Beiträge von Calabaza

    Wenn Du einmal Bärlauch-Rezepte brauchst, dann kannst Du mich gerne fragen - ich habe vor Jahren einmal einige hundert Bärlauch-Rezepte getestet und auch viel experimentiert und die besten Rezepte dann sogar in einem Buch zusammengefasst.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Maria,


    hätte ich gerne das Buch, war es eine Privatsammlung die in einem Buch gefasst wurde ? Oder hast du letztendlich ein
    Buch mit den besten Rezepten verlegen lassen ?
             
    LG,
    Markus

    Hallo zusammen,
    im Forum gibt es ja ohnehin keine Essensfreigabe, aber dennoch kann man die Aussagen m. M. nach ein wenig relativieren.
    Es sind alles Speisemorcheln. Bis auf das Megaexemplar und Foto 2 sind auch frische Fruchtkörper dabei. Aufnahme 1 zeigt einen frischen jungen Fruchtkörper, an dem es gar nichts auszusetzen gibt.
    Bei den nachfolgenden Aufnahmen sind teilweise die Ränder des wabenförmigen Hutes angetrocknet, das ist häufig so, wenn der Standort Sonne zulässt.
    Die rötlichen /rostbraunen Verfärbungen am Stiel kann ich mir auch noch nicht abschließend erklären, aber ich schneide sie großzügig aus. Vermutlich hängen sie mit veränderlichen Temperaturen zusammen, Frost, Sonne usw. Durchschneiden der Fruchtkörper und prüfen ist obligatorisch, Pflicht.
    Das eigentlich Schöne ist, überhaupt mal welche gefunden zu haben. Ich würde da öfters nachschauen die kommenden Tage Tilia. Bei uns haben sie dieses Jahr auch einen sehr späten Start hingelegt.
    LG, Markus


    =========


    Hallo Murph,


    bei uns geht die Morchelsaison los. :D


    Gestern waren wir auf knapp 800 Meter üNN. bei 4 Grad im Regen unterwegs und wurden fündig.
    Schneereste liegen noch, das Wetter bleibt für die Jahreszeit außergewöhnlich kalt aber regnerisch.
    Das ist schon mal eine gute Ansage mit dem Regen. Aber bisschen wärmer dürfte es trotzdem sein.
    Was du vorgibst, ist mir an für sich lieb und recht, ob es sich dann finden lässt, wird sich zeigen. :)
    Hauptsache, wir finden was.


    Bis demnächst und bald, liebe Grüße, @ all,


    Markus


    Hallo Caesar85,


    vor allem in feuchteren Bereichen sollte man schon etwas finden dürfen. Mit viel Glück und gezielter Suche wachsen momentan noch Morcheln. Die ersten Schuppigen Porlinge (noch nie selbst probiert), Schwefelporlinge und Maipilze sind aktuell auch zu finden. Stockschwämmchen habe ich auch schon mehrfach gesehen.


    LG, Jan-Arne


    ============
    Noch ? Hier geht es so langsam los..... :)


    LG, Markus
    [hr]


    Ich hatte gelesen, dass in BaWü, sogar schon die ersten Flockenstieligen Hexenröhrlinge gefunden wurden.
    Zu den Maipilzen: Die hab ich selbst, hier im kaltem Harz, Mitte April gefunden!


    Caesar85, vielleicht mußt du nur die richtigen Stellen finden! Auch wir, zumindest die meisten von uns, mussten erst etliche Kilometer gehen um die richtigen Stellen zu finden!
    VG,Ulli


    BaWü ist groß,.......


    und auch wir hier sind deutlich hinterher. Essbares kann man finden, wenn auch wenig, trotz langjähriger Erfahrung.
    Regionale Unterschiede spielen da sicher eine große Rolle, was Regen und Temperaturen und damit das Pilzwachstum betrifft.
    Da hat Ulli einfach Recht.


    LG, Markus
    [hr]


    Vielen Dank für die Antworten.
    Dann werde ich lieber ein paar Monate warten und bis dahin vereinzelt mal schauen was es gibt und Wälder erkunden. Mit Morcheln bin ich bisher gar nicht per Du und von Schwämmchen lasse ich lieber noch die Finger, bzw. vll sammel ich was ein und schaue mal wie es mit dem Bestimmen aussieht. Habe gehört die lassen sich leicht verwechseln. Ich komme aus Baden-Württemberg, relativ mittig mit Zug Richtung Norden.


    Grüße


    ===================


    Hallo,


    ich würde mal in mein Profil reinschreiben, woher ich komme und das Interesse am Anschluss an eine Exkursion besteht.
                         
    Dann würde ich mal schauen, was Anfang Mai 2016, 2015, 2014, 2013, usw. an Fundbeiträgen kam,....... da wird
    dann Einiges erleuchtet. Das wäre doch ein ganz simpler Weg...
         
    LG, Markus
    klar.

    Hallo Maria,


    eine interessante Frage, die sich schon viele vor dir gestellt haben und die schon vielfach diskutiert wurde.


    Der Rote Holunder ist ein eher strauchartiges Gewächs und von daher als Substrat weniger geeignet.


    Aus eigener Erfahrung und langjährigem Mitlesen dürfte der Schwarze Holunder nicht nur das Häufigste sondern auch ergiebigste Substrat sein. Gleich danach folgt Rotbuche.


    Es gibt aber dennoch sicher regionale Unterschiede. Das kannst du aber selbst in deiner Region ausreizen und testen. Nach ergiebigen Regenfällen sind sie einfach da. Wenn es keinen Frost gibt oder es viel zu warm und zu windig ist. Dann trocken sie einfach aus oder wachsen nicht. Ich habe seit mehreren Jahren meine Ohrenbarometer im Garten und konnte sie täglich beobachten. Das ist zielführend.


    Natürlich beschreibt die Literatur zahlreiche Substrate, aber man muss bedenken, " kann " vorkommen auf.....
    Da wird auf die Fundhäufigkeit nicht eingegangen, von daher müsstest du wissen, auf was kartierte Funde wuchsen.


    Im Forum gibt es sehr viele Beiträge. Auch von mir. Ich würde mich auf Schwarzen Holunder und Rotbuche fixieren und andere Substrate sowieso und generell nach reichlich Regen im Blickwinkel behalten.


    LG, Markus


    ===============


    Hallo zusammen,


    der letzte Forenbesuch von Osiris fand auch im Dezember 2011 statt, da wird höchstwahrscheinlich keine Antwort mehr
    kommen.


    LG,
    Markus

    Hallo Schwammgieher,
    das Ganze wird derzeit noch erforscht.
    Es gibt hier im Forum entsprechende Beiträge, Morcheln sammeln für die Wissenschaft oder auch auf entoloma.de,
    die HP von Andreas Kunze, der derzeit auch an diesem Artikel
    https://de.wikipedia.org/wiki/…t/Systematik_der_Morcheln
    arbeitet.
    Die Beobachtung von Öhrling ist auch interessant, wobei ich die Arten oder Varietäten in allen Altersstadien angetroffen habe.
    Deswegen kann ich die verschiedenen Funde nicht auf das Altersstadium zurückführen.
    @ Öhrling : Hier liege gerade 20 cm Schnee auf den hoffentlich noch zu entdeckenden Funden, allerdings ist schon wieder Schnee angesagt für heute Nacht.


    LG, Markus

    Hallo Hukos,
    wenn man jetzt die Fotos anschaut, sieht das alles nach Laubwald aus.
    Das kann ganz schön trügerisch sein. In unserem Morchelhabitat, dort finden wir auch die meisten Scheibenlorcheln, steht auch fast nur Laubholz, aber....
    es war ein ehemaliger Nadelwald, der größtenteils abgeholzt wurde, es blieben aber Stubben stehen, massive Nadelholzstümpfe blieben liegen und viele Wurzeln, auch massiv und deswegen sehr lange noch erhalten.
    Man müsste das Holz mal näher betrachten und das Moos runterkratzen, die Holzstruktur anschauen und bestimmen, aber zumindest Nadelholz bestätigen und Laubholz ausschließen.
    Am besten wäre eine Aufnahme der Schnittstelle und der Rinde.
    LG, Markus

    Lieber Murph,


    Danke für deine schönen Fotos !
     
    Genug Morcheln gesehen ? Ich weiß nicht. :D


    Hast du vielleicht Lust Schlitten zu fahren ? Jetzt, natürlich !


    Schloss Lichtenstein hat ein weißes Mäntelchen und unser Morchelhabitat auch.
    Dort liegen gerade von Dienstag Nacht 20 cm Schnee und heute Nacht gibt es Nachschub.


    7 Grad gab es heute, mehr war nicht drin. Der Schwedenofen ist angefeuert, aber wer weiß ?


    Die raue Schwäbische Alb und ihr Umland sind immer für Überraschungen gut.


    Mit was machen wir weiter ? Maipilze, Sommersteinpilze, Flockis, Schlehenrötlinge ?


    Ich überlasse dir die Wahl, in Kontakt bleiben wir ohnehin. <3:Kuschel:


    Liebe Grüße,
    Markus

    Aber mal ein Hinweis, wenn wir schon bei Stockschwämmchen sind- es ist durchaus schon Zeit, an entsprechenden Standorten wieder welche zu finden. Und der schuppige Porling ist u.E. ein Leckerbissen (für den kann! man sogar Stockschwämmchen stehen lassen ( aber sehr unterschiedliche kulinarische Bewertung, u.U. liegt auch viel am Standort- wobei wir bisher auch an unterschiedlichen Standorten NUR leckere fanden- aber halt nur jung gut verwertbar))


    ======================================================


    Stimmt, die ersten in meinem Garten auf dem Haselnussstubben sind mir auch dieses Jahr wieder rausgegangen.
    Den Schuppigen Porling habe ich heute gefunden, allerdings habe ich ihn noch nicht probiert.
                       
    @ ihr mit euren Morcheln.... :nana: Auf meiner Morchelpiste liegen 20 cm Neuschnee und für heute Nacht ist dort
    wieder Schnee angesagt.... :cursing:
                 
    Liebe Grüße,
    Markus


    Hält sich ziemlich in Grenzen, auch aufgrund individueller Verträglichkeit.
    Die Bestimmung wäre für mich persönlich aber noch nicht ausreichend abgesichert.
    Stockschwämmchen würde ich empfehlen. Wenn auch kein Anfängerpilz, sind sie doch recht einfach zu bestimmen.
    Und kulinarisch Klasse. Es gibt im Forum dazu reichliche Beiträge.



    Liebe Grüße und zahlreiche Funde,
    Markus

    [font="Arial"]Hallo Hukos,[/font]
    [font="Arial"]ich bin bei Stefan, Schwefelköpfe kann man ausschließen,[/font]
    [font="Arial"]als Arbeitsname würde ich auch das Weißstielige Stockschwämmchen vormerken, PSATHYRELLA piluliformis.[/font]
    [font="Arial"]Ich bin allerdings nur makroskopisch unterwegs. Die so oft geforderte mikroskopische Untersuchung sehe ich im Moment noch recht gelassen.[/font]
    [font="Arial"]LG, Markus[/font]


    Unterschreibe ich genau so ! Herzliche Grüße !


    Markus

    Hallo zusammen,
    zum damaligen Thread bekam ich heute eine pn. Ich habe mich riesig darüber gefreut, weil dieser Fund in meiner Anfängerzeit gedanklich schon längst untergegangen war.
    Von daher würde ich jedem empfehlen, auch mir selbst, ;) Funddaten, Geokoordinaten und all das Drumrum genau zu dokumentieren, auch wenn es im ersten Moment nicht so wichtig zu sein scheint.
    Danke für die Erinnerung Kerstin (Goldöhrling)
    LG, Markus


    Hallo Peter,


    ich hatte Glück und hab deinen Beitrag gelesen, bevor du ihn bearbeitet hast.
    Ich könnte dazu noch viel mehr schreiben, aus gerichtsgesicherter Faktenlage und ich könnte damit viele Seiten füllen.
    Manchmal frage ich mich, warum ich morgens, so um 4 zum Frühdienst, am Spätvormittag zum Spätdienst und dann
    wenige Stunden später zum Nachtdienst überhaupt noch aufstehe.
    Auch wenn es mir wie dir schwer fällt, lass uns diesen Ort der Mykologie, egal ob aus mykophagem Interesse oder einfach
    nur so, hobbywissenschaftlich oder wie auch immer, einfach so beibehalten.
     
    Liebe Grüße,
    Markus
    (Ansonsten, sehe ich auch so ! Könnte ich unendlich ergänzen.... )



    Da gibt es aus meiner Sicht nichts mehr hinzuzufügen. LG, Markus


                      (Und bitte auch zwischen den Zeilen lesen ! )

    [font="Arial"]Hallo Hukos,[/font]



    [font="Arial"]ich versuche mal ein bisschen Licht in die Fragerunde einzubringen.[/font]



    [font="Arial"]Wir haben relativ wenige sichere Fakten. Von daher musst du nach dem Ausschlussprinzip vorgehen.
    [/font]
    [font="Arial"]Aus meiner Sicht kannst du eine Peziza und auch einen Morchelbecherling ausschließen. Wuchs auf Holz, fehlender Chlorgeruch. Peziza auf Stubben, würde ich nicht gänzlich ausschließen, aber in der Größe ? Eher nicht.
    [/font]
    [font="Arial"]Gyromitra ancilis oder Discina perlata ist das Gleiche. Scheibenförmige Lorchel oder Größter Scheibling.
    [/font]
    [font="Arial"]Gyromitra Parma hingegen ist die Schildförmige Scheibenlorchel.
    [/font]
    [font="Arial"]Unterschieden wird die Schildförmige Lorchel letztendlich nicht von der Wuchsform ( Schildförmig) sondern vom Substrat her, auf Laubholz wachsend, im Gegensatz zum Größten Scheibling, auf Nadelholz wachsend.
    [/font]
    [font="Arial"]Ein wirklich vermooster Stubben spricht erfahrungsgemäß für Nadelholz.
    [/font]
    [font="Arial"]Für eine abschließende Beurteilung sind mir zu viele Fragezeichen dabei, wobei ich vermute, es wird auf Gyromitra ancilis rauslaufen. [/font]


    [font="Arial"]Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Mach doch das nächste Mal mehr Fotos, auch von Fundort, vom Substrat, von der Umgebung. [/font]
    [font="Arial"] [/font]



    [font="Arial"]LG, Markus
    [/font]

    Hallo Wendaren,
    dein Fund ist eindeutig, Auricularia auricula-judae.
    Judasohr. Gemein ist da gar nichts dran, es gibt auch keine besseren oder sonstige, die >> Ohrlappenpilze << sind eine überschaubare Gattung.
    Du findest zahlreiche Beiträge hier im Forum, wenn du die Suchfunktion nutzt.
    Es gibt noch eine seltene Varietät, var. lactea, das weiße Judasohr.
    Der Name Judasohr stammt aus dem Christlichen Glauben, der Verräter Jesu, Judas, soll sich an einem Holunderbusch erhängt haben.
    Holunder ist auch der h. M. nach das häufigste Subtrat, an dem Judasohren gefunden werden und wachsen, auch wenn es andere Substrate gibt, auf denen das Judasohr gedeiht.



    Frohe Ostern,


    LG Markus