Beiträge von Rada

    Die Bilder 2 und 3 zeigen junge Seitlinge. Austernseitling oder Lungenseitling vermutlich.


    Das letzte Bild zeigt den Fichtenproling (Fomitopsis pinicola) mit sehr schönen Guttationstropfen. Er wächst auch, wie vermutlich auf dem Foto, an Buchen und anderen Bäumen.


    Guten Morgen,


    da kann ich sofort los stänkern. Ich denke nicht die letzten Jahre 5 Kilo geputzten Pilz in einem aus dem Wald geschleppt zu haben - muss ich aber auch nicht, habe ja keine Wette laufen.


    Euer Ohr ;)



    Volle Zustimmung,


    ich hab in meinem ganzen Leben noch keine geputzten Pilze aus dem Wald geschleppt, die waren immer dreckig.;)


    Hallo, ich warte jetzt erst mal bis das Objektmikrometer da ist. Im Moment finde ich auch kein günstiges oder passendes Angebot für ein Meßokular- oder ein Okularmikrometer. Es wäre natürlich eine feine Sache direkt im Okular zu messen, kommt vielleicht noch, erstmal muß es mit dem Objektmikrometer gehen.


    Irgendwie reden wir aneinander vorbei.


    Es gibt nur zwei Dinge.


    Ein Objektmikrometer, was wie ein Objektträger gearbeitet ist,



    und ein Meßokular, welches an Stelle eines normalen Okulars in den Tubus des Mikroskops gesteckt wird.




    Ein von beiden hast Du bestellt, welches ?


    Günstig bekommt man sowas z.B. hier


    http://www.mueller-optronic.com/text.php?site=start&lang=de[hr]


    Interessant.


    Wie machst Du das denn mit dem abfotografieren ? Man zoomt doch mit der Kamera stufenlos ?


    Und woher weißt Du, wie groß der Abstand zwischen den Teilstrichen Deines Meßokulars ist?


    Mit dem Objektmikrometer habe ich eine Skala, die ich dann als Ebene in Photoshop, wo die Bilder eh landen, wie ein Lineal benutzen kann ohne irgendwas umrechnen zu müssen.


    Nö, nicht so ganz.


    Du hast ein Meßokular ( hoffe ich, sonst musst Du das auch anschaffen).
    In diesem Meßokular ist eine kreuzförmige Strichskala eingearbeitet. Das ist aber erstmal nur eine Einteilung ohne jeglichen Meßwert.


    Um damit messen zu können, musst Du wissen, wieviel m µ einem Strich Deines Meßokulares entsprechen. Und das bei jeder Vergrößerungsstufe.


    Dazu brauchst Du ein Objektmikrometer. Der ist wie ein Objektträger gearbeitet und hat eine genaue Skala mit 100/mm Einteilung eingearbeitet.


    Diesen legst Du unter das Mikroskop und schaust nun durch Dein Meßokular, wieviele Striche der Skala Deines Meßokulares einem Strich (=100/mm) des Objektmikrometers entsprechen.


    Wenn nun 10 Striche Deines Meßokulares bei Vergrößerung X genau einem Strich des Objektmikrometers entsprechen, dann ist ein Strich in Deinem Meßokular genau 1 µm breit. Das musst Du dann für alle Vergrößerungsstufen ermitteln.



    Du musst also in jedem Fall umrechnen.


    Ich hab mir dazu eine Excel-Tabelle gemacht, in der ich die Umrechnungsformel hinterlegt habe und nur noch die Anzahl Striche bei der verwendeten Vergrößerung eingeben muss. Umrechnen macht dann Excel für mich.



    Dieses Eichen ist ein einmaliger Vorgang.


    Gottchen, ich nehme alles zurück. Die kleinen Bildchen haben mich genarrt. Hab gar nicht erkannt, dass das die Frucht ist. Dachte das sei ein Auswuchs an einem Stängel.


    Also Kommando zurück.


    Dann plädiere ich für irgendeine Nebenfruchtform eines Kernpilzes. Sowas hab ich ähnlich schon auf Hagebutten gefunden.

    Hallo Holger,


    da zappelt schon der nächste am Haken.:D


    Absolut richtige Entscheidung, und Du wirst sehen wieviel Spass das macht und wie oft Du ans verzweifeln kommst.


    Dein Mikroskop scheint durchaus geeignet wenn man sich das Bild anschaut.:thumbup:


    Was Du unbedingt brauchts ist ein Okularmikrometer zum Eichen. Denn Du weist nicht, wie genau der Hersteller Deines Drahtes arbeitet. Und wenn Du falsche Maße ermittelst, ist die Bestimmung für die Katz.


    Das kannst Du aber auch in Björns Themen " Einführung in die Mikroskopie" nachlesen.


    Zu den bestimmungsrelevanten Merkmalen:


    Das kommt ganz auf die jeweilige Gattung an. Manchmal sogar auf die einzelne Art. Pauschal kann man das also nicht sagen. Sporen sind natürlich immer dabei.


    Das beste ist, Du beschränkst Dich zuerst mal auf eine oder zwei Gattungen. Bei den Ascomyceten kannst Du Dir das ganze Jahr über reichlich Material in der Natur holen, aber das musst Du selbst entscheiden.


    Das schränkt dann auch den Literaturbedarf ein. Denn um für alles gewappnet zu sein, brauchst Du eine ganze Bibliothek. Viele Bestimmungswerke sind gar nicht mehr käuflich zu erwerben, oder nur mit Glück aus einem Nachlass oder im Spezialhandel. Aber vieles wurde inzwischen auch digitalisiert. Da musst Du Dich mit anderen Pilzfreunden gutstellen.:)


    Vorsicht bei Infos aus dem Internet, da ist nicht immer Verlass auf die korrekte Bestimmung. Ziemlich gut ist dafür, neben unserem Forum und vor allem Björns Beiträgen, Ascofrance oder auch das PilzePilze-Forum. Wenn Du die Google-Bildersuche benutzt, immer auf den Ursprungslink klicken und den ganzen Beitrag lesen.


    Gibst Du z.B. Amanita beispielosa ein und bekommst ein Sporenbild angezeigt, dann kann es sein dass der Einsteller das nur als Vermutung geschrieben hat und in nachfolgenden Beiträgen auf Amanita gedönsis korrigiert wird.


    Also:
    1.) Okularmikrometer besorgen
    2.) Entscheiden, was Du speziell machen willst
    3.) Nach entsprechender Literatur forschen


    Dann wirst Du von ganz alleine drauf gestoßen, welche bestimmungsrelevanten Merkmale Du beachten musst.

    Hallo Matthias,


    mit der Ombrophila kann ich nix anfangen. Trichophaea hybrida wird schon passen.


    Die Scutellinia kannst Du mir schicken wenn Du magst.

    Ich kann die Pilze nicht bestimmen, würde sie aber irgendwo in die Nähe von Hallimasch oder Schüpplingen ansiedeln.


    Das wäre dann u.U. nicht so gut für die Pflanze.


    Hallo zusammen!


    Also gut... Ihr habt es so gewollt!


    Grins.:)



    Du hast noch Viren, Hoaxe, Würmer und sonstiges Getier vergessen.
    Das Internet ist voll von solchen


    http://www.computerbetrug.de/f…m-facebook-virus-loschen/


    und ähnlichen Warnhinweisen im Zusammenhang mit Facebook.



    Mich stört dabei aber was ganz anderes ebenso sehr, und damit wären wir dann auch hier wieder halbwegs on topic.



    Es gibt ja nun für alle möglichen Interessengruppen Fachforen. So wie hier im Pilzforum, bin ich auch in Foren mit dem Thema Angeln, Mineralien oder Insekten unterwegs.


    Solche Fachforen, oder zumindest die guten darunter, sind wertvolle Plattformen für Informationsaustausch und virtuelle Geselligkeit unter gleichgesinnten.


    In Facebook etablieren sich richtige Subkulturen, also eine Verlagerung von Interessengruppen in einen abgeschlossenen Raum, dem oft/meist nicht jeder beitreten kann, sondern für den man neben der Registrierung bei FB auch oft noch die "Erlaubnis" der bestehenden Gruppenmitglieder braucht. Es entstehen gefilterte Gemeinschaften. Hinzu kommt, dass die FB-Jünger in der Regel nur eine bestimmte Zeit für ihre Internet-Verweildauer haben. So verlagern sich viele allgemein interessante Berichte aus den Fachforen in die FB-Zone. Der "Traffic" in den Fachforen geht zurück und/oder verliert an Qualität.


    Ich betrachte solche Foren wie dieses hier als " Tante Emma Laden" des Internets im positiven Sinn. Der Betrieb kostet Geld, Geld kann man nur mit Werbepartnern erzielen, Werbepartner investieren da, wo es für sie lukrativ ist.


    Geht der Traffic und/oder die Qualität des Tante Emma Ladens zurück, gehen die Werbeeinnahmen zurück und der Tante Emma Laden macht irgendwann dicht.


    Von meinem PC aus wird es jedenfalls nie eine Registrierung bei Facebook geben.