Beiträge von Toffel

    Hallo Gerd,



    Diese Wette ist für die Katz!


    - Denn, wie willst du belastbar nachweisen, dass du (nachdem du den Fruchtkörper verspeist hast) mit deiner Annahme richtig liegst.


    eine Auswertung wird es wohl nicht mehr geben. Aber zumindest lassen sich durch die Beschaffenheit der Hutoberfläche und vor allem das starke Blauen der Stielrinde Argumente gegen den Gemeinen (X. chrysenteron) und für den Bereiften Rotfuß (X. pruinatus) finden.


    Ich hatte X. pruinatus dieses Jahr auch schon im Juni.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Björn,



    Der Pilz ist ein bitunikater Pyrenomycet mit Fruchtkörpern, die alle bisherigen Winzigkeitsrekorde in den Schatten stellen dürften: Die Kugel ist gerade mal 70 µm im Durchmesser!


    Peter W. erzählte auf einer Tagung letztes Jahr von einem ähnlich großen Pilz. Ich meine, er soll sogar noch ein paar µm kleiner gewesen sein. :P Näheres hat er aber nicht erwähnt.


    Wie werden denn Hyphomyceten gewertet? Es gibt ja auch so kleine Auswüchse z. B. an Schleimpilzen, die man unterm Mikroskop finden kann.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Zarko,


    bei Nr. 2 vermute ich H. costifera, wegen der abgerundeten Rippen. Ich kenne aber außer der leicht verschiedenen Farbe und evtl. der Erscheinungszeit sonst keine Unterschiede zu H. acetabulum.
    Nr. 3 dürfte H. macropus oder H. villosa sein.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Pablo,



    Für die Synonymisierung kannst du mal GPBWs Band 4 vergleichen. Bei MB und SF sind die auch synonymisiert. :)
    Nach GPBW gab es wohl Untersuchungen in denen festgestellt wurde, daß das selbe Mycel sowohl normale als auch wasserfleckige Formen ausbilden kann.


    das sind natürlich schon ein paar Argumente. Allerdings werden sie in der Funga Nordica (2012) getrennt.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Pablo,


    ich kam auch erst auf Albatrellus, stellte dann aber fest, dass die bei Nadelbäumen wachsen. Dann dachte ich auch an Piptoporus quercinus, aber dafür erscheint er mir etwas knubbelig. Ist ja aber auch schon ziemlich alt. Schwefelporling denke ich weniger, weil die Zonierung fehlt. Auch das Fleisch ist mir zu hell.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Dryocopus,



    bei der Wirtspflanze handelt es sich um eine Segge, genauer wohl um die Hirse-Segge (Carex panicea). Es gibt einen Brandpilz, der die Früchte der Seggen befällt: Anthracoidea caricis (früher: Uredo caricis). Vielleicht forscht du diesbezüglich einmal weiter.


    Anthracoidea caricis soll an C. montana und C. pilulifera vorkommen, aber nicht an C. panicea. Dort wäre es wohl Anthracoidea paniceae. Die Blütenstände scheinen mir aber etwas lang für C. panicea. Vielleicht ist es C. flacca, dann wäre der Pilz Anthracoidea pratensis. Erst müsste man sich hier also über das Substrat sicher sein. Mit einer Segge sind wir aber schon näher dran als ich mit meinem Getreide. ;)


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ralph,



    Und vermutlich auch nicht auf Nadelholz, hier verm. Kiefer, oder ?


    genau. Der einzige Stachelbart an Nadelholz ist der Tannen-Stachelbart (H. flagellum), der allerdings, wie der Name vermuten lässt, an Tanne und nicht an Kiefer vorkommt.


    Deutlich ähnlicher aber auch umso seltener dürfte in diesem Fall übrigens das Rasige Pfriempilzchen (Mucronella calva) sein, das v. a. an Kiefer vorkommt.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Mausmann,


    wärst du mal bei deiner ursprünglichen Ansicht geblieben. Das ist Ceratiomyxa fruticulosa var. fruticulosa.
    Also leider kein Stachelbart. Der würde auch nicht so zerstreut wachsen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Pablo,


    wenn das Sporenpulver weiß ist (sieht so aus), dann sollte es schon der Frauentäubling sein. Hast du Eisensulfat da?


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Pablo,



    Ja, genau an den hatte ich gedacht (L. flaccida forma gilva).


    ach so, das hatte ich nicht gesehen.


    Zitat


    Sind das mittlerweile denn wieder zwei eigene Arten? Ich dachte, die hätte man erst vor gar nicht allzu langer Zeit zusammengelegt.


    Von einer Zusammenlegung wusste ich gar nichts. Dann bin ich evtl. noch auf einem veraltetem Stand.
    Hab mal nachgeguckt. Mir scheint, als ob sich die Ansicht bisher nicht durchgesetzt hat.


    Zitat


    Es erscheint mir auch am wahrscheinlichsten, aber auch den Wasserfleckigen kenne ich nicht mit so samtiger Hutoberfläche. Aber da hatte ich letztes Jahr auch nur wenige Funde.
    Hattest du den schonmal so gefunden?


    So samtig sieht er auf deinen Bildern gar nicht aus, eher nur matt. So ist es offenbar typisch für L. gilva.


    Viele Grüße
    Toffel