Hallo Arne,
ja, das auf dem zweiten Bild ist B. calopus. Das auf dem ertsen ist aber B. erythropus (Flockenstieliger Hexenröhrling).
Viele Grüße
Steffen
Hallo Arne,
ja, das auf dem zweiten Bild ist B. calopus. Das auf dem ertsen ist aber B. erythropus (Flockenstieliger Hexenröhrling).
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
das ist ein sehr interessanter Fund. Auf den ersten Blick musste ich auch an den Wolfsröhrling denken. Allerdings hat Mausmann bereits richtig festgestellt, dass er nicht auf dem Hut blauen sollte. B. queletii würde mir noch einfallen, aber der hat einen mehr braunroten Hut und hellere Poren. Für B. torosus gefällt mir die Hutfarbe auch nicht. Außerdem würde der erst später rote Poren bekommen. B. rhodopurpureus scheint eine runzeligere Hutoberfläche zu besitzen. Diese matte, ebene Oberseite passt sehr gut zu B. lupinus. Vielleicht kann der bei stärkerem Druck/leichten Verletzungen auch mal am Hut blauen. Man sieht ja auch einige Schürfstellen, wo die dunkler rosafarbene Oberfläche hervortritt. Vielleicht kann es sich dennoch um B. lupinus handeln. Ich sehe mich aber mangels eigener Funde nicht im Stande, das sicher zu beurteilen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Nobi,
Alles anzeigen
Zur Dreiländertagung 2004 in Friedrichroda packte eine bekannte deutsche Täublingsspezialistin (Name spielt jetzt mal keine Rolle) neben mir einige Täublingshüte zwecks Aussporens unter kleine Glashauben.
Nicht, ohne sich über meine angeblich stinkenden Dungproben zu mokieren!
Am nächsten Morgen stank nur eines in dem Saal - genau, die Täublinge!
Und sie stanken so penetrant nach Verwesung und nach Fisch, dass wir alle Fenster öffnen mussten, um zu überleben!
Zudem versuchten die mittlerweile lebenden Hüte auch noch, aus ihren Gefängnissen herauszukriechen!
sehr schön.
Stimmt, Täublinge sind bei der Verwesung schon sehr unangenehm. Über die blöden Maden könnte ich mich jedes Mal aufregen. ![]()
Hm, bekannte deutsche Täublingsspezialistin. Da würde mir Helga Marxmüller einfallen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Stefan,
Imleria ist erst mit einem Artikel eines Chinesischen Forschers aufgekommen. NOCH steht die Marone bei Boletus und da wird die hoffentlich auch bleiben. Dass die zu Imleria kommt ist noch keineswegs sicher; bzw. die Gattung wurde erst mit der Marone neu definiert.
eigentlich ist Vizzini der Autor von Imleria. Ob das der "aktuelle" Name ist, weiß ich nicht. Es gibt sie ja auch noch als Royoporus badius. Die Art wird momentan so oft hin und her geschoben, dass es eventuell gar keinen wirklich anerkannten, festen Namen gibt. Da kann man sie nennen wie man will. ![]()
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
Also bei mir in Südwestdeutschland ist Oligoporus guttulatus durchaus häufig.
ok, dann hat sich das in den letzten Jahren offenbar geändert.
Zitat
Oligoporus leucomallelus kenne ich gar nicht, jedenfalls hatte ich noch bei keinem Fund Gloeozystiden festgestellt. An Oligoporus balsameus, Oligoporus floriformis (sollte aber schon optisch anders aussehen) und Oligoporus fragilis (sieht nach meiner Erfahrung auch anders aus) sollte man auch noch denken.
O. leucomallelus kenne ich auch nicht so gut. Der ist aber wohl nicht so groß. O. balsameus sieht offenbar auch anders aus. O. fragilis rötet auffällig. Den schließe ich hier aus.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Stefan,
Ich glaube nicht, dass das meinem Besuch gefällt, dass meine Wohnung nach Maggi stinkt.
warum denn stinken? Ich glaube, die Verwandten der (Hobby-)Mykologen, die sich mit coprophilen Pilzen beschäftigen, sind da deutlich schlechter dran. ![]()
Viele Grüße
Steffen
Hallo Peter,
eine Riefung ist eindeutig vorhanden. Den Stiel mußte ich ein wenig
ausbudeln und meinte, Bergsteigersöckchen zu sehen.
wenn eine Riefung vorhanden ist, kann es nicht der Pantherpilz sein (s. Gerhardt).
Die Bergsteigersöckchen sind so ein abgesetzter Rand oberhalb der Stielbasis, wie auf diesem Bild.
Habe mir das Bild mal näher angesehen. Es ist ein Grauer Wulstling:
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
mich erinnert er schon an O. guttulatus. Die Tropfen können mit der Zeit ja auch eintrocknen und die Kuhlen verwachsen. Naja, vielleicht war ich etwas forsch, aber man darf doch einen Arbeitsnamen vergeben. ![]()
Warum soll die Geschmacksprobe irrelevant sein? O. lacteus sollte schon milder sein als O. stipticus. Dazu muss man natürlich den Bittergrad kennen.
Sehe gerade, dass O. guttulatus in W-Deutschland sehr selten ist bzw. fehlt, demnach vielleicht sogar fast auszuschließen ist. O. stipticus sollte dicker sein. O. leucomallelus kenne ich auch anders. Zudem sollten alle drei stark bitter sein.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Stefan,
wenn der Pilz nach Maggi riecht, sollte die Gattung stimmen.
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
Nr. 2 ist vermutlich O. guttulatus (Getropfter Saftporling).
Nr. 1 ist wohl so ein heller Austernseitling oder ein Lungenseitling.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Gerd,
- Der in letzter Zeit mehrfach genannte Name "Leccinum leucopodium" wird in der MYKOBANK als Syn. von "L. aurantiacum" gehandelt.
Das Basionym B. aurantiacus wurde von Gray zu L. aurantiacum umkombiniert. Eigenartigerweise ist der erste Name mit L. leucopodium synonymisiert, während der zweite Name ein eigenes Taxon bildet. Dabei muss es sich um einen Fehler handeln, da B. aurantiacus ja das Basionym von L. aurantiacum ist. Da die Interpretation des Taxons L. leucopodium offenbar noch umstritten ist, ist es vielleicht besser, den Namen L. albostipitatum zu verwenden. Ich halte es mit den Namen folgendermaßen:
* L. albostipitatum den Bakker & Noordel. (= L. leucopodium Pers. ss. den Bakker; = L. aurantiacum ss. auct. plur., non ss. orig.), ausschließlich bei Espen => Espen-Rotkappe, Weißstielige Rotkappe
* L. aurantiacum (Bull.) Gray (= L. leucopodium Pers. ss. auct.), bei verschiedenen Laubbäumen => Laubwald-Rotkappe
Stefan meinte sicher L. albostipitatum, also die, die nur unter Espen vorkommt.
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
laut Großpilze BW wurde der Wolfsröhrling bisher erst einmal in Deutschland, im Jahr 1982 in Freiburg, gefunden - seitdem auch dort nicht wieder. Ein erneuter Nachweis wäre also schon von relativ hoher Bedeutung. Recht charakteristisch sind der glatte, gelbe Stiel und der rosafarbene Hut.
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
den Pantherpilz würde ich nicht unterschreiben.
ich auch nicht. Da die Velumstruktur nicht passt und sich am Ring die Riefung erahnen lässt, bin ich mir recht sicher, dass es sich um den Grauen Wulstling (A. excelsa) handelt.
Viele Grüße
Steffen
Hallo HerrBert,
doch, das dürfte schon ein Parasol werden bei der deutlichen Natterung.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Stephan und Helmut,
Ich mach mal wieder die Spaßbremse und werfe einen alten, gammligen Falschen Rotfußröhrling iNs Rennen.
Nix Spassbremse,
das war auch meine erste Idee zu dem Schwammerl.
Seid ihr bereit, 10 Chips zu setzen? Ich würde dagegenhalten.
Viele Grüße
Steffen
Hallo pilzguru,
leccinum rufum passt.
finde ich jetzt nicht unbedingt. Zumal das nicht die eigentliche Espen-Rotkappe ist. M. E. passt hier L. leucopodium schon sehr gut.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Helmut,
Den Bakker und Noordeloos geben neben der Ökologie als einziges Trennmerkmal die Hutfarbe an. L. vulpinum hat einen rotbraunen, L. piceinum einen matt braunen Hut. Ich vermute daher eher erstere Art bei deinem Fund. Ich kenne aber keine der beiden Arten.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Jan-Arne,
X. rubellus im Alter zu erkennen fällt mir nach wie vor schwer. Woran machst du das fest? An den roten Tönen auf dem Hut trotz des Alters?
die Verfärbungen im Hut (blau über den Röhren, rot unter der Oberfläche) kenne ich so nur aus der Gruppe um X. rubellus. Die Hutoberfläche (Rissigkeit, Farbe) und die Fleischfarbe passen auch. An X. rubellus selbst denke ich aber nicht. Hier wäre zu prüfen, ob es sich um X. communis/engelii oder X. bubalinus handelt, die ja auch in diese Gruppe gehören.
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
der Erste (Bilder 1-3) sollte X. rubellus s. l. sein. Du müsstest dann rote Punkte in der Stielbasis feststellen.
Der Zweite (Bilder 4-6) könnte X. pruinatus sein. Der müsste dann am und im Stiel langsam aber stark dunkel blau anlaufen.
Der Dritte (Bilder 7-9) ist vermutlich X. porosporus. Für die Bestätigung ist aber m. E. ein Mikroskop notwendig.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Steffen,
schwarzhütiger steinpilz, kleine panther,
grüne knolle, schefelporling...
wie ich sehe, hast du ja schon alles bestimmt. Bist du im falschen Unterforum gelandet?
Die Panther sehe ich allerdings nicht.
Etwas gibt es aber doch zu bestimen: Das auf dem letzten Bild neben dem Schwefelporling ist auf jeden Fall ein Helmling. ![]()
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
Aber solche Farbspiele unterliegen immer einer gewissen Variation. Was machen wir zB, wenn entweder bei einer Netzhexe oder bei einem Schönfuß der Stiel jung von oben bis unten Rot ist?
Oder die eigentlich rote Basis von gelblichem bis weißlichem Mycelfilz überwachsen ist?
ich kenne den Schönfuß auch nicht so gut. Mit vollkommen rotem Stiel kann ich ihn mir noch vorstellen. Das Gelbe kommt dann später zum Vorschein. Aber mit gelber Stielbasis? Aus eigener Erfahrung könnte ich das nicht ausschließen, aber nach den Bildern im Netz halte ich das für unwahrscheinlich. Das im Bild sieht auch nicht nach Basalmycel aus.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Pablo,
wächst auch über alles Mögliche, hat aber Perithecien. In 14.2014 habe ich den glaube ich als Detailansicht drin.
das stimmt schon. H. citrina ist aber etwas mehr auf Holz konzentriert. Hindernisse stechen meist mehr oder weniger hervor und der Pilz ist dort heller. S. incrustans ist da rigoroser. Man könnte fast meinen, dass Hindernisse mit Vorliebe überwachsen werden, wenn sie nicht zu groß sind.
Das auf deinem Bild sieht sehr nach S. incrustans aus. Evtl. sind sogar beide Arten zu sehen. Rechts im Bild könnte ich mir schon H. citrina vorstellen. Ist aber sehr vage und das direkt über der Eichel sieht schon wieder nach Sebacina aus. Wenn da wirklich Perithezien vorhanden waren, gehört evtl. nicht alles zur Hypocrea, siehe Beobachtung von Jürgen. Selbst habe ich das aber noch nicht beobachtet.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Hary,
Das Foto zeigt jetzt aber flockige Stiele oder???...:shy: I seh da jetzt kein Netz.
die Stiele sind zwar flockig, aber das ist trotzdem der Netzstielige.
Bei jungen Fruchtkörpern ist das Netz noch nicht ausgebildet. In dem Alter ist der Hut ein besseres Bestimmungsmerkmal.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Stefan,
Eine schöne Marone Boletus badius. Zum Beweis: Das Schnittbild offenbart einen hohlen Stiel und weißes nicht blauendes Fleisch. Das kann nur eine Marone sein. Gibts Einwände?
ja, der Stiel sieht so unmaronig aus. ![]()
Viele Grüße
Steffen
