Beiträge von Norbert.S

    Hallo zusammen,


    Nur so nebenbei :
    Wenn am Rande eines Bergwerks Erdhaufen mit der Planierraupe zusammengeschoben sind , ist das meist für Naturverbundene kein schöner Anblick...
    Aber wenn sie dann so bewachsen sind , wird es doch hübsch :



    ..und auf dem Rückweg habe ich mich vor einem jungen Perlpilz mal auf die Knie begeben , sieht aus diesem Winkel richtig gut aus :



    Wenn sonst nicht viel hier läuft , dann muß die Knipse halt für sowas herhalten , sonst denkt meine Frau noch , ich wäre nicht im Wald sondern in der Kneipe gewesen...
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,


    Gestern fand ich an einer lichten Stelle im Douglasienwald auf begrastem Nadelstreu diese Pilze.
    Hut : Cremeweiß , bis 4cm breit , teilweise mit leichten Ockerflecken , Rand scharf.
    Hutfleisch : dünn , weiß , nicht ganz bis zum Rand gehend.
    Lamellen : weißlich , dichtstehend , mit Zahn angewachsen.
    Stiel : Bis 5cm lang , nur 2-3mm dick , ockerbräunlich , enghohl.
    Sporenstaub : weiß , eine Spur creme.
    Geruch : kann ich nicht einordnen , schwach pilzig.
    Geschmack : unauffällig.
    Sporen : Wie längliche Zitronenkerne , hyalin , 6,0-7,6 X 3,0-3,9 µm.
    Schnallen vorhanden.
    Eigentlich würde ich auf Rübling tippen , aber ich kann da nichts ganz passendes finden.
    Kennt die jemand ?
    Grüße Norbert


    Hallo,
    Bei mir hat es so funktioniert :
    Die kostenlose Version von CCleaner bei CHIP runterladen , installieren und mit den vorgegebenen Einstellungen durchlaufen lassen.
    Der putzt dann alle Cookies und sonstigen Müll von der Platte , egal wo sie stehen.
    Danach ging es wieder einwandfrei.
    Grüße Norbert

    Hallo Andreas,
    Genau solche Champignons fand ich letztes Jahr in ähnlichem Biotop.
    Nach einigen Recherchen habe ich die mit den üblichen Restzweifeln als Agaricus semotus abgelegt.
    Bliebe noch Agaricus dulcidulus , könnte aber auch ein Synonym von A.semotus sein.
    Gruß Norbert

    Hallo Pablo,
    Weiße Sporen auf Glas mit weißem Papier drüber sehen immer grau aus , da die Sporen einen Teil des durchgehenden Lichtes Absorbieren.
    Hire ein Scan vom Maipilz :

    Farbige Sporen kommen dagegen sehr gut raus , ohne die Abweichungen bei Fotos , weil der Scanner immer die gleiche Belichtung hat. Ist Prima für Vergleiche.
    Aber ich glaube den Flammulaster trotzdem , sonst passt ja alles ......
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Heute im Buchenwald auf feuchtem Laub fand ich die gleichen Pilzchen noch einmal.
    Habe 3 Stunden auf einem Objektträger aussporen lassen und im Flachbettscanner gescannt - der erkennt Farbe viel besser als ich.
    Ergebnis : Eigentlich nur Grautöne , wie bei hyalinen Sporen durch die Lichtbrechung immer.
    Für braun bräuchte ich schon viel Phantasie.
    Musste auch feststellen , dass mir die erste Kollektion 4 Zecken spendiert hat - in diesem Waldstück krieche ich nicht mehr rum :cursing:
    Grüße Norbert


    Hallo Thorben,
    Vergleiche doch mal mit Crepidotus lundellii. Da passt die Sporenform und die Cheilozystiden.
    Allerdings werden da minimal kleinere Sporen angegeben , aber das kann ja schwanken.
    Gruß Norbert

    Hallo Hias,
    Tja , wenn ich da auf dieser Seite schaue :
    http://www.pilzflora-ehingen.d…/arthtml/fcarpophilus.php
    Würde ich klar sagen : das isser !!
    Die Mikroaufnahmen passen , kugelige Elemente in der Huthaut habe ich hier auch.
    Bleibt nur noch die Sporenfarbe........
    In den Großpilzen steht : hell,- bis rostbräunlich.
    Bei Jürgen Marqua steht : hyalin (würde ich als weiß interpretieren)
    Ich habe Sporenabwurf auf Objektträger gemacht und gegen weißes Papier geprüft - war für mich rein weiß.
    Über diese Diskrepanz ist noch zu recherchieren......
    Trotzdem bekommt der als Arbeitsnamen erstmal Flammulaster carpophilus mit Fragezeichen.
    Wär ich alleine nie drauf gekommen.
    Danke und Grüße
    Norbert

    Hallo,
    Seit einigen Tagen habe ich das Problem , daß ich nach Anmelden in den Beiträgen angemeldet bin , in der Startseite aber nicht und umgekehrt.
    Allerdings scheint der Firefox da "gebrauchte" Seiten zu speichern und anzuzeigen und mich so zu ärgern.
    Nach Durchlauf von 'CCleaner' ist wieder alles im Lot - bis zum nächsten Mal.
    Ob das aber von der Forensoftware oder von meinem Rechner verursacht wird , kann ich nicht beurteilen.
    Ist aber nur in diesem Forum so.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,

    Gestern im dunklen Laubmischwald fand ich in größeren Mengen , aber immer einzeln , diese Pilzchen. Bäume : Eiche , Kirsche , Linde , Hainbuche , Buche , Ahorn.

    Buchenblatthelmlinge sind es wohl nicht ,fehlt die Hutriefung und die Cheilozystiden passen auch nicht.

    Ganzer Pilz blassocker. Jeweils einem sehr verwittertem Blatt (nicht mehr bestimmbar) in der Laubschicht aufsitzend.

    Hut : Maximal 1,5cm breit , nicht gerieft , Huthaut unter Lupe fast samtig wirkend.

    Lamellen : untermischt , entfernt , gerade angewachsen bis etwas herablaufend.

    Stiel : Bis 4cm lang ,nur 0,5mm dick ,fein beflockt. Ob hohl oder nicht sehe ich nicht mal mit Lupe.

    Sporenstaub weiß

    Sporen 7,4-9,1 X 4,1-5,4 µm , hyalin , mit 1-2 Öltropfen , schwach amyloid.

    Cheilozystiden fingerförmig.

    Weitere Mikros habe ich aus Zeitmangel noch nicht gemacht.

    Kann jemand von euch was damit anfangen ?

    Dank im Voraus und Grüße

    Norbert




    Sporen in Wasser :


    Lamellenschneide :


    Nachtrag : Entschuldigt die kleine Schrift , habe ich von Word rüberkopiert und komme mit dem Vergrößern nicht hin.
    Und die 2 glatten Stiele auf Bild 1 sind nicht von den Pilzen sondern von den Kirschen.

     

    Hallo zusammen,
    Heute fand ich gleich an mehreren Stellen an entrindeten liegenden Stämmen diese Schleimpilzchen.
    So von weitem sah es wie Reif aus , was bei 20 °C allerdings etwas ungewöhnlich wäre.
    Die einzelnen Spitzen sind nur so 2mm lang.
    Ich nehme nach Netzsuche an , daß es sich um Ceratiomyxa fruticulosa - Geweihförmiger Schleimpilz - handelt.
    Kann das jemand bestätigen oder korrigieren ?
    Grüße Norbert



    Hallo nochmal,
    Ich war nochmal am Fundort , das letzte dort stehende Altexemplar war allerdings schon vertrocknet.
    Man sieht allerdings schön den aufsteigenden Ring mit dem gewellten Rand.
    Auch das Mikro sagt nichts , was dagegen spräche.
    Ich hefte den also als Agaricus bernardii ab .
    Im Netz findet man allerdings bei seltenen Arten wie A. bernardii und A. litoralis vieles durcheinandergeworfen.
    Dank euch und Grüße
    Norbert



    Hallo Jörg,
    Danke für den Hinweis. Kann durchaus hinkommen , leider sind meine Kenntnisse durchaus rudimentär.
    Wenn nichts dazwischenkommt , schau ich mir heute Nachmittag noch mal die älteren Exemplare an , gestern das war so im vorbeihuschen.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Derzeit laufe ich oft durch den hiesigen Wald , aber kaum Pilze zu finden (ausser Maipilze und Tintlingen).
    Doch täglich , wenn ich wegfahre , neben der Straße am Ortsrand Champignons , groß , flach , schuppig - schon vom Auto aus zu sehen.
    Tapfer widerstand ich der Versuchung (hab keine Ahnung von Champis , bekomme ich doch nicht raus) aber gestern Abend konnte ich nicht anders , anhalten , einen ausrupfen , mitnehmen.
    Jetzt steh ich ahnungslos davor , das Mikro hol ich noch nicht raus weil Lamellen noch nicht reif.
    Beschreibung :
    Fundort : Nordhang , Rasen vor Hainbuchenhecke , stark Streusalzbelastet (im Winter glatteste Steigungsstelle im Ort)
    Hut : weißlich , grobschuppig , bis 12cm breit , halbkugelig. Hutrand etwas behabgen. Im Schnitt langsam rötend.
    Stiel : Relativ kurz , dick.
    Geruch : Muffig , kaum zu definieren , wie altes Sägemehl auf das vor langer Zeit ein Hund gepinkelt hat - an der Stelle durchaus möglich.
    Ich tendiere nach Literaturdurchsicht fast zum Salzwiesen - Egerling , auch wegen des Standortes.
    Was ist eure Meinung dazu ??
    Grüße Norbert

    Hallo Florian,
    Leider ist da entgegen meiner Hoffnungen nur noch 1 Becherchen nachgewachsen , und den erntete ich zu hastig fürs Mikro , aber der war noch nicht reif.
    Dafür wachsen in den Aussaatschalen jetzt Mini-Tintlinge , aber mit denen will ich mich eigentlich nicht befassen.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Danke für eure Antworten.
    Also Ascobolus ist schonmal sicher , ich habe mich mal ein bischen im Netz umgeschaut , das passt schon prima.
    Gerade eben habe ich nochmal nachgeschaut , aber nur noch 2 gefunden , vielleicht habe ich auch welche übersehen , sind doch verdammt klein.
    Und die 2 sehen noch etwas "unreif" aus , also warte ich erstmal ab wie sich das weiter entwickelt, normalerweise müsste da ja noch mehr kommen.
    Dann schau ich nochmal gründlich rein, die Probe von heute morgen hab ich ja zerbastelt.
    Im Übrigen sind die etwas dunkler als auf dem Bild oben , aber besser habe ich es nicht hinbekommen bei der Größe.


    @Pablo, tatsächlich war ich beim Mikroskopieren etwas schlampig , habe vor lauter Begeisterung vergessen die Einstellungen zu optimieren.


    Ralf, Wenn noch etwas nachwächst , kann ich dir gerne eine Probe schicken. Aber wie verschickt man denn sowas kleines so , dass es der Adressat dann auch im Tütchen findet ?


    Grüße Norbert

    Hallo Stefan,
    Kann schon sein , daß diese Erde auch Dung enthält... zumindestens geruchsmäßig ist das drin.
    (Bauhaus , 40 Liter 1,98)
    Mein Mikro löst Sporenornamente leider kaum auf...
    Danke für den Tip , zumindest die Richtung sollte schon passen.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Habe mich einige Zeit nicht gemeldet , aber pilzlich ist es hier flau und ich bin eher am Blümchen ziehen oder am Radfahren.
    Diese Tage bemerkte ich bei Pikierarbeiten diese winzigen Becherchen in der Blumenerde. Zwar beschloss ich : Ignorieren (sowieso für mich nicht bestimmbar) , aber dann schaut man in den nächsten Tagen die Pflanzschalen schon genauer an. Und sie kamen wieder , da habe ich erstmal ein Foto gemacht.
    Heute morgen Regen , da kann man ja mal das Mikro rausholen......
    Fuddelarbeit , die Dinger sind so winzig , da schaffe ich als Grobmotoriker keinen sauberen Schnitt , nur ein wirres Quetschpräparat.
    Also zum Becher :
    Substrat : billigste Blumenerde mit hohem Holzgehalt.
    Größe der Fruchtkörper : 1mm die Größten , die meisten noch kleiner.
    Sporen : 13,8-17,2 X 8,0-9,8 µm




    Zwischen drin auch immer wieder solche seltsam geschwollene Zellen


    An einigen Stellen die Sporen violett eingefärbt , ich habe aber nur in Wasser mikroskopiert - was kann das sein ??


    Ich glaube zwar nicht ernstlich , daß diese Dinger jetzt einen Namen bekommen , aber Fragen kostet ja nichts....
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Das hat mich jetzt so interessiert , daß ich nochmal da hin gewandert bin. Ist alles noch vorhanden wie im Dezember. Ich kann aber keine Kohlenbeeren finden , vielleicht sind sie ja auch vom aufsitzenden Pilz aufgelöst worden. Die - oft nur 1mm großen - Kügelchen sind innen aber schon schwarz (aber weich) , auch sehen die Zellen da etwas anders aus. Da ich aber nie Kohlenbeeren unterm Mikro hatte , kann ich nun garnichts dazu sagen.
    Auf jeden Fall kann ich weder mit Lupe oder Mikroskop sagen , ob die direkt auf Holz sitzen oder noch etwas dazwischen ist.
    Da die Mikros der Flauschschicht aber ganz prima mit den verlinkten Bildern und Mikros übereinstimmen , hefte ich die mal als Calcarisporium arbuscula ab.
    Vielen Dank an alle für die Hilfe.
    Grüße Norbert


    P.S. Nächstes Mal versuche ich mich an etwas einfacherem - Fliegenpilz oder so......

    Hallo Thorben,
    Tatsächlich irritiert mich , daß Calcarisporium arbuscula im Netz immer nur im Zusammenhang mit anderen Pilzen , also als Parasit (oder auch Symbiont ?) erwähnt wird. Die von mit gefundenen "Wattebällchen" aber scheinbar direkt auf dem Holz wuchsen. Allerdings habe ich nicht mit der Lupe vor Ort draufgeschaut - wer weiss ?
    Muß ich mir bei der nächsten Begegnung nochmal genauer anschauen , solange geht es für mich als Unbestimmt.
    Gruß Norbert

    Hallo Heidi,
    Schön , daß du wieder online bist.
    Tatsächlich bleiben einige Störche - zumindest hier - über Winter auch in Deutschland. Liegt wohl auch an den milden Wintern der letzten Jahre. Bei uns verpflegen die sich auf den Abfallhaufen der Kompostieranlage , da gibts immer was zu fressen (auch Mäuse) und der Haufen ist auch immer warm und friert nicht durch.
    Das Bild ist zwar vom Sommer , aber die sind auch im Winter da.
    Gruß Norbert