Beiträge von Norbert.S

    [quote pid='364247' dateline='1497697244']


    PS. In Pilze der Schweiz ist die Sporenpulverfarbe von R. vesca falsch und der Fehler wurde in die mal im Tintling erschienene Tabelle übernommen.
    [/quote]


    Hallo Karl,
    ...und genau diese Tabellen hab ich gespeichert...
    Auf jeden Fall weis ich jetzt , was es nicht ist.
    Gruß Norbert


    EDIT : und mit der Zitierfunktion komm ich auch nie klar.

    Hallo zusammen,
    Obwohl ziemlich wenig hier wächst , fand ich gestern diese Täublinge. Bin in der Bestimmung sehr unsicher –“ wie immer bei Täublingen –“ mit der zurückgenommenen Huthaut und dem nussigen Geschmack tendiere ich ja zum Fleischroten Speisetäubling (Russula vesca) , aber die Färbung ist mir zu wenig rot und der Sporenabdruck erscheint mit zu dunkel , also frage ich mal die Experten.


    Fund : unter Eiche im Gras , allerdings nur 5 Meter daneben Jungfichte.
    Hut : Bis 10cm breit , Farbe siehe Bilder. Huthaut ½ bis 2/3 abziehbar. Nur Rand schwach gerieft.
    Lamellen : Dicht , Weißlich creme , keine Zwischenlamellen , manche gegabelt , ziemlich brüchig.
    Stiel : bis 7cm lang , 2cm dick ,weiß , über Nacht im unteren Drittel schwach grauend , gestopft voll.
    Geruch : Unauffällig.
    Geschmack : Mild , nussig.
    Sporenstaub : cremegelblich , am ehesten Romagnesi IIb oder IIIa.
    Mit FeSO4 nur ganz schwach langsam graurosa , Mit Phenol violettbraun.
    Also , was meint ihr dazu ??
    Grüße Norbert.






    Sporenabdruck im Flachbettscanner :




     

    Hallo Pablo,
    Soeben nochmal überprüft - stimmt.
    Also , letzter Beweis erbracht , JETZT wird er entsorgt....eledigt.
    Prima , danke euch allen - morgen nächster Pilz zur Untersuchung - irgendeiner.......wird sich schon finden. ;)
    Grüße Norbert

    Hallo Craterelle,
    Tla, den Goldmistpilz habe ich eigentlich ausgeschlossen.
    Der hat nicht so bauchige Lamellen und ist erwachsen immer durchscheinend gerieft.
    Sporen und Cheilozystiden sind allerdings ähnlich (nicht gleich)
    Könnte also was aus der Bolbitius-Ecke sein - da werde ich mal suchen.
    Danke für den Anstups , in dieser Ecke hab ich noch nicht gesucht.
    Gruß Norbert


    EDIT : Danke Mario , Agrocybe scheint schonmal zu passen. Gehört ja auch zu den Bolbitiaceen.
    Die genaue Art werde ich mir noch erkämpfen.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,


    Gestern fand ich bei einem Spaziergang diese recht kleinen Pilze.
    Standort : am Wegrand neben Pferdeweide im Gras auf verdichtetem Boden.
    Habe mal welche zur Untersuchung mitgenommen , aber bis jetzt komme ich nicht mal auf eine Gattung.


    Hut : bis 2cm breit , schmutziges hellocker , gewölbt.
    Lamellen : bauchig , angeheftet , rostbraun
    Stiel : bis 3cm lang , 1 bis 1,5mm dick , Hutfarben , enghohl.
    Sporenstaub : dunkles Rostbraun bis Tabakbraun.
    Mikros : Sporen 10,8-13,3 X 6,5-8,1 µm . Cheilozystiden flaschenförmig , Pleuros keine gefunden. Schnallen nur im Stiel gefunden , Kaulos rudimentär flaschenförmig , eher selten. Schnallen nur in Stielhaut entdeckt.
    Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ?


    Gruße Norbert



    Sporen :


    Cheilozystiden :

    Hallo Oehrling,
    Ja , ich habe mikroskopiert , und die Cheilozystiden passen zu lactea. Mußte allerdings ziemlich suchen , nur wenige Cheilos zu finden.
    Gruß Norbert


    EDIT :
    Russula exalbicans sollte passen. Ich habe mir den nochmal vorgenommen , alle Merkmale stimmen überein. Außerdem wächst an dieser Stelle später im Jaht auch der Flaumige Birkenmilchling , was ebenfalls für exalbicans spricht.

    Hallo Abeja,
    Schöner Bericht und wundervolle Bilder. Danach möchte man gleich wieder losziehen in die Natur , aber heute ist Garten angesagt - ist ja auch Natur (mehr oder weniger - bei mir mehr).
    Dass die Rostpilze relativ schnell wieder verschwanden , fiel mir auch auf.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    So viele Pilze waren es ja nicht , immerhin habe ich da ja diverse verschiedene Biotope abgesucht - war eher ne Wanderung.
    Die eigentlich gesuchten Pfifferlinge und Sommersteinpilze glänzten trotz bekannter Stellen durch Abwesenheit.
    Und die weißen Damhirsche wurden durch einen Vorfahren des heutigen Fürsten von Ysenburg-Büdingen eingeführt , der hatte wohl etliche Exemplare importiert , um seinen adeligen Jagdgästen was besonderes zu bieten.
    Heute sieht man diverse unterschiedlich gefärbte Exemplare - von ganz dunkel über Bambi-gefleckt bis hellgrau und manchmal ganz weiß.
    Ursprünglich war es Rothirsch-Areal , aber die wurden wegen Verbiß und Waldschäden dezimiert.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Nach den schönen Fundmeldungen hier im Forum bin ich heute auch mal 10 Km durch den Büdinger Wald geschlappert.
    Der Boden ist zwar jetzt gut feucht , aber viele Pilze trauen sich noch nicht hervor. Allerdings sind wir hier auch ca. 2 Wochen gegen Rhein-Main zurück , obwohl ich die Skyline von Mainhattan vom Berg aus sehen kann.
    Aber zu den (wenigen) Pilzen :


    Unter Kiefer , Birke und Pappel unbestimmte angetrocknete Täublinge :



    An toter Buche frische Blutmilchpilze :



    Wenn man alte Eichen zur Verfügung stellt , wachsen am Wegrand auch Blutrote Röhrlinge :



    ..und unter Fichten bisweilen Riesenchampignons , hier allerdings schon marode :



    An liegendem Eichenstamm im Moos ein paar Schleimis :



    Und auf Buchenstumpf wuchernde Laubholz-Knäuelinge :



    Und auf dem Rückweg über die Wiese ein persönlicher Erstfund - freu-freu - alleine dafür hat sich die Tour gelohnt.
    Milchweißes Samthäubchen , früher Conocybe lactea , jetzt zu Bolbitius umkombiniert :



    Und während ich mich darum kümmerte ab und zu ein Blick zum Damwildrudel , wieder mit weißem Hirsch dabei.
    Leider waren die heute zu weit weg , deshalb noch ein Bild von vor ca. 2 Monaten.
    Denen kommt man zum fotografieren nie nahe genug , außer sie äsen am Waldrand und man schleicht sich durchs Gebüsch ran :



    So , das wars für heute , nicht viel , aber langsam wirds besser.


    Grüße Norbert

    Hallo Pablo,
    ..hab ich mich doch wieder mal selber genarrt.
    Kam aber daher , das ich an der Oberfläche auch mit Lupe keine eindeutigen Porenmündungen sah , aber der Schnitt spricht schon für diverse Porenschichten.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Heute auf einem liegenden , schon recht verwittertem Laubholzstamm diese Pilze gefunden.
    Bis 6cm breit , 3cm dick , flach angewachsen und nur schwer vom Holz zu trennen.
    Im Schnitt sehr fest und korkartig , es ist (wenn auch nicht farbig abgesetzt) eine deutliche Schichtung zu sehen.
    Also vermute ich etwas aus der Gattung Daldinia.
    Kann jemand von euch mehr dazu sagen ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert



    Hallo,
    Da schleicht man ne Stunde durch den Wald , einige Erlenschnitzlinge am See , einzelne Goldmistpilze , sonst nichts.
    Und dann , schon im Dorf , an einer Straßenböschung ein Pilzhut. Lockere 23 cm breit , leider halb in der Böschungserde zwischen Wurzeln steckend , ein Riesenchampignon.
    Was will der hier im Mai ??- kann der nicht lesen ??
    Grüße Norbert



    Hallo,
    Zu meiner Überraschung bin ich heute im Buchenwald über den ersten Flocki gestolpert....
    Das Vorkommen schon im Mai kenn ich zwar aus der Literatur , aber für mich doch der erste Maiflocki....
    Grüße Norbert


    Hallo Stefan,
    Tatsächlich sind die Belege gar nicht so wichtig. Das Wald-Bingelkraut ist hier recht häufig (hab ich heute festgestellt) wahrscheinlich woanders auch.
    Wichtig wäre , ob jemand an anderer geografischen Stelle diese Sporenmessungen an verschiedengeschlechtlichen Pflanzen nachvollziehen kann.
    Oder auch nicht , wäre auch ein Ergebnis.
    Morgen mache ich nochmal eine Serie mit dem Mikro , zur Sicherheit.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Tja , ich mag keine offenen Fragen , also habe ich weiter gelesen , gesucht , verglichen.....
    Erstes Ergebnis : Die Pflänzchen sind absolut sicher Wald-Bingelkraut , passt alles , optik , Geruch , auch die Wurzeln....
    Habe Proben von männlichen und weiblichen Pflanzen getrennt mitgenommen , und die Pilzsporen getrennt untersucht.
    Ergebnis :
    Die Sporen der Pilze auf männlichen Pflanzen sind etwas kleiner und schmäler , die Werte entsprechen denen , welche bei Jule stehen :
    21,1-23,4 X 14,3-18,1 µm
    Wogegen die Pilze auf den weiblichen Pflanzen fast rund und etwas größer sind :
    21,4-25,4 X 20,0-22,5 µm , eine Riesenspore von 30X23 µm war auch dazwischen.
    Nun frage ich mich , ob das der Einfluß der Pflanzenhormone ist oder was sonst ??
    Sind solche Dinge woanders bekannt ?
    Fragen über Fragen........
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Sonntag , Zeit mal wieder in den Wald zugehen. Tasche mit Foto , Stativ und Probedöschen umgehängt , "Schatz , bin mal 2 Stunden im Wald" - und ab.
    Aber nix mit Pilzen mit Hut und Stiel , außer einigen Maiporlingen. Sonst nur vertrocknete resupinate Porlinge - behänge ich mich heute nich mit.
    Dann - schon auf dem Rückweg , so eine Gruppe Kräuter mit Pilzflecken.
    Norbert lass das , ist dir sowieso zu hoch.....
    Ein Stück weiter , nächste Gruppe , gleicher Habitus , nur anderer Blütenstand , wieder Flecken....
    Norbert , geh lieber vorbei...
    Aber wenn ich mit leeren Probedöschen heimkomme , steckt mich meine Frau ins Bett wegen plötzlicher Erkrankung - holt vielleicht auch den Notarzt.
    Außerdem sollte ich ja auch mal ein paar Kräuter kennenlernen , die wachsen ja in meinem Revier.
    Also : Foto raus , Klick klick klick , ein paar Blättchen abgefüllt und wieder nach Hause.
    Pflanzenbestimmungsbuch raus , geblättert - ach hier , sieht doch ganz passend aus : Wald-Bingelkraut.
    Bischen gegoogelt - passt wohl , war doch ganz einfach und hat nicht wehgetan. Jetzt den Pilz - Jule hat doch da so eine schöne Seite......
    Ah hier :
    http://jule.pflanzenbestimmung.de/melampsora-rostrupii/
    Passt doch. Nun das Mikro raus , Sporen betrachtet - sehen hübsch aus.
    Mal nachmessen , passt die Größe ??
    Mist- zu groß - 21,0-25,8 X 20,1-21,3 µm -oder geht das noch als kleine Abweichung durch ?? :/
    Nun bin ich am Zweifeln - ja oder nein ?
    Und stimmt wenigstens die Pflanze - Fragen über Fragen.....
    Und noch ein paar Bildchen :


    Weibliche Pflanze :


    Männliche Pflanze :


    Befallenes Blatt von unten :


    Und die hübschen Sporen :


    Für weiterhelfende Kommentare wär ich recht dankbar.
    Grüße Norbert

    Hallo Uli,
    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag auch von mir , wünsche dir immer Gesundheit , viele Pilze und weiterhin viel Fantasie beim Erstellen von Beiträgen.
    Hat mich auch sehr gefreut , dich letztens in Offenbach persönlich kennengelernt zu haben.
    Gruß Norbert

    Hallo Grüni,
    In meinen ersten 2 Pilzjahren war mein praktischstes Buch der Kosmos-Pilzatlas von Laux , den gibts auch billig gebraucht im Netz.
    Den Parey hatte ich als Taschenbuch für unterwegs , zusammen hat das meine Bedürfnisse sehr gut abgedeckt.
    Gruß Norbert