Beiträge von Toffel

    Hallo Nobi,


    wieder einmal 1a-Bilder von dir.



    Auch in die Sternegastronomie hat der Pilz inzwischen Einzug gehalten.
    [...]
    Hier ein kleiner Auszug aus der Speisekarte des Bistros.


    Oha, bei den gesalzenen Preisen braucht es eigentlich keine Würzpilze mehr. ;)
    Was ich mich aber frage, ist, was "Fränkischer Schiefertrüffel [...] als Bratwurst" ist. Also wohl der Pilz gebraten!? Sind "Erdäpfel als Bratwurst" dann Bratkartoffeln? :D
    Und: Das Wort Trüffel ist weiblich. Männlich ist es beim Plebs. :)


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Heiner,


    mich wundert es etwas, dass er nicht geblaut hat (z. B. über den Röhren). Hast du in der untersten Stielbasis rote Punkte beobachtet (auch mit Lupe)?


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Nando,



    bwergen
    Kannst du bitte die Abkürzungen ausschreiben?
    Was meinst du mit FP und CB?


    FP heißt Funghiparadise (siehe Link in Björns Unterschrift).
    CB bedeutet wohl Cotton blue (= Baumwollblau).


    Zitat


    Die Raufußröhrlinge machen derzeit echt Probleme in der Namensgebung. Ich verbinde die Espen mit der Art der Espenrotkappe. Fotos von der Entwicklung des Fruchtkörpers sind von den Funden nicht vorhanden.


    Ja, da gab/gibt es das reinste Chaos. Unter Pappeln gibt es (aktuell ;)) zwei Rotkappen: die mit weißem Stiel und orangem Hut (albostipitatum) und die mit punktierten Stiel und rotem Hut (aurantiacum).


    Zitat


    Zu 9. gefiel mir die Sattel-Lorchel besser, die Elastische Lorchel ist im Kosmos-Pilzführer heller (gelbgrau). Vielleicht ist es aber auch Trockenheit/Alter der Fruchtkörpers. Die Braunviolette Lorchel (Helvella spadicea) soll auch ähnlich aussehen und einen dickeren Stiel als die Elastische Lorchel haben.


    Mit der Gruppe will ich mich auch beschäftigen, wenn ich den Nächsten davon Finde. Aber man sieht ja hier nicht viel. Ich hatte auch das längliche Gebilde im hinteren Teil betrachtet, das frischer zu sein scheint.


    Zitat


    Bei dem Erdwarzenpilz habe ich keinen Stiel gesehen.


    Ich würde trotzdem noch stark zu T. caryophyllea tendieren.


    Viele Grüße
    Toffel[hr]


    Ja, da gab/gibt es das reinste Chaos. Unter Pappeln gibt es (aktuell ;)) zwei Rotkappen: die mit weißem Stiel und orangem Hut (albostipitatum) und die mit punktierten Stiel und rotem Hut (aurantiacum).


    Ich sehe gerade, dass sich die Hutfarben auf deinen Bildern ziemlich unterscheiden. Möglicherweise hast du beide Arten gefunden. Ohne weitere Bilder ist das aber schwierig.


    Grüße
    Toffel

    Hallo,


    Pablo meinte, ich soll diese stümperhafte Schmiererei hier reinstellen. Sie stellt den unteren Ansatz der Sporokarpien von S. fusca und S. axifera dar. Für letztere ist es wohl ein gutes Bestimmungsmerkmal.



    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    das Umfärben von rötlich nach schwärzlich soll charakteristisch für L. pseudoscabrum sein. Es ist offenbar ein Ausschlusskriterium, wenn er es nicht täte. Mykorrhiza-Partner passt auch und mein erster Eindruck war es ebenfalls.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    ich hatte bisher auch nur S. fusca und S. axifera. Beide kann man ganz gut an der Farbe unterscheiden, es sei denn sie haben die Sporenmasse verloren, dann sehen beide so aus wie fusca. Ein gutes Merkmal ist wohl auch der spindelförmig zulaufende untere Teil der Sporokarpien bei S. axifera. Bei S. splendens steht dazu nichts, es sieht aber auf den Bildern so aus, als ob sie dort abgerundet sind wie bei S. fusca. Ein Unterscheidungsmerkmal für S. axifera und S. splendens ist sicher der Stiel, der bei S. axifera im Mittel etwa doppelt so lang sein dürfte. Auf deinen Bildern sind sie schon sehr lang. Auch die spindelförmigen Ansätze kann man erahnen. Farblich erinnert er eher an S. fusca, aber vom Habitus spricht das wieder für S. axifera. Ich würde also auch für S. axifera plädieren.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Nando,



    3. Espenrotkappe (Leccinum rufum)


    der Name L. rufum ist offenbar nicht eindeutig. Jetzt wird er wohl L. aurantiacum gleichgestellt. In den Großpilzen BW steht Boletus rufus. L. rufum ist dort mit L. aurantiacum synonymisiert.
    Der Pilz auf dem Bild wurde bisher von den meisten Autoren für L. aurantiacum gehalten. Dieser hat aber auch anfangs schon rötliche Schuppen. Diese Rotkappe mit weißem Stiel ist m. E. L. albostipitatum (Weißstielige Rotkappe). Kannst du sie später noch mal fotografieren?


    Zitat


    9. Lorchel - 3 cm hoch, Stiel glatt, Lärchenwald


    Man sieht nicht viel, aber ich würde einfach mal Elastische Lorchel (H. elastica) raten.


    Hallo Helmut,


    Zitat


    13. Reizker (Lactarius spec.)



    Warum schließt du den Fichtenreizker (L. deterrimus) aus? Der Edel-Reizker (L. deliciosus) und die Anderen haben m. E. eine andere Zonierung und eben Gruben. Der Lachs-Reizker (L. salmonicolor) hat keine Grüntöne. Für mich ist das ein Fichten-Reizker.


    Zitat


    17. Erdwarzenpilz (Thelephora spec.)


    Wegen der dünnen, ausgefransten Lappen sieht das sehr nach dem Nelkenförmigen Warzenpilz (T. caryophyllea) aus. Zur Überprüfung kannst du ja mal schauen, ob er einen Stiel besitzt (ist aber nicht immer vorhanden).


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    das Zweite ist m. E. ein Lackporling (Ganoderma). Das sieht sehr nach dem Wulstigen Lackporling (G. adspersum). Allerdings erscheint die Oberfläche recht glänzig. Da müsste man doch mal mit einem Feuerzeug ran und schauen, ob sich da nicht was auflöst.


    Viele Grüße
    Toffel[hr]
    Offenbar kann der Harzige Lackporling (G. resinaceum) auch so aussehen. Dann würde ich den jetzt doch dem Wulstigen vorziehen.


    Grüße
    Toffel

    Hallo Heiner,



    Ne Birken gab es im näheren Umfeld nicht, die Nächste was gut 500m Entfernt.


    ich würde trotzdem bei R. exalbicans bleiben. Vielleicht stand ja dort mal eine Birke oder er ist wirklich mit einem anderen Baum eine Gemeinschaft eingegangen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    der erste Pilz sieht typisch für den Verblassenden Täubling (R. exalbicans/pulchella) aus. Laut Wikipedia soll er nicht immer aber nahezu ausschließlich eine Symbiose mit Birken eingehen. Vielleicht steht ja dort doch noch eine Birke (oder hat gestanden?).


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Gerd,



    - Diese Art zeigt im Gegensatz zu "X. pruinatus" kein "weinrot" an Fraßgängen im Hut/direkt unter der Huthaut.


    m. E. müsste der Rotton deutlich kräftiger sein, um Aussagen für oder gegen eine der beiden Arten treffen zu können. Denn auch X. chrysenteron kann sich an Fraßstellen rötlich verfärben, siehe z. B. hier das 3. Bild.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Daggi,



    ich verstehe nicht, warum niemand nach der brüchigkeit der lamellen fragt.


    von den bildern her könnten die beiden größeren rechts auf dem letzten bild durchaus frauentäublinge sein.


    ich zitiere aus dem Beitrag von AndreL:



    Zitat


    wer aber einmal die einzigartige elastizität der lamellen gefühlt hat und mit anderen täublingen verglichen hat, kann eigentlich jeden irrtum ausschließen.


    Dieses Merkmal soll nicht konstant sein. Allerdings konnte ich diese Behauptung noch nicht nachvollziehen. Vielleicht spielen Verwechslungen mit R. grisea etc. eine Rolle.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Merlin,



    Also mir würde nichts einfallen was gegen den Frauentäubling spricht.


    mir schon: die gleichmäßig purpur-violett-schwarzen Farben. Natürlich können all diese Töne auch beim Frauentäubling vorkommen, aber m. E. nicht in dieser Ausprägung. Ich will ihn nicht ausschließen, aber auf jeden Fall wäre es nicht meine erste Wahl.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    C. fruticulosa war auch meine Idee. Das passt auch farblich gut. Kannst du noch mal an den Fundort gehen, Mario?


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Zakaria,



    Ist eigentlich das Gleiche :)


    aber nur bedingt. Areolatum ist ein dünnschaliger KB, aber nicht jeder dünnschalige KB ist areolatum. Der Name Dünnschaliger KB wird eigentlich für S. verrucosum verwendet. Da du "dünnschaliger" aber eh keingeschrieben hast, hättest du auch z. B. einen Dickschaligen KB mit verhältnismäßig dünner Schale meinen können.


    Viele Grüße
    Toffel