Beiträge von Uwe58

    In den Lärchenforsten der Mittel- und Hochgebirge ist der Lärchenschneckling eine Charakterart und, wenn man ihn kennt, unverwechselbar.


    Liebe Grüße vom Nobi


    Danke Nobi
    Dann muß ich wohl mal einen Urlaub in den Bergen machen ....

    Hallo

    Mal eine Frage, weil ich noch nie einen Lärchenschneckling finden durfte. Woran macht ihr die Bestimmung fest. Warum kann es nicht auch ein Goldgelber Frostschneckling[font="Arial"] (Hygrophorus hypothejus var. aureus[/font] ) sein?


    Dieser Pilz scheint auch interessant zu sein, mit möglicherweise immunstabilisierender Wirkung. Ein Goldgelber Zitterling?


    Hallo,


    da kann ich nichts zu sagen.
    Das beste für Dein Immunsystem ist, wenn Du stundenlang draußen unterwegs bist.


    Hallo
    Da gibt es nichts hinzu zu fügen. :thumbup: Bewegung an frischer Luft und viel Licht, dazu eine ausgewogene gesunde Ernährung (nicht vegan), das ist besser als jeder angeblich so gute Heilpilz! Wenn das nicht hilft, dann gehört es bei einem guten Arzt in Behandlung.
    Jetzt zu den Pilzen:
    Bei den ersten Bildern sehe ich einen Schiefen Schillerporling. Aber nicht jeder schwarze "Gnubbel" ist ein Chaga.
    Aber was ist das "Aufgeschittene"? Werden das dort ganz hinten "Holzlöffel?
    Der Zweite ist definitiv kein Chaga. Der Seitling wächst auf Holz und nicht auf Pilz. Auch sieht Chaga anders aus.
    Der Dritte könnte ein Goldgelber Zitterling sein, weil er auf Laubholz wächst.


    Hallo
    Pablo hat schon alles beantwortet. Ergänzend kann man noch erwähnen, das in milden Wintern Gifthäublinge auch wachsen können. Darum jeden einzelnen Stiel anschauen.

    Wie hilfreich ein Ausschluss von Arten nach Jahreszeit bei der Bestimmung ist, sieht man ja auch an den Hautköpfen oben: Tyische Spätsommer- / Herbstpilze, die kommen im Winter ja gar nicht vor. ;)



    LG, Pablo.


    Hallo Pablo
    Nach den nachgereichten Bildern wird allerdings ein Trompetenschnitzling unwahrscheinlicher.
    Aber Hautköpfe kann man in milden Wintern auch in unseren Küstenwäldern finden. Das ist kein typischer Spätsommer/ Herbstpilz, jedenfalls bei uns nicht. Nur Frost vertragen die dann doch nicht. Ich gehe seit einigen Jahren auch gerne im Winter nach Pilzen schauen. Das mit dem Ausschlußverfahren funktioniert eigentlich recht gut. Allerdings braucht man für solche Bestimmungen bessere Bilder und mehr Informationen zum Pilz und zum Biotop und Substrat. Wenn aber der Frost den Pilz richtig geschädigt hat, kann eine genaue Bestimmung auch unmöglich werden.


    Hallo Pablo
    Den halte ich für einen hell geratenen, nicht ganz typischen Trompetenschnitzling, oder das Bild stimmt nicht richtig mit der Realität überein?
    Ob Claudia noch mehr Bilder hat und ein paar weitere Infos (z.B. Substrat ......) So groß ist die Auswahl an Pilzen um die Jahreszeit auch nicht. Der sollte jedenfalls eingrenzbar sein.


    Hallo Maria
    Wer Samtfußrüblinge sammelt, sollte auch Flämmlinge kennen. Die können zur gleichen Zeit am gleichen Ort wachsen.


    Hallo Maria
    Jetzt muß ich mal Ingo zitieren:


    Echt?


    Bringt man das wirklich fertig?


    Den interessantesten Pilz nicht weiter untersuchen? 8|

    Oder ist das Ganze eine Schnapsidee und man geht besser weiterhin in den Wald?


    Hallo
    Schnapsidee würde ich nicht sagen. Also der Ast braucht Feuchtigkeit, das ist bei liegenden Ästen manchmal besser. Aber die Ohren werden auch dreckiger. Sonne und Wind sind ganz schädlich. Also feucht halten und sonst nichts mit Löcher und so.
    Aber gesünder sind die aus der freien Natur!
    Man kann z. B. eine Winterwanderung mit Ohrensuche verbinden. Bewegung an frischer Luft ist bekanntlich gesund. Ich nehme dann noch eine Thermoskanne mit Glühwein mit ....................
    Wenn der Fundort sehr matschig ist, dann wartet man bis zum Bodenfrost. Gefrorene Judasohren lassen sich auch nach dem Auftauen gut weiterverarbeiten und sogar trocknen.

    Hallo,


    Werde wohl die Lauge probieren. Obwohl "mein" Pilz doch relativ hart war. Was mir aufgefallen ist, das mein Pilz in Bereichen kurz unter Schnittkanten wächst. Aber das Holz sieht nicht wie Todholz aus, es gibt noch Triebe darüber.


    Jens


    Hallo
    Was ist bei dir "relativ hart"? Kannst du den Fruchtkörper mit Daumen und Zeigefinger leicht hin und her biegen oder nicht?


    Nö, einmal anfassen reicht schon! Die Chemikalien können im Labor bleiben. ;)


    Hallo
    Ich glaube, Speck ist besser als Mehl. Aber Mehl mögen die auch. Ich kannte mal eine Bäckerei, die hatten einen Raum als Lager für loses Mehl. Dort gingen die Mäuse ein und aus. Manchmal auch Hühner. Hühner fressen übrigens auch kleine Mäuse. Manchmal hatten die Hühner hinten etwas "verloren", dann gab es "Rosinenkuchen"! :D <X

    Hallo
    An den Ausführungen gibt es nichts zu bemängeln, genau so ist es in der Praxis! :thumbup:
    Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, das man immer komplette Pilze in einer Schachtel mitnehmen sollte. Dann kann man zu Hause evtl. noch bessere Bilder oder Detailbilder machen. Das ist besonders wichtig bei sehr hellen Pilzen. Ganz einfach geht das, wenn man die Pilze auf weißem Untergrund bei Tageslicht (keine Sonne) fotografiert. Und immer mehrere Bilder machen, auch aus verschiedenen Entfernungen. Am PC sucht man sich dann die Besten heraus.


    Hallo
    Ich habe auch nur eine Nikon Coolpix S7000. Weißabgleich ist auf automatisch eingestellt. Wenn möglich, vermeide ich direktes Sonnenlicht oder Blitzlicht. Bisher gibt es bei Tageslicht keine Probleme.



    Hallo
    Das ist ein Lamellenpilz und eine Mißbildung. Ob das Weiße original zum Pilz gehört oder durch einen Schimmelpilz verursacht wurde, kann ich leider nicht sagen.