Ich hätte auf Agaricus silvicola getippt.
Aber ohne Anisgeruch.....![]()
Nee Quatsch, Karbolchampignon. Mit der Knolle.
Ich hätte auf Agaricus silvicola getippt.
Aber ohne Anisgeruch.....![]()
Nee Quatsch, Karbolchampignon. Mit der Knolle.
Ich anworte mal mit einer alten Bauernregel.
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.:)
Will sagen, kann sein, kann auch nicht sein. Da spielt die Witterung eine große Rolle.
Danke für die schnellen Antworten
mit Kreuzung meinte ich der sah von oben aus wie ein Pfiffi und von unten wie ein Semmelstoppler.
Das 1. essbar ist haut mich weg, würde ich wegen der Verwechslungsgefahr nie anfassen.
Ich will Dich keinesfalls ermuntern Pilze zu essen, die Du nicht sicher bestimmen kannst.
Der Semmelstoppelpilz gehört jedoch zu den wenigen Pilzen, die bei halbwegs aufmerksamen Betrachten kaum zu verwechseln sind.
Nimm Dir das gefundene Exemplar und schau ihn Dir genau an. Betrachte die Stoppeln, kratz mal dran, schneid ihn mal durch, nimm ihn auseinander.
Den nächsten wirst Du ziemlich sicher bestimmen ( und trotzdem hier zur Sicherheit nochmal vorstellen.) ![]()
Nein, nicht probieren.
Ob der Stiel hohl ist oder nicht, spielt keine Rolle bei der Unterscheidung zwischen Stockschwämmchen und dem extrem giftigen Gifthäubling (ohne damit andeuten zu wollen, dass es überhaupt eine dieser beiden Arten ist).
Man könnte hier und da spekulieren, aber ohne vernünftige Bilder ist da trotz der nachgereichten Angaben, nix seriöses zu machen.
Bei den Fotos wäre etwas mehr Pilz und wesentlich weniger Wohnzimmer, sprich nähere und scharfe Aufnahmen, hilfreich.;)
Du siehst, es ist nicht ganz so einfach mit dem bestimmen.
Ich kann Dir leider nicht sagen, welcher Pilz das ist. Dazu sind die Fotos nicht ausreichend und die Angaben
http://www.pilzforum.eu/board/…ngaben-zur-bildbestimmung
zu dem Pilz fehlen völlig.
Als einzig seriöse Aussage bleibt festzuhalten, dass dieser Pilz nicht zum Verzehr geeignet ist, da er eben nicht in natura von jemandem der über das nötige Fachwissen verfügt, bestimmt worden ist. Denn selbst bei ausreichenden Angaben und guten Fotos gibt es hier keinerlei Verzehrfreigaben.
Hallo Reinhilde,
ob die Wegschotterung nun genau mit Deinem Fund zusammenhängt, vermag ich nicht zu sagen.
Deine Vermutung, das mit kalkhaltigem Gestein geschotterte Wege, bzw. deren Ränder, in ansonsten eher sauren Biotopen ein besonderes Artenspektrum aufweisen können, ist jedoch absolut korrekt.
Hallo Peter,
Die Pfifferlingsmassen können ja schon neidisch machen.
Der gelbe Becherling noch etwas mehr.
Das könntet in Richtung Sowerbyella sp. gehen. Hab hier
http://www.pilzepilze.de/cgi-b…bs/pconfig.pl?read=224640
grad drüber gelesen.
Lieber Ralf, Du hast es gut, direkt am (oder im?) Wald zu wohnen
Ja, das stimmt wohl. Bis zur ersten Fichtenschonung mit Steinpilzen sind es etwa 100m Luftlinie.
Aber so toll sich das anhört, wachsen die dort auch nur in einem bestimmten (besser unbestimmten) Zeitraum. In der übrigen Zeit muss ich auch zunächst mit dem Auto ein paar Kilometer fahren, in dieses oder jenes Gebiet, um was zu finden.
Das ist ja genau das, was ich meine. Würde ich nur bei mir hinterm Haus suchen, wären die Funde recht kläglich.
Ja, so ungefähr. Hinzu kommt immer etwas Bauchgefühl, sowie eine gewisse Erfahrung vieler Jahre durch Versuch und Irrtum.
Alles bezogen auf Speisepilze.
Faustregel ist. In Trockenzeiten soll man feuchte Standorte aufsuchen, in nassen Jahren bringen trockene Standorte oft spät noch gute Funde.
Südhänge bringen bei ausreichendem Regen sehr früh schon Pfifferlinge und können auch sehr spät nochmal ertragreich sein.
In Zeiten mit wenig Niederschlag sollte man den Traufenbereich der Baumkronen an Wiesenrändern absuchen. Dort ist es feuchter als im Wald selbst und die Baumwurzeln reichen auch in die Wiese hinein, so dass man dort auch Mykorrhizapartner der Bäume finden kann.
In Trockenphasen nach reichlich Niederschlag, wenn im Laubwald schon alles knistert, kann man in Jungfichtenschonungen noch gut finden. Dort hält sich die Feuchtigkeit länger.
In kalten, aber regenreichen Zeiten ( wie bis vor kurzem bei uns ) findet man im Laubwald mit dicker Altlaubdecke besser, als im Nadelwald oder in Laubwäldern mit dünner Altlaubdecke. Beim verrotten der Laubschicht wird Wärme freigesetzt und die wenige Grade Unterschied scheinen das fruktifizieren zu fördern.
Das sind aber nur ein paar Anhaltspunkte. Letztlich kommt es halt auf gute Ortskenntnis an, und auf gesunde Beine. Denn man muss sich die Pilze halt erlaufen. Hilfreich ist eine gute Beobachtungsgabe und versuchen zu verstehen warum hier was wächst und im Wald einen Kilometer weiter nix. Über die Jahre bekommt man so eine Art Gespür dafür, in welche Ecke man zu welcher Zeit und bei welchen Bedingungen gehen muss.
Immer wieder die gleichen Strecken zu gehen und darauf zu warten, dass dort was wächst, reduziert die Erfolgsaussichten auf die manchmal recht kurze Phase, in der genau dort die Pilze erscheinen.
Und immer wieder wird man belehrt, dass man wohl doch den Stein der Pilzweisen noch nicht gefunden hat.;)[hr]
Also muß ich jetzt immer erstmal weiter weg (mehrere km Entfernung), um zu sehen, ob was wächst ,und das ist unpraktisch
Gut, dann sind meine Tipps nix für Dich.:)
Ich laufe im Schnitt jeden Tag um die drei bis vier Kilometer.
Erkundungsgänge können auch schon mal 10 oder 12 Kilometer lang sein.
Oft starte ich von der Haustüre, manchmal fahre ich auch ein paar Kilometer in ein anderes Gebiet.
Nein es liegt nicht am Standort, ggf. wächst da ordentlich was und ich kenne genügend Pilze, um flexibel zu sein.
Selbstverständlich liegt es am Standort.
Es kommt oft auf das jeweilige Kleinklima an. Ich finde eigentlich regelmäßig Pilze, allerdings meist an unterschiedlichen Standorten. Während der eine Waldabschnitt leergefegt scheint, wachsen sie in einem anderen zu Hauf. Zur Zeit find eich z.B. in Laubwäldern sehr gut, in Fichtenwäldern ist fast nix. Das wird sich ändern und so in zwei/drei Wochen ist es andersrum.
Ich gehe nicht nach Wetterlage, sondern suche nach Wetterlage bestimmte Standorte auf.
Beschränkt man sich auf ein bestimmtes, und vielleicht kleines und/oder gleichförmiges Gebiet, wird man wohl nur wenige Tage im Jahr richtig fündig.
Hmm, das wäre eine Möglichkeit, obwohl das Ding schon knapp 10 cm groß ist. Im Anschnitt färbt er sich auch Leberbraun.
Fistulina hepatica habe ich bisher nur als ausgewachsene Fruchtkörper gefunden. Die aber immer direkt am Holz wachsend. [hr]
Nachtrag.
Mal kurz die Bildersuche von Google benutzt. Jau, das passt.
Danke.![]()
Ich war heute etwas weiter weg zu einem Kundenbesuch. Auf dem Rückweg machte ich an einem Eichenwald in der Nähe von Bonn halt, mal schauen, was da so wächst.
Ja, und da fand ich den hier am Fuß einer lebenden Eiche. Mit dem Holz war er aber nicht fest verwachsen und er ließ sich recht leicht aus der Erde lösen.
Obwohl der ziemlich charakteristisch aussieht, kann ich ihn nirgendwo einordnen.
Die Konsitenz ist recht fest, aber weich, lässt sich gut schneiden. Einen besonderen geruch kann ich nicht feststellen. An Druckstellen verfärbt er sich braun.
Die Fotos wurden auf meinem Rasen gemacht, die Kamera war natürlich nicht dabei.
Jawoll, eine Trüffelart.![]()
Da wird Björn sicher näheres zu sagen können.
Ja, die Natur kann ganz schön plakativ sein.:)
Tolle Fotos und guten Appetit.
männer verlaufen sich doch nicht!*kopfschüttel*
Korrekt. Männer erkunden nur neue Wege. ![]()
Seit 5. September 2011 zeichne ich die Funde der Exkursionen mit Björn, Melanie, Peggy und einigen anderen Sammlern und Sammlerinnen in meiner Heimat, dem Bergischen Land, auf.
Der hier gezeigte Gewimperte Erdstern (Geastrum fimbriatum)
ist die fünfhundertste Art, die wir im Bergischen Land nachweisen konnten.
500 Arten, vom Halbmetergroßen Riesenporling bis zum winzigen Kernpilzchen.
Als ich vor nicht ganz einem Jahr Björn zum ersten mal zu mir nach Hause eingeladen habe, um ein paar zusätzliche Speisepilze kennen und bestimmen zu lernen, hätte ich mir das nicht träumen lassen.:)
Am 5. September ist quasi Jahrestag des Pilzfestivals. Dazu wird es ein "Special" geben. Mit besonderen Funden und Anekdötchen.:D
Hallo Karen,
Danke, das reicht mir schon als Beschreibung.![]()
Das hatte ich mir schon gedacht.
Aber wir kommen wieder, wenn sie groß sind.:D
Da hast Du unsere Funde mal wieder prima ins Bild gesetzt.![]()
Was ist denn bei den Mini-Trüffeln rausgekommen?
Hallo Lara,
Danke für den schönen Beitrag und meinen Respekt für Deine Einstellung zur Natur und dem Müllsammeln.![]()
Der hübsche Falter ist übrigens das Weibchen des Eichenspinners ( Lasiocampa quercus), welches wohl Eiche und Kiefer nicht unterscheiden kann.:)
Pps. WIe kann ich denn die Bilder direkt in den Text einfügen? Danke!
Indem Du sie mit einem Upload-Dienst hochlädst.
Z.B.
dann kannst Du jedes Bild dort im Text einfügen, wo Du es haben möchtest.
Na. die Hundsrute hast Du eindeutig zu früh gepflückt.:D
Hast Du denn irgendwelche Infos über eventuelle Giftstoffe im Tifipi oder der Hundsrute?
Die fette Infektion ist aber wirklich sehr böse, Rada.
Und um ehrlich zu sein, noch einer meiner harmlosesten Wünsche, denn....
[hr]
Aber für eine überfahrene Schlange kommt nun mal nicht der Tier - Notarzt...
Nein, das wäre dann auch etwas übertrieben und vor allem sowieso sinnlos.
Aber wenn man ein Tier überfährt, dann kann man wenigstens anhalten und es ggfs. von seinen Leiden erlösen. anstatt einfach weiterzufahren und es seinem Schicksal zu überlassen, oder einem der nachkommenden Fahrer, die dann eine Zeitlang das weit aufgerissene Maul der Schlange vor Augen haben, als der finale Schnitt erfolgte.
Mal was halbwegs positives.
Habe grade vorhin bei Penny Pfifferlinge gesehen. Sie waren in einem dünnen Holzschälchen und mit Lochfolie umspannt.
Die Pilze waren trocken und ohne jegliche Fäulniss. Zwar hier und da leicht bräunlich, aber das ist wohl auf die Trockenheit zurück zu führen.
Insgesamt machten sie für Supermarktware einen guten Eindruck.
Als allgemein friedlicher und ausgeglichener Mensch gibt es ab und an Situationen, in denen ich echte Probleme bekommen würde, könnte ich dem Verursacher meines Ärgers habhaft werden.
Ich fahre aus unserem Dorf raus. An einer steilen Stelle sehe ich voraus mitten auf der Fahrbahn eine recht große Schlange, die sich auf dem Asphalt windet. Sieht aber irgendwie komisch aus und mir dämmert schon was.
Also angehalten und nachgeschaut. Eine gut 1 m lange Ringelnatter, die offensichtlich grade eben erst überfahren wurde. Das Rückgrat liegt zum Teil frei, die Bauchhöhle ist aufgeplatzt und das arme Tier versucht krampfhaft, den wohl nicht mehr bewegungsfähigen Hinterleib von der Straße zu ziehen.
Mir bleibt nur ein schneller entschlossener Schnitt mit dem Taschenmesser, um das Tier von seinen Leiden zu erlösen.
Die Straße ist dort recht breit und übersichtlich. 50m weiter kommt eine schlecht einsehbare Kreuzung, an der man anhalten muss. Es geht also steil bergauf und man muss zwangsläufig langsam fahren um an der Kreuzung anzuhalten.
Es ist eigentlich unmöglich, ein so großes Tier mitten auf der Straße zu übersehen. Es ist auch unmöglich, dass die Schlange mit affenartiger Geschwindigkeit im letzten Moment aus der Wiese schießt und sich unter die Räder wirft.
Also war es entweder ein Granatenidiot mit komatöser Fahrweise, oder ein Granatenarxxxloch hat sie extra überfahren.
Jedenfalls musste ich dieses herrliche Tier töten und dafür wünsche ich dem Fahrer einen beidseitigen, doppelten und offenen Schienbeinbruch incl. einer fetten Infektion.
