Beiträge von Margit Brigitte

    Hallöchen Patrick, so richtig schauriges hab ich im Wald noch nicht gefunden, lediglich einmal eine Art Altar aus einem Baumstumpf und Zweigen, der mit seltsamen Zeichen (Runen?) dekoriert war. Dabei Schädel und Wirbelsäule eines Tieres.


    Und einen Müllsack mit allerhand komischen Dingen drin (hab aber nicht reingeschaut), der in einem Baum hing.


    Der Grusel war also eher subtiler Natur, aber wenn ich da intensiver drüber nachgedacht hätte (sprich reingesteigert), dann wäre mir schon was unheimliches eingefallen...



    Grüßle!



    Margit


    Danke für die schnelle Antwort. :)


    Trocknen und dann, wie zB Steinis, vor der Zubereitung einweichen oder direkt zu Pulver mahlen?


    Ganz normal trocknen und mahlen....man kann sie aber auch trocknen und eingeweicht verwenden (also den ganzen Pilz). Ich mag das Pulver aber lieber, gibt ne tollle Pilzsoße!

    Hallo HerrBert, frisch finde ich Trompetenpfifferlinge ziemlich fade, getrocknet und als Pilzpulver gemahlen sind sie etwas herrliches! Wenn du momentan große Mengen findest, dann sammle fleißig, es lohnt die Mühe.


    Grüßle!


    Margit


    Aber vielleicht ist es ja auch nicht so schlimm, daß es nicht zu erkennen ist, da es ohnehin keine Spiesepilze mehr sind.


    Moin Pablo, der steht doch auf der Positivliste, sind mir da neueste Entwicklungen entgangen? Oder beziehst du dich auf das Alter?


    LG, Craterelle



    Ich schließe mich der Frage an und bin sehr gespannt auf die Antwort! Es wäre schade, wenn ich da was verpasst hätte, bzw. wenn der Mönchskopf nun nicht mehr als Speisepilz gelten würde, jung schmeckte er mir immer sehr gut!



    Grüßle, Margit

    Hallo Pablo, Oehrling und Gerd!!


    Abschließen kommt hier noch der Sporenabwurf, den ich gemacht habe.


    Nicht hauen, ich hatte spontan als unterlage blos diese Papierfarbe zur Hand, aber die Sporenfarbe ist ja klar zu erkennen!


    Gruß an alle Beteiligen und nochmals danke fürs Helfen!


    Margit

    Bilder

    • sporen.jpg


    Aber dein Pilz verfärbt sich doch. Auf deinem Foto sieht man, wie der Stiel deutlich bräunt.


    Hallo Oehrling, deffiniere ich "verfärben" falsch?
    Ich meinte damit, dass sich der Fruchtkörper beim Anschnitt oder bei Verletzung nicht die Farbe ändert.
    Der Stiel war im unteren Bereich bereits braun, ist also so gewachsen.


    Hallo Gerd, auch Dir danke für deine Einschätzung!


    Gruß, Margit

    Hallo Pablo, danke für die tollen ausführliche Antwort!


    Ich hab den Hut zum aussporen auf Papier gelegt. Lese gerade im Laux ein bei Leucoagaricus, aber was 100%ig passendes hab ich noch nicht gefunden, weil sich mein Pilz nicht verfärbt.


    Gruß, Margit

    Hallo zusammen, könnt ihr mir den braunschuppigen Riesenegerling Agaricus Augustus bestätigen? Ein Agaricus ist es sicher, aber welcher?


    Fundort im Beet ohne erkennbaren Bezug zu einem Partner.


    Höhe des Fruchtkörpers ca. 7cm, Hutdurchmesser ca. 4,5cm.


    Hut beim ganz jungen Exemplar kugelig, weiß mit hellbraunen Schuppen.



    Lammellen cremeweiß, dicht gedrängt, frei vom Stiel. (Das Foto verfälscht die Farbe der Lamellen ins Helle)
    Lamellen nur ganz leicht brüchig.
    Stiel zylindrisch mit leichter Verdickung zur Basis, weiß mit Ring, zur Basis hin bräunlich.


    Geruch, und hier kommt, was mich zweifeln lässt, absolut nach Champignon, nicht nach Anis oder Bittermandel. Keine Verfärbung nach Anschnitt.


    Gruß, Margit


    P.S. Ne, ich bin nun der Auffassung, dass es doch nicht der Braunschuppige Riesenegerling ist und gespannt, was ihr meint!

    Bilder

    • evtl.braunschsch.rieseneg.3.jpg
    • evtl. braunsch.rieseneg.1.jpg
    • evtl.braunsch.rieseneg.4.jpg
    • evtl. braunsch.rieseneg.2.jpg

    Hallo Gerd (und Ja), was für herrliche Bilder, mir geht das Herz auf!


    Bei mir (im Raum Bodensee/ Überlingen) ist es wohl vorbei mit der Hauptsaison, heute habe ich kaum etwas gefunden, lediglich eine kleine Hand voll Aprikosenpfifferlingen, wenige Rotfußröhrlinge und Nebelkappen.)


    Nun warte ich darauf, was mir das Jahr in der kälteren Zeit an Pilzen bringt und freue mich auf Judasohr, Samtfußrübling und Co.


    Schön wars, und wird es weiterhin sein!


    Gruß, Margit

    Hallo WarAngel, schöne Bilder! Nach Glucken suche ich dieses Jahr bisher vergeblich, leider.


    Dein "Glibberpilz" ist das Kuhmaul.


    Grüßle, Margit



    Ah, habs gerade gelesen, den kennst du ja bereits. Hast du ihn auch schon gegessen?

    Hallo Pablo, danke, ich muss gestehen, ich habe keine Ahnung, wie Kartoffelboviste riechen.


    Mit dem riechen hab ichs eh nicht so, ich tu mir schwer, Gerüche ein- und zuzuordnen. Von da her sind meine Angaben diesbezüglich mit Vorsicht zu genießen.


    Aber da du den Stinkschirmling nicht total als daneben siehst, scheint das doch ganz passend.


    Gäbe es denn einen potentiellen Verwechslungskandidaten?



    Gruß, Margit

    Hallo zusammen!


    Mein Wundergarten hat wieder einmal einen (Wunder)Pilz hervorgebracht von dem ich denke, dass es sich um einen Stinkschirmling (Lepiopa cristata) handelt.


    Fundort Garten auf dem Rasen.


    Hut beim größten Exemplar ca. 5cm ausgebreitet, bei jungen Pilzen kegelförmig.
    Hut schuppig mit dunklem (braunem) Fleck in der Mitte.



    Lammellen cremeweiß, dicht gedrängt, meine Meinung nach frei vom Stiel.
    Lamellen Brüchig.



    Der Stiel löst sich schwer vom Hut.
    Stiel ist ganz hell rosa.
    Stiellänge beim ausgewachsenen Exemplar ca. 5cm.




    Was mich irrietiert ist, dass der Stinkschirmling doch eigentlich eine Manschette hat, bei meinem Exemplar fehlt diese.



    Könnt ihr mir den Stinkschirmling bestätigen bzw. einen Hinweis geben, in welche Richtung ich suchen soll?



    Danke schon mal und Gruß!



    Margit



    Natürlich noch wichtig der Geruch, den ich nicht direkt als "Gestank" bezeichnen würde, der aber doch sehr stark ausgeprägt und seltsam ist.

    Hallo Heinzelmännchen, anfangs hatte ich ein mulmiges Gefühl, inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, alleine ohne meinen Mann zum Pilzen zu gehen.


    Ich denke, die Gefahr dass einem etwas passiert ist nicht größer, als wenn man als Frau abends alleine in der Stadt unterwegs ist.


    Kürzlich hatte ich ein etwas ungutes Gefühl, als ich beim Sammeln auf eine andere Person traf, die ich aber nur aus einiger Entfernung gesehen habe. Aber irgendwie schien es mir, als hätte sie sich dann an meine Fersen geheftet, ich hörte ständig das knacken von Zweigen im Gebüsch, wie es halt tönt, wenn sich jemand im Unterholz bewegt.


    Ich habe dann angefangen, nach meinem nicht vorhandenen Mann zu rufen ("...komm mal hierher, ich hab was schönes entdeckt, wo steckst du denn...."). außerdem hab ich den Tarnanruf an meinem Handi aktiviert und bin dann rangegangen und hab laut gesagt, wir treffen uns gleich.


    Ich denke, sowas ist sinnvoll und schreckt einen potentiellen Angreifer schon ab. Vorausgesetzt, man merkt, dass jemand in der Nähe ist.


    Vor einigen Wochen kam im Wald plötzlich ein Mann schnellen Schrittes auf mich zu, da war ich dann schon erschrocken. Aber es war nur ein anderer Sammler, der wissen wollte, wie die Pilzlage ist.



    Vermiesen lasse ich mir mein schönes Hobby aber durch solche Bedenken nicht.




    Grüßle!



    Margit

    Hallo Karl, auch von mir ein Herzliches Dankeschön für die tollen Täublinge und deren Benennung mit Trivial- und lateinischem Namen. Auch hier bei uns im Bodenseeraum ist der Wald voll davon und dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal so richtig an den Täublin herangetraut (also selbsttständig bestimmt und verspeist).


    Schon beeindruckend, in welcher Farbvielfalt diese Pilzgattung vorkommt. Es ist wirklich ein toller Pilz!



    Grüßle!



    Margit