, es machen sich auch Zitronengras und Limettenblätter nicht nur sehr gut darin, die gehören fast unabdingbar dazu.
Dazu kommen noch Pilze, Enoki (Samtfußrüblinge in der Zuchtform - beim Asia- oder Thaishop erhältlich), die bleiben sehr bissfest nach dem Kochen, aber auch Hallimasch hat sich mehr als bewährt. Kleine, ganz junge Austernseitlinge haben wir auch schon verwendet. Passt super. Geschmacklich ist das allerdings eine ganz andere Richtung, mit "Rausschmurgeln vom feinen Morchelgeschmack oder Erhalt von feinem Wildpilzgeschmack haben diese Rezepte fast nichts mehr zu tun. Es lohnt sich dennoch, weil die Gesamtkomposition eine Geschmacksbombe ist.
Liebe Grüße,
Markus
