Beiträge von Toffel

    Hallo Birki,



    Samthäubchen kommen mir auch als eine Alternative vor. Ich bereue etwas, dass ich den Pilz nicht gründlicher (Lupe) nach weiteren Merkmalen untersucht habe.


    ich halte das auch für eine Conocybe. Eine Lupe wird dir da aber vermutlich weniger helfen. Nach meiner Erfahrung geht es manchmal kaum mit dem Mikroskop, weil sich die Merkmale verschiedener Arten scheinbar überschneiden.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Uli,


    eine schöne Vielfalt stellst du uns hier vor. Hier ein paar Anmerkungen:



    04 Hypoxylon cf fragiforme - Rötliche Kohlenbeere


    Denke ich auch bei der Größe. Müsste aber wohl mikroskopiert werden.


    Zitat


    10 kleine Pilzchen? < 1mm



    11 kleine Pilzchen? < 1mm


    Vermutlich ja, aber die wollen noch groß werden.


    Zitat


    23 Schleimpilz


    Erinnert an Hemitrichia calyculata, aber bei der Farbe?


    Zitat


    24 Schleimpilz


    Das ist vermutlich H. calyculata.


    Zitat


    25 ?


    Das ist Mucilago crustacea.


    Zitat


    28 8|2 verwunschene Schweine


    ich vermute: Polyporus squamosus - Schuppiger Porling


    Genau.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    dann wurde die gelbe Farbe beim Egerling durch Kratzen verursacht. Die bräunlichen Abriebreste hätten das verraten können, aber ich dachte, das wäre Erde.


    Danke für die Glückwünsche, Mausmann und Anna.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Emil,



    Der Champignon riecht wie ein Zucht-Champignon? Warum sollte es dann keiner sein? Ich halte Agaricus bisporus (Zucht-Champignon) für gut möglich, wegen der dicken (nicht zugespitzten) Stielbasis und den Merkmalen, die z. B. >hier< genannt werden. Es kann aber natürlich auch der Wiesen-Champignon (A. campestris) sein.


    dort steht:
    "halbkugelige[n] Hutform"
    "Form des Stielringes (wenig zottig)"
    "Lamellenfarbe (nicht ausgesprochen freudigrosa)"


    Gerade für die letzten beiden Punkte würde ich die Merkmale bei Karstens Fund genau im Gegenteil sehen. Der hier sehr fetzige Ring und die freudig gefärbten Lamellen sind typisch für A. campestris. Ich würde mich da schon festlegen, wenn die von dir ebenfalls angesprochene verdickte Stielbasis nicht wäre. Das ist zwar kein Ausschlusskriterium für A. campestris, aber das führt eben zu Restzweifeln. Dennoch halte ich A campestris für die wahrscheinlichste Möglichkeit.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Karsten,


    ist ja Wahnsinn, was es bei dir gerade für eine Vielfalt an Großpilzen gibt.


    Ich würde das für Morchella esculenta agg. und Agaricus campestris halten. Letzteren müsste man aber noch prüfen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    Nr. 1 ist für mich eine recht eindeutige G. esculenta. G. gigas hat tiefere Falten, die nicht so stark gekrümmt sind. G. fastigiata ist mehr aderig.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Emil,



    1041) Stäublings-Schleimpilz (Enteridium lycoperdon)? Mit sehr großem cf.


    würde ich auch dafür halten.


    Zitat


    1042)


    Das sollte Dictydiaethalium plumbeum sein.


    Zitat


    1043)


    Vermutlich ebenfalls eine Fuligo.


    Zitat


    1044)


    Geht leider nicht.


    Zitat


    1045) und zu guter Letzt eine bekannte, aber nicht leicht bestimmbare Gattung: Lycogala spec., Milchpilz


    Lycogala terrestre


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    hier meine Tipps:
    Nr. 1: Wegen dem hellen Hut und dem flockigen Velum vermutlich C. domesticus.
    Nr. 2, 3: s. Pablo.
    Nr. 4: Bei der Form und Größe vermutlich L. terrestre. Mikroskopieren wäre aber günstig. Das im Vordergrund halte ich für Tubifera ferruginosa.
    Nr. 5: Ich denke, hier kann man sich auf Trichia persimilis festlegen.
    Nr. 6: Enteridium lycoperdon


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    hier wird gewettet...? Obwohl mir die recht kräftigen Brauntöne suspekt sind und ich B. fumosa nicht kenne, setze ich


    5 Chips auf den Schwefelporling und
    6 Chips gegen Trametes sowie
    3 Chips gegen B. fumosa (Falls sich jemand findet, der dafür wettet.)


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Pablo,


    an einen Saftporling glaube ich nicht so recht. Dafür sieht er mir zu hart aus. T. fissilis soll auch mit KOH reagieren (violett glaube ich), was auch ein gutes Merkmal ist.
    Ich vermute hier T. hirsuta, die an der Kirsche mal etwas dicker geworden ist. Ohne weitere Untersuchungen wäre das aber für mich nicht zu klären.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Frank,



    Kernpilze sind nicht gerade mein Spezialgebiet und Fundmeldungen über Isaria umbrina bekomme ich nur als Kartierungsverantwortlicher.
    Einigen Kartierern traue ich auf jeden Fall die Unterscheidung von Hypoxylon fragiforme und H. howeianum zu.


    eine Überprüfung der Funde wäre sicher interessant. Sind Funde dabei, bei denen ein Beleg angegeben ist (oder wird das nicht exportiert?)? Sonst könnten wir auch mal einige Finder kontaktieren und nach den Funden fragen.


    Zitat


    Im Tintling (hier) sieht man "Isaria umbrina" z.B. auf H. fuscum, obwohl die französische Homepage pyrenomyceten.free.fr bei H. fuscum schreibt: "The conidiogenous structure is Virgariella-like". Auf dieser Seite wird auch tunlichst der Name Isaria umbrina bzw. Nodulisporium umbrinum bei H. fragiforme und H. howeianum vermieden. Es wird nur von "Conidiogenous structure is Nodulisporium-like" gesprochen.


    Dass die Kohlenbeere im Tintling H. fuscum ist, glaube ich nicht. Dass auf der französischen Seite der Name der NFF nicht ausdrücklich genannt wird, könnte daran liegen, dass sie die Erscheinungsform nicht mit einem Extranamen benennen wollten (one fungus = one name). Soweit ich weiß, haben die anderen Kohlenbeeren auch keine gesonderten Namen für die NFF. Vielleicht wollten sie H. howeianum keine Extrawurst geben. Eine kurze Erklärung dazu hätte aber sicher nicht geschadet. Kannst ja mal nachfragen. Vielleicht wissen sie noch mehr zur Thematik.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Frank,



    Da Nodulisporium umbrinum an verschiedenen Hypoxylon Arten (wenn richtig bestimmt) festgestellt wurde (H. fuscum, H. fragiforme, H. howeianum), müsste es sich hier also um mehrere Arten der Gattung Nodulisporium handeln, sodass dieser Name z. Zt. nur als sensu lato anzuwenden ist.


    ohne Angaben zur vermeintlich dazugehörigen HFF (z. B. Sporenmaße) würde ich das erst mal nicht glauben. Die bisher bekannten Anamorphen von H. fragiforme und H. fuscum sehen nämlich dem typischen N. ubrinum überhaupt nicht ähnlich. Da wir eine parasitische Lebensweise bereits ausgeschlossen haben, bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, dass es sich bei den Funden bei anderen Pyrenomyceten um Fehlbestimmungen handelt oder dass sich H. howeianum ebenfalls im Substrat befand.


    Viele Grüße
    Toffel[hr]
    Hier sind noch zwei Bilder.


    H. fragiforme mit Anamorphe:


    H. howeianum mit junger (?) Anamorphe (Ascosporen: 6,5-10 x 3,5 µm). Hier ist sie noch filzig und erinnert mehr an andere Vertreter der Gattung Isaria bzw. andere Anamorphen im Allgemeinen. Ich hatte den Fund damals auch im pilzepilze-Forum diskutiert:


    Theoretisch könnte man beide Anamorphen hier schon wieder verwechseln. Aber wer käme auf Nodulisporium umbrinum statt auf die NFF von H. fragiforme?


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Jürgen,



    hab da noch ein bisschen nachgeschlagen: I. umbrina wurde z.B. von Seifert auch an Hypoxylon fragiforme gefunden, und von einem anderen Autoren an Betula (Diatrype spec.).


    hat Seifert auch die Sporen der Hypoxylon untersucht? H. fragiforme und H. howeianum können sich nämlich manchmal ziemlich ähnlich sehen. Unkenntnis will ich Seifert aber nicht unterstellen.


    Erst am Sonntag habe ich einen Fund gemacht, den ich mitgenommen habe, um eine Diatrype zu untersuchen. Erst zu Hause ist mir aufgefallen, dass da auch I. umbrina dran ist, welche die Diatrype an einer Stelle überwächst, ohne dass die HFF von H. howeianum direkt daneben ist. Erst beim Drehen habe ich die junge H. howeianum richtig gesehen. Die HFF muss wohl nicht immer vorhanden sein, oder findet sich woanders am Substrat.


    Zitat


    Ich selbst habe diesen Hyphomyceten an Hypoxylon howeianum gefunden.


    Ich ebenfalls.


    Zitat


    Soviel ich weiß, sehen die Anamorphen von Hypoxylon üblicherweise wie weißliche Kissen aus, nicht so exotisch wie I. umbrina.


    Ich kann mir vorstellen, dass die filzigen Hyphen in diesem Fall zusammenhaften und verkrusten. Ich habe auch schon Übergänge zwischen filzigen Teilen und I. umbrina gesehen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Matthias,


    der dritte passt m. E. sehr gut zu L. typharum. Laut Ellis & Ellis messen die Sporen 25-35 x 9-13 µm.
    Zu den anderen kann ich leider nichts sagen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    ganz aussichtslos muss die Sache noch nicht sein. Es sind ja noch Sporen da. Da man zumindest S. citrinum (Peridie dünn, keine Schuppen) und S. cepa (Peridie dünn, Scheinstiel vorhanden), bestimmt auch S. areolatum (keine kontrastierenden Schuppen) ausschließen kann, wäre hier eine Bestimmung sicher noch möglich. Letztere ließe sich ebenfalls durch die Sporen bestätigen oder ausschließen.


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo Andreas,



    Die Verpa hat einen Stiel, der ganz bis zu seiner Spitze in den Hut hineinreicht. Bei Morchella geht der (hohle) Stiel in den Hut über, sodass im Inneren des Hutes eine vollständige Höhlung entsteht.


    die Halbfreie Morchel (M. semilibera/gigas) ist damit nicht ganz so leicht unterscheidbar. Hier lassen sich Stieloberfläche und Geruch heranziehen. Beides wird Stefan am Sonntag kennenlernen. :)


    Viele Grüße
    Toffel

    Hallo,


    dazu fällt mir ein Gedicht von Ute Wernicke ein, das in "Flechten. Einfach bestimmen" von Wirth/Kirschbaum veröffentlicht wurde. Hier ein paar Auszüge:


    "holt Mikro, Bino, Buch herbei
    und wählt den Gattungsschlüssel zwei,
    kommt gut voran, sagt fünfmal: "Passt"
    (und zehnmal - zugegeben - "fast").


    [...]


    Er müht sich sehr, doch irgendwie
    klappt es jetzt nicht mit der Chemie,
    die er laut Buch zu Hilfe rief:
    Statt dunkelrot wird es oliv.


    [...]


    Der dünne Schnitt will nicht gelingen,
    die präparierten Stückchen springen
    ins Nirgendwo, der Tropfen quillt,
    die Sporen schwimmen aus dem Bild.


    Die Zeit vergeht und auch der Mut -
    ein Buch mit Fotos wär jetzt gut.
    Auf Seite hundertfünfzig oben
    ist eine mit den gleichen Loben
    und ganz egal, was er noch findet,
    er sagt: "Beschlossen und verkündet!!!""


    Viele Grüße
    Toffel