Beiträge von pilzmade

    Hi Lara,

    die Scutellinias sind echt toll :daumen:

    ich benutze gerne die Literatur von Henk Huijser - Het geslacht Wimperzwam, ist zwar auf niederländisch, aber ich denke man kommt damit gut klar.

    Ich würde nach dem Messen der Sporen im Wasser, unbedingt noch das Ornament der Sporen in BWB (Baumwollblau) anfärben und angucken.

    Auch die Länge der Randhaare sind ein wichtiges Bestimmungsmerkmal....und die Basis der Haare (ordentlich quetschen).


    Beste Grüße

    Martin

    Mit Nobi fehlt nicht nur ein ausgezeichneter Pilzexperte hier im Forum, sondern auch eine liebenswerte, sympathische Persönlichkeit.

    Du wirst uns bei den nächsten Treffen im Harz sehr fehlen...


    traurige Grüße

    Martin

    Hi Lara,


    nachdem Axel Ciboria coryli vor kurzem so schön vorgestellt hat, und auch du nun die Art zeigst, bin ich neugierig geworden.

    Der erste Weg führt mich in den eigenen Garten mit Haselnussstrauch....und da ist er auch gleich. :huh:

    Ähnlich wie bei dir sind die Kätzchen tiefer im Boden liegend.


    Ciboria coryli, Sporen: 13,5-15,6-17,0 x 6,5-7,3-8,0µ



    Dann bin ich nochmal schnell rauf aufs Fahrrad, um im nahen Wald zum Vergleich nach Ciboria amentacea zu gucken.

    Auch hier unter Haselnuss wird man recht schnell fündig. Kurz etwas Laub beiseite schieben, verrät schnell eine Sporenstaubwolke den Standort der Becherlinge.


    Ciboria amentacea, Sporen: 8,4-9,1-9,9 x 4,7-5,1-5,6µ


    Hat Spaß gemacht beide Arten an einem Tag mal zu finden, um den direkten Vergleich zu haben.

    Danke für euere Beiträge zu Ciboria coryli :) :daumen:


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    seit dem Herbst 2017 finde ich in jedem Jahr diesen hübschen Flockenschüppling in einem meiner Lieblingswälder.

    Er scheint eine Vorliebe für feuchtere Standorte zu haben und wächst auf stark vermorschten Holz - vermutlich Birke.

    Im Vergleich mit Fotomaterial im Internet, fällt auf, dass alle Kollektionen, die ich über Jahre gesammelt habe, schon früh einen dunkelen Stiel entwickeln.

    Im Ludwig wird für Flammulaster limulatus auf mehrere Varitäten eingegangen.

    - F. limulatus var. limulatus

    - F. limulatus var. lituus

    - F. limulatus var. novasilvensis

    - F. limulatus var. intermedius


    Hier erstmal ein paar Bilder:

    Bilder der Hutdeckschicht:


    Cheilozystiden: nur sehr selten lecythiform


    Sporen: 6,5-7,2-8,2 x 3,7-4,0-4,2µ


    Ich versuche zur Art gerne die passende Varität zu finden und lande vorerst bei Flammulaster limulatus var. limulatus.

    Nach Recherche soll die Varität wohl vonehmlich auf Sägemehl vorkommen, wurde aber auch schon auf Laubholz gefunden.

    Im Vergleich zu den anderen Varitäten sind die leicht gekrümmten Sporen und der zwar schwach aber vorhandene Keimporus das Hauptkriterium.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,

    diese hübsche Coniochaeta wächst zur Zeit auf der Losung vom Reh. In diesem Beitrag von Hagen Coniochaeta tetraspora?? wurde der Pilz bereits schön vorgestellt.

    Es gibt mehrere Perithecien, welche allesamt nur 4 Sporen im Ascus entwickeln. Interessant dazu auch Nobis Hinweis auf den Artikel von Raju & Perkins: https://www.pilzforum.eu/attac…th-raju-perkins-2000-pdf/

    Die Sporenmasse sind bei meinem Fund allerdings etwas kleiner als im Schlüssel von Asgari, Zare und Gams angegeben und messen 8,8-9,1-9,4 x 6,7-7,1-7,5 x 5,7-5,9-6,3µ (Sporen vermutlich noch nicht komplett ausgereift)


    Ich gehe davon aus, dass es trotz der etwas kleineren Sporen um Coniochaeta tetraspora handelt.

    Beste Grüße

    Martin

    Moin Hartmut,


    Hypocopra cf. merdaria 17.11.2023 Ochsenkopf auf Schafdung

    Sporen zweizellig, 37.2-39.0 x 18.5-19.7µm

    ich weiß, das ist eine sehr schwere Gattung, daher noch eine Unsicherheit.

    Hilfe und Hinweise gerne willkommen.

    Ich selbst schlüssle Hypocopra immer noch mit dem Schlüssel im Doveri. Auf dem neuesten Stand bin ich damit sicher nicht, käme aber mit H. merdaria zum gleichen Ergebnis.

    Gefunden habe ich die Art bisher zweimal auf Hase und einmal ebenfalls im Harz auf Schaf.

    Sporenmaße, die zweizelligen Sporen und das Substrat passen meiner Meinung nach ebenso zur Art.


    Beste Grüße

    Martin

    Hi Karl,

    du hast natürlich recht, dass es mit den Erdzungen nicht ganz so einfach ist. Im Feld tut es gut, wenn man schon makroskopisch erahnen kann, wo die Reise hingeht.

    Mikroskopieren muss man die ja immer und selbst da hatte ich schon verschiedene Arten nebeneinander und häufig sind auch gerade die Paraphysen schwer zu interpretieren.

    Über einen aktuellen Schlüssel für Geoglossum und co. würde ich mich sehr freuen.

    Beste Grüße

    Martin

    Vielen Dank Nobi, :thumbup:

    Das die Substratauswahl auch noch arttypisch ist, soweit hatte ich gar nicht recherchiert.

    Auf die kleinen Tintlinge werde ich in Zukunft vermehrt achtend, sie sind zu hübsch, um ignoriert zu werden.

    Bisher hab ich die nur gelegentlich bestimmt, da ich durch das Lichtmikroskop fotografieren muss.

    Es wird Zeit für eine ordentliche Stereolupe mit Trinokular.... :kaffee:

    Beste Grüße

    Martin

    Hi Grüni,

    neben Geoglossum glutinosum (glitschiger Stiel), wäre Geoglossum fallax mit seinem rauen/schuppigen Stiel eine Erdzunge die mit etwas Erfahrung sogar makroskopisch geht.

    Den geschuppten Stiel, der für G. fallax typisch wäre, kann ich leider so nicht erkennen. G. fallax wird auch gerne die täuschende Erdzunge genannt, da erst bei zunehmender Reife die Sporen mehr als 7-fach septiert sind. Vielleicht habt ihr ja Glück und findet beim mikroskopieren ebensolche Sporen. Ansonsten kann ein Blick auf die Paraphysen weiterhelfen.

    Viel Erfolg!

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    ich hab hier noch einen Tintling auf Cervidien Losung, den ich mit kleinen "Restzweifel"abgelegt habe.

    Durch die makroskopisch schon auffallenden Hut-Setae in Kombination mit Sphaerozysten blieben meiner Meinung nach nur Copinellus hepthemerus oder Coprinellus pusillulus aus der Sektion Setulosi übrig.


    Sporen mit auffallend exentrischen Keimporus



    Das Problem waren die Sporen. Entweder waren die Fruchtkörper noch nicht reif oder ziemlich schnell wieder verschwunden.

    Einen Hut mit reiferen Sporen konnte ich erwischen. Die Messung ergab: 9,3-9,7-10,2 x 5,4-5,5-5,6µ somit würde ich den C. pusillulus nennen wollen.

    Aufgrund der Winzigkeit des Hutes (2mm) war nicht an Lamellenschnitten zu denken. Mit dem angewendeten Quetschverfahren besteht jedoch die Gefahr unreife Sporen zu messen.

    Aber können die Sporen noch soviel länger werden um an die Maße von C. hepthemerus zu kommen? Da hab ich so meine Zweifel und nenne ihn vorerst C. pusillulus, würde aber gerne den Fund durch eueren Erfahrungsschatz absichern.


    In Nobis-Schlüssel sind folgende Sporenmasse angegeben:

    C. hepthemerus 12-17x7-9µ

    C. pusillulus 7-11-4-5,5µ


    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi,

    soso, Ascodesmis nigricans....noch nie gehört. Ganze acht Einträge bei Pilze-Deutschland hab ich gezählt.

    Na da bin ich ja gespannt, ob ich vergleichbar schönes entdecken kann.

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    wir waren an der Ostsee. Mit lieben Pilzfreunden haben wir uns auf dem Darss getroffen. Wir haben dort tolle Pilze gefunden....dazu später mal mehr.

    Hirschdung haben wir auch eingepackt.

    Besonders in der dunkelen Jahreszeit endlich wieder Zeit für die coprophilen Pilze.

    Eigentlich wollte ich die Probe erstmal ablegen, doch dann waren da diese riesigen Apothecien nur um einen anzufixen :)

    Ascobolus immersus mit seinen schönen Mikromerkmalen, ist einfach zu schön um ihn euch vorzuenthalten.

    Auf die Schnelle ein paar Fotos.

    besonders die großen Sporen über 60µ finde ich beeindruckend.

    Nun bin gespannt, was da noch so zeigt.


    Beste Grüße

    Martin

    Vielen Dank für eure Antworten :daumen:


    Wer Pilze der Schweiz Band 5 hat findet ihn auf dem Titelbild

    ....oh ja, es kann manchmal so einfach sein ^^ eine wirklich hübsche Cortinarie.

    Es kribbelt richtig, diese Wiese mit seinen Bäumen nochmals aufzusuchen, zumal die eigentlichen Wiesenpilze (das Objekt der Begierde) zu kurz gekommen sind.

    Nach dem Urlaub schaue ich mir das Gebiet nochmal genauer an....nun geht es aber zunächst Richtung Ostsee....da soll es ja auch Pilze geben ;)

    Schönes Wochenende

    Martin

    Hi Uwe,

    nun hast du meine neugier geweckt...

    also folgenden hab ich mit noch schnell angeguckt


    und zumindest die Sporen angeguckt...

    Sporen rundlich und stark warzig 8,2-9,2x6,7-7,1µ

    auf die schnelle lande ich bei Cortinarius cotoneus

    Bei den anderen Cortinarien bin ich gespannt auf deine Einschätzung

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,

    nun habe ich eine neue potenzielle Saftlingswiese im Raum Osnabrück aufgesucht. Auf kalkigem Grund stehen dort auch vereinzelt Buchen und Eichen.

    Leider hatte ich nur wenig Zeit mich dort umzuschauen, da wir morgen in den Urlaub starten...

    Und genau dann steht dort alles voll mit Pilzen 8|

    Der Dörrapparat läuft, um die Funde später nachzubestimmen.

    Einige gehen aber auf die Schnelle

    Safranblauer Schleimfuss - Cortinarius croceocoeruleus



    Herkuleskeule - clavariadelphus pistillaris



    die Geoglossum muss noch auf ihren Namen warten...


    Gelbrandiger Saftling - Hygrocybe insipida



    Mennigroter Saftling - Hygrocybe miniata


    Ein kleines Keulchen....muss auch noch warten


    ein Hexenring voller prächtiger Klumpfüsse...da bin ich richtig gespannt, standen nahe einer Eiche


    bei einer Buche ebenfalls schicke Cortinarien (auch noch unbestimmt)


    auch noch unbekannt dieser schöne Schleimkopf bei Buche...


    wahrscheinlich Lactarius acerrimus - Queradriger Milchling


    ....die vielen tollen Rötlinge hätten meine Zeitrahmen völlig kollabieren lassen.

    Fazit: da muss ich nochmal hin.

    Bei den Cortinarien wäre ich für einen Schubs in die richtige Richtung dankbar.

    Ach ja, etwas Wildlosung gab es dort auch ....zu den Funden dann aber später mehr.

    Beste Grüße

    Martin

    Hi Malone,

    in diesem Fall war es ganz einfach...ich war just dabei 2 verschiedene Aufsammlungen mit gelben Becherchen vom Vortag zu mikroskopieren, als ich Norberts Hinweis auf deine Bestimmungsfrage lese. ^^

    Zumindest eine Aufsammlung passt sehr schön zu Ingos Aufzeichnungen, bei der anderen fallen die Sporenmasse etwas kleiner aus (ich denke, die müssen noch etwas nachreifen).

    Ansonsten finde ich kleine gelbe Becherling auch nicht einfach, da es wohl eine ganze Menge verschiedenster Gattungen und Arten gibt. In der Gattung Kotlabas konnte ich ein paar Bestimmungen erfolgreich abschließen. Ingos Seite finde ich auch sehr hilfreich, um den Schubs in die richtige Richtung zu bekommen.

    Beste Grüße

    Martin

    Moin Uwe,


    Melastiza chateri ist vielleicht eine Option, zumindest kenn ich den auch so auf nackter Erde.

    Mikroskopisch ist die Art auf jeden Fall ein Erlebnis aufgrund des ausgeprägten Ornaments.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für euer Feedback.

    Ich überprüfe die Ammoniakreaktion auch so wie Karl es beschieben hat.

    Nehme dafür 25% Ammoniak und das Pilzfragment grob 2x2mm.

    Dank auch an Karl für die Ergänzung.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    falls im Wald die Pilze auf sich warten lassen, kann man in heimischen Blumentöpfen immer wieder einige hübsche Sachen finden.

    Bei einer Paprikapflanze auf Kompost gab es heute das


    Gold-Samthäubchen - Conocybe aurea (Jul. Schaff.) Hongo 1963.



    Zum Glück gibt es in der Gattung der Conocybe auch einige auffällige Arten wie C. aurea oder C. intrusa, so dass man auch bei den "kleinen, braunen, Pilzen" auch durchaus makroskopisch ansprechende Arten findet.


    Hier ein paar Bilder zur Art:

    leuchtend gelboranger Hut,

    Hutdurchmesser 1,5cm, Stiel 3,5cm lang x 0,2cm


    Hut hygrophan


    Lamellen eng, schmal und lang auffallend hell für die Gattung


    Die Pileozystiden sind auffallend schlank, "kleinköpfig" und typisch lecythiform


    rundlich, gestielte Zellen bis 20µ im Durchmesser


    Basidien: 25x10µ, 4sporig


    Cheilozystiden sind deutlich gedrungener als obrige Pileozystiden aber ebenso kleinköpfig


    Im oberen Bereich des Stiels entnommene Kaulozystiden


    Die Sporen sind dickwandig mit auffälligen Keimporus: 10,1-10,6-11.3 x 5,9-6,2-6,4µ


    Eine Reaktion mit Ammoniak zeigt rasch Kristalle


    In pilzarmen Zeiten ist es durchaus interessant im bewässerten Bereich des Gartens nach Pilzen zu gucken.

    Nach dem Regen der letzten Woche starten hier die Pilze im Wald allerdings auch langsam durch....bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Hitzewelle nicht wieder alles platt macht.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Nobi,

    wiedermal großartige Werbung für die spannende Welt der coprophilen Pilze. Auch solche Funde, wie Sporormia fimetaria findet man nicht alle Tage und sind zudem sehr hübsch anzuschauen. Ich finde, genau solche Funde machen unser Hobby so interessant; man weiß nie genau, was sich auf den Proben entwickelt.

    Ich wünsche Dir gute Besserung, auf das du bald wieder fit bist für eigene Exkursionen.


    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi,


    zunächst einmal vielen Dank, deine Antwort hat mir sehr geholfen, die Bandbreite von H. merdaria besser einzuschätzen. :daumen:

    Den Aufsatz hatte ich im Boletus seinerzeit auch verfolgt und mit Interesse gelesen. Nur war mir irgendwie entfallen, dass speziell auch H. merdaria behandelt wurde.

    Ich kann mich aber noch gut erinnern, dass ich mit meiner Familie, zum Zeitpunkt des Dungpilzworkshops im Harz war, und wir euch einen Nachmittag begleitet hatten.

    Es muss für Aussenstehende mehr als verwunderlich ausgesehen haben, als wir auf einer Pferdekoppel mit allen Teilnehmern knieend vor Pferdeäpfel Fotos von den Pilzen machten.

    Dabei gab es dort reichlich Peziza fimeti zu bestaunen :D


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    Hypocopra, ja ich weiss, keine einfache Gattung.

    Anfang April waren wir auf einem Kurzurlaub im Harz und haben dort mit Harzi und Silke eine schöne Tour durch den Quedlinburger Stadtwald gedreht.

    Auf einem Trockenrasenstück lagen reichlich Hasenköttel herum, da haben wir erstmal was mitgenommen. In ähnlichem Habitat hatte ich zuhause, ebenfalls auf Hasenköttel mehrfach Hypocopra merdaria in der Vergangenheit finden können. Nach 14 Tagen tauchen auch hier die ersten Fruchtkörper einer Hypocopra auf. Die Bestimmungsversuche erfolgten mit den Schlüsseln vom Doveri und P.Welt Vorläufiger Schlüssel zur Gattung Hypocopra 2022.pdf.

    Nicht einfach ist bereits die erste Schlüsselstelle 1 mehrere Perithecien je Stroma im Substrat eingesenkt - 1* nur ein Perithecien je Stroma im Substrat eingesenkt, aber durchaus gesellig.

    Ich würde hier auf 1 gehen, aber auch 1* nicht ganz ausschließen


    hier Bilder vom Ascus 285-320µ lang ca. 17µ breit


    Jodreaktion mit Baral = amyloid


    Die Sporen messen 39,2-41,0-43,0 x 17,6-18,5-19,9µ

    hier mit Schleimhülle in Tusche


    Die Sporen nicht symetrisch


    Die Sporen besitzen eine zweite Zelle, welche auch bei reifen Sporen gelegentlich gut erkennbar ist.


    Die Keimspalte ist hier deutlich länger als bei früheren H. merdaria Funden.

    Sie scheint von Pol zu Pol zu gehen und war maximal 34µ lang.


    Alles in allem, kommen für mich nur H. merdaria oder H. elachyglossina in Betracht.

    Für merdaria scheint das Substrat (Hase) typisch.

    Für elachglossina spricht, dass es mehrere Perithecien je Stroma hat (aber finde ich schwer zu interpretieren), die Sporen sind länger als bei früheren merdaria Funden (obwohl das wohl noch im Rahmen liegen mag)

    Das auffälligste Merkmal ist die Keimspalte, die hier eigentlich für H. elachglossina spricht.

    Auch wenn sich der Pilz möglicherweise nicht sicher bestimmen läßt, bin ich gespannt auf eure Meinung.


    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi

    Leider kann ich wegen unklarer Cookie-Einstellungen seine Seite nicht mehr aufrufen, sonst hätte ich direkt verlinkt. pilzmade, was ist da los?

    mein Homepageanbieter hat eine neue Software eingeführt. Zur Zeit kann ich mit der alten Software nichts mehr machen, und mit der neuen lässt sich die Hompage nicht importieren..

    Sehr ärgerlich, besonders weil der Anbieter keine große Hilfe ist. Nun muss ich die Homepage wohl komplett neu erstellen.

    Tja, was soll man machen...aber ein paar schöne Pilzrezepte sollen auf jeden Fall wieder mit drauf. :)

    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi,

    Ich hatte seinerzeit mit Interesse die Arbeit in der Z-Mykol gelesen. Seither finde ich (meistens aber meine Frau oder meine Tochter) gelegentlich kleine, gelbe Becherlinge.

    Bei Kotlabaea bzw. Byssonectria deformis war ich mir zwar relativ sicher, doch relativ ist halt nicht 100%. Jetzt, wo du das genauso siehst, denke ich, kann ich die Art so ablegen.

    Dafür vielen Dank, Nobi👏

    Beste Grüße

    Martin