Beiträge von Calabaza


    'n Abend,


    euch glücklichen BesitzerInnen des Pablo'schen Kalenders gratuliere ich herzlich, der wird amol a richtige Rarität werden :thumbup:


    Worauf du einen lassen kannst. :D
    Die ursprüngliche Idee, meine Pension aufzustocken, habe ich gleich wieder verworfen. Die bleiben im Eigentum der Familie, von der Erstausgabe an. NiLa wird den Wert irgendwann erkennen und schätzen, noch ist sie zu jung.



    [/quote]

    Hallo Craterelle,


    Danke für dein Dankeschön :D , also die positive Resonanz.


    Hoffentlich findest du mal eine Gelegenheit. Räuchern ist an für sich ja einfach, ich wünsche dir jetzt nur noch die passenden Funde.
    Aber diesbezüglich kann man ja flexibel sein und ausprobieren.


    Das Forum hier steht in dieser Hinsicht am Anfang. Auch an anderen Orten besteht da wenig, aber eigentlich auch gar keine Erfahrung.


    Also, loslegen, ich werde auch noch nachlegen, mit weiteren Pilzräuchereien. Rein zu mykophagen, also kulinarischen Zwecken, versteht sich.


    Glück auf und liebe Grüße,


    Markus


    ==> Ich auch. <3


    Deswegen lasse ich die freudige Überraschung noch geschlossen. Ich möchte Ruhe und Zeit, den Verfasser selbst zur Erläuterung,
    bei einem feinen Kaminfeuer, leckerem Essen, einem Gläschen Wein oder Bier,
    in aller Ruhe, und all das nachholen was die letzte Zeit so lange gefehlt hat.
    Der Schneefall setzt uns gerade in mykologischer Sicht auch nicht so sehr unter Druck, so dass dieses gemütliche Vorhaben bald
    gelingen könnte.
    Die kommenden Wochenenden sollten nach derzeitigem Stand gesichert sein.


    <3 - lichen Dank, :Kuschel: Pablo !


    Bis bald ;)


    Markus

    Hallo zusammen,


    zunächst mal ein gutes neues, gesundes und friedliches Jahr an euch alle. <3


    Nun ja, das Champi-Rezept ist garen im Räucherofen im eigenen Sud, mit eigentlichem Räuchern hat das relativ wenig zu tun.
    Evtl. kommt ein wenig Rauchgeschmack ran, das könnte schon sein.


    Nachdem nun viele immer nur darüber gesprochen haben, habe ich es jetzt mal ausprobiert.
    Neben Monopoly und Raclette war dazu gestern Abend/Nacht genügend Zeit.


    Gestern Nachmittag bin ich dann noch kurz in den Wald, mit wenig Erwartungshaltung aufgrund der nun schon lange anhaltenden Nachtfröste. Das was ich wollte, habe ich bekommen. Junge frische Austernseitlinge, wenn auch gefroren.


    Ich habe sie am Stück gelassen, lediglich geputzt. Keine weitere Vorbereitung.
    Zum eigentlichen Räuchern habe ich einen Grillkorb verwendet in den sie zusammen mit Knoblauchzehen rein durften.
    Den Grillkorb musste ich schräg in den Räucherofen schieben, obwohl der alles andere als klein ist. Hat aber gut geklappt.


    Neben einem kleinen Lachs, Hühnerbrustfilets und Rindfleischstreifen war der Ofen dann bestückt.


    Die Austernseitlinge habe ich ca. 2 Stunden bei 80-90 Grad geräuchert, also heißgeräuchert.
    Zur Verwendung kam reines Buchenmehl. Den Ofen habe ich elektrisch beheizt.


    Bevor Fotos kommen, das Ergebnis :


    Solch einen Pilz würde niemand essen, der nicht weiß, wie das Aussehen zustande kommt.
    Wer den typischen Räuchergeschmack liebt, wird ein Stück weit begeistert sein. Vegetarier noch mehr.
    Mit verbundenen Augen könnte mal an ein Scheibchen geräuchertes Kalbfleisch denken. Außen und insgesamt bissfest,
    innen weicher und zart.
    Vegetarier sollten das unbedingt mal testen, aber nicht nur Vegetarier, sondern jeder der die Gelegenheit hat zu räuchern.


    Ich persönlich räuchere seit über 30 Jahren immer wieder gerne. Es bereichert den Speiseplan, konserviert ein Stück weit und ist geschmacklich einfach was anderes.


    Die Fotos habe ich nur mit dem Handy gemacht. Es war auch dunkel.


    1. Kurz noch paar Austernseitlinge geholt...



    2. Start....



    3.



    4. Die Ergebnisse.....




    5. Geräucherte Austernseitlinge und Knoblauchzehen



    6. Die geräucherten Austernseitlinge, der eigentliche Test. :P




    Ich mach` s wieder und werde auch noch anderes probieren. Einen schönen Rest-Neujahrstag wünsche ich euch noch,
    liebe Grüße,


    Markus


    Hallo Markus,
    ja photographieren macht schon viel Freude. Wenn ich nur nicht immer so ungeduldig wäre. Aber so durchschnittliche Bilder gelingen mir meist. Mit den manuellen Einstellungen komme ich auch zurecht, da ich dies in jungen Jahren gelernt hatte und so was bleibt dann trotz langer Pause offensichtlich immer präsent. Auch wenn manche sagen, die Automatik kann das meiste, finde ich gerade bei etwas schwierigeren Verhältnissen, kann man, wenn man manuell einstellt, noch enorm mehr rausholen.
    L.G.
    Thomas


    Hallo Thomas,


    die Ungeduld packt auch mich ständig. Innerlich treibt einen die Lust auf neue Funde, andererseits sind tolle Fotos schon prickelnd.
    Da geht es uns allen gleich. Aber Fotos die eine ordentliche Bestimmung zulassen, sind doch auch ausreichend, alles andere ist "Lust"
    auf mehr. Und genau das haben wir doch alle. Freude an tollen Fotos.
    Manuell geht da tatsächlich wesentlich mehr.


    Ich wünsche dir und uns allen ein gesundes pilzreiches 2017 und ein gutes rüberkommen.


    Liebe Grüße,
    Markus


    Danke für die schnelle Rückmeldung Thomas,
    hab schon mitgelesen. ;)
    [hr]


    Hallo Markus,
    danke für die Aufklärung, für was du den/die Kabelbinder verwendest. Aber nicht ich hatte richtig "vermutet", sondern Tuppie. Ich vermutete, dass du deine Kamera an einen Ast befestigtst um dann mit Selbstauslöser in größeren Höhen fotografieren zu können.
    L.G.
    Thomas


    Hallo Thomas,



    ich habe mehrere Objektive dabei. Und zwei Kameras, bzw. mit dem IPhone drei.


    Für die Fernauslösung meiner Sony habe ich eine günstige Alternative zum Original auf Ebay gefunden. Drahtlos, klappt einwandfrei.
     
    LG,
    Markus

    Lieber Schwammer - Dieter,


    deine drei Beiträge habe ich mal kurz überflogen. (Ironiemodus aus.) 8|


    Abgesehen von der Fotoqualität die du und Matthias hier abliefern, neben den Funden, der Gestaltung der Berichte,


    das ist schon krass. Vermutlich hattest du nach deiner Ausbildung zum professionellen Fotografen einen 6-er mit Zusatzzahl im Lotto.....
    Wer sonst hätte denn die Zeit, solche Beiträge zu erstellen. Bevor ich jetzt Stielaugen bekomme oder noch mehr Blödsinn schreibe, gehe ich demnächst schlafen und träume davon , solche Aufnahmen auch mal hinzubekommen.


    Das jetzt noch obendrauf zu dem Urwaldbericht von gestern, bei dem es mir schon die Sprache verschlagen hat.


    Ich brauch jetzt auch Betablocker, darüber muss ich erst mal schlafen. Hammer. Großes Kompliment. Das muss ich erst noch mal in Ruhe durchlesen und anschauen.


    Matthias, auch an dich, genial. :thumbup: Herzlichen Dank an Euch, <3


    Liebe Grüße,


    Markus


    PS: Es ist übrigens auch eine Super-Idee, Funde vom letzten Frühjahr einzustellen mit Aufarbeitung. Das kommende Frühjahr ist ja gar nicht sooo fern. Da kann man bei Interesse auch mal gezielt an die Suche gehen. Spontan fällt mir da auch der Beitrag von Matthias mit dem Farnhelmling im Herbst ein. Solche Beiträge lassen persönliche Notizen im eigenen mykologischen Kalender und dann im Folgejahr eine gezielte Suche zu. :thumbup:

    Hallo ihr Lieben,
    (das schreib ich jetzt so, damit ich niemanden vergesse persönlich anzusprechen ! :evil: )


    natürlich war dieser kleine Fundbericht keineswegs dazu gedacht, irgendjemand zu langweilen oder
    meine Kompetenz hinsichtlich hoch wachsender Fruchtkörper und deren möglicher Ernte in Frage zu stellen.


    Einerseits wollte ich schöne Erinnerungen hervorrufen, .... Mausmann, Pablo, Peri, Melanie, Kuschel, Björn, Mentor, die kennen alle diese Buche, aber gerade jetzt kam mir unser letztes großes Treffen hier bei uns in den Sinn.
    Da ist es doch mal schön, Erinnerungen zu wecken.


    Da wir zudem noch etliche Neulinge im Forum haben, wollte ich genau das, was Tuppie schon exakt erahnt hat, nochmals so nebenbei verlauten lassen.


    Ja Thomas, ich suche mir in dem doch vorwiegend als Nutzwald zur Baumernte wunderschönen Schönbuch einen langen ohnehin schon liegenden Ast, packe die Fiskars Taschensäge aus, befestige ein Messer mit den Kabelbindern an der dünneren Spitze daran (eine lange flexible Klinge ist sehr vorteilhaft) und komme dann ohne Probleme an die Austern ran. Eine Stipprute wie man sie vom Fischen kennt(Billiggerät, das Kopfteil und zweite Teil rausnehmen) würde den Zweck fast noch besser erfüllen, aber die Leute glotzen eh schon komisch, wenn ich mit dem Fotokoffer durch den Wald laufe. So geht das bedeutend unauffälliger.


    Die Fiskars - Taschensäge hat mir auch sonst schon gute Dienste geleistet. Das eine oder andere Ohrenbarometer steht bei mir im Garten.


    Danke für das interessierte Mitgehen, liebe Grüße,


    Markus

    Da kann man doch mal ein dreifaches Dankeschön hinterlassen, :)


    an die zwei Sponsoren Pilzmännchen und Traumflieger und natürlich an den Aushandler der im Raum stehenden Preise für die Gewinner, Jan-Arne.


    Ist ja nicht selbstverständlich. :thumbup: Super !


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Christian,


    was bleibt da zu sagen ? Tolle Fotos, tolle Funde, herzlichen Dank, dass du uns teilhaben lässt.


    Das mit dem USB-Stick ist natürlich ärgerlich ohne Ende. Ich speichere mittlerweile doppelt ab.
    Aber das habe ich auch schon gehört, dass es in die Hosen gegangen ist.


    Jedenfalls großes Kino. :thumbup:


    Sag mal, ist Sabrina auch hier ? Jedenfalls liebe Grüße und ein Dankeschön an euch,


    Markus


    Hallo Abeja,


    natürlich sollte man auf die persönliche Verträglichkeit achten.
    Und, du zitierst mich praktisch : Wenn das Gericht so scharf wird, dass ich daran nichts mehr finden kann, weil ich nichts mehr
    schmecke, dann macht das Ganze keine Sinn. Genau so sehe ich das auch und habe es gesehen.
    Vermutlich bin ich diesbezüglich schon weit weg von der Europäischen Norm. Mein Geschmackssinn hat darunter aber keineswegs
    gelitten. Ursprünglich dachte ich für mich, da sterben doch die Geschmacksknospen ab.
    Das ist aber nicht der Fall. Das Rezept kann man je nach Geschmack modifizieren und Schärfe rausnehmen.
    Der Rezeptvorschlag ist überhaupt wandelbar und flexibel, je nach Geschmack.


    Tiparod schmeckt in der Tat nicht fischig. (Tindaros ?) . Aber sehr würzig. Mit Salz kann also gespart werden.


    Du bist ja ohnehin ein Cleverle und hast die Richtung nach Asien durchschaut. Da könnte man jetzt ganz viel dazu schreiben.


    Im Moment belassen wir es jetzt mal bei diesem Vorschlag, aber das können wir ausbauen.


    Liebe Grüße, Markus


    Hallo Matthias,


    latürnich war ich vorbereitet. Hab gerade Torsten das Video geschickt, er wird es an dich weiterleiten.
    Schick mal deine aktuelle Handynummer per pn. ;)


    GLG an dich, Markus


    Mein lieber (Beineidmodus an) "Hörr Calabaza"(Beineidmodus aus)!
    Kannst Du nicht ein paar Deiner Austernpfründe rüber beamen? Es ist unglaublich, was bei Dir so an Austermassen wächst...


    Ich würde so gerne. Ich bin am überlegen.
    Ich würde sehr gerne (frisch) mit dir teilen, Tuppie :Kuschel:
    Und mit Melanie. Austern sind doch so einfach an Buche.
     
    Ich schlafe heute Nacht mit diesem Ziel ein. ........


    LG an dich : Godmam of Gnolms herself , Tuppie <3
    [hr]


    Das wäre ja höchst interessant. Gesunde Bäume besiedeln Austernseitlinge nicht. Vielleicht gewinnt der Baum, weil nur partiell am
    Baum Angriffsfläche bestand. Das ist wieder mal sehr interessant. Berichte bitte weiter Torsten, auch wenn sich das zeitlich strecken
    wird. Ist aber echt interessant.


    LG, Markus
    [hr]


    Hallo Wiltrud,
     
    Austernbänke gibt es überall dort, wo (insbesondere) Rotbuchen stehen und massive Stämme liegen bleiben dürfen.
    Meist bleiben solche "Bänke" unentdeckt, weil zu wenig nachgeschaut wird. Auf der falschen Seite angeschaut, nicht herumgelaufen,
    bedeutet oftmals : das Beste verpasst.


    Ich wünsche dir üppige Funde und das Glück sie zu entdecken,
       
    LG, Markus


    Soo schön Markus :) Und so viele :cool: Guten Appetit :thumbup:



    Da passt es ja vielleicht hier rein wenn ich mal so Frage loslasse die mir schon seit einiger Zeit im Gehirn rumspuckt...Kann es sein und/oder hat es schon auch mal jemand erlebt/beobachtet das der Baum gewinnt und der Pilz sozusagen eingeht? Ich habe 2 Buchen die früher immer Austern hatten..meist mehr als 1 mal aber seit 2 Jahren haben beide keine Austernseitlinge mehr gehabt...obzwar andere Bäume jede Menge tragen?` Soweit ich weiß gewinnt doch immer der Pilz sagt man doch oder ?


    Hallo Torsten,
     
    darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Das Austernmyzel ist ja an für sich recht aggressiv und setzt sich ordentlich
    durch.
    Wenn an deinen Substraten mal Austernseitlinge vorgekommen sind und sie jetzt ausbleiben habe ich im Moment nur wenige
    Antworten.
    Das Substrat ist aufgebraucht, bietet also keine Nährstoff mehr für Austernseitlinge.
    Die Baumrinde fehlt komplett / keine Feuchtigkeitszufuhr an das Substrat.
    Die Frage wäre jetzt: Sind dort andere Pilze zu finden ? Vermutlich nicht. Ein Foto vor Ort wäre interessant.


    LG, Markus

    Hallo zusammen,


    die Frage zur Verwertung von Austernseitlingen taucht immer wieder auf.


    Da Sylvester vor der Tür steht, Raclette, Fondue usw. angesagt sind, möchte ich euch mal eine etwas andere Verwertungsmöglichkeit mit Pepp vorstellen. (Hallimasch eignet sich dazu übrigens auch hervorragend )


    Das Rezept ist als Beilage gedacht, für zwei Personen. Man kann also hochrechnen, je nach Bedarf.


    Während ich mir die Worte für den Thread überlegt habe, haben wir nebenher das Endprodukt, obwohl noch nicht durchgezogen, schon fast verspeißt.


    Man nehme, so fängt es doch meist immer an,


    200 Gramm frische Austernseitlinge, geputzt und küchenfertig und schneidet diese in mundgerechte Streifen, ...


    ..... während die Pfanne bei nicht ganz 3/4 Vollgas der größtmöglichen Hitze des Kochfeldes mit etwas Sonnenblumenöl aufheizt. (Echt kaltgepresstes Olivenöl wäre auch super)


    Austernseitlinge rein, vielfach wenden, durchgaren, anbraten. Bisschen mehr Öl schadet nicht, aber nicht zu viel, die Feuchtigkeit soll raus.


    Währenddessen machen wir unseren Dipp zum Einlegen.


    Zwei Knoblauchzehen pressen, 1 Esslöffel Tiparod (nicht abschrecken lassen von "Fischsoße", schmeckt super gibt es beim Asiaten für 1,35 Euro die Flasche), etwas frisch gemahlenen Pfeffer, ein wenig Salz, aber wirklich nur wenig, denn das Tiparod ist schon würzig,
    2 Spritzer Maggi, der Saft einer Viertels Zitrone, ein paar Blätter frischen Rosmarin, einen Teelöffel getrockneten Chili, (wer frische hat, drei scharfe Schoten) zwei Esslöffel Öl, das Ganze durchmischen.


    Nachdem die Austern 15 Minuten gegart sind, in ein Gefäß geben, den Dipp drüber, ziehen lassen. Vor dem Servieren noch ein wenig Basilikum, fein geschnitten, drüber geben. Aber nur ein wenig Basilikum bitte.
    Der Pilzgeschmack geht nicht verloren.


    Ziehen lassen sollte man das ganz zumindest über Nacht. Allerdings muss ich anmerken, dass ich selbst meist nicht so lange warten kann. :D


    Mit den Zutaten kann man je nach Gusto natürlich variieren. Schmeckt echt lecker.


    Tiparod dürfte für die meisten unbekannt sein. Deswegen ein Foto.



    Und das Endprodukt, Kommentare und Meinungen sind erwünscht !



    PS: Toastbrot rösten und drauf damit. :P

    Moin Torsten,


    Rotbuche, sag ich schon die ganz Zeit, das geilste Substrat ever.


    Leider habe ich keinen Urlaub, sonst müsste ich dich jetzt glatt auffordern, das Gästezimmer frei zu machen.


    Genial, was bei dir noch zu finden ist. Das würde ich so gerne mal aus der Nähe betrachten.


    Herzlichen Dank für`s Teilen.


    Liebe Grüße an Dich,


    Markus

    Hallo zusammen,


    nach reichlich Gans, Rotkraut, Kartoffeln und superleckerer Soße mit Ackersalat am 1. Weihnachtsfeiertag war heute Bewegung angesagt.
    Die lediglich 12 - minütige Fahrt in den Schönbuch war heute morgen schnell vollbracht und dann Stiefelgeld geben.....


    Es stellte sich schnell heraus, dass es nicht wirklich artenreich wird. Die Nachtfröste suchen uns seit Wochen heim.


    Deswegen ging es zielstrebig zu einem meiner Lieblingsbäume, ja, zur fast 400 Jahre alten Rotbuche. Sie ist schon ein bisschen mitgenommen, aber ich hoffe, dass sie mir noch viele Jahre Freude bereitet. Schade, dass sie aus ihrem langen Leben nichts erzählen kann, wie gerne würde ich zuhören. Nicht umsonst ist sie ein Naturdenkmal und schon allein der Besuch bei ihr im Winter lohnt die kurze Fahrt und den anschließenden Fußmarsch dorthin.


    Ein paar Aufnahmen habe ich für euch mitgebracht. Einfach zum Genießen.


    Natürlich gehe ich niemals ohne Kabelbinder, Handsäge und Foto in den Wald, schon gar nicht, wenn ich meinen langen Peri-Peter nicht dabei habe. 178 cm sind bei 3 Meter Wuchshöhe + einfach zu kurz. :D


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    Ich wünsche all denjenigen, die wie ich morgen wieder ran müssen, einen guten Start in die kommende Woche.


    @ Ingo : WIINTERAUSTERN !
    @ Hessekopp : Die waren schon dran, bevor ich den Baum entdeckt hatte. Und der Baum steht noch. Keine Sorge. :D


    Liebe Grüße,


    euer Markus


    Ahoi Kapitän, du Feinmotoriker,
    da habe ich bei der Aufnahme leider nicht darauf geachtet, werde das aber bei Gelegenheit nachprüfen.
    Vielleicht erwische ich ja auch die HFF, laut Tintling ist die Art gar nicht so häufig.
     
    Dankeschön für den Hinweis. :thumbup:


    HG, Markus



    [hr]


    Genug gelacht, :D ich hab schon Bauchschmerzen vor lachen....


    LG, Markus


    PS: Und Peter setzt noch den Lacher obendrauf. Lachen ist einfach nur gesund.


     
    So schnell geht das Peter :D , jetzt bist du an der Reihe....


    ... und in der Pflicht. :giggle:
     
    Macht doch aber auch Spass, die sind zum Fressen schön. <3


    LG, Markus


    Hallo Ingo,


    da muss ich mal meinem mittlerweile nicht nur mykophag (also nicht nur rein pilzfressendem Freund) Peter mal zur Seite stehen.
    Es gab zur Thematik Seitlinge, insbesondere Austernseitlinge, Sommeraustern, Lungenseitlinge, Zuchtformen (ausgebüchst) usw.
    schon etliche Diskussionen im Forum. Pablo hat zum Austernseitling ein ganz hervorragendes Portrait erstellt.
    Innerhalb des Portraits wurde schon darüber diskutiert, ob Austern mit Sommeraustern mikroskopisch oder mit Chemie unterschieden
    werden können. Mein derzeitiger Wissenstand sagt, dass dies im Moment nicht möglich ist.
    Allerdings lassen Langzeitbeobachtungen ausgewählter Substrate doch durchaus den Rückschluss zu, dass es nach Fruktifkation von
    Fruchtkörpern nach Nachtfrösten durchaus um die klassischen Austernseitlinge handeln könnte.
    Die Beobachtungen zu deiner Frage benötigen ein paar Jahre um sie zu dokumentieren. Leider habe ich versäumt, genau das zu tun.
    Warum ? Ich war mir der Vielfältigkeit und deren Bedeutung zum Zeitpunkt der Beobachtung nicht bewusst.
    Das ist ganz einfach so und das kann ich auch nicht mehr ändern.
    Interessant ist aber dennoch dein Ansatz, dessen Ansinnen ich noch mal verfeinern mag :
    Sind das alles Austernseitlinge, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten anders auftreten oder diverse Arten.
    Das scharfe Glas hilft nicht weiter, allerdings glaube ich an das, was ich sehe.
    Warum sollte ein Substrat zur regennassen Jahreszeit keine Fruchtkörper hervorbringen, während im Sommer dort nach kurzem Regen
    Sommeraustern zu sehen waren ? Warum sollte ein noch stehender mit der Wurzel tief verankerter Buchenstamm im Laubwald keine
    Sommeraustern bringen, während sich im Herbst dort Buchenschleimrüblinge, Gelbstielige Muschelseitlinge und auch Austernseitlinge
    einfinden ?
    Meiner Meinung handelt es sich (bei den Austern) um verschiedene Arten, die derzeit nicht abschließend getrennt werden können,
    aber wenig diskutiert werden. (Ist ja auch verpönt, ein Fresspilz eben, der wenig Ehre schafft). Völlig zu Unrecht.


    Wunderschön noch obendrein.




    LG, Markus

    Hallo Peter,


    die Beantwortung deiner Frage ist doch recht einfach. Die Antwort hättest du dir auch selbst liefern können.
    Die genannten Arten bevorzugen allesamt das gleiche Habitat und die meisten auch das gleiche Substrat.
    Pablos Antwort auf deine Frage bezog sich auf den damaligen Ist-Stand und ist von daher völlig korrekt.
    Aufgrund des gleichen bevorzugten Standorts (Habitat und Substrat) stellt sich lediglich die Frage, welcher Seitling sich wann,
    ob und überhaupt hier niederlässt.
    Das hatten wir schon mehrfach gemeinsam. Insbesondere die bei uns zu findenden Rotbuchenstämme bilden gerne die Grundlage
    für Bestände von Sommeraustern / Lungenseitlingen und Winteraustern, gemeinsam am Substrat. Der Gelbstielige Muschelseitling scheint
    sich in unserer Region ohnehin ohne Nachhilfe sehr gerne und gut zu verbreiten, wobei er sich das Substrat gerne mit Austernseitlingen (den Winteraustern) teilt. Die Frage ist nur, ob man die Fruktuationsphasen alle mitbekommt.
    Die letztendliche Erklärung ist aber das gemeinsam bevorzugte Substrat und Habitat. Da kann man auch nachhelfen.
    Was bei dir natürlich in deinen Wäldern kontraproduktiv ist, ist die intensive Waldbewirtschaftung. Da wird zu viel Substrat verwertet und zu wenig darf "drinbleiben", weshalb es relativ selten zur Überschneidung innerhalb der Seitlingsarten auf dem gleichen Substrat kommt, was echt schade ist.
    Würden die Substratblöcke im Wald verbleiben, hättest du über das Jahr verteilt sicherlich mehr Gelegenheiten, verschiedene Seitlingsarten inclusive Buchenschleimrüblingen, Samtis, und usw. am gleichen Stamm zu finden.
    Da hilft nur weitersuchen, insbesondere an Abhängen, wo sich auch die Forstwirtschaft schwer tut, relevante Stämme aus dem Wald zu schaffen. Auf geht`s ! :)


    LG, Markus


    PS: Ich hab jetzt halt geantwortet, weil DU gefragt hast, auch wenn die Frage an Experten gerichtet war.

    Hallo Dieter,


    die von mir gezeigten Austernseitlinge sind klassische Austern, wie wir sie vor Jahren kannten, bevor sich Zuchtformen untergemischt haben und dann mehr oder weniger über das ganze Jahr zu finden waren.


    Die Aufnahme von mir zeigt die Art (wenn man sie so überhaupt noch bezeichnen kann) die Frost zur Ausbildung der Fruchtkörper/Fruktuation benötigt.


    Es gibt zwischenzeitlich viele Möglichkeiten Austernseitlinge zu züchten, insbesondere im asiatischen Raum, der deinen klimatischen warmen Bedingungen wohl am nächsten kommt, werden sie im Haus regelrecht gezogen und gezüchtet.
    Das hat mit den Funden bei uns in Deutschland nicht mehr wirklich viel zu tun. Das geht schon mehr in Richtung Kulturausternseiting,
    der sich auf allerlei Substraten kultivieren lässt.


    In den mitteleuropäischen Breitengraden wäre die Beimpfung von Rotbuche m. M. nach genial, dann waagerecht in den Boden legen, dass die Wasserversorgung gewährleistet ist. Die FK kämen dann allerdings auch nur im Winter.


    Da mir die Wintermonate aber auch zu lang und zu zäh sind, habe ich mal auf Ebay geschaut. Da wird allerhand angeboten. Frost ist nicht notwendig und die Zucht kann Haus oder Garten erfolgen, auch bei deutlichen Plusgraden. Eine interessante Alternative.
    Einen Anbieter habe ich gefunden, der sogar die Vermehrung des beimpften Substrats per Video auf Youtube anbietet und damit die ganzjährige Ernte aufgrund Eigenvermehrung anpreist. (Auf Kaffesatz als Substrat) Angeschaut habe ich mir das noch nicht, könnte mir allerdings durchaus vorstellen, dass das klappt.


    Das Austernmyzel ist äußerst durchsetzungsfähig, insbesondere wenn sich auf dem Substrat noch kein anderer Pilz ausbreitet.
    Ich habe erst letztes Wochenende wieder die vom Vohrjahr "beimpften " Subrastratblöcke im Wald ( die, die bleiben dürfen) angeschaut. Das Ergebnis liegt weit über 50%.


    Allerdings haben wir hier andere klimatische Bedingungen und Substrate, das hast du völlig richtig gesehen. Von daher ist ein Umdenken notwendig. Der Austernseitling- wenn auch in Kulturform - ist jedenfalls ein durchsetzungsfähiger Pilz.


    Vielleicht musst du da ein bisschen testen und probieren, ich sehe da gute Erfolgschancen.


    Pilzmännchen und auch andere Anbieter haben da einiges im Programm, dass man selbständig weitervermehren kann.


    PS : Heißes Rezept folgt.


    LG aus Deutschland,


    Markus


    Diesbezüglich bin ich gänzlich bei dir. Es gibt genügend abgeholzte Fichtenbestände die mit Laubholz aufgeforstet wurden, zumindest
    was ich hier bei uns mitbekomme. Da wächst mittlerweile Laubholz und die Funde finden auf noch stehenden Nadelholzstubben statt.
    Auf den Fotos sieht man Blätter von Laubholz.
    Um so wichtiger wird wieder einmal die Bestimmungsanfrage an für sich mit Details.
    Jetzt schauen wir mal, was noch an Informationen kommt, vielleicht bringt uns das weiter.


    VG, Markus

    Hallo Dieter,


    an zu warm und zu kalt glaube ich nicht. Ich wünsche dir aber auf jeden Fall Funde in der Natur. Du musst nur dran bleiben.
    Das hat was. :)



    Vor einigen Jahren habe ich es genau so wie du gemacht. Allerdings im Garten.


    Zu deiner eigentlichen Frage:


    Zwei Links ......


    http://www.pilzforum.eu/board/…ighlight=Austernseitlinge


    http://www.pilzforum.eu/board/…ighlight=Austernseitlinge


    Wenn du es etwas schärfer magst, asiatisch, könnte ich nachliefern. In diese Richtung werde ich allerdings insgesamt mal was Größeres zusammenstellen.


    LG, Markus