Beiträge von Toffel

    Hallo Ingo,



    Also ich will das ja auf keinen Fall anzweifeln, aber so richtig überzeugend ist das für mich nicht.
    Erscheinen gefärbte dick liegende Strukturen nicht immer dunkler als gequetscht oder dünn liegend?


    so meinte ich das auch. Ich glaube, du hast das missverstanden. Mit "hier" meinte ich "bei diesem Fund", nicht das zuvor Geschriebene.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ingo,



    Ich hätte das Flächige jetzt einfach für die "Außenhülle" gehalten.


    es gibt Arten, bei denen die Peridie ähnlich aussehen kann. Ich habe sie dann aber eher so in Erinnerung, dass die Granulen eher heller sind als die restliche Peridie. Die Strukturen hier (Edit: bei diesem Fund) wirken nur hauchdünn.
    L. fragilis konnte ich bisher noch nicht mikroskopieren, aber durch die schon makroskopisch derbe Hülle würde ich auch mikroskopisch eine sehr dunkle Färbung erwarten. Einlagerungen sind wohl auch nicht zu erkennen.


    Zitat


    Habe mal Zahlen gesetzt.


    1 sind die kalkhaltigen Röhren, 2 und 3 die hyalinen Fäden.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ingo,


    danke für deine Ausführungen. Da bin ich jetzt wieder ein wenig schlauer.



    Auf der Collage (rechts über den Sporen oder Schnittbild) sieht man, dass das nicht der Fall ist.


    Ach so, dann ist damit nur der unterste Bereich gemeint (naja, wäre ja dann die Basis...).


    Zitat


    Der Ölgehalt bleibt eigentlich gleich (sonst wäre der OCI schlecht als Merkmal zu benutzen), lediglich die Größe der Tropfen kann sich durch Zusammenlaufen ändern. Mit nachlassender Vitalität werden also die Tropfen immer größer und weniger.


    Allerdings geht bei Exsikkat-Material schon einiges verloren, und der Mollisia-Schlüssel basiert halt zu einem großen Teil auf solche Untersuchungen.


    Manchmal wird ja auch die Größe/Anzahl der Öltropfen als Trennmerkmal angegeben (z. B. Ascocoryne), mit dem Hinweis, dass frisches Material untersucht werden sollte. Daher der Gedanke.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ulla,



    zu Trichia varia: daß m.M. die Capillitiumfäden nur einfach gewickelt sind heißt, man sieht im Mikroskop nur zwei Grate, als würde man ein einzelnes Geschenkband verdrillen. In der Literatur steht dazu: ein-bis zwei Spiralbänder. Im Vergleich dazu haben die anderen Trichia-Arten mehr Spiralbänder, sind dadurch dichter gewickelt. Wenn man das mal gesehen hat weiß man was ich meine und erkennt T. varia recht einfach.


    ach so, du zählst zwei gegenüberliegende Spiralleisten als "einfach gewickelt". Aber wie bezeichnest du dann Fäden mit einer ungeraden Anzahl an Spiralleisten? Oder unterscheidest du nur in einfach (wenig, T. varia) und mehrfach/komplex (viel, die Anderen)?
    M. E. kann man die Spiralleisten oft auch auszählen, wenn man ein wenig mit dem Feintrieb spielt. Ich habe bei T. varia noch nie Fasern mit nur einer Spiralleiste gefunden, würde aber nicht ausschließen, dass das vorkommt. Sehr oft findet man dagegen in der Nähe der Enden drei Spiralleisten (ich meine auch schon vier beobachtet zu haben).


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Sven und Ingo,



    @ Toffel...M. lividofusca würde ich ausschliessen.
    wegen dem Ölgehalt der Sporen, dem fehlenden bräunlichen Subhymenium (ich hab mehrere Apos untersucht) und makroskopisch kenn ich die Art auch bisschen anders.


    jetzt auf den neuen Bildern sieht man das hyaline Subhymenium besser (hatte auch nicht so genau hingesehen :shy: ). Wenn man davon ausgeht, dass die Randzellen nur basal braun gefärbt sind, komme ich wie Ingo im Schlüssel auf M. benesuada.


    Sollte es nun doch M. olivaceocinerea sein, kann dann der abweichende Ölinhalt auch durch ein leichtes Antrocknen der Fruchtkörper entstanden sein? Aber dadurch wird wohl eher eine Auftrennung großer Tropfen in mehrere kleine verursacht.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ulla,



    Nr. 4 ist ebenfalls eine Trichia, aber da kommen mehrere in Frage. Ich denke am ehesten an Trichia varia (mikroskopisch leicht zu erkennen mit nur einfach gewickelten Capillitiumfäden). Es könnten aber auch Tr. contorta oder Tr. persimilis sein.


    sind sie bei T. varia nicht zweifach gewickelt?


    Zitat


    Nr. 5+6 ist eine Physarum. Eventuell Ph. nutans (einer der reiferen Fruchtkörper zeigt das für die Art typisch nickende Köpfchen). Das Nicken des Köpfchens kann aber auch Zufall sein, deshalb könnte es auch P. leucophaeum sein, ist nutans sehr ähnlich.


    Aufgrund der dicken Stiele und der Kopfmusterung tendiere ich zu P. leucophaeum. Der Fruchtkörper mit dem nickenden Kopf (und auch die anderen) ist mir auch irgendwie zu gedrungen. Absichern wäre natürlich trotzdem besser.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Malone,



    wie, um Alles in der Welt,
    wollt in denn bei so unscharfen Bildern
    ingendetwas erkennen wollen???


    wir erkennen doch auch nichts. Wir sind schon total verzweifelt und bangen um unsere Chips, denn die Argumente gegen Flammulina haben ein nahezu erdrückendes Gewicht. 8| Ich musste ja auf Flammulina setzen, weil ich vorher schon dafür plädiert habe.


    Viele Grüße
    Toffel[hr]
    Hallo Ingo,



    Hättest du mit dem Ende nicht warten können?


    das kam etwas forsch rüber. Ich habe die Zeile abgeändert.


    Grüße
    Toffel

    Hallo Thorben,


    das könnte sein, aber der Pilz müsste wohl mikroskopiert werden. Björn freut sich sicher, ich habe ihm nämlich meinen Fund noch nicht zugesandt. :shy:


    Viele Grüße
    Toffel


    mal sehen... jetzt sehe ich recht oben nen Schneemann mit Karottennase und Hut, sowie in der Mitte ein Gesicht im Profil (linksguckend), und dann noch direkt links daneben einen fiesen, rechtsguckenden Kaulquappengnolm, welcher dem Gesicht derb ins Auge langt und auch noch komische Schwimmfortsätze am Rücken hat. 8|


    Ich kann nur einige deiner Interpretationen finden. Vergleiche mal mit diesem Bild (um 90 ° nach links drehen). Der ganze Fruchtkörper ist der Kopf.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    ich habe Flammulina auch schon in Höhen gefunden, wo ich nicht rangekommen bin.
    Gut, dann jammere ich jetzt mal: Die Lamellen bei den oberen Frk. sehen schon verdammt dunkel aus. Außerdem sind die Hüte und die Lamellen so wellig. Das Bild ist so unscharf. Ich sehe noch nicht mal eine klebrige Oberfläche oder einen samtigen Stiel. ;(
    Da ich oben aber schon zu Flammulina tendiert habe, muss ich 3 Chips jetzt leider auf Flammulina setzen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ingo,


    ich habe das Bild aus allen Wikipedia-Ausgaben entfernt, in denen das Bild eingebunden war und eine Umbenennung des Bildes beantragt. Danke für den Hinweis. Solche Hinweise kannst du auch hier geben (geht auch unangemeldet) oder mir per Mail schicken.


    Was sagst du zu diesem Bild? Hymenoscyphus cf. calycinus oder Bisporella citrina?


    Viele Grüße
    Toffel[hr]


    Gibst in die Suchmaschine "Pluto + Disney" ein und vergleichst dann noch mal mit dem Ausschnitt:


    Jetzt?


    Ok., an den Ohren müssen wir noch arbeiten, aber so ist das halt bei Gnolmen, da fehlen auch mal Flügel beim Drachen oder der Blindenhund beim Skelett.


    Das ist doch nicht Pluto, sondern ein Frosch, vielleicht der aus "Küss den Frosch". ;)
    Außerdem ist noch ein schreiendes Baby-Gesicht versteckt. Wer findet es?


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ingo,



    Ich glaube aber (und würde wetten), dass Toffel mit der Phlebia schlechte Karten hat.
    Ich sag ´s mal noch nicht, warum ich das denke, denn vielleicht möchte er ja gegen mich wetten?


    ich kann mir schon denken, warum meine Phlebia unwahrscheinlich ist. Die Ränder müssten sich nämlich stärker ablösen, überhaupt sind sie viel zu undeutlich. Auch ist mir die Oberfläche zu rau, müsste wohl mehr aderig sein. Der untere Frk. schien mir aber besser zu passen. Ich war davon ausgegangen, dass sich der Frk. weiter links (nicht auf dem Bild) stärker vom Substrat ablöst (ich dachte auch, dass das oben wäre).
    Euren Vorschlag halte ich aber für den besseren. Mit der Gattung hatte ich noch nicht viel zu tun (mit rötlichen Arten schon gar nicht). Daher habe ich das erst gar nicht in Betracht gezogen.


    Vieele Grüße
    Toffel

    Hallo Rika


    danke für die Tipps.



    (a) Unter dem Mikro bei 20x mit Auflicht - ich verwende eine LED-Schreibstischlampe dazu. Dabei werden die grauen Zellen und vor allem deren Verknüpfungen genial trainiert, weil rechts=links und unten=oben ;) Auf diese Art vermesse ich auch andere kleine Fruchtkörper wie letzthin Multiclavula mucida oder Nectria coccinea - Größe frei Auge abschätzen, auf dem Messschieber einstellen und damit unters Mikro neben die Frk. - funktioniert recht gut bei Strukturen > 0,1 mm.


    Größen messe ich auch oft so, wobei sich gerade bei Pyrenos die Größenangaben oft überschneiden, oder sich durch die variable Größe der Perithecien die Einordnung schwerer vornehmen lässt.


    Zitat


    Um festzustellen, wie elastisch oder spröde ein Capillitium ist, gehe ich wie folgt vor: Auswaschen der Sporen, das "Gerüst" ohne Wasser und ohne Deckglas mit Durchlicht anschauen - jetzt hat man schon eine gute 3-D-Vorstellung über die gesamte Struktur, dann ein bisschen dran ziehen und wieder anschauen - nun sieht man, ob z.B. einige Fäden schon gerissen sind oder ob sich das Ganze dauerhaft verformt hat...


    Nimmst du dazu das noch feuchte Capillitium? Das müsste ich auch mal versuchen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Jürgen,



    um das noch aus der Welt zu schaffen - was ich übrigens nicht hineingebracht hatte: Ich halte hier niemanden für imkompetenter als mich selbst. Aber folgender Spruch von Dir, bekommt jetzt eine spitze Bemerkung;-):


    damit dürftest du definitiv falsch liegen, wenn ich da allein an mich denke. ;)


    Zitat


    "Arcyria-Bestimmung finde ich eine von den leichteren Übungen bei den Myxos"


    Das Gute an Arcyria ist m. E. die leichte Erkennbarkeit der Gattung an der Farbe oder spätestens am Capillitium. Schwierig finde ich nur die Ablösbarkeit des Capillitiums zu beuteilen, besonders weil ich keine Stereolupe habe, was bei Schleimpilzen generell ein Nachteil ist. Andere werden das vielleicht für nicht so schwierig halten, womit wir wieder bei obiger Aussage wären. ;)


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Ulla,



    Ich halte das wie meine Vorredner auch für etwas gefrostete Lycogala. Die genaue Art ist nur durch weitere Untersuchungen festzustellen, obwohl ich die Diskussion um Lycogala epidendrum und L. terrestre bisher nicht so richtig nachvollziehen kann, da sich da auch die Experten (dazu zähle ich mich nicht, sondern nur zu den Einäugigen unter den Blinden) auch nicht so richtig einig sind. Da müßte es noch weitere Untersuchungen geben ev. auch DNA-Untersuchungen, denn anhand nur makroskopischer Eigenschaften lassen sich die Arten m.M. nicht auseinanderhalten.;(


    konntest du auf der Cortinarien-Tagung mit F. Bellù sprechen?
    Hast du L. confusum (= L. epidendrum var. tesselatum) schon mal gefunden? Ich kann mir darunter auch recht wenig vorstellen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Mausmann,


    deinen letzten Fund würde ich für L. epidendrum s. str. halten. Der von abeja vorgestellte Schleimpilz könnte der gleiche sein, aber da bin ich mir noch weniger sicher, gibt es doch mit L. confusum noch eine weitere ähnliche Art, die ich nicht trennen kann.


    Viele Grüße
    Toffel