Dieses Jahr ist das unglaublichste Pilzjahr seit langem, in Berlin und Umgebung ist alles voller bunter Mischungen.
Ich habe dieses Jahr schon mindestens 5 Kilo Pilze in den vergangenen Wochen und Monaten gefunden, und die allermeisten davon im Berliner Stadtgebiet, Dahlem, Zehlendorf und Nikolassee. Und zwar in den allermeisten Fällen Sommersteinpilze und normale Steinpilze, die meisten mit aufmerksamem Blick vom Motorrad aus. Ab Mitte Juli gings los, und bis heute dauert die Pilzsträhne an. Die Pilze wachsen am Straßenrand, in Vorgärten, auf öffentlichen Plätzen und eben Straßenrändern. Alles Stellen, an denen viele Menschen täglich vorbeikommen, und keiner guckt hin oder traut sich.
Am vergangenen WE war ich bei Michendorf im Wald, habe jede Menge leider pappige Maronen gefunden, einige wenige ganz junge, die in Ordnung waren, und 1,5 kg Pfifferlinge an einer einzigen Stelle. Und alle waren so gut wie ohne Madendfraß.
Was für ein Glücksgefühl!
Ein Bekannter war bei Neuruppin an seiner Spezialstelle und sagte mir, er habe nach einer Stunde aufgehört, soo viele Steinpilze habe er noch nie gefunden.
Es gab einfach keinen Platz mehr im Korb.

Einmal huckepack.

Direkt am Straßenrand. Mitte Juli.

Ein Riesensteinpilz, leider jenseits von essbar, direkt am Gehweg.

Clayallee:

Die bunte Mischung.


Onkel-Tom-Straße


Auf dem Weg zur arbeit.



Auf manchen Fotos sieht man noch den Asphalt..so zum Greifen nahe.
Das blöde ist nur, dass ich nun oft zu spät auf der Arbeit erscheine, musste eben mal anhalten....
Viel Glück allen anderen Berliner Pilzsuchern!