Hallo,
das sieht schon nach einem Schleimpilz aus. Wahrscheinlich eine Diderma. Die weiße und aderig erhabene Peridie passt zumindest für D. niveum.
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
das sieht schon nach einem Schleimpilz aus. Wahrscheinlich eine Diderma. Die weiße und aderig erhabene Peridie passt zumindest für D. niveum.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Ingo,
O. concinna ist laut Van Vooren eine leuchtend zitronengelbe Art. Die Sporen sind tendeziell etwas schlanker geformt und minimal kleiner. Hauptmerkmal ist aber die Farbe. (Ich würde mir die Art so vorstellen.) Edit: Das war O. cantharella. Hier ist O. concinna. Da steht auch noch was zu O. phlebophora.
Dann soll es noch O. phlebophora (anscheinend nur durch fehlende Beigetöne im Hymenium unterschieden) und O. cantharella (mit deutlich größeren Sporen) geben.
Ob alle Arten ihre Berechtigung haben, wird sich zeigen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
Wie nennt man das eigentlich?
Was heißt Wiese auf lateinisch?
das ist dann wohl das "Pratum". Deswegen auch Prater.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
unfassbar!
42: Xerocomus bubalinus = Blassbrauner Filzröhrling
Obwohl mir ja "Glatthütiger Filzröhrling" als Name besser gefiele.
Der hier war makroskopisch sehr eindeutig, aber mikroskopisch kritisch. Bei der ersten Messreihe lag der Q-Wert im Schnitt bei genau 2,5. Bei weiteren Messreihen dann aber bei 2,6 bzw. 2,7.
Einen Q-Wert von 2,5 habe ich auch schon mal festgestellt, was natürlich interessant ist, wenn er bei 2,3 oder 2,7 liegen muss. Je nach Literatur darf der Wert aber auch bei 2,5 liegen. Das beseitigt allerdings noch nicht meine Zweifel am derzeitigen Artenkonzept.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Gerd,
Zwei Tage später war ich mit Hartmut gemeinsam unterwegs und wir fanden im Laubwald auf Kalk einen weiteren Vertreter dieser Sektion, den wir leider nicht bestimmt haben
Lactarius spec.
das könnte L. uvidus oder L. violascens sein. Ersterer scheint aber saure, letzterer basische Böden zu bevorzugen. Demnach also eher L. violascens. Dann gibt es aber noch L. luridus...
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
dass nur X. longipes einen sterilen Stiel besitzt, ist nicht ganz richtig. Auch X. polymorpha kann sterile Stiele haben. Nur ist der bei X. polymorpha wohl meist deutlicher abgesetzt. Über den Habitus, wie Ingo es ausführt, ist die Bestimmung aber m. E. nachvollziehbarer.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Christian,
das ist der Kugelschneller (Sphaerobolus stellatus).
Viele Grüße
Steffen
Hallo Thorben,
Bild 7 gehört wahrscheinlich zum Insekt. Ich vermute einen Teil des Panzers.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Sven,
wegen der dickwandigen Hakenzystiden, der fehlenden Schnallen und des Rettichgeruchs kann es sich eigentlich nur um P. cervinus handeln. Der Habitus und der breite Hutbuckel passen auch. P. pellitus soll nicht nach Rettich riechen und ausschließlich an Buche vorkommen. Eiche als Substrat kannst du identifizieren, wenn du im Querschnitt auffällige Poren findest. Aber auch wenn du das nicht findest, bin ich mit den o. g. Merkmalen eigentlich sicher, dass es sich um P. cervinus var. albus handelt.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Markus,
wenn es Pilze (Pyrenomyceten) sind, müsstest du im Querschnitt kleine, rundliche, Kammern erkennen können. Wenn es Schleimpilze wären, müsstest du sie schon mit leichtem Druck zerdrücken können.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Björn,
das sind hervorragende Bilder.
Was für eine Lichtquelle nutzt du und wie hast du sie angebracht?
Ein paar einzelne Versuche habe ich mit dieser Methode auch schon gemacht. Hier ein Ergebnis:
Hemitrichia calyculata
Viele Grüße
Steffen
Hallo Stefan,
Hm, sehr schön. Habitat, scharfer Geschmack, fruchtiger Geruch ... dann lass ich mich mal hinreißen und vermute hier den Stachelbeer-Täubling (Russula queletii). Aber wie gesagt: vermute. Andere Vorschläge sind herzlich willkommen.
ich sehe da auch den Stachelbeer-Täubling.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Ulla,
Der müßte nämlich dunkelbraun bis schwarz sein und ist nicht kalkhaltig!
huch, da habe ich mich vertan. Habe es oben korrigiert.
Zitat
Von den Arten mit dieser Art der Peridie gibt es nur 2 Arten: D. melanospermum mit großen Flecken und D. minus mit wesentlich kleineren.
Was ist mit D. nigripes? (Abgesehen davon, dass sie deutlich länger gestielt ist.) Die müsste noch kleinere Flecken haben.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Jürgen,
das könnte schon D. melanospermum sein. Der Stiel müsste dann kalkhaltig kalkfrei [geändert] und die Peridie giraffenfellartig gefeldert sein.
Viele Grüße
Steffen
Hallo bismarckhering,
der Schleimpilz ist, denke ich, keine Gelbe Lohblüte. Die wächst normalerweise nicht auf krautigem Material. Was es ist, lässt sich aber noch nicht sagen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Stefan,
Eine Frage hätte ich aber noch; was macht der Lactarius im Bild und ganz links ist doch eher edulis als aereus; oder nicht?
das ist ein Satz, aber es sind doch zwei Fragen.
Im Gegensatz zu eurem komischen aereus in Reutlingen habe ich hier kaum Zweifel, dass es sich um aereus handelt. ![]()
Viele Grüße
Steffen
Hallo Hans-Peter,
das Gelbliche ist der Herbe Zwergknäueling (Panellus stipticus). Bei dem Anderen würde es mich nicht wundern, wenn das die Schmetterlings-Tramete (Trametes versicolor) ist. Beide Arten finde ich auffällig häufig zusammen an einem Stamm. Die Oberseite müsste dann dunkel gezont sein. Aber das wird nicht mehr überprüfbar sein. Somit muss die Art wohl unbestimmt bleiben.
Viele Grüße
Steffen
[hr]
Hallo,
du hast ja doch noch ein Bild. Es ist tatsächlich die Schmetterlingstramete (T. versicolor). ![]()
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
Und dann war da am Sonntag noch ein orangeockerlicher Schichtpilz an einem liegenden Kiefernstamm, ich weiß nicht, ob sich jemand dran erinntert. Ich hatte vor Ort keine Bilder gemacht, aber ein Stückchen mitgenommen. Die Vermutung Dacryobolus karstenii (Nördlicher Höckerrindenschwamm) hat sich da bestätigt. Die riesigen, in mehreren Bändern und apikal inkrustierten Zystiden sind deutlich zu erkennen.
du meinst sicher den hier. Danke für's Bestimmen.
Hallo Nobi,
Ich erinnere mich dunkel, Pablo.
In der "Kommentierten Artenliste Sachsens" von 1998 ist er nur mit einem Fund vertreten.
Auch wenn inzwischen weitere hinzugekommen sein werden, ist das eine durchaus bemerkenswerte Art.
Gut, dass du den mitgenommen hast!
bis 2013 sind es 68 Nachweise. Da ist also, wie bei vielen Arten, seit 1998 einiges dazugekommen.
Hallo Pablo,
Ist eigentlich bei dem kleinen Schleimpilz vom Heller noch was rausgekommen, dem kleinen am Moos in der Nähe der Löwenfrüchtchen?
ja, die größere Gruppe mit dem helleren Plasmodium war Physarum nutans. Die kleinere Gruppe mit dem kräftiger gefärbten Plasmodium war Ph. oblatum. Ich wollte eigentlich noch Fundlisten rumschicken...
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
die Sendung lief leider tatsächslich am 4.10. Hier kann man sie sich aber immer noch ansehen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Ulla,
ich habe ihn mir noch mal angesehen. Das Capillitium ist stark kalkhaltig:
Demnach handelt es sich also um Badhamia spec. Der Stiel ist schwarz und nicht braun. Damit komme ich dann auch auf B. orbiculata.
Viele Grüße
Steffen
Hallo abeja,
ich halte das auch nicht für ein Plasmodium. Was ich mir aber vorstellen kann, ist, dass es sich um Schleimfluss handelt, in dem sich bestimmte Bakterien angesiedelt haben, so dass diese yoghurtartige Masse entsteht. Schleimfluss habe ich in dieser Form allerdings auch noch nicht gesehen. Es ist daher nur eine Vermutung.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
Welcher ist nun welcher?
das hatte ich noch im ersten Satz ergänzt.
Du hast es wahrscheinlich nicht mehr gesehen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Ulla,
danke für deine erneute Rückmeldung. Ja, der Stiel ist sehr dunkel. Ich werde mir das Capillitium noch mal ansehen und anschließend in der Gattung suchen. Dann melde ich mich noch mal.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Reinhilde,
m. E. ist das nicht Hypoxylon, sondern eine Eutypella, vielleicht E. acericola.
Viele Grüße
Steffen
[hr]
Bist du dir sicher, dass das Substrat nicht Sorbus ist. Eutypella sorbi könnte gut passen.
Grüße
Steffen
