Beiträge von Rada

    Hallo Nobi,


    ich bin alles andere als sauer.:)


    Ich freu mich, dass Du meine Funde kommentierst und ggfs. korrigierst.
    Nur so kann ich was lernen. Danke.:thumbup:


    Wie z.B. jetzt den Hinweis mit der Tusche. Nimmt man da irgendwelche Tusche aus dem Zeichenbedarf ?

    Hallo Gitta,


    Jein, es gibt da keinen richtigen "Punkt".


    Der Laie macht sich keine Vorstellung davon, wie vielfältig die Welt der Pilze ist und wie genau es oft auf Details ankommt, um einen Pilz nach Foto halbwegs seriös zu bestimmen.


    Das kann er auch nicht, sonst wäre er kein Laie und könnte selbst bestimmen.:)


    Die Farbe ist zwar oft kein hartes Merkmal, jedoch können erhebliche Farbabweichungen zwischen Original und Foto, insbesondere bei herben Unterschieden schnell zu Fehlbestimmungen führen. Die Norm ist daher die natürliche Farbe des jeweiligen Objektes.



    Hilfreich ist in so einem Fall die Angabe des Fragenden, dass die Farben auf dem verwendeten Bild nicht original sind und wie sie denn in Wirklichkeit sind.


    In so fern halte ich Deinen Pilz jetzt auch für einen Krempling.;)

    Die Sommertrüffel soll auch bei uns gedeihen. Die weiße Mäandertrüffel soll ebenfalls eßbar sein.


    Ich würde aber nicht ausschließen, dass es in klimatisch begünstigten Ecken auch andere eßbare Arten gibt. Wer sucht in D schon Trüffel ?


    Morgen kann ich nicht. Und trotz meines Biologiestudiums kann ich bestimmt nicht mit euren mykologischen Kenntnissen mithalten. Die Pilze sind eher ein Hobby von mir, welches von Jahr zu Jahr intensiver ausgeübt wird :). Wie lange sind denn eure Ausflüge so? Vielleicht ja ein anderes Mal. Fahrt ihr auch noch in andere Gebiete im Bergischen?


    Hallo Andreas,


    von Solingen nach Kürten ist es ja nur ein etwas größerer Katzensprung.:D
    Wir beackern in der Hauptsache die TK 4909 und 5009, also ein Umkreis von max. 10 KM um Kürten herum. Die Ausflüge dauern meist zwischen 3 und 4 Stunden, kommt immer drauf an. Je mehr wir finden um so kürzer wird die Exkursion.


    Wie Björn schon schrieb, sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich. Viel weniger als ich kann sowieso kaum einer wissen.;)

    Huch Melanie, hab Deinen Beitrag übersehen.


    Ich hab ihn in den letzten Jahren schon mehrmals gefunden. Immer im Grenzbereich zwischen Fichten und Buchen, mehr zu den Fichten hin.
    Nie im reinen Fichtenwald oder im Laubwald.
    Außerdem immer an Böschungen oder recht steilen Hängen.


    Er kann wohl nicht eben wachsen.:D

    Um das zu vervollständigen, der ist recht giftig.


    Falls Du eine UV-Lampe hast, leuchte ihn damit im Dunkel mal an. Er sollte fluoreszieren.

    Ui, das ist weit.:)


    Na gut...


    Wie schon geschrieben wurde, haben Pfifferlinge keinen typischen Standort. Sie können überall wachsen. Und auch die Erscheinungszeiten sind sehr variabel.


    Die Stellen muss man sich tatsächlich erlaufen, immer und immer wieder.


    Vielleicht findest Du ja hier über das Forum jemanden in Deiner Gegend, der Dich mal führt.

    Auf dem ersten Bild sind Musterexemplare von Gallenröhrlingen zu sehen.


    Das zweite Bild zeigt Maronenröhrlinge


    Das dritte Bild Fikzröhrlinge, evtl Ziegenlippe und/oder Rotfußröhrlinge in sehr fortgeschrittenem Stadium.


    Bitte beachte, dass Bestimmungen anhand von Bildern keine Verzehrfreigabe sind.


    Falls Du also vorhast, irgendwas davob in die Pfanne zu hauen, erst damit zum Pilzberater.


    Bevor wir ins Geschäft kommen, musst Du erst mal die Mäandertrüffel bringen.:D

    So langsam komm ich den Heimlichtuern auf die Schliche. Aber es gab auch noch anderes interessantes.



    Zuerst wurde aber an diesem Hang mit Haselsträuchern gekratzt. Es dauerte nicht lange, bis die erste Trüffel zum Vorschein kam. Vor Freude hab ich glatt vergessen, sie vor Ort zu fotografieren.






    Dann wurde ich in dieser Rinne im Hochwald unter Buchen fündig.







    Es sind erneut Ständerpilztrüffel der Gattung Hymenogaster, und vermutlich die gleiche Art wie zuletzt. Die Sporen sehen zwar etwas anders aus und auch das Fruchtfleisch ist dunkler, aber das kann an unterschiedlichen Reifegraden liegen.


    Dann fand ich diese hübschen dünnschaligen Kartoffelboviste (Scleroderma areolatum)



    Über diesen wunderhübschen, persönlichen Erstfund hab ich mich ganz besonders gefreut.


    Blutblättriger Zwergschirmling (Melanophyllum haematospermum)





    Ein Schleimpilz



    Kartoffelbovist (Scleroderma citrinum)




    Popovist (Scleroderma citrinum var. hinternum):D



    Junge Hasenpfoten (Coprinus lagops)



    Und zum Schluß der Semmelstoppelpilz ( Hydnum repandum var. rufescens)



    Hat mal wieder Spass gemacht.:)

    Woher weißt Du denn, daß sie für Hausschweine roh tödlich giftig sind?
    Das interessiert mich jetzt wirklich.


    Hausschweinen soll ein bestimmtes Enzym fehlen, wodurch der Hallimasch für sie tödlich giftig ist.
    Ich weiß nicht mnehr wo ich das gelesen habe, aber über Google findet man sicher entsprechende Hinweise

    Ich mag sie nicht und für Hausschweine sind sie roh tödlich giftig.


    Ich schließ aber nicht aus dass viele (nicht alle) Unverträglichkeiten ( nicht nur beim Hallimasch) auf zu alte oder nicht ausreichend eritzte Pilze zurück zu führen ist.

    Ja Prima,


    wieder einer richtig, wenn auch im zweiten Anlauf.:)


    Björn, von dem Pferdeqapfel kannst Du ne gute Portion abhaben. Rausfummeln kannst Du die Mistdinger selber.:D


    Jo. Mal sehen ob Nobi noch ne andere Idee hat, ansonsten isse das.

    Bisschen wacher als gestern hab ich mich nun zu Coniochaeta durchgehangelt, und dort zu Coniochaeta leucoplaca. ??

    Grade mal wieder auf Pferdedung entdeckt.


    Wiiiinzige kleine Pyrenos. Kugelig, schwarz , ungefähr 1/10mm groß, eingesenkt in Strohspieren.


    Hab jetzt fast eine Stunde vergeblich damit verbracht, eins von den Dingelchen komplett zu bergen. Die sind so weich, dass sie beim rauspulen meist zerfließen. Muss jetzt aufhören, sonst fliegt das Zeug aus dem Fenster (nerv). :D


    Die Fotos sind mit 1000facher, das Foto mit Maßen mit 2000facher Vergrößerung gemacht. Dabei kommen Optik des Mikroskop und die Kamera an Ihre Grenzen.


    Die Sporen haben eine deutliche Keimspalte. Unreife Sporen sind grünlich. Manche scheinen fast rundlich, vielleicht vom quetschen? Gemessen habe ich die Länglichen.


    Was bisher gelang:






    Mit Nobis Gattungsschlüssel komme ich auf die Gattung Hypocopra.


    Allerdings mangels ordentlicher Ansichten halb geraten.


    Morgen versuch ich es mit hoffentlich ruhigerer Hand nochmal. Vielleicht kann man hier aber schon eine Einschätzung vornehmen.