Beiträge von Norbert.S

    Hallo Stefan,
    Die sind so winzig , da mußte ich jetzt ein komplettes Hütchen zerdrücken um einen Geruch zu bekommen. War nicht sehr stark , aber unangenehm.
    Sagt natürlich auch nichts aus , weil ich den nicht beschreiben kann.
    Gruß Norbert
    Edit
    Hallo Pablo, mehr als auf den Fotos sehe ich life auch nicht , alles zu klein.
    Aber die Richtung stimmt wohl , schaun wir mal , was morgen mit den Sporen rauskommt.

    Hallo zusammen,
    Heute fand ich an einer bemoosten Natursteinmauer diese winzigen Pilzchen. Wegen des 'exotischen' Aussehens habe ich mal geknipst und mitgenommen.
    Leider sind die Bilder von mieser Qualität , auf so kleines ist mein Foto nicht geeicht.
    Hut : Nur bis 10mm breit , weiß , dicht feinst weiß beflockt , Rand weiß behangen , mit Buckel.
    Lamellen : weiß , untermischt ,mäßig dicht.
    Stiel : 3cm lang , 1mm dick ,oben weiß , flockige Ringzone , zur Basis hin eine Spur bräunlich.
    Alles so klein und fein , dass ich als Grobmotoriker noch nicht näher untersucht habe, ich würde Spuren nur zerstören. Sporen hab ich auch noch keine.
    Sachdienliche Hinweise hier in diesem Thread werden mit Dank entgegengenommen.
    Kennt sich jemand mit solchen Liliputanern aus ?
    Grüße Norbert



    Hallo Hans,
    Die Sporenstaubfarbe stimmt so ziemlich, nur ein ganz schwacher Blauschimmer von der zwischenliegenden Glasscheibe ist dabei - ich verschmiere meinen Scanner doch nicht mit Sporen.
    Also auf zum Schlüsselen und evtl. Mikroskopieren , wenn auch mit schwachen Mitteln.
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo Hans,
    Optisch könnte es fast hinkommen , wenn ich nur wüßte , wie Veilchenwurzeln riechen.
    Lepista ist nicht schlecht , die Lamellen lassen sich auch vom Hutfleisch trennen , wenn auch nicht direkt verschieben. Stört mich immer nich die Sporenstaubfarbe.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Tschuldigung , wenn ich dauernd mit Anfragen nerve ,aber manchmal komme ich mit meinem Wissen sonst nicht weiter.
    Diesen Unbekannten fand ich gestern :
    Fund : Fichtenwald mit einzelnen Laubbäumen.
    Hut : 11 cm breit , blassocker , gewölbt , Rand scharf.
    Lamellen : In Hutfarbe , untermischt , mit ganz kleinem Zahn angewachsen.
    Fleisch : dick ,weiß , fest.
    Stiel : 2,2cm dick , 5cm lang , Hutfarben , fein braun befasert , voll , faseriges Fleisch.
    Geruch : etwas säuerlich , seifig , auch süßliche Komponente.
    Geschmack : Unauffällig.
    Rein nach Optik und Geruch dachte ich erst an einen Ritterling , ließ ihn über Nacht aussporen und siehe da : Weiß war das nicht.
    Ansonsten irre ich seitdem durch die Gattungen und finde nichts passendes.
    Kann mir jemand weiterhelfen ?
    Grüße Norbert


    Hallo Pablo,
    Danke für den Hinweis. 20% KOH habe ich nicht da , nur dünner.
    Muß ich mir also erst neu anmischen , aber nach dem Abendessen , sonst wird meine Frau ungnädig.
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo,
    Ich hake da nochmal nach , so wie es aussieht , kennt den keiner.
    Heute bin ich (nach 3 Tagen) nochmal an den Fundort , ein Pilzchen ließ ich ja stehen(auf liegendem Baumstamm). Ich dachte , nach 3 warmen Regentagen wäre der gewachsen , war wohl nix , sieht nur älter aus.
    Bin weiter richtungs,- und ratlos.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Gestern zwischen zerfallendem Totholz diese (jungen?) Pilze gefunden.
    Hut : bis 2,5cm breit , halbkugelig , braun.
    Lamellen : Rotbraun , sehr dünn , gezähnelt , bogig , spur herablaufend.
    Stiel : bis 5cm lang , bis 1cm dick , voll , längsfaserig. An der Basis weiße Rhizomorphen welche sich wurzelartig ins Substrat erstrecken.
    Geruch : unangenehm.
    Auch bei den kleinsten Exemplaren keine Cortina,- oder Hüllreste zu sehen.
    Über Nacht so wenig Sporen gefallen , daß mit blossem Auge nichts zu sehen war , aber das Billigmikro hat dann doch welche entdeckt.
    Ich bin ahnungslos , weiß jemand mehr ?
    Ansonsten : siehe Bilder.
    Grüße Norbert



    Morgen Pablo,
    Warum nicht M.inclinata ?
    ->Nicht auf Holz gewachsen , schon gar nicht Eiche.
    ->Der unten her etwas Holzige Stiel passt auch besser in diese Schwindlingsgesellschaft.
    ->Sporen nur 6-7,5 X 3,5-5 µm
    ...aber wirkliche Ahnung habe ich nicht.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Danke für eure Antworten. Natürlich -> Schwindling , daß ich darauf nicht gekommen bin:shy:
    Für M.cohaerens sind die Sporen zu klein , bei M. wynnei würde es passen , nur die Farben.....na ja , Überalterung erklärt manches.
    Allerdings keine aderig verbundenen Lamellen , letzte Zweifel bleiben , aber was Besseres fällt mir nicht ein.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen ,
    Heute fand ich diese Pilze im Laub in Mengen unter einer Gruppe Erlen. Das Myzel eindeutig in der unteren Laubschicht wachsend , dort eine ziemlich dichte Masse bildend ( letzes Bild). Diese Pilze standen nur im Erlenlaub , im Laubwald umher war keiner zu finden.
    Hut : bis 3cm breit , graubraun , hygrophan , durchscheinend gerieft , deutlicher Mittelbuckel.
    Lamellen : etwas heller graubraun als der Hut , untermischt , frei oder fast frei.
    Fleisch : braun , hauchdünn.
    Stiel : Bis 7cm lang , bis 3mm dick , hohl , teilweise etwas seitlich zusammengedrückt , Basis kastanienbrain , nach oben hin heller , Spitze bei Jungen Pilzen fast weiß. Spitze fein bereift. Wenn man den Hut nach oben abzieht , bleibt ein Knopf am Stiel stehen wie beim Knopfstieligen Rübling.
    Porenstaub : weiß.
    Geruch : Schwach Erdig-Würzig.
    Geschmack : mild ,pilzig.
    Ich habe jetzt 3 Stunden diverse Bücher verknittert , wahrscheinlich bin ich auf falscher Spur , also frage ich euch einmal : Wer hilft weiter ?
    Grüße Norbert
    Nachtrag : Die Pilze sind etwas dunkler als auf den Bildern , meine Kamera wollte wohl den verregneten Wald etwas aufhellen.




    Hallo Chris,
    Mit pectinatum liegst du wohl richtig , dein Fund sieht so aus , als ob er noch vom letzten Jahr ist , die halten so lange.
    Anbei ein Foto von 'frischem' G.pectinatum auf Fichtennadeln.
    Gruß Norbert

    Hallo Patrick,
    Nummer 1 ist eine Flechte , die Schuppen-Hundsflechte.
    Nummer 2 ist wahrscheinlich Thelephora palmata - Stinkender Warzenpilz oder stinkende Lederkoralle.
    Gruß Norbert

    Hallo Arela,
    Optisch haut's schon gut hin , aber "Geruch nach Champignon" ist eine schwammige Aussage.
    Wenn der Kandidat einen feinen Geruch nach Bittermandeln hat , ist es ein Riesenchampignon. Wenn nicht , halte ich mich raus.
    Gruß Norbert

    Hallo Pablo,
    Ja, hab ich mir auch so ungefähr gedacht. Da ich aber nicht den Pilz ausgesucht habe sondern dieser mich (sprang mir suizidverlangend vor die Füße) , dachte ich , schick ihn ins Forum weiter , da hat er Gesellschaft.
    Vielleicht gibt es ja gerade einen mit diesem Geschmack und jemand kennt den.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen ,
    Gestern auf der Saftlingswiese kam mir auch noch dieser Rötling vor die Füße und die Linse. Ist zwar wohl kaum festzumachen , ich stelle den trotzdem mal hier ein.
    Fund : 1.Oktober 2014 auf kalkarmer Magerwiese
    Hut : 3,5cm breit , hell graubraun , schwach radialfaserig , ganz kleiner Mittelbuckel.
    Lamellen : Hellocker mit Rotschimmer , untermischt , frei.
    Stiel : 3,5 cm lang , 2-3mm dick , hell graubraun , hohl.
    Geruch : unauffällig.
    Geschmack : Etwas nach rohen Möhren .
    Sporen ca. 8,5-9,5 X 6,5-7,5 µm.
    Ansonsten siehe Bilder.
    Grüße Norbert



    Hallo zusammen,
    Erstmal Danke für die eifrige Unterstützung.
    Heute nochmal ein neues Schnittbild gemacht , wie man sieht , auch keine Schwärzung über Nacht. Auch die Sporen sind deutlich schmaler als bei nigrescens.
    Ich hefte die mal als vielleicht H. acutoconica ab und hol die wieder raus , wenn ich vielleicht irgendwelche Vergleichsmöglichkeiten habe.
    Bis dahin bleibt es einfach ein schöner Saftling.
    Grüße Norbert

    Hallo Sven,
    Dann schau'n wir mal , Morgen kommt bestimmt von selbst. Ich fand ja auch noch einen schwärzenden , morgen vergleiche ich mal die Sporen , für heute mach ich mal Feierabend.
    Gruß Norbert

    Hallo Enrico und Pablo,
    Tja , das übliche Saftlingsproblem , schöne Pilze , schwer zu bestimmen.
    Tja , Konradii sollte deutlich größere Sporen haben , persistens hätte einen dünneren , klebrigen Stiel.
    Außérdem mögen die beide Kalk , und hier ist es sowas von Kalkarm (außer , es hätte da jemend früher was hingeschmissen)
    Ich grüble mal weiter , wird aber kaum was dabei rauskommen.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute habe ich mal nicht den Wald , sondern eine große ungedüngte Wiese inspiziert. Erst fand ich einen Schwärzenden Saftling , den konnte ich ja noch bestimmen. Dann aber eine Gruppe von Saftlingen , an denen ich hilflos herumrätsele.
    Hut :bis 4cm breit , Orangebraun , streifig ausblassend zu gelborange, kegelig mit stumpfem Buckel. Nicht schleimig.
    Lamellen : hell orangegelb , untermischt , Schneiden weißlich , bauchig , frei.
    Stiel : bis 7cm lang , 0,8 bis 1cm etwas ungleichmäßig dick , Hohl. Gleichmäßig von oben bis unten gelb/orangebraun fein gestreift ,nur an der Basis etwas weißlich. Nicht schleimig oder klebrig. Auffallend längsfaserig.
    Fleisch : in Hut und Stiel gelb.
    Geruch : unauffällig.
    Geschmack : Nicht vorhanden.
    Sporenstaub : Weiß
    Sporen 6,5-9,5 X 3,5-6 µm , unterschiedlich geformt , von oval bis bohnenförmig , auch ungleich groß.
    Wäre der Hut fein geschuppt ,hätte ich ja als Hygrocybe intermedia abgespeichert , aber den Gefallen wollten die mir nicht tun.
    Also steht Norbert wieder hilflos rätselnd im Gras.
    Kann mir da jemand raushelfen ?
    Grüße Norbert