Beiträge von Norbert.S

    Hallo Melanie,


    Nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag auch von mir.
    Schließe mich den Wünschen meiner Vorredner einfach an und häng noch ein Blümchen dran.


    Gruß Norbert


    Hallo Jörg,


    Derzeit wäre ich über so eine Ausbeute froh.......
    Gestern 2 Km durch den Wald. Ergebnis : 1 (in Worten ein) Täubling , unter einem Stein hervorgequollen , aufgerissen UND halb abgefressen UND mit Trockenrissen UND mickrig -- ich hab mich noch nicht mal gebückt !!
    Dagegen sind deine Funde schon bemerkenswert.
    Weiter soviel Glück und mehr im Herbst wünscht dir
    Norbert

    Hallo Peter,


    Herzlichen Glückwunsch zum sonntäglichen Geburtstag. Wünsche dir Gesundheit , Erfolg und natürlich auch viele Pilze.


    Ansonsten ein Bild von der auch dir bekannten Wiese , auf der wir uns bei besserem Wetter hoffentlich dieses Jahr nochmal sehen - oder sonstwo....



    Gruß Norbert

    Hallo,
    Regensicher auf dem Berg wohne ich ja auch.......gestern am Horizont im fernen Westen aufquellende Regenwolken , scheinbar undicht , Wasserschleier nach unten - prima , kommt hier her.
    Dann teilt sich das ganze , ein Teil südlich über den Spessart , der andere nördlich über den Vogelsberg. Hier im Büdinger Wald nichts , nada , kein Tropfen.Petrus hat wahrscheinlich nur begrenzte Wasserzuteilung , und die schickt er da hin , wo auch Keller volllaufen können. Muß sich ja lohnen.
    Wanderdüne im Garten wär gar nicht so übel , wenn schon keine Pilze wachsen , könnten die Enkel wenigstens im Sand spielen...
    Ich gehe jetzt in den Garten gießen ! - zum kotzen ists.
    Grüße Norbert

    Hallo Oehrling,
    Meine Sporenmessungen sind 7,0-8,3 (8,7) X 5,1-6,1 , passt also prima zu medullata. Mit der Beurteilung des Ornamentes habe ich Schwierigkeiten , da ist mein Mikro halt etwas 'schwammig' , sieht aber passend aus.
    In den Großpilzen BaWü (unter R.columbaria) sind auch 3 Funde unter Eiche erwähnt , wird also schon passen.
    Vielen Dank für die hilfreiche Unterstützung.
    Gruß Norbert

    Hallo Thomas,
    Die Schätzungen kenn ich , aber erstens sind es Schätzungen und ausserdem wollte ich nicht gleich so dick auftragen.
    Grüßle Norbert

    Hallo Maratus,
    Erstmal Willkommen hier im Forum , man kann sehr viel lernen und der Spaß ist auch nicht abseits.
    Mich erstaunt etwas , dass die Pilze ( in weitestem Sinne) beim Studium der Geoökologie so vernachlässigt werden.
    Immerhin gibt es wahrscheinlich so viele Pilze wie Tiere oder auch Pflanzen - nur man sieht sie nicht , solange sie keine großen Fruchtkörper bilden (groß ist relativ).
    Schluss jetzt , ich komme sonst ins Schwafeln.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Nach 2 Tagen internetrecherche , mehreren Mikroskopsitzungen und der sehr netten Nachhilfe von Oehrling hatte ich jetzt das nötige Vorwissen um im GRÖGER zu schlüsseln (mir war auch entfallen , daß Täublinge in meinem Band mit drin sind). Da komm ich jetzt ziemlich gut bei Russula medullata an.
    Wenn ich mir die Bilder und Mikros bei den Italienern anschaue , glaube ich , den haben wir.
    http://www.funghiitaliani.it/topic/39542-russula-medullata/
    Erst hat mich ja die Pappel als Mykorrhizapartner gestört , bis ich las , daß die Eiche auch möglich ist.
    In den Großpilzen steht der allerdings als Russula columbaria , und im Netz findet man noch mehr Namen , von den deutschen Namen ganz zu schweigen.
    Auf jeden Fall habe ich in den 2 Tagen viel gelernt.....hoffentlich bleibt was hängen.


    Oehrling : Bin gespannt darauf , was du im SARNARI schlüsselst.


    Grüße Norbert

    Hallo Oehrling,
    Trotz magerer mikroskopischer Ausstattung hat mich dieser Täubling nicht losgelassen.
    Die Hyphen der Huthaut sehen eigentlich immer so aus :



    Sind das links die von dir erwähnten 'Krümelchen' ?
    Einige von denen bewegen sich leicht zitternd im Zellplasma. Deshalb dachte ich erst an Bakterien , aber kann das schon die Brownsche Bewegung sein ?


    Wenns weiterhilft , einige Cheilozystiden haben an der Spitze einen kleinen Blinddarm.



    Kann eventuell auch beim Bestimmen helfen , aber ich bin bis jetzt noch recht orientierungslos.
    Was Täublinge betrifft bin ich ja auch blutiger Anfänger.


    Grüße Norbert

    Hallo Oehrling,
    Danke für den Hinweis , tatsächlich habe ich auch mikroskopiert.
    Aber mein Mikro ist nicht gerade die Wucht und bei Täublingen falle ich auch bei den Mikromerkmalen meist ins Leere - zu wenig Erfahrung .
    Täublingsliteratur habe ich keine , nur die Großpilze BaWü , und die helfen mir (bis jetzt) nicht weiter.
    Pappel war da keine , nur Eiche und Fichte.
    Die Pilze liegen im Döschen im Kühlschrank , morgen gehe ich nochmal dran.
    Gruß Norbert

    Test

    PS. In Pilze der Schweiz ist die Sporenpulverfarbe von R. vesca falsch und der Fehler wurde in die mal im Tintling erschienene Tabelle übernommen.


    Test Ende


    Aha , jetzt habe ich es auch kapiert.
    Danke


    Der Täubling ist mir allerdings immer noch schleierhaft...
    Grüße Norbert

    [quote pid='364247' dateline='1497697244']


    PS. In Pilze der Schweiz ist die Sporenpulverfarbe von R. vesca falsch und der Fehler wurde in die mal im Tintling erschienene Tabelle übernommen.
    [/quote]


    Hallo Karl,
    ...und genau diese Tabellen hab ich gespeichert...
    Auf jeden Fall weis ich jetzt , was es nicht ist.
    Gruß Norbert


    EDIT : und mit der Zitierfunktion komm ich auch nie klar.

    Hallo zusammen,
    Obwohl ziemlich wenig hier wächst , fand ich gestern diese Täublinge. Bin in der Bestimmung sehr unsicher –“ wie immer bei Täublingen –“ mit der zurückgenommenen Huthaut und dem nussigen Geschmack tendiere ich ja zum Fleischroten Speisetäubling (Russula vesca) , aber die Färbung ist mir zu wenig rot und der Sporenabdruck erscheint mit zu dunkel , also frage ich mal die Experten.


    Fund : unter Eiche im Gras , allerdings nur 5 Meter daneben Jungfichte.
    Hut : Bis 10cm breit , Farbe siehe Bilder. Huthaut ½ bis 2/3 abziehbar. Nur Rand schwach gerieft.
    Lamellen : Dicht , Weißlich creme , keine Zwischenlamellen , manche gegabelt , ziemlich brüchig.
    Stiel : bis 7cm lang , 2cm dick ,weiß , über Nacht im unteren Drittel schwach grauend , gestopft voll.
    Geruch : Unauffällig.
    Geschmack : Mild , nussig.
    Sporenstaub : cremegelblich , am ehesten Romagnesi IIb oder IIIa.
    Mit FeSO4 nur ganz schwach langsam graurosa , Mit Phenol violettbraun.
    Also , was meint ihr dazu ??
    Grüße Norbert.






    Sporenabdruck im Flachbettscanner :




     

    Hallo Pablo,
    Soeben nochmal überprüft - stimmt.
    Also , letzter Beweis erbracht , JETZT wird er entsorgt....eledigt.
    Prima , danke euch allen - morgen nächster Pilz zur Untersuchung - irgendeiner.......wird sich schon finden. ;)
    Grüße Norbert

    Hallo Craterelle,
    Tla, den Goldmistpilz habe ich eigentlich ausgeschlossen.
    Der hat nicht so bauchige Lamellen und ist erwachsen immer durchscheinend gerieft.
    Sporen und Cheilozystiden sind allerdings ähnlich (nicht gleich)
    Könnte also was aus der Bolbitius-Ecke sein - da werde ich mal suchen.
    Danke für den Anstups , in dieser Ecke hab ich noch nicht gesucht.
    Gruß Norbert


    EDIT : Danke Mario , Agrocybe scheint schonmal zu passen. Gehört ja auch zu den Bolbitiaceen.
    Die genaue Art werde ich mir noch erkämpfen.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,


    Gestern fand ich bei einem Spaziergang diese recht kleinen Pilze.
    Standort : am Wegrand neben Pferdeweide im Gras auf verdichtetem Boden.
    Habe mal welche zur Untersuchung mitgenommen , aber bis jetzt komme ich nicht mal auf eine Gattung.


    Hut : bis 2cm breit , schmutziges hellocker , gewölbt.
    Lamellen : bauchig , angeheftet , rostbraun
    Stiel : bis 3cm lang , 1 bis 1,5mm dick , Hutfarben , enghohl.
    Sporenstaub : dunkles Rostbraun bis Tabakbraun.
    Mikros : Sporen 10,8-13,3 X 6,5-8,1 µm . Cheilozystiden flaschenförmig , Pleuros keine gefunden. Schnallen nur im Stiel gefunden , Kaulos rudimentär flaschenförmig , eher selten. Schnallen nur in Stielhaut entdeckt.
    Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ?


    Gruße Norbert



    Sporen :


    Cheilozystiden :

    Hallo Oehrling,
    Ja , ich habe mikroskopiert , und die Cheilozystiden passen zu lactea. Mußte allerdings ziemlich suchen , nur wenige Cheilos zu finden.
    Gruß Norbert


    EDIT :
    Russula exalbicans sollte passen. Ich habe mir den nochmal vorgenommen , alle Merkmale stimmen überein. Außerdem wächst an dieser Stelle später im Jaht auch der Flaumige Birkenmilchling , was ebenfalls für exalbicans spricht.

    Hallo Abeja,
    Schöner Bericht und wundervolle Bilder. Danach möchte man gleich wieder losziehen in die Natur , aber heute ist Garten angesagt - ist ja auch Natur (mehr oder weniger - bei mir mehr).
    Dass die Rostpilze relativ schnell wieder verschwanden , fiel mir auch auf.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    So viele Pilze waren es ja nicht , immerhin habe ich da ja diverse verschiedene Biotope abgesucht - war eher ne Wanderung.
    Die eigentlich gesuchten Pfifferlinge und Sommersteinpilze glänzten trotz bekannter Stellen durch Abwesenheit.
    Und die weißen Damhirsche wurden durch einen Vorfahren des heutigen Fürsten von Ysenburg-Büdingen eingeführt , der hatte wohl etliche Exemplare importiert , um seinen adeligen Jagdgästen was besonderes zu bieten.
    Heute sieht man diverse unterschiedlich gefärbte Exemplare - von ganz dunkel über Bambi-gefleckt bis hellgrau und manchmal ganz weiß.
    Ursprünglich war es Rothirsch-Areal , aber die wurden wegen Verbiß und Waldschäden dezimiert.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Nach den schönen Fundmeldungen hier im Forum bin ich heute auch mal 10 Km durch den Büdinger Wald geschlappert.
    Der Boden ist zwar jetzt gut feucht , aber viele Pilze trauen sich noch nicht hervor. Allerdings sind wir hier auch ca. 2 Wochen gegen Rhein-Main zurück , obwohl ich die Skyline von Mainhattan vom Berg aus sehen kann.
    Aber zu den (wenigen) Pilzen :


    Unter Kiefer , Birke und Pappel unbestimmte angetrocknete Täublinge :



    An toter Buche frische Blutmilchpilze :



    Wenn man alte Eichen zur Verfügung stellt , wachsen am Wegrand auch Blutrote Röhrlinge :



    ..und unter Fichten bisweilen Riesenchampignons , hier allerdings schon marode :



    An liegendem Eichenstamm im Moos ein paar Schleimis :



    Und auf Buchenstumpf wuchernde Laubholz-Knäuelinge :



    Und auf dem Rückweg über die Wiese ein persönlicher Erstfund - freu-freu - alleine dafür hat sich die Tour gelohnt.
    Milchweißes Samthäubchen , früher Conocybe lactea , jetzt zu Bolbitius umkombiniert :



    Und während ich mich darum kümmerte ab und zu ein Blick zum Damwildrudel , wieder mit weißem Hirsch dabei.
    Leider waren die heute zu weit weg , deshalb noch ein Bild von vor ca. 2 Monaten.
    Denen kommt man zum fotografieren nie nahe genug , außer sie äsen am Waldrand und man schleicht sich durchs Gebüsch ran :



    So , das wars für heute , nicht viel , aber langsam wirds besser.


    Grüße Norbert