Beiträge von nochn Pilz

    Planänderung. Wir bleiben heute in Nouakchott, haben eine heisse Dusche, frische Klamotten und ein aufgeräumtes Auto. Wir haben WiFi, deshalb kann ich auch etwas ausführlicher schreiben. Unser Guide Dahid hat für uns einen "Fixer" organisiert, der die Formalitäten an der senegalesischen Grenze erledigt und/oder beschleunigt. Wir wollen morgen mit zwei Autos um 7:00 hier losfahren und hoffen, die Zebrabar in Saint-Louis am frühen Nachmittag zu erreichen.


    Unser mauretanischer "Fixer" und Guide Dahid mit der kleinen Tochter des Hotelbesitzers:



    Das hatte ich eigentlich erst in Banjul erwartet, doch auch in Nouakchott gibt es einen farbenfrohen Fischereihafen. (fast wie in Bremerhaven 🤡):









    Sehr speziell sind ebenfalls eine Vielzahl rollender Schrottkarren, die offenbar einmal in der Woche Stockcar-Rennen fahren. Ich habe noch nicht rausgefunden, wo das stattfindet. Könnte natürlich sein: überall in der Stadt:



    Auch dieser Alptraum eines jeden TÜV-Prüfers entstammt keineswegs einem Autofriedhof, sondern nimmt tapfer am Alltagsverkehr teil:


    Nouakchott, netter als erwartet.

    Endlich mal wieder ein Kaffee, Weissbrot, Butter, Marmelade- herrlich.

    Die letzten Tage waren eher durch hartes Campleben geprägt. Im Dunklen ankommen, im Dunklen losfahren, Schlafen im Freien.


    Gestern schliesslich die Königsetappe. Leider fiel die Strandpaasage aus, weil sich ein Renault Espace trotz routinierter Kühlerreparatur nicht mehr als fahrtauglich erwies und schliesslich abgeschleppt werden musste. Das Fahren im Tiefsand mit einem stinknormalen PkW ist tricky, aber machbar. Unser "Mazze" erwies sich als gut fahrbar und technisch kerngesund.


    Heute versuchen wir Saint-Louis zu erreichen. Allerdings ist die Strasse im letzten Teil sehr schlecht und die Grenze schliesst um 18:00. Schaun mer mal.


    Dem Alfa musste ein Teil des Unterbodens amputiert werden:



    Team Lettland kam durch:



    Der Alfa verlor am Ende auch einen Teil der vorderen Plastikeinrichtungen, fährt aber noch tapfer weiter:



    Der Volvo des Brüdertrios von den Shetlands:



    Der Sharan war am Ende trotz aufwändiger (und gut gemachter) Kühlerreparatur wegen defekter Kopfdichtung nicht mehr fahrbereit:


    Nein, wir haben zwar Guides, die uns hier erwartet haben, aber da geht es um die Orientierung auf der Offroadstrecke, die wir fahren. Wenn wir wollten, könnten wir uns frei bewegen. Lediglich die Ecke Nouadhibou/Dakhlet wird vom Auswärtigen Amt nicht empfohlen. Und natürlich der ganze Osten. Da, wo wir fahren wollen, ist nach französischen und britischen offiziellen Stellen alles sicher.

    ...worauf Du Dich verlassen kannst, Tuppie. ==Gnolm7


    Das Hotel Barbas in zweistelliger Entfernung zur Grenze bietet keinen besonderen Standard, aber einen Unterschied von draussen nach drinnen wie Tag und Nacht. Über das ganze Gebäude ist ein riesiger Fallschirm gespannt:


    Die Vorbereitung der Teilnehmerfahrzeuge ist durchaus unterschiedlich, einige bevorzugen die ästhetische Komponente:


    ....andere mehr die technische:


    Hier sind tatsächlich (bis auf Wenige) alle drauf.

    Gleich nachdem wir aus Dakhla rausgefahren sind haben wir auf Wunsch von Andy am weitläufigen Kitesurferstrand eine Bergungsübung durchgeführt. Er hat ein Bergungsseil mit sich, welches zunächst überaus elastisch einsetzt. Das hat den Effekt, dass er schon voll eingekuppelt hat (keine Belastung der Kupplung) und er dennoch nicht dem Gezogenen den Vorderwagen abreisst. Hat tadellos gearbeitet, obwohl schon 18 Jahre alt. Kann man sich merken. Echte Bergefotos folgen sicher, deshalb an dieser Stelle lieber der Kitesurferstrand:


    Die Küste ist hier in der Regel Steilküste, so dass man das Meer nur selten sieht. Zum Fotografieren des Meers muss man anhalten und vorsichtig Richtung Kante fahren:


    Dakhla liegt auf einer Halbinsel. Die Stadt ist rausgeputzt. Die Marokkaner wollen den umstrittenen Status Quo der Westsahara festklopfen. Uns war es recht, eine der besten Unterkünfte bisher zum Budgetpreis:


    Kamele gibt es mittlerweile viel mehr, als ich das in Erinnerung hatte:


    Beim Wettbewerb "Welches ist eigentlich das schönste Land der Welt?" hat dieWestsahara einen verdammt schweren Stand:

    Schon wieder ein harter Tag. Der "Dark Disco Jag" hatte eigentlich nur noch einen brauchbaren Reifen. Um alles in Laayoune auseinanderzusortieren, brauchten wir wieder bis 13:00. Der vereinbarte Platz fürs Wildcamping war wegen Windstärke 5 bis 6 nicht vertretbar. Also A... zusammenkneifen und runter bis Dakhla. Dort haben wir ein wirklich brauchbares Hotel und sind jetzt zum Restaurantbesuch verabredet. Die Anderen drängeln schon.


    Wüsten-Haubenlerche speziell für Jutta:



    La Aayoune, Hauptstadt der Westsahara:



    Man kann mit solchen Reifen losfahren, man muss nicht:



    Die Zentralverriegelung funktioniert schon wieder nicht. Ein- und Ausstieg nur über die Fenster möglich:


    Dankeschön lieber Mausmann, den Pareys habe ich schon, deshalb gerne Variante 2.


    Sitze übrigens gerade im Cafe in Laayoune. Die Ladies haben einigermaßen passende Reifen gefunden. Eine Radmutter ist bei der Montage zerbröselt. Hält natürlich wieder auf. Immer noch 350km zu Fahren. Mal schauen, wann wir weiterkommen.

    Gestern war der bisher härteste Tag. Bis mittag war nicht klar, ob "Kitty" gerettet werden konnte. Zerbröseltes Achslager und Riss in der Reifenflanke. Irgendwie schaffte es der Mechaniker ein passendes Ersatzteil aufzutreiben. Das Reifenformat war nicht zu haben, weder für Geld noch gute Worte. Deshalb mussten wie eine der Ladies zu uns an Bord nehmen und Phil und Andy den Grossteil des Gepäcks um den Jag zu entlasten.

    Schliesslich kamen wie erst gegen 13:00 weg und hatten noch 600km zu Fahren. Und das darf man sich nicht so vorstellen, wie auf unseren Autobahnen sondern eher wie auf einem drittklassigen Eifelsträsschen nach der Schneeschmelze. Die letzten 4km zum Camp waren Piste, aber zum Glück hat Andy sehr gute LED- Zusatzscheinwerfer am Auto.

    Heute sind es bloss 350km. Wir planen Wild Camping an einem Schiffswrack. Inshallah!


    Die Waschmaschine ist jetzt auf dem Dach. Im Vordergrund unser Schlafzimmer:




    Aktuelle Kolonne: Phil, Nicola, Sarah, Thomas, Hillary und Andy (und ich)

    Gutes Netz, keine Zeit.

    Gratulation den Top Ten, ganz besonders Grüni. Spitzenleistung. Ich selbst bin sehr zufrieden. Gegen Ende hatte ich überhaupt keine Zeit mehr, auch keine Bücher.

    Hallo Ihr lieben und ganz speziell Murph,

    bitte keine Sorgen machen.

    Wir sind Unkraut (und stolz drauf! )

    Dat löppt sich alln's t'recht.

    Bin schon mächtig erkältet momentan, war aber in einer Apotheke heute. Es sollte besser werden. Wir sind jetzt endlich am Atlantik. Die Nachttemperaturen werden ab jetzt über Null Grad liegen. Das wird helfen.


    Hier ist gerade soviel zu tun, ein Jaguar hat schlappgemacht. Drei Ladies mit Gepäck müssen wahrscheinlich mitgenommen werden.

    Deshalb erstmal einfach unkommentierte Fotos:


    Internet schafft es gerade nicht, sorry.

    Fotos folgen morgen.

    Dies Jahr ist das echt Schwerarbeit, up to date zu bleiben, aber ich möchte ganz herzlich gratulieren: Rudi, Gaukler-Rudi, freasy und Mausmann.

    Ihr habt das sehr gut gemacht

    Und Mausmann, wir müssen mal ins Trainingscamp oder sowas.

    Hätte uns gut gestanden, so zwei Einstellige, hast Du doch locker drauf.

    Aber nur knapp gerissen, Chapeau.

    ==Gnolm25==Gnolm15

    Zusammen TopTen, M.

    Das schaffen wir!


    Glückwunsch an die Platzierten, Rotfüsschen und Lupus, glaube ich. Bitte entschuldigt, wenn ich nicht mitkomme, recht viel zu tun aktuell...