Ich danke euch beiden. Den hatte ich natürlich auch schon im Visier aber ich kann mir beim besten Willen nicht erklären wieso die Geruchsbeschreibung "schwach fruchtig-würzig bis leicht leuchtgasartig" mit meinem überaus eindeutig wahrgenommenen Geruch nach Kakaopulver in Einklang gebracht werden kann. Ich meine, richtig eindeutig. Ich öffne fast täglich ein Glas mit Kakaopulver und dieser Geruch ist mir unverkennbar.
Beiträge von Mausmann
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Alles top!
Die schon gefallene Anmerkung jeden einzelnen Pilz zu überprüfen möchte ich noch einmal unterstreichen, falls es dann doch einmal zur Sammlung zwecks Verspeiseabsicht kommen sollte. Es kommt vor daß sie nebeneinander stehen!
Ratschlag meinerseits:
Gleich beim Ernten gewissenhaft alle Pilze kontrollieren und in Gänze sammeln. Also nicht nur die Hüte und zerrupfte Exemplare. Dann kann man später auch mal einen Blick darauf werfen.
Sollte man nicht gewissenhaft auf diese Art sammeln, dann bitte aber daheim akribisch sein und aussortieren. Daheim ist mancher Pilz vielleicht nicht mehr so eindeutig, weil abgegrifen oder irgendwie beschädigt worden. Alles was uneindeutig ist, wegschmeißen! Das hätte zuvor abgesichert werden sollen.
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Ich muß mal in die Runde fragen ob jemand eine gute Idee hat.
Dieser wollige Schirmling wuchs im Wald am Wegrand von Buchen u. evtl. anderen Laubbäumen (dahinter Nadelbäume, vorw. Fichte) neben dem Halbkugeligen Träuschling auf dem Boden.
Er ist recht groß mit ~ 12cm Höhe und er riecht eindeutig und kräftig nach Kakao, was das größte Problem darstellt bei der Recherche. Der Durchmesser des Hutes liegt bei ~ 6cm.
Das Weitere müsste den Bildern entnommen werden.
Bei den folgenden Bildern ist leider nicht alles farbecht gelungen. Da hat mir teilweise das Licht einen gemeinen Streich gespielt. Der Pilz ist dunkler als teilweise zu sehen.
Unter der Stielbeflockung scheint eine dunklere Farbe zu sein.
Hier sind die Farben gut widergegeben:
Den Pilz habe ich nicht mitgenommen. Ich war Speisepilze sammeln. Somit kann ich im nachhinein nichts mehr nachsehen.
Hat jemand eine gute Idee?
Gibt es alternativ eine andere Gattung die infrage käme?
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Es geht doch nichts über einen herrlich verregneten Morgen am Wochenende, in Wohlfühlklamotten, duftenden Kaffee und frischen Brötchen mit Leckereien!

Und dazu nur Chillen auf der Tagesordnung.
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Leider Nein.

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Shit!
Bin gerade fertig geworden und jetzt lese ich das.

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Ach ... ich bin müde, habe mir die Stelzen lädiert und müßte eigentlich jetzt Pilze putzen.

Ich könnte mit den heutigen Funden einen kilometerlangen Bericht schreiben (nahezu 400 Bilder) aber ich bin zu groggy.
Daher nun lediglich ein bißchen Fazit vom Tag. Ich war im Sachsenwald.
Der Empfang war herzlich. Gleich zu Beginn fand ich noch Wurzelnde Bitterröhrlinge. Ich dachte, die wären schon durch. Und diese noch neuere erste Stelle, ein renaturierender Parkplatz, hatte noch viele weitere Pilze im Angebot, so daß ich sofort in Entdeckerlaune kam. Es gab also viele Arten die angefangen haben zu wachsen. Und das setzte sich auch fort als es weiter in Wald ging. Besonders aktiv sind jetzt die holzzersetzenden Pilze. Alles mögliche findet sich auf Stümpfen, Mulch und Liegendholz. An den Wegen und auch schon weiter abseits davon lässt sich diverses finden. Noch nicht alles was ich dort so kenne aber schon vieles. Die Pilze sind nun also doch auf dem Vormarsch. Hurra!

Täublinge sind noch rar aber immerhin nicht mehr verschwunden.
Maronenröhrlinge gab es ganz vereinzelt. Kenne ich so eigentlich nicht von dort. Normalerweise starten die in großer Masse aber der Wald wurde von den Holzarbeitern leider auch sehr geschändet. Ich weiß also nur von diesem Spot zu berichten. Vielleicht sind andere Maronengebiete besser bestückt. Oder das kommt die Tage noch.
Überrascht hatten mich einige Cortinarien. Ich stieß auf neue und vermisste die Alteingesessenen. Muß ich mal schmökern was ich da gefunden habe. Perlpilze wachsen momentan reichlich und Parasole nebst Verwandten gab es ebenfalls so einige. Schopftintlinge machten Freude und auch ein paar Tellerlinge. Hübsch gemacht für den Korb hatten sich auch die Stockschwämmchen. Ich war nicht abgeneigt und habe sie zum Essen eingeladen.
Was gab es noch an essbaren Pilzen?
Anischampignons sah ich, Klapperschwamm und reichlich Herbstrotfüße (die dicken, festen, guten Filzer). Mehr fällt mir jetzt nicht ein.
Aber fixiert war ich ja auf Steinpilze. Scheinbar ist aber gerade kein Schub mehr vorrätig. Und trotzdem hatte ich das Glück des Tüchtigen.
Einen großen und einen seeehr großen fand ich. Beide perfekt! Yammi!
Njoa ...
Und viel Krams habe ich noch gesehen der in den Herbst gehört. Die Vielfalt ist jetzt tatsächlich doch noch am Start. Nur der große Knall ist es noch nicht. Vermutlich beginnt es aber erst jetzt und Regen ist auch unterwegs. Die kommende Woche wird spannend. Verpasst sie nicht!!! Wer weiß wie lange Saison dauern wird.
Winke winke!
Ich lasse euch noch ein paar Bildchen zum flanieren hier.
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Ich mag die Tribbles!

Mal nebenbei ...
Mag jemand meine Pilze putzen?

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Meiner Meinung nach der Igel-Wulstling, Amanita echinocephala. Manche Autoren halten diesen und den Stachelschuppigen Wulstling, Amanita solitaria für die gleiche Art.
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Keine Langeweile!
Vielmehr teilweise ein deja vu meines heutigen Tages. Fein!
Schreib ich nachher einfach meine Funde waren so ähnlich wie deine hier.

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Bei dem Helmling hätte ich zunächst Gelbstieliger Nitrat-Helmling, Mycena renati in Verdacht. Ist aber auch nur ein Hüftschuß von mir.
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Ketchup und Mayo?
Kommt da noch mehr? Pommes mit Wurst, oder so?
Und immer diese Diskreminierung der Nichtalki´s. Tse ...
Namd auch!
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... oder schwitzende Eisbären und Robben.

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Jaja! Schmaust ihr mal während ich hier bei schlichter Steinipasta, die ich auch strecken mußte mit Sahne und Schinken, mitlesen muß.


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Ist er!

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Ich nicht.
Bier schmeckt nicht.Brauchen wir hier einen Exorzisten? Das eine Bild riecht so.
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Aber doch nicht in Berlin?
Im Urlaub?
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Beringter Flämmling, Gymnopilus junonius wäre auch meine Vermutung.
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Karotten bereitet man doch ganz anders zu! Tse ...
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Ich sehe da keine Schuld auf Forenseite.
In so einem Fall wie diesen hier ändert man einfach den Namen und erklärt sich am besten noch kurz. Die Problematik war offensichtlich und gerechtfertigt. Das war es dann auch schon.
Versteht normalerweise jeder.
Oder aber das gefällt einem nicht. Dann wird das vermutlich Gründe haben.
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Moin!
Ich berichte mal kurz von meinem heutigen Besuch auf dem Friedhof.
Die Temperaturen werden ja besser und Wasser gibt es nun auch hin und wieder.
Wie schon beim letzten Besuch zeigte sich der Totenacker außerordentlich tot. Man sieht nix an Pilzen.
Sucht man dennoch, und zwar etwas intensiver, dann war heute ein bißchen mehr zu finden. Tatsächlich kommen ganz zögerlich an wenigen Stellen, die besser im Saft stehen, sehr vereinzelt, sehr wenige Pilzchen hervor. Noch sind es wenige, kleine, nichts für den Sammler.
Was aber jetzt gerade begonnen hat ist das Wachstum mancher Holzfresser. Keine großen Mengen aber immerhin verschiedene Arten.
Hallimasch scheint schon durchstarten zu wollen. Davon fand ich mehrere Nester mit Sprößlingen.
Es gab noch anderes an Holzbewohnern. Ich hatte aber keine Lust alles zu knipsen.
Dann, mit der Zeit, stieß ich aber doch noch auf erfreuliche Vorboten. Und dort wo es einigermaßen feucht war dann auch häufiger.
Erfreuliche Vorboten deshalb, weil ich angesichts der zurückliegenden Niederschläge, dem aktuellen Wetter mit kühlen Nächten und der Aussicht ab dem Wochenende mit mehreren Regentagen beschenkt zu werden, ziemlich sicher damit rechne daß die Steinpilze im Laufe der nächsten Woche hervorkommen. Und viele andere Pilze hoffentlich auch.
Zwei Spionagesteini´s habe ich heute auch gleich beim spiekern erwischt.

Da dürfte also was gehen in bälde.
Morgen fahre ich wohl mal in den Wald und gehe auf Steinpilzjagd. Die sind dort bestimmt schon weiter und vielleicht sind die Marönchen auch schon wachgeküsst worden. Mal schauen.
Drückt mir die Daumen.
Abschließend ein Stimmungsbild von heute.
Winke winke!
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Dann halt nur das Sößchen.
Aber nicht zu knapp, bitte!

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Du mußt bedenken daß ich mit den Öffi´s unterwegs bin. Der Weg an den Stadtrand bedeutet meist, je nachdem wohin genau, 90 Minuten und mehr Fahrzeit! Das macht man nicht mal eben so.
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Sehr gute Idee!

