Schade,
dann wünsche ich Dir alles Gute bei der Erfüllung Deiner Aufgaben.
Schade,
dann wünsche ich Dir alles Gute bei der Erfüllung Deiner Aufgaben.
Hallo Walter,
da sich meine "Züchtungen" auf Dungpilze beschränken, lese ich Deine Themen zwar meist, kann aber nicht wirklich mitreden.
Dennoch an dieser Stelle mal meinen Respekt. Was Du da alles herzauberst ist schon alle Achtung wert.
Toll.![]()
Was zeigen denn die lütten Fußhupen so an?
In der Hauptsache Mäuse und Eichhörnchen.:)
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Hallo Ralf,
ok, dann lass ich die Fotos hier lieber weg, zum Verwässern von Foren möchte ich ganz bestimmt nicht beitragen
Schade eigentlich, dabei wollte ich mich hier zumindest mit Bildern wieder etwas einbringen.
lg björn
Ich kann Deine Argumentation nicht nachvollziehen. Ich verstehe auch den Zusammenhang von diesem Forum zu Deiner HP nicht.
Warum soll jemand, der hier nach einer Art sucht und diese auch findet, dann Google bemühen um über Deine HP an die Maße zu kommen?
Zumal die Googlesuche so gut wie immer auf dieses Forum oder andere belebte Seiten führt.
Das hat nichts mit der Qualität Deiner HP zu tun, aber da diese keine Kommunikationsplattform ist und im Vergleich zu Foren sehr wenige Klicks bekommt, wird Deine HP bei Google immer im Hintergrund bleiben, bei einer Suche also kaum gefunden.
Die Maße hast Du ermittelt, müssen Dir also bekannt sein.
Dass man ohne Maße eine Bestimmung nicht nachvollziehen kann, muss ich Dir am allerwenigsten erklären.
Wo bitte ist jetzt das Problem ?
Die zehn Sekunden die es braucht, ein paar Zahlen einzutippen ?
Dass Du Dich hier wieder einbringst, ist mehr als willkommen. Warum dann nicht mit einem absolut minimalen Mehraufwand so, dass alle was davon haben ?
Wenn Du, was ich durchaus nachvollziehen kann und was absolut in Ordnung ist, über dieses Forum auch auf Deine HP aufmerksam machen willst, dann ist der beste und sicherste Weg dazu, dass Du Dich hier beteiligst und die Leser über den Link in Deiner Signatur zu Deiner HP finden.
Du kannst doch in der Signatur sowas wie "Weitere Informationen und Artenporträts findet Ihr hier..." einfügen.
Nur dann musst Du auch verstehen, dass wir, die wir hier gemeinschaftlich versuchen etwas vernünftiges aufzubauen, auch komplette Porträts brauchen.
Jedenfalls kannst Du mit weniger Mühe, als es das eintippen einiger Werte ist, keine bessere Werbung für Deine HP machen.
So profitieren alle davon. Du, wir und alle Leser dieses Forums.
Denk mal drüber nach.
Oooohhh, das ist aber ein hübscher.:)
Danke für die Vorstellung.
Hallo,
die Beschreibungen sind demnächst auf meiner Webseite zu finden. Da haben sie über google und andere Suchmaschinen größere Chancen, auch gefunden zu werden (zB wenn man Lasiobolus cuniculi sucht, sollte man auch Daten zu dieser Art finden und nicht die einer anderen Art). Hier im Forum nützen die Daten nur den Forenlesern etwas (und das sind hier in der Coprophilie nicht allzu viele), auf meiner Seite aber nützen sie ALLEN potenziellen Lesern etwas, auch die von anderen Foren.
Dann solltest Du Deine Funde auch nicht hier einstellen. So sind sie nutzlos und verwässern die Bestimmungsqualität dieses Forums.
Was bringt es, wenn jemand die Foreneigene Suchmaschiene nutzt und kommt dann auf Threads, mit denen er nicht bestimmen kann.
Danke sehr,
es freut mich, wenn die Sache einen Sinn hat.
Hast du so viele Holzbilder oder machst du die extra für diesen Thread?
Die von den Eichen hab ich zum größten Teil heute beim Spaziergang gemacht, ein paar von anderen Arten hab ich schon auf Vorrat.
So wie es grade passt.
Ich hab grad mal Eichenholz nachgelegt.
Es ist mal Zeit, hier weiter zu machen. Nehmen wir uns den Baum unserer Wälder vor:
Die Eiche.
Eines vorweg. Eichenholz gehört zu den wiederstandsfähigsten Hölzern unserer Breiten. Völlig marode Stämme oder Stubben findet man nicht. Eichenholz verwittert immer sehr dünnschichtig von außen nach innen. Das bedeutet, der morsche Rand ist im Verhältnis zum harten Kern immer sehr dünn. Dieser harte Kern ist nicht nur hart, er ist sehr hart. Es ist kaum möglich, davon größere Stücke auszubrechen, eher bricht das Messer.
Weiter ist Eichenholz sehr langfaserig. Glatte Brüche oder blockige Stücke wird man nicht gewinnen können, immer nur Splitter, Späne und Fasern.
Zum dritten seien noch die Markstrahlen erwähnt, die bei der Eiche besonders ausgeprägt sind. Markstrahlen sind flache Versorgungsbahnen, die den Stamm in Längsrichtung durchziehen, und die vom Kern bis zur Bastschicht reichen können. Diese Markstrahlen geben dem Eichenholz seine Festigkeit. Sie sind uns auch bei der Bestimmung hilfreich, weil sie noch langsamer verwittern, als das Splintholz. In der Draufsicht auf alte Sägeschnitte bleiben sie immer etwas erhaben stehen. In der Längsansicht der Stämme und Stubben sind sie für das "gerippte" aussehen verantwortlich.
Die Rinde der Eiche ist zum bestimmen wenig hilfreich, ja eher verwirrend oder irreführend. Sie ähnelt äußerlich sehr der Rinde von Robinie, Weide oder anderen grobrindigen Arten, je nach Altersstufe.
An Stämmen, die noch nicht allzulange abgestorben sind, kann man mal "nachbohren". Die untere Schicht der Eichenrinde ist lebhaft rotbraun. Bricht man ein Stück davon heraus, erscheint darunter das hellbeige und sehr faserige Holz.
Die Farbe des Holzes ist dabei nur ein Anhaltspunkt, wichtiger ist die starke Faserigkeit, verbunden mit der relativen Härte.
Unberindete Eichenstämme lassen sich dagegen recht gut identifizieren.
Wie bereits erwähnt ist Eichenholz sehr hart. Die Mulmschicht ist meist sehr dünn und wenn sie abgewittert ist, oder man sie entfernt, kommt darunter schnell das hellbeige-gelbliche Hartholz zum Vorschein. Das ermöglicht auch die Bestimmung scheinbar bis zur unkenntlichkeit vermoderter Stämme.
An diesem Beispiel kann man das sehr schön erkennen.
Mit Mulm bedeckt, lässt sich der Stamm kaum bestimmen.
Wischt man den Mulm weg, kommt darunter schnell das harte Eichenholz zum Vorschein. Ein Messer kann man auch mit Gewalt kaum mehr als einen Zentimeter eintreiben.
Bricht man von dem Hartholz etwas weg, sieht man die frisch erscheinende Farbe des Holzes und erkennt die Fasrigkeit.
Dünnere Stämme und Äst sind oft der Länge nach gespalten oder gerissen.
Sehr alte Stämme sehen aus wie abgenagte Knochen.
Die Sägeschnitte bleiben sehr lange glatt und verwittern kaum.
Auch die Astabgänge sind ein gutes Merkmal. Die Äste gehen meist in spitzem Winkel zu Krone ab und sind in der Regel von wulstförmigem Holz umgeben, welches bei der Verwitterung rund um den Astansatz erhaben bleibt. Wie der Stamm, sind auch die Äste sehr hart und wiederstandsfähig. Sehr oft sind die Äste blankgewittert.
Eichenstubben sind auch sehr markant. Das "rippige" oder "rillige" Aussehen, sowie der schmutzige beigeton des Holzes lässt sie leicht erkennen.
Sehr alte Stubben sind oft mit extrem langsam wachsenden Flechten oder Moosen stark überwachsen. Das schaffen die an anderen Tothölzern kaum, weil das Wachstum langsamer ist, als deren Verwitterung.
Ganz sicher kann man sein, wenn man auf den Eichenwirrling (Daedalea quercina) trifft. Dieser markante und eigentlich unverwechselbare Porling zeigt die Eiche zuverlässig an.
Hingegen sind kleine braune Köter kein Bestimmungsmerkmal.:D
Hallo Beorn,
Dein Päckchen ist heute angekommen. Dies schonmal als Vorab-Info. Mal sehen, was ich da heute noch machen kann.[hr]
Und schon nachgeschaut. Die gelben sehen sehr interessant aus. Leider sind sie noch völlig unreif, es gibt keinerlei entwickelte Sporen.
Also bleiben die noch ein paar Tage in der Feuchtekammer. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass die gelben nicht die einzigen bleiben werden.:)
Hallo Björn,
so langsam füllt sich ja das Artenspektrum in diesem Unterforum.:)
Da die Portraits hier auch anderen zur Bestimmung dienen sollen, wären Angaben zu Substrat, Fundort und vor allem der Maße sehr hilfreich.
Sehr schön, Björn.
Den muss ich auch noch einfangen.:)
Also, das interessiert mich jetzt schon.
Wenn es Dich interessiert, will ich wenigstens ein paar Infos dazu einstellen.
Ob ich da jetzt ausreichend Merkmale zur Bestimmung erfasst habe, weiß ich nicht.
So, nachgeschaut hat.
Der Pilz wächst auch an Moos, so wie es für Arrhenia retiruga sein soll. Sonst, und häufiger, wächst er nur an Gundermann. Alles andere mag er wohl nicht.
Danke für Eure Meinungen und Hilfen.:)
Nee, damit geb ich mich nicht ab. Ich muss sowieso dringend Baustellen reduzieren, da fang ich nicht noch mit Lamellenpilzen an.:)
Wäre nett, wenn Du mir Neufunde auf den Depotproben mitteilst. Dann kann ich gleich meine Liste vervollständigen.
Dass mir beim öffnen der Box schonmal ein großer Lamellenpilz wie "Jack in the box" entgegenspringt, ist schon normal. Das hier und da kleine Coprinus erscheinen, auch.
Das hier ist aber unverschämt. Da kann ich auf den Damwildköttelchen überhaupt nix mehr erkennen. Blöde Lamellenpilze, blöde. ![]()
Hallo Nobi,
immerhin kann ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen, wenn etwas nicht ganz koscher ist und nachfragen.:)
Es ist nicht tragisch, da Du/ihr ja schon beide Arten aus dem Depot hattet. Die bleibt mal mit cf. vagans in meinen eigenen Reihen.
Tja Ralf,
kannst Du nicht mal wieder was Einfaches einstellen?
Doch, gleich. ![]()
Irgendwann liegst Du mit Nadelholz mal richtig, wenn Du es oft genug vermutest.:D
Diesmal nicht, ist wieder Eiche.:)
Ob der Porling P.caesia ist, und wenn, ob der auch an Eiche darf, weiß ich nicht. Und zu den gelben kann ich gar nix beitragen.
Fängt schon mit dem "überwucherten" an. Schon mal Kiefern- oder Fichtenstumpf so "übermoost" gesehen?
In dem Fall auch das vertikal-ausgemerkelte Holz: den hier besprochenen Stumpf gibt es schon recht lang, trotzdem sind weite Teile noch sehr hart, eben Eiche. So richtig kann ich es auch nicht erklären, muss man wahrscheinlich einfach oft genug gesehen haben und ein bisschen Gespür dafür bekommen.
Manchmal stehe ich aber auch ganz blöd vor irgendwelchem Substrat und kann mich nicht entscheiden. Am besten, man schmeißt die Pilze dann weg und sucht sich was eindeutigeres.
Genau so schauts aus. Erkennen und Erklären sind zwei paar Schuhe.:)
Trick: Wenns morsch aussieht, feste gegentreten. Ist dann der Fuß kaputter als der Stumpen, war ´s Eiche.:D
Hallo Nobi,
im Gegensatz zu mir hat mein Rasen jede Menge Moos. ![]()
Ich werde morgen mal nachschauen, ob dieses Pilzchen auch an Moos wächst, oder nur am Gundermann.
Hallo Ingo,
ja, genau das ist das Problem. Ohne Moos nix los. ![]()
Hallo Beorn,
ich denke, das kannst Du so machen.
Welchen gelben Becherling ?
Zeigen.:)
Eigentlich bin ich sicher, möchte aber trotzdem fragen, weil die Artenliste ja weitergereicht wird.
Also, Gefunden auf Pferdedung aus dem Depot.
Ich habe geschwankt zwischen C. vagans und C. scatigena. Die Sporengröße passt bei beiden nicht perfekt. Den Ausschlag für C. scatigena haben die rundlichen, mittig pigmentierten Zellen und die recht kurzstieligen Asci gegeben.
Richtig ausgeschlagen ?
[hr]
Nachtrag:
Ein weiteres Exemplar hatte größere Sporen mit 18,6-19,8 x 14,0-15,1 x 6,9-8,1 µm
Hallo Ihr da.:)
Danke für die Blumen. ![]()
Die wahre Ehre gehört aber Nobi. Ohne seinen Rat und seine Hilfe würden mir die Bilder oft nichts nutzen.
Der Hasomycet kommt also in Ablage "P".
(Was jetzt darunter anfängt zu wachsen aber sicher nicht):)
