Beiträge von pilzmade

    Hallo zusammen,


    Pilze bestimmen ohne Literatur geht gerade bei den Pyrenos eigentlich so gar nicht.

    Heute fand ich allerdings auf Rehdung etwas, was ich schon ein paar mal hier im Forum bestaunt habe.

    Umso größer ist meine Freude, dass ich diesen schönen Pilz nun selbst einmal sehen durfte.

    Ich hoffe, ich liege nun nicht voreiliger Weise mit Sporormia fimetaria ganz daneben.

    Sehr kleine Perithecien ca. 180µ x 170µ, tief im Substrat eingesenkt


    Ascus 58-64µ x 10-11µ


    Sporen 16 zellig, ca. 40µ x 3,3µ


    Die Sporen sind schon was besonderes, daher musste ich sie mal zeigen.

    Ganz ohne Literatur geht es aber auch nicht, so werde ich Tage doch noch mal ein bißchen recherchieren und noch versuchen, ein paar schöne Fotos zu bekommen.

    Ich wünsche einen schönen ersten Mai.


    Beste Grüße

    Martin

    Vielen Dank für Deine Einschätzung, Nobi.

    Ich werde mal Richtung Coniochaeta recherchieren. Vielleicht hab ich mich von den fehlenden Setae zu schnell von der Gattung abbringen lassen wollen. Ich werde nochmal genauer gucken, vielleicht entwickeln die sich ja noch.

    Durch das fehlende Stroma und die ausbleibende Jodreaktion, hätte ich die Hypocopra eigentlich gleich verwerfen können.....aber wenn man unbedingt eine finden will, sieht man auch eine ^^

    Ich werde also zunächst mal mit C. vagans vergleichen den ich in der Vergangenheit schon mal mit Fragezeichen gefunden habe.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    auf Heidschnucke hab ich hier viele Pyrenos, mit denen ich mich recht schwer tue.

    Da die Sporen eine deutliche Keimspalte von Pol zu Pol besitzen, dachte ich zunächst an eine Coniochaeta. Die Perithecien (320-350 x190-200) haben allerdings keine Randhaare.


    Dann kam der Verdacht, dass es sich um eine Hypocopra handeln könnte.

    Die Schwierigkeit ist nun die Jodreaktion der Asci. Da finde ich die Reaktion nicht so aussagekräftig, wie bei meinem bisher einzigen Hypocoprafund von H.merdaria.

    Die Asci messen 120 x12, 8 sporig, uniseriat


    Die Sporen messen 12,6-13,6-15,9 x 6,7-7,2-8,0µ


    So bin ich dann irgendwann bei Hypocopra dolichopoda gelandet.....doch dafür sind die Sporen eigentlich deutlich zu klein.

    Im Moment bin ich etwas ratlos, vielleicht bin ich mit der Hypocopra auch auf dem Holzweg?

    Vielleicht habt ihr eine Idee?


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo,

    Hey, schöne grüße aus der nachbarschaft (tecklenburg)

    naja, etwas fahren muss ich schon (ca. 70km), um die schönen Kalkwälder und Wiesen zu sehen....aber der Weg lohnt sich eigentlich immer :)

    aber toller Pilz, tolle Fotos und tolle Mikroskopbilder!

    Vielen Dank!

    ich hatte bisher weder barlae noch minor, nach dem Schlüssel von ascomycete.org solltest du aber richtig liegen.

    Auf jedenfall ein sehr schöner, nicht alltäglicher Fund!

    Häufiger ist S. trechispora oder legaliae bei den rundsporigen Arten.

    S. trechispora hatte ich auch ausgeschlossen, da dort die Randhaare deutlich länger hätten sein müsssen. S. legaliae mit spitzen Ornament ebenfalls.

    Danke für deine Einschätzung!

    Ich plädiere bei Deinem Fund ebenfalls für Scutellinia minor.

    na dann werde ich den Fund unter S. minor ablegen :)

    Vielen Dank auch für die angehängten Arbeiten, die werde ich mir auf jeden Fall angucken.

    Die Wiese, auf der die Pilze wachsen, ist auch reichlich mit Schafen beweidet....da bin ich auch schon gespannt, ob`s da noch was interessantes gibt.

    Ansonsten werden die größeren Pilze dort langsam weniger. Saftlinge nur noch vereinzelt zu finden.

    ...einige kalkliebende Erdzungen gab`s dort auch noch. Über Geoglossum cookeianum hab ich mich sehr gefreut.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    gestern gab`s eine schöne Scutellinia auf Kalkmagerrasen eines alten Steinbruchs bei Lengerich (NRW).

    Ich hatte gehofft, bei der Bestimmung der rundsporigen Art sicherer zum Ergebnis zu kommen.

    Geschlüsselt habe ich mit "Schumacher" und "Het geslacht Wimperzwam" und lande irgendwo bei Scutellinia minor und Scutellinia barlae.

    Doch erstmal die Bilder:

    Die Randhaare 240-370µ lang, 2-3fach septiert, die Wand ca.5,5µ dick, die Basis überwiegend einfach wurzelnd


    Die Asci ca. 280µ lang, Sporen uniseriat


    Paraphysen septiert, keulig verdickt


    Sporen sind rundlich...allerdings auch breitelliptisch 16,6 - 18,9µ im Durchmesser, die Warzen wirken auf mich eher abgerundet und sind bis zu 3µ breit


    Die Becherchen sind 4mm breit und wachsen auf nackter Erde


    Bei der Bestimmung habe ich mich für S. minor entschieden, da die Sporen zu S. barlae nicht immer kreisrund sind. Zudem sind die Sporen etwas kleiner als bei S. barlae.

    Bei den rundsporigen Scutellinen habe ich allerdings noch keine eigenen Referenzmuster, daher würde ich mich über euere kritische Meinung dazu freuen.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    Erbsenstreulinge, Haldentrüffel oder Schiefertrüffel...wie auch immer, sind Pilze die ich bisher weder finden noch verkosten durfte.

    Doch Dank Nobi, hat sich zumindest der kulinarische Horizont in dieser Sache erweitert. So wartet die "Haldentrüffel" seit Wochen, an ihrem Ehrenplatz im Pilzregal, auf ihren Einsatz.

    Lange haben wir überlegt, was wie wir damit zubereiten. Wir haben uns für vegetarische Frikadellen entschieden.

    Neben in Gemüsebrühe gekochtem Reis, sind 1 Möhre, ein bisschen Kichererbsen, Paniermehl, 1 Ei, eine angebratene Zwiebel, etwas geriebener Käse, Bestandteile des Experiments.

    Gewürzt haben wir nur mit Salz, etwas Pfeffer, einem Klecks Senf, einem Hauch Muskat ....und eben Erbsenstreulingen:)

    ...die haben wir etwas gemörsert und mit in den Teig eingearbeitet.

    Gebraten in etwas Butterschmalz waren die Dinger überraschend würzig und echt lecker.

    Ein Steinpilzcarpaccio und kurz gebratene Edelreizker runden diese besondere Vorspeise ab (diese Kombination dürfte man selbst in Edelrestaurants wohl lange suchen).

    Mit den übrigen Erbsenstreulingen werden wir in Kürze wohl etwas in Richtung Sahnesauce probieren....wir sind gespannt.

    Besonderen Dank an Nobi und allen, die hier wertvolle Rezepideen eingestellt haben.

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    zu den schönen Beiträgen möchte ich auch noch ein paar Bilder beitragen.


    Seidiger Tigerritterling - Tricholoma filamentosum


    Grünbrauner Raukopf - Cortinarius venetus


    Gelbfleischiger Lilabecherling - Peziza michelii


    Habichtspilz - Sarcdon imbricatus


    Cortinarius spec.


    Minikoralle auf Buchenblättern...vielleicht Ramaria ochracea???


    Es waren sehr schöne pilzige/pilsige Tage im Harz:)

    Vielen Dank an allen, die dabei waren. Insbesonderer Dank an Silke und Hartmut für die tolle Organisation.


    Beste Grüße

    Martin

    Moin Nobi,


    vielen Dank für deine Einschätzung.

    A. mancus hatte ich auch auf dem Zettel unter "am wahrscheinlichsten" abgespeichert, doch waren auch mir die Sporen etwas zu kurz und zu schmal.

    Beim Ornament hab ich auch noch etwas Zweifel...

    Der Versuch mit Auflicht Fotos vom Fruchtkörper zu bekommen ist wegen der Winzigkeit nicht wiklich gut gelungen.


    ein wegen schlechter Qualität ausgemustertes Sporenbild zeigt gelegentlich eher warzige Sporen.


    Zur Zeit erscheinen am Substrat noch Saccobolus depauperatus (noch so ein Winzling :-)), und Coprinopsis cordispora.

    Ich gucke mal in ein paar Tagen, ob es dann reifere Exemplare gibt.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    auf Pferdedung wachsen zur Zeit winzige, kleine (vermutlich) Ascobolus.

    Die Pilze sind im Schnitt 210-280µ hoch und 100-150µ breit.

    Auf Grund des tonnenförmigen Kleistothecium würde ich die Sektion Dasyobolus vermuten.


    Das Hyphengewebe würde ich als Textura epidermoidea bezeichnen


    Die Asci waren schwer festzuhalten, da sie auf Druck sehr empfindlich reagieren.


    Sporen: 17,4-18,4-19,8 x 8,3-9,2-9,8

    Das Episor ebenfalls druckempfindlich

    so richtig gefällt mir in der Sektion Dasyobolus eigentlich nix, was passen könnte.

    Vielleicht habt ihr eine Idee, was es sein könnte?


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Hagen,


    toller, hübscher Pilz die Podospora anserina (pauciseta).

    Die Art gedeiht bei mir auch gerade auf Pferdeäpfel.

    Die apikale Caudae scheint leider sehr vergänglich zu sein.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    obwohl ich meinen Lieblingswald schon seit ca. 10 Jahren regelmäßig begehe, staune ich immer wieder über persönliche Neufunde.

    Heute gab´s den Schwarzschuppigen Faltenschirmling - Leucocoprinus brebissonii (Godey) Locq. 1943 im reinen Fichtenbereich des Waldes.

    Die Pilze wachsen gesellig.

    Größere Exemplare erreichen einen Hutdurchmesser von 6cm. Die Ringzone sitzt am weißen Stiel recht weit zur Basis.

    Der Geruch pilzig, leicht süßlich.

    Die Fruchtkörper sind in allen Teilen sehr fragil.

    Weitere Beschreibungen siehe Bild.


    Die HDS bestehend aus tonnenförmigen bis globosen Elementen ohne Schnallen


    Basidien relativ kurz ca. 20-25µ lang, meist 4sporig aber auch 2sporig


    Cheilozystiden ca.75µ lang, Pleurozystiden nicht gefunden


    Sporen in Wasser: 8,6-9,2-10,4 x 5,1-5,4-5,9µ mit auffälligen Keimporus (einzelne Sporen von 2sporigen Basidien auch größer)


    Sporen in Melzer stark dextrinoid


    Mir selbst war die Art bislang unbekannt. Sie kommt allerdings in Niedersachsen wohl doch dann und wann mal vor (ca. 1 Dutzend Einträge bei pilze-deutschland).

    Interessant ist meiner Meinung nach das Vorkommen im reinen Fichtenbestand.


    Beste Grüße

    Martin

    Moin Nobi,


    vielen Dank für deine Antwort.

    Ich habe die Art versucht auch an Hase zu finden und bin fündig geworden.

    D. marchalii macht den Eindruck als wäre es eine reine „Sommerart“?

    Ich hänge mal ein Foto an, wo man die Schleimhülle besser sieht.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    ich meine hier Delischia marchalii auf Reh gefunden zu haben.

    Unsicher macht mich zum einen das Substrat, welches eindeutig Reh ist. Die Art scheint allerdings eigentlich Hasen- oder Rehhinterlassenschaften zu bevorzugen.

    Das zweite Problem was sich mir stellt, ist, dass ich nur einen einzigen Pyreno auf dem Substrat fand.

    Folglich ist die Dokumentation nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.

    Ascus: 8sporig, uniseriat, ca. 80µ x 10µ


    Sporen: 11,3-12,2-13,1 x 4,7-5,0-5,3µ, an den Septen nur wenig eingeschnürt, Keimspalte fast parallel

    Sporen mit Schleimhülle


    Ist schon ärgerlich, wenn sich keine weiteren Fruchtkörper zeigen. Aber ich schätze mit diesem Problem muss als Dungifunghijäger ab und an zurecht kommen.;)

    Da die Sporen für eine Delitschia recht klein sind, hoffe ich, dass es für eine Bestimmung trotz der dürftigen Daten reicht.


    Beste Grüße

    Martin

    Moin,


    also, ich finde Morcheln in Sahne kommen ziemlich lecker daher.

    Wir hattten die Sauce bereits einige Male. In einer guten Morchelsaison bedeutet das aber auch zwei bis drei Kilo mehr Gewichtszunahme....;)

    In einem schlechten Jahr nimmt man das aber wieder ab, wenn man oft und viel vergeblich unterwegs ist.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    auch wenn zur Zeit die Morchelsaison auf Hochtouren läuft, sollen die Kleinpilze ja nicht zu kurz kommen.

    Meine erste Zygospermella wächst zur Zeit auf recht altem Dung vom Highlandrind.

    Dankenswerterweise gibt es im Lundquist nur 2 Arten zum Schlüsseln (Z.striata & Z.insignis).

    Ich meine, dass es sich hier um Zygospermella insignis handelt.

    Die Fruchtkörper haben apikal auffällige Haare am Perithecium.


    Die Fruchtkörper selbst sind irgendwie spacig...

    Perithecium: 600-850µ breit x 925-1400µ lang

    Ascus: 8sporig, ca. 280µ lang


    Die Sporen sind typisch 2zellig und pigmentiert und an jedem Pol mit einer Caudae.

    Sporengröße: 49,7-50,5-52,0 x 13,0-13,5-14,2µ

    Zu den Sporenmaßen konnte ich im Lundquist nichts finden. Im Vergleich mit Funden im Forum scheinen die Maße für Z. insignis recht klein, aber für Z. striata zu groß. Leider habe ich bisher immer nur Fruchtkörper erwischt die noch nicht ganz reif waren, was wohl die etwas kleineren Maße erklären könnte.

    typisch für Z. insignis ist wohl die hohle Caudae....ich meine die auf dem folgenden Bild zu erkennen.


    Nun warte ich auf reifere Sporen, um noch ein paar schöne Bilder mit Tusche nachzureichen.

    Für die Bestimmung von Zygospermella insignis sollten die Infos hoffentlich ausreichen?


    Hier noch ein Gruß zum ersten Mai:


    Beste Grüße

    Martin

    Vielen Dank Nobi,


    Für die Bestätigung:kaffee: der Arten.

    Zur Zeit brummt es mächtig auf verschiedenen Substraten.

    Die Einarbeitung in neue Gattungen braucht ja immer etwas Geduld, macht aber auch viel Spaß....und wirft auch weitere Fragen auf.

    Nur gut, dass es dieses Forum gibt:thumbup:


    Beste Grüße

    Martin

    Moin miteinander,


    in meinem "noch nicht erledigt" Ordner hab ich noch 2 Sordari-Arten, wo ich meine, dass ihr noch einmal drübergucken solltet, bevor ich die Dateien so ablege.


    Nummer 1:


    vermutlich Sordaria fimicola

    Substrat: Reh

    Perithecium: 375µ hoch X 260µ breit

    Ascus: 200µ lang, 8sporig, schräg uniseriat

    Sporen: 19,1-19,8-20,8 x 10,1-10,7-11,2µ, mit Keimporus, deutliche Schleimhülle invaginiert zum Keimporus

    hier nochmal mit Tusche


    Nummer 2:


    vermutlich Sordaria macrospora,

    (hier war ich lange am schwanken zwischen S. macrospora und S. superba. Wegen dem Substrat (Hase) und die Sporenbreite (bis 20,3µ) habe ich mich dann für S.macrospora entschieden.

    Substrat: Hase

    Perithecium: 700µ hoch x 500µ breit

    Ascus: 250-260µ lang, 8sporig, uniseriat

    Sporen: 28,3-30,9-33,5 x 17,6-18,4-20,3µ, mit Keimporus und deutlicher Schleimhülle

    auch hier ein bisschen Tusche


    Vielen Dank vorab für`s drübergucken


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Nobi,


    Vielen Dank für die rasche Antwort.
    klar bleibe ich am Ball 🏀

    Ich finde gerade bei den Sporormiellas muss man schon genau gucken.

    Daher ist mir gerade bei Unsicherheiten in der Bestimmung die Anfrage hier im Forum wichtig.

    Wenn man in einer Gattung erst einmal ein paar Referenzmuster anlegen kann, hilft das ungemein weiter, denn je mehr Arten man ausschließen kann, desto weniger bleiben übrig.:)

    s.dubia konnte ich bereits in der klassischen Größe öfters an Pferdedung finden, dann finde ich die Art auch unproblematisch.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    die Sporormiellas wollen mich immer wieder gerne aufs Glatteis führen. So hatte ich bei der Bestimmung von Sporormiella leporina ab und an Unsicherheiten mit dem Schlüssel von Ahmed & Cain.

    Eindeutig fand ich zunächst nicht, ob uniseriat oder biseriat.

    Bei S. lepoina dürfen die Sporen laut Ahmed & Cain aber wohl im basalen Bereich des Ascus durchaus uniseriat sein...alles andere hätte auch nicht gepasst.


    Die Langstieligkeit des Ascus fand ich diesmal unproblematisch, somit war mein erster Favorit S. minima wohl auch raus (es fehlt auch der typische Knick in der Keimspalte).


    Die Sporenmasse: 30,7-31,4-33,0 x 5,7-6,3-7,0µ

    die Septierung überwiegend gerade, die Keimspalte parallel, die Sporenendzellen leicht zugespitzt,

    kaum zerfallende Sporen festgestellt.

    Spore mit Schleimhülle


    Wegen der zugespitzen und parallelen Keimspalte war ich dann auch vorschnell bei S. dubia - aber die Sporen waren schon deutlich kleiner.

    Aber um den Restzweifel zu beseitigen, frage ich deshalb gerne wegen der Korrektheit von Sporormiella leporina nach.

    Ach ja, Substrat ist Hase.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    auf Hasendung gibt`s nach wie vor einiges zu tun.

    Ich hab hier eine vermeintlich leichte Podospora, wo ich mich freuen würde, wenn ihr mal drüber guckt.

    Das Perithecium ca. 900x700µ mit auffallenden Tuberkeln schlüsselt sich gut in die Sektion Rhypohilia, um dann bei P. pleiospora zu landen.


    Der Ascus hat 16-32 Sporen, somit hatte ich Podospora myriaspora(128 Sporen) ausgeschlossen.


    Die Sporen: 29,6-31,6-33,0 x 18,2-19,2-20,7 fand ich anfangs etwas klein für P. pleiospora, aber erst recht zu groß für P. myriaspora.

    Auch die Caudae passt meiner Meinung nach besser zu P. pleiospora.


    Ich finde, P. pleiospora und P. myriaspora sehen sich sehr ähnlich (bis auf die Sporen im Ascus), so dass ich die letzten Prozentpunkte zur Bestimmung von euch brauche.

    Ähnliche Probleme habe ich zur Zeit bei einer Sordaria...aber dazu die Tage mehr.


    Beste Grüße

    Martin